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Frage:
25.03.2016
hallo, ich möchte anfangen, deutsche marken zu sammeln, habe aber nicht den größsten geldbeutel [ich bin 14 ]. was soll ich sammeln und in welchem album?? mich interesiert der ww2. und woher soll ich die marken bekommen? danke schonmal
Antwort:
Hallo auch, ich habe in "briefmarken-leitfaden.de" und in "briefmarken-handdbuch.de" sehr viel über das geschrieben, was Du wissen möchtest. Les´ Dich dort mal ein und entscheide dann, was Du sammeln möchtest. Beschränke Dich für den Anfang (eventuell auch dauerhaft) auf ein Teilgebiet. Das könnte der Bund sein (bitte keine Abo´s abschließen!!), Berlin, DDR, Saar oder anderes. Sammeln solltest Du in einem normalen Steckalbum (auf keinen Fall im Vordruckalbum). Der Geldbeutel spielt keine so große Rolle, wie man oft meint, denn man kann ihn in seinen Ansprüchen berücksichtigen. Und noch was: Briefmarken zu sammeln bedeutet nicht, Massen zusammen zu tragen. Das ist Schrott. Lieber suche ich mir 1, 5 oder 10 qualitativ hochstende Marken, als 10.000, die nur Papierwert haben. Viel Spaß - und vielleicht hören wir mal wieder vonenander.
Frage:
25.03.2016
Hallo! Habe mal eine Frage zum Postamt Berlin 12. Hat dieses Postamt auch mal sonntags geöffnet gehabt? Habe Vollstempel-Marken mit einem Stempeldatum von einem Sonntag (Anfang der 70er) gesehen und frage mich, ob dies überhaupt möglich sein kann.
Grüße und allen Besuchern dieser Seite ein schönes Osterfest wünschend
Thomas
Antwort:
Das ist ohne weiteres möglich, da z.B. philatelistische Veranstaltungen mit der Post als Aussteller oder Messeteilnehmer, oft / überwiegend an Sonntagen stattfinden. Allerdings kommt dem Stempeldatum, außer es belegt, daß eine Marke zum falschen Zeitpunkt gestempelt wurde, keine besondere Bedeutung zu - außer, die Marke, der Beleg wurde am Ausgabetag von einem NORMALEN Postamt gestempelt. Berlin 12 gehört hierzu nur sehr eingeschränkt (Gefälligkeit und Masse!) Danke für die Ostergrüße, denen ich mich anschließen möchte.
Frage:
19.03.2016
Hallo! Ich habe für ca. 80,- € noch gültige Marken mit DM und Euro gefunden. meist welche mit Rand. Da es postfrische sind und ich die nicht sammle, stellt sich mir die Frage, ob ich die bei Ebay anbieten soll oder einfach als gültige Marken auf die Briefe kleben soll.

Was meinst Du dazu?

LG
Valeri
Antwort:
DM-Marken haben 2002 ihre Gültigkeit verloren und haben, postfrisch ab 1955, im Prinzip nur noch den Papierwert. Sie können also auch nicht mehr zum Frankieren verwandt werden und sind, wie schon hunderttausenfach bewiesen, wegen ihrer Massenhaftigkeit auch bei ebay unverkäuflich. Marken mit Doppelnominale oder reine Euromarken sollte man als Porto nutzen, so lange sie noch diesen Wert besitzen.
Frage:
19.03.2016
Frage:
Würden Sie anraten, sich an einen Briefmarken-Händler oder ein Auktionshaus zu wenden, wenn man seine Briefmarkenalben verkaufen möchte?
Antwort:
Händler werden Ihnen all die Fehler an Ihren Briefmarken sehr negativ ankreiden, die sie beim ehemaligen Verkauf als nicht wesentlich bezeichnet haben. Hinzu kommt, daß selbst Briefmarkenhändler sich untereinander zu 90 % gegenseitig als, ich beschönige das mal, unehrlich bezeichnen. Prinzipiell werden Ihnen im Allgemeinen die schönsten Stücke herausgekauft, die rstlichen 95 bis 99 % bleiben dann als unverkäfuliche Massenware übrig - und sind eine Bestrafung (späte Rache?) für die oft überlebende Ehefrau.

Wenn Sie eine qualitativ gute bis sehr gute Sammlung anzubieten haben, würde ich sie diversifiziert selbst verkaufen oder, wenn man sich das nicht antun möchte, sie einem guten Auktionshaus anvertrauen. Da muß man dann allerdings zusätzlich zu den gewaltigen Abschlägen gegenüber den (uns Sammler betrügenden) Katalogpreisen zusätzlich hohe Verkaufskosten / -provisionen tragen, die die Erlöse oft ins Lächerliche abtriften lassen.
Frage:
16.03.2016
Wie kann man fälschungen bei briefmarken erkennen, speziell bei berlinaufdrucken.
Gibt es ein handbuch für briefmarkenfälschungen!
Antwort:
Man kann sicher die eine oder andere "Fälschung" durch eigene, langjährige Erfahrung erkennen - und damit den einen oder anderen Fehleinkäufe vermeiden. Die unverfälschte Echtheit einer Marke läßt sich, auch nicht ohne Fehlerquote, jedoch
nur mit der Prüfung durch einen anerkannten Prüfer nachweisen. Nein, ein Handbuch gibt es nicht, jedoch immer wieder Veröffentlichungen von aktuell gefundenen Fälschungen.
Frage:
13.03.2016
Guten Abend, ich bin auf Ihre Seite gestoßen, habe einiges durchgelesen und erhoffe mir den einen oder anderen Rat. Ich selbst habe seit Jugendzeiten nicht gesammelt, habe kaum Kenntnis, nur Interesse und habe durch Zufall aber vor ca. einem Jahr einen Teil einer Sammlung gekauft.
Der Sammler ist verstorben, seine Erben haben sich nach Beratung die besten Stücke der sehr großen Sammlung (hauptsächlich Vorphilatelie ) behalten. Nachdem ich im letzten Jahr wenig Zeit hatte, versuche ich erst seit einigen Wochen mir etwas Überblick zu verschaffen, durch unsachgemäßes einpacken beim Transport durch eine Firma ist leider einiges durcheinandergeraten. Es sind aber ziemliche Mengen an Marken aus Österreich, BRD, eigentlich der ganzen Welt, es gibt Bogenware, (oder 4er - Blöcke) ganze Hefte und Alben mit genau beschriebenen Plattenfehlern und den dazugehörigen Marken, sehr viel Literatur, hunderte Ganzsachen aus aller Welt, Marken-Alben nach Motiven sortiert, jüngere und alte Marken, sowie hunderte Ersttage, deren "Nicht-Wert" ich schon zum Teil erkannt habe … ich würde gerne bis auf ein paar Österreichische Werte alles verkaufen und frage nun um Rat, wie man das am besten anfängt …. (Der Sammler war zumindest europaweit vernetzt und war Jahrzehnte ein anerkannter Sammler und Experte, bei vielen Ausstellungen geehrt (diese Marken sind sicher nicht mehr vorhanden Es wäre sehr nett, wenn Sie eine Idee für mich hätten und entschuldigen Sie den "Roman" - Gruß Kappelsberger
Antwort:
Da kann ich nur die Schwierigkeiten definieren, die Sie mit dieser Sammlung haben (werden). Wenn man den Gedanken des Briefmarkensammelns realistisch denkt, kommt man zu dem Schluß, daß man Gesammeltes nur verkaufen kann, wenn es dem Wunsch eines Interessenten entspricht. Selbst denkende Sammler, die Europa-Sammlungen, bunt gemischt durch die glitzernde Betrugswelt der Philatelie, also alle Sammelvarianten, die man sich so ausdenken kann, suchen, wird es dabei nicht geben. Weit über 95 % alles Gesammeltem ist eh Massenware, für die es keinen Markt gibt, die damit auch keinen Wert darstellt (Katalogpreise sind der (leider erfolgreiche) Versuch, die Sammler über den Tisch zu ziehen. Mein Tipp lautet in Ihrem, wie in den meisten anderen Fällen auch, konzentrieren Sie sich auf ein "kleines", also überschaubares Gebiet (Länder insgesamt sind so nicht sammelbar! - aber man kann bestimmte Zeitabschnitte sammeln) und achten Sie auf höchste Qualitäten. Arbeiten Sie sich daneben in Ihre "große" erworbene Sammlung, eliminieren Sie alles, was unter die bis zu 95 % fällt und veräußern das Übrigbleibende zugunsten Ihres spezialisierten Hobbys - wenn Sie gute Ergebnisse erzielen wollen "Stück für Stück" mit großem Arbeitsaufwand - und wenn es Sie nervt, als Ganzes, mit nicht berfriedigendem Ergebnis. Und denken Sie daran: Briefmakensammeln ist kein Power-Hobby. Lassen Sie sich Zeit, Ihr Hobby zu erkennen, zu durchblicken, Eile ist dabei der schlechteste Ratgeber.
Frage:
13.03.2016
Werter Herr Köpfer,
ich hatte Ihnen schon vor einigen Jahren einmal meine Ansichten hinsichtlich des Qualitätsbewusstseins einiger Sammlerfreunde zugesandt.
Nun war ich letzte Woche auf der sogenannten Briefmarken - "Messe" in München. Ich war enttäuscht! Man hätte ehrlichkeitshalber von einer Händlerverkaufs - Veranstaltung, denn von einer Messe berichten sollen. Als ich einen alten Sammler am Händlerstand sah, wie er mit seinen bloßen Fingern die dargebotenen Blöcke antatschte, habe ich mich angewidert abgewandt. Es hätte wohl keinen Sinn gehabt, ihn daraufhin anzusprechen - das hätte er nicht verstanden!

Nun habe ich allerdings eine Frage an Sie: Mich beunruhigt die sogenannte Weichmacher - Thematik. Ich hatte mir in den 90 er Jahren etliche Einsteckalben mit schwarzem Karton und den entsprechenden Klarsichttaschen zugelegt. Eine entschiedene Auskunft hierüber, blieb mir auf der genannten Veranstaltung versagt. Nun, wäre es nicht vielleicht besser, auf Alben mit weissen Seiten und Pergamin umzusteigen? Für eine Auskunft Ihrerseits, wäre ich Ihnen verbunden.
Mit freundlichem Gruss
Th.Weiss
Antwort:
Ich habe Ihre Mail in einigen Passagen "entschärft". 60 Jahre bewußt falscher, täuschender, betrügerischer, ja, krimineller Informationen haben natürlich Spuren hinterlassen. Tiefe Spuren, die man aus vielen Sammlern nicht mehr herausbekommt. In vielen Fällen glauben desinformierte Sammler nach wie vor richtig zu handeln - und werden dabei von einer mafiösen Interessengruppe nach wie vor über den Tisch gezogen. Da ist gegenüber diesen Sammlern eher Mitleid als Wut bzw. Verachtung angebracht.

Der zweite Punkt, die Feststellung, Messen seien Händler-Verkaufs-Veranstaltungen, trifft, das habe ich schon oft geschrieben, diese Veranstaltungen genau. Lustig ist, daß sich die auszubeutenden "Sammler" völlig selbständig und freiwillig zur "Schlachtbank" begeben. Schade, daß nur so wenige darüber nachdenken, was dort mit ihnen geschieht.

Bezüglich der Weichmacher habe ich gerade eine Frage beantwortet. Ergänzend vielleicht noch die Vermutung, daß es im Prinzip wohl egal ist, ob man weiße oder schwarze Blätter präferiert.

Frage:
11.03.2016
Was fällt Ihnen zur Weichmacher - Thematik ein ?
Ich habe einen Grossteil meiner postfrischen Marken in Einsteckalben mit schwarzen Seiten und
Klarsichttaschen (90 er Jahre) untergebracht.
Nun, ich hoffe, dass es kein Fehler war.
Können Sie einen Albenhersteller benennen, der
"weichmacherfreie" Alben anbietet oder sollte man
nicht doch vorsichtshalber auf weisse Seiten mit
Pergamin - Taschen umsteigen ? Ich war letztes Wochenende auf der sogenannten Briefmarken -
"Messe", in München, konnte dort aber nicht allzuviel hierüber in Erfahrung bringen .
Danke im Voraus für Ihre Antwort .
Antwort:
Ich sammle seit über 60 Jahren Briefmarken und habe bis heute mit normaler "Markenware" keine schlechten Erfahrungen gemacht. Wenn ich von Schäden an Marken hörte, dann war meist die Qualität des Zubehörs miserabel, einfach billig. Hier ist es also wie bei der Qualität der Sammelmarken: Aus billig, aus Sonderangeboten wird NIE Qualität.
Frage:
03.03.2016
Hallo aus Berlin,
anschauen was der briefmarken.freund anbietet. Unvorstellbar sich die Anzahl seiner Bewertungen anzusehen.

http://www.ebay.de/itm/Berlin-1957-Mi-Nr-172-Gestempelt-2te-Wahl-wegen-Zahnfehler-13786-/361495967060?hash=item542ad6b554:g:1vsAAOxy7vJTcRuc
Antwort:
Ich denke, es wäre besser, bei einem Briefmarken.Sammlerfreund zu kaufen. Aber das ist ja schon mehrfach besprochen worden - und wir haben es in der Hand, das zu ändern.
Frage:
24.02.2016
Was heißt Bogen FN
Antwort:
Das FN steht für "Formnummer" und besagt wohl, daß der angesprochene Bogen eine Formnummer aufweist.
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