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Frage:
08.04.2016
Guten Tag, ich bin schon seit längerem auf der Suche nach einer zuverlässigen Auflistung von allen in der DDR erschienenen FDC. Ausser im Michel Katalog bin ich nicht richtig fündig geworden, wobei mir da die Abbildungen fehlen.
Wer kann da weiter helfen. ?
MfG Ralf
Antwort:
Eine solche Auflistung gibt es nicht. Man kann aber davon ausgehen, daß es für (fast) jede Briefmarkenausgabe einen offiziellen Ersttag gibt und damit auch Ersttagsbriefe bzw. FDCs, von der Post, von Privat und auch von allem was. Die DDR, als postalisch / philatelistisch anerkanntes Raubrittertum, war da besonders einfallsreich. Die Zahl der auf "offiziellen" und bebilderten Briefumschlägen, bei jedem und von jedem Postamt abgestempelten "FDC" ist sagenumwoben - und absolut nicht sammelwürdig. Insbesondere nicht die mit einem ausgabebezogenen Sonderstempel buchstäblich "entwerteten", also wertlos gestempelten Marken!

Durch diesen massenhaft von allen Ländern (klar auch von Bund und Berlin, Schweiz, Österreich usw)) produzierten Schrott hat man eines der wohl sammelwürdigsten Objekte der Philatelie grob vernachlässigt: Den echten Ersttagsbrief (der kein FDC ist), entstanden aus dem Bedarf, eine Postsendung tranportieren lassen zu wollen und das am Ausgabetag der Frankatur. Auch, da schweife ich etwas vom Thema ab, die am Ausgabetag von einem normalen Postamt gestempelte Einzelmarke zählt zu den sammelwürdigen Besonderheiten - und ist nicht leicht zu finden.

Frage:
05.04.2016
Sehr geehrter Herr Köpfer,
ich wende mich mit diesem Schreiben an Sie, weil ich mein verloren geglaubtes Hobby wieder aktivieren möchte! In zartem Alter von 10-16 Jahren pflegte ich, angeregt durch meine Oma, Briefmarken alsbald mit Leidenschaft zu sammeln! Jetzt im Alter von 55 Jahren wurde diese Leidenschaft durch eine Briefmarkennachlass eines mir unbekannten Sammlers reaktiviert! Ich kam unvermittelt zu Briefmarken die ich mir als Kind nur mal im DNK hab ansehen dürfen! Doch verschüchtert durch Ihre Zeilen auf Ihrer Homepage will ich als "Wiedereinsteiger" und doch blutiger Anfänger Ihnen ein paar Fragen stellen! Hoffe Ihre Zeit läßt dies zu.
Also...ausgehend zum DNK Katalog hatte man früher folgende Orientierung: Marken die ungestempelt waren hatten meist einen hohen Katalogwert. Noch höher bewertet waren die ETB`s. Nun lese ich auf ihren Seiten, daß zum Teil Marken(Berlin) wertlos dadurch geworden sind, da sie nicht mehr in Umlauf gebracht werden können!
Das verstehe ich nicht. Auch werden ETB`s geradezu "verschenkt". Könnten Sie mich da etwas aufklären?
Übrigens habe ich durch Ihr Video einen seriösen Eindruck gewonnen, weshalb ich mich hiermit an Sie wende!
Briefmarken habe ich als Kind hier in Pforzheim auch beim Briefmarkenhändler Willadt zugekauft (sofern vom Taschengeld etwas übrig blieb) Und meine Oma sagte immer, daß dies eine gute Wertanlage wäre??
MfG verbleibe ich
Hermann
Antwort:
Zuerst mal herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Entschluß, das Briefmarkensammeln wieder zu aktivieren - und lassen Sie die "Leidenschaft" auch jetzt wieder zu.

In der Beschreibung Ihrer Entwicklung und des damit verbundenen Handelns sehe ich auch mein eigenes und das hunterttausender anderer Sammler. Jeder hat diese mit großem Geschick glorifizierten und wunderbar etikettierten "Dosen" gekauft. Jahrzehntelang, ohne jegliches eigenes Denken bzw. nur vereinzelter, kaum hörbarer Kritik. Nun kamen all die mit dem damals noch "zarten" Alter in die Jahre und wollten die Früchte ernten, die sie mit oft gewaltigem finanziellen Aufwand glaubten zur idealen Reife gebracht zu haben. Jetzt aber kam die bittere Erkenntnis, daß (wiederum) hunderttausende Sammler genau so gehandelt haben, wie alle enderen auch. Der Markt besteht also nur noch aus Verkäufern. Erfolgreicher Handel jedoch sollte aus mindestens 50 %, besser noch 70 oder 80 % oder mehr Käufern bestehen - dann, und nur dann, können sich die Preise entwickeln, von denen wir Sammler träumen. Und, fast noch wichtiger, wir Sammler sollten diese Preise auch zahlen wollen.

Eine weitere, im Prinzip logische Erkenntnis ist die, daß Sammeln nicht das Zusammentragen spezielle dafür hergestellter Dinge ist, sondern die Suche nach dem Außergewöhnlichen,dem Besonderen - insbesondere aber das FINDEN dessen. Fazit hieraus: all dieser künstlich hergestellte "Schrott" (u.a. die ETB´s) ist wertlos.

Und, nicht zuletzt, auf das jehrzehntelange Sammeln ausschließlich postfrischer Briefmarken (per ABO!!) bezogen: Wie soll etwas, das es millionen-, teils milliardenfach in identischer Art gibt, irgendeine Bedeutung gewinnen?

Erschwerend kommt bei alledem hinzu, daß sich ein Handel entwickelt hat, der nichts anderes im Sinn hat, als uns Sammler über den Tisch zu ziehen - von wenigen Ausnahmen mal abgesehen! Bestes Beispiel hierfür sind die Katalogpreise, die mit einem Sammelwert überhaupt nichts zu tun haben, uns aber weismachen wollen, es sei so. Weismachen auch, es gäbe unterschiediche Qualitäten. Die gibt es nicht. Es gibt nur eine, die allebeste, die einzig sammelwürdige.

Meine Empfehlung: Lesen Sie meine Seiten. Alle. Gründlich. Und ziehen dann Ihre eigenen Schlüsse - und können dann hoffentlich unser wunderbares Hobby (im Alter vor allem als Zeitvertreib!) genießen.

Frage:
02.04.2016
Gruß aus Berlin, wann wird dem das Handwerk gelegt?
Zustand: sehr gut
http://www.ebay.de/itm/Berlin-1949-Mi-Nr-40-Gestempelt-2te-Wahl-wegen-Fehlender-Ecke-o-r-13654-/361517957709?hash=item542c26424d:g:mWoAAOxyBotTcRGY
Antwort:
Das ist Satire pur, die Falschheit der Philatelie auf die Spitze getrieben. Ach, übrigens, Marken mit kurzen oder fehlenden Zähnen,ungebrauchte Marken mit Falz oder nicht leserliche Stempel und vieles mehr, gehören in die gleiche Kategorie: Nicht sammelwürdig!
Frage:
31.03.2016
Frage:
Hallo, ein neuer Verkäufer von bekannten Vollstempeln, oder ist ein Zusammenhang bekannt?
http://www.ebay.de/itm/Berlin-Mi-455-458-Einzelmarken-Block-4-Vollstempel-Berlin/322047381394?_trksid=p2047675.c100011.m1850&_trkparms=aid%3D222007%26algo%3DSIC.MBE%26ao%3D1%26asc%3D35393%26meid%3D176377d5e23941da990a3d4753dda2f5%26pid%3D100011%26rk%3D1%26rkt%3D10%26sd%3D201549373649
Antwort:
Berlin 11 kann man nicht über einen Kamm scheren: Das war quasi das Hauptpostamt Berlins, in dem die Inhalte aller Berliner Briefkästen zusammen kamen und mit den üblichen Stempeln mit (oft) Werbezusatz entwertet wurden. Wurde die Marke dabei zentrisch getroffen, ist das absolut sammelwürdig. Berlin 11 war aber auch ein normales Postamt, in dem man Post am Schalter aufgeben und speziell abstempeln lassen konnte. Die Berlin 11-Stempel des in Ihrer Mail angegebenen Anbieters macht auf mich, im Gegensatz zu denen des Anbieters "fschild", einen guten Eindruck - und auch die Preise erscheinen mir nicht so ganz "daneben".
Frage:
25.03.2016
hallo, ich möchte anfangen, deutsche marken zu sammeln, habe aber nicht den größsten geldbeutel [ich bin 14 ]. was soll ich sammeln und in welchem album?? mich interesiert der ww2. und woher soll ich die marken bekommen? danke schonmal
Antwort:
Hallo auch, ich habe in "briefmarken-leitfaden.de" und in "briefmarken-handdbuch.de" sehr viel über das geschrieben, was Du wissen möchtest. Les´ Dich dort mal ein und entscheide dann, was Du sammeln möchtest. Beschränke Dich für den Anfang (eventuell auch dauerhaft) auf ein Teilgebiet. Das könnte der Bund sein (bitte keine Abo´s abschließen!!), Berlin, DDR, Saar oder anderes. Sammeln solltest Du in einem normalen Steckalbum (auf keinen Fall im Vordruckalbum). Der Geldbeutel spielt keine so große Rolle, wie man oft meint, denn man kann ihn in seinen Ansprüchen berücksichtigen. Und noch was: Briefmarken zu sammeln bedeutet nicht, Massen zusammen zu tragen. Das ist Schrott. Lieber suche ich mir 1, 5 oder 10 qualitativ hochstende Marken, als 10.000, die nur Papierwert haben. Viel Spaß - und vielleicht hören wir mal wieder vonenander.
Frage:
25.03.2016
Hallo! Habe mal eine Frage zum Postamt Berlin 12. Hat dieses Postamt auch mal sonntags geöffnet gehabt? Habe Vollstempel-Marken mit einem Stempeldatum von einem Sonntag (Anfang der 70er) gesehen und frage mich, ob dies überhaupt möglich sein kann.
Grüße und allen Besuchern dieser Seite ein schönes Osterfest wünschend
Thomas
Antwort:
Das ist ohne weiteres möglich, da z.B. philatelistische Veranstaltungen mit der Post als Aussteller oder Messeteilnehmer, oft / überwiegend an Sonntagen stattfinden. Allerdings kommt dem Stempeldatum, außer es belegt, daß eine Marke zum falschen Zeitpunkt gestempelt wurde, keine besondere Bedeutung zu - außer, die Marke, der Beleg wurde am Ausgabetag von einem NORMALEN Postamt gestempelt. Berlin 12 gehört hierzu nur sehr eingeschränkt (Gefälligkeit und Masse!) Danke für die Ostergrüße, denen ich mich anschließen möchte.
Frage:
19.03.2016
Hallo! Ich habe für ca. 80,- € noch gültige Marken mit DM und Euro gefunden. meist welche mit Rand. Da es postfrische sind und ich die nicht sammle, stellt sich mir die Frage, ob ich die bei Ebay anbieten soll oder einfach als gültige Marken auf die Briefe kleben soll.

Was meinst Du dazu?

LG
Valeri
Antwort:
DM-Marken haben 2002 ihre Gültigkeit verloren und haben, postfrisch ab 1955, im Prinzip nur noch den Papierwert. Sie können also auch nicht mehr zum Frankieren verwandt werden und sind, wie schon hunderttausenfach bewiesen, wegen ihrer Massenhaftigkeit auch bei ebay unverkäuflich. Marken mit Doppelnominale oder reine Euromarken sollte man als Porto nutzen, so lange sie noch diesen Wert besitzen.
Frage:
19.03.2016
Frage:
Würden Sie anraten, sich an einen Briefmarken-Händler oder ein Auktionshaus zu wenden, wenn man seine Briefmarkenalben verkaufen möchte?
Antwort:
Händler werden Ihnen all die Fehler an Ihren Briefmarken sehr negativ ankreiden, die sie beim ehemaligen Verkauf als nicht wesentlich bezeichnet haben. Hinzu kommt, daß selbst Briefmarkenhändler sich untereinander zu 90 % gegenseitig als, ich beschönige das mal, unehrlich bezeichnen. Prinzipiell werden Ihnen im Allgemeinen die schönsten Stücke herausgekauft, die rstlichen 95 bis 99 % bleiben dann als unverkäfuliche Massenware übrig - und sind eine Bestrafung (späte Rache?) für die oft überlebende Ehefrau.

Wenn Sie eine qualitativ gute bis sehr gute Sammlung anzubieten haben, würde ich sie diversifiziert selbst verkaufen oder, wenn man sich das nicht antun möchte, sie einem guten Auktionshaus anvertrauen. Da muß man dann allerdings zusätzlich zu den gewaltigen Abschlägen gegenüber den (uns Sammler betrügenden) Katalogpreisen zusätzlich hohe Verkaufskosten / -provisionen tragen, die die Erlöse oft ins Lächerliche abtriften lassen.
Frage:
16.03.2016
Wie kann man fälschungen bei briefmarken erkennen, speziell bei berlinaufdrucken.
Gibt es ein handbuch für briefmarkenfälschungen!
Antwort:
Man kann sicher die eine oder andere "Fälschung" durch eigene, langjährige Erfahrung erkennen - und damit den einen oder anderen Fehleinkäufe vermeiden. Die unverfälschte Echtheit einer Marke läßt sich, auch nicht ohne Fehlerquote, jedoch
nur mit der Prüfung durch einen anerkannten Prüfer nachweisen. Nein, ein Handbuch gibt es nicht, jedoch immer wieder Veröffentlichungen von aktuell gefundenen Fälschungen.
Frage:
13.03.2016
Guten Abend, ich bin auf Ihre Seite gestoßen, habe einiges durchgelesen und erhoffe mir den einen oder anderen Rat. Ich selbst habe seit Jugendzeiten nicht gesammelt, habe kaum Kenntnis, nur Interesse und habe durch Zufall aber vor ca. einem Jahr einen Teil einer Sammlung gekauft.
Der Sammler ist verstorben, seine Erben haben sich nach Beratung die besten Stücke der sehr großen Sammlung (hauptsächlich Vorphilatelie ) behalten. Nachdem ich im letzten Jahr wenig Zeit hatte, versuche ich erst seit einigen Wochen mir etwas Überblick zu verschaffen, durch unsachgemäßes einpacken beim Transport durch eine Firma ist leider einiges durcheinandergeraten. Es sind aber ziemliche Mengen an Marken aus Österreich, BRD, eigentlich der ganzen Welt, es gibt Bogenware, (oder 4er - Blöcke) ganze Hefte und Alben mit genau beschriebenen Plattenfehlern und den dazugehörigen Marken, sehr viel Literatur, hunderte Ganzsachen aus aller Welt, Marken-Alben nach Motiven sortiert, jüngere und alte Marken, sowie hunderte Ersttage, deren "Nicht-Wert" ich schon zum Teil erkannt habe … ich würde gerne bis auf ein paar Österreichische Werte alles verkaufen und frage nun um Rat, wie man das am besten anfängt …. (Der Sammler war zumindest europaweit vernetzt und war Jahrzehnte ein anerkannter Sammler und Experte, bei vielen Ausstellungen geehrt (diese Marken sind sicher nicht mehr vorhanden Es wäre sehr nett, wenn Sie eine Idee für mich hätten und entschuldigen Sie den "Roman" - Gruß Kappelsberger
Antwort:
Da kann ich nur die Schwierigkeiten definieren, die Sie mit dieser Sammlung haben (werden). Wenn man den Gedanken des Briefmarkensammelns realistisch denkt, kommt man zu dem Schluß, daß man Gesammeltes nur verkaufen kann, wenn es dem Wunsch eines Interessenten entspricht. Selbst denkende Sammler, die Europa-Sammlungen, bunt gemischt durch die glitzernde Betrugswelt der Philatelie, also alle Sammelvarianten, die man sich so ausdenken kann, suchen, wird es dabei nicht geben. Weit über 95 % alles Gesammeltem ist eh Massenware, für die es keinen Markt gibt, die damit auch keinen Wert darstellt (Katalogpreise sind der (leider erfolgreiche) Versuch, die Sammler über den Tisch zu ziehen. Mein Tipp lautet in Ihrem, wie in den meisten anderen Fällen auch, konzentrieren Sie sich auf ein "kleines", also überschaubares Gebiet (Länder insgesamt sind so nicht sammelbar! - aber man kann bestimmte Zeitabschnitte sammeln) und achten Sie auf höchste Qualitäten. Arbeiten Sie sich daneben in Ihre "große" erworbene Sammlung, eliminieren Sie alles, was unter die bis zu 95 % fällt und veräußern das Übrigbleibende zugunsten Ihres spezialisierten Hobbys - wenn Sie gute Ergebnisse erzielen wollen "Stück für Stück" mit großem Arbeitsaufwand - und wenn es Sie nervt, als Ganzes, mit nicht berfriedigendem Ergebnis. Und denken Sie daran: Briefmakensammeln ist kein Power-Hobby. Lassen Sie sich Zeit, Ihr Hobby zu erkennen, zu durchblicken, Eile ist dabei der schlechteste Ratgeber.
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