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Frage:
19.03.2016
Frage:
Würden Sie anraten, sich an einen Briefmarken-Händler oder ein Auktionshaus zu wenden, wenn man seine Briefmarkenalben verkaufen möchte?
Antwort:
Händler werden Ihnen all die Fehler an Ihren Briefmarken sehr negativ ankreiden, die sie beim ehemaligen Verkauf als nicht wesentlich bezeichnet haben. Hinzu kommt, daß selbst Briefmarkenhändler sich untereinander zu 90 % gegenseitig als, ich beschönige das mal, unehrlich bezeichnen. Prinzipiell werden Ihnen im Allgemeinen die schönsten Stücke herausgekauft, die rstlichen 95 bis 99 % bleiben dann als unverkäfuliche Massenware übrig - und sind eine Bestrafung (späte Rache?) für die oft überlebende Ehefrau.

Wenn Sie eine qualitativ gute bis sehr gute Sammlung anzubieten haben, würde ich sie diversifiziert selbst verkaufen oder, wenn man sich das nicht antun möchte, sie einem guten Auktionshaus anvertrauen. Da muß man dann allerdings zusätzlich zu den gewaltigen Abschlägen gegenüber den (uns Sammler betrügenden) Katalogpreisen zusätzlich hohe Verkaufskosten / -provisionen tragen, die die Erlöse oft ins Lächerliche abtriften lassen.
Frage:
16.03.2016
Wie kann man fälschungen bei briefmarken erkennen, speziell bei berlinaufdrucken.
Gibt es ein handbuch für briefmarkenfälschungen!
Antwort:
Man kann sicher die eine oder andere "Fälschung" durch eigene, langjährige Erfahrung erkennen - und damit den einen oder anderen Fehleinkäufe vermeiden. Die unverfälschte Echtheit einer Marke läßt sich, auch nicht ohne Fehlerquote, jedoch
nur mit der Prüfung durch einen anerkannten Prüfer nachweisen. Nein, ein Handbuch gibt es nicht, jedoch immer wieder Veröffentlichungen von aktuell gefundenen Fälschungen.
Frage:
13.03.2016
Guten Abend, ich bin auf Ihre Seite gestoßen, habe einiges durchgelesen und erhoffe mir den einen oder anderen Rat. Ich selbst habe seit Jugendzeiten nicht gesammelt, habe kaum Kenntnis, nur Interesse und habe durch Zufall aber vor ca. einem Jahr einen Teil einer Sammlung gekauft.
Der Sammler ist verstorben, seine Erben haben sich nach Beratung die besten Stücke der sehr großen Sammlung (hauptsächlich Vorphilatelie ) behalten. Nachdem ich im letzten Jahr wenig Zeit hatte, versuche ich erst seit einigen Wochen mir etwas Überblick zu verschaffen, durch unsachgemäßes einpacken beim Transport durch eine Firma ist leider einiges durcheinandergeraten. Es sind aber ziemliche Mengen an Marken aus Österreich, BRD, eigentlich der ganzen Welt, es gibt Bogenware, (oder 4er - Blöcke) ganze Hefte und Alben mit genau beschriebenen Plattenfehlern und den dazugehörigen Marken, sehr viel Literatur, hunderte Ganzsachen aus aller Welt, Marken-Alben nach Motiven sortiert, jüngere und alte Marken, sowie hunderte Ersttage, deren "Nicht-Wert" ich schon zum Teil erkannt habe … ich würde gerne bis auf ein paar Österreichische Werte alles verkaufen und frage nun um Rat, wie man das am besten anfängt …. (Der Sammler war zumindest europaweit vernetzt und war Jahrzehnte ein anerkannter Sammler und Experte, bei vielen Ausstellungen geehrt (diese Marken sind sicher nicht mehr vorhanden Es wäre sehr nett, wenn Sie eine Idee für mich hätten und entschuldigen Sie den "Roman" - Gruß Kappelsberger
Antwort:
Da kann ich nur die Schwierigkeiten definieren, die Sie mit dieser Sammlung haben (werden). Wenn man den Gedanken des Briefmarkensammelns realistisch denkt, kommt man zu dem Schluß, daß man Gesammeltes nur verkaufen kann, wenn es dem Wunsch eines Interessenten entspricht. Selbst denkende Sammler, die Europa-Sammlungen, bunt gemischt durch die glitzernde Betrugswelt der Philatelie, also alle Sammelvarianten, die man sich so ausdenken kann, suchen, wird es dabei nicht geben. Weit über 95 % alles Gesammeltem ist eh Massenware, für die es keinen Markt gibt, die damit auch keinen Wert darstellt (Katalogpreise sind der (leider erfolgreiche) Versuch, die Sammler über den Tisch zu ziehen. Mein Tipp lautet in Ihrem, wie in den meisten anderen Fällen auch, konzentrieren Sie sich auf ein "kleines", also überschaubares Gebiet (Länder insgesamt sind so nicht sammelbar! - aber man kann bestimmte Zeitabschnitte sammeln) und achten Sie auf höchste Qualitäten. Arbeiten Sie sich daneben in Ihre "große" erworbene Sammlung, eliminieren Sie alles, was unter die bis zu 95 % fällt und veräußern das Übrigbleibende zugunsten Ihres spezialisierten Hobbys - wenn Sie gute Ergebnisse erzielen wollen "Stück für Stück" mit großem Arbeitsaufwand - und wenn es Sie nervt, als Ganzes, mit nicht berfriedigendem Ergebnis. Und denken Sie daran: Briefmakensammeln ist kein Power-Hobby. Lassen Sie sich Zeit, Ihr Hobby zu erkennen, zu durchblicken, Eile ist dabei der schlechteste Ratgeber.
Frage:
13.03.2016
Werter Herr Köpfer,
ich hatte Ihnen schon vor einigen Jahren einmal meine Ansichten hinsichtlich des Qualitätsbewusstseins einiger Sammlerfreunde zugesandt.
Nun war ich letzte Woche auf der sogenannten Briefmarken - "Messe" in München. Ich war enttäuscht! Man hätte ehrlichkeitshalber von einer Händlerverkaufs - Veranstaltung, denn von einer Messe berichten sollen. Als ich einen alten Sammler am Händlerstand sah, wie er mit seinen bloßen Fingern die dargebotenen Blöcke antatschte, habe ich mich angewidert abgewandt. Es hätte wohl keinen Sinn gehabt, ihn daraufhin anzusprechen - das hätte er nicht verstanden!

Nun habe ich allerdings eine Frage an Sie: Mich beunruhigt die sogenannte Weichmacher - Thematik. Ich hatte mir in den 90 er Jahren etliche Einsteckalben mit schwarzem Karton und den entsprechenden Klarsichttaschen zugelegt. Eine entschiedene Auskunft hierüber, blieb mir auf der genannten Veranstaltung versagt. Nun, wäre es nicht vielleicht besser, auf Alben mit weissen Seiten und Pergamin umzusteigen? Für eine Auskunft Ihrerseits, wäre ich Ihnen verbunden.
Mit freundlichem Gruss
Th.Weiss
Antwort:
Ich habe Ihre Mail in einigen Passagen "entschärft". 60 Jahre bewußt falscher, täuschender, betrügerischer, ja, krimineller Informationen haben natürlich Spuren hinterlassen. Tiefe Spuren, die man aus vielen Sammlern nicht mehr herausbekommt. In vielen Fällen glauben desinformierte Sammler nach wie vor richtig zu handeln - und werden dabei von einer mafiösen Interessengruppe nach wie vor über den Tisch gezogen. Da ist gegenüber diesen Sammlern eher Mitleid als Wut bzw. Verachtung angebracht.

Der zweite Punkt, die Feststellung, Messen seien Händler-Verkaufs-Veranstaltungen, trifft, das habe ich schon oft geschrieben, diese Veranstaltungen genau. Lustig ist, daß sich die auszubeutenden "Sammler" völlig selbständig und freiwillig zur "Schlachtbank" begeben. Schade, daß nur so wenige darüber nachdenken, was dort mit ihnen geschieht.

Bezüglich der Weichmacher habe ich gerade eine Frage beantwortet. Ergänzend vielleicht noch die Vermutung, daß es im Prinzip wohl egal ist, ob man weiße oder schwarze Blätter präferiert.

Frage:
11.03.2016
Was fällt Ihnen zur Weichmacher - Thematik ein ?
Ich habe einen Grossteil meiner postfrischen Marken in Einsteckalben mit schwarzen Seiten und
Klarsichttaschen (90 er Jahre) untergebracht.
Nun, ich hoffe, dass es kein Fehler war.
Können Sie einen Albenhersteller benennen, der
"weichmacherfreie" Alben anbietet oder sollte man
nicht doch vorsichtshalber auf weisse Seiten mit
Pergamin - Taschen umsteigen ? Ich war letztes Wochenende auf der sogenannten Briefmarken -
"Messe", in München, konnte dort aber nicht allzuviel hierüber in Erfahrung bringen .
Danke im Voraus für Ihre Antwort .
Antwort:
Ich sammle seit über 60 Jahren Briefmarken und habe bis heute mit normaler "Markenware" keine schlechten Erfahrungen gemacht. Wenn ich von Schäden an Marken hörte, dann war meist die Qualität des Zubehörs miserabel, einfach billig. Hier ist es also wie bei der Qualität der Sammelmarken: Aus billig, aus Sonderangeboten wird NIE Qualität.
Frage:
03.03.2016
Hallo aus Berlin,
anschauen was der briefmarken.freund anbietet. Unvorstellbar sich die Anzahl seiner Bewertungen anzusehen.

http://www.ebay.de/itm/Berlin-1957-Mi-Nr-172-Gestempelt-2te-Wahl-wegen-Zahnfehler-13786-/361495967060?hash=item542ad6b554:g:1vsAAOxy7vJTcRuc
Antwort:
Ich denke, es wäre besser, bei einem Briefmarken.Sammlerfreund zu kaufen. Aber das ist ja schon mehrfach besprochen worden - und wir haben es in der Hand, das zu ändern.
Frage:
24.02.2016
Was heißt Bogen FN
Antwort:
Das FN steht für "Formnummer" und besagt wohl, daß der angesprochene Bogen eine Formnummer aufweist.
Frage:
22.02.2016
Hallo!
Ich habe gehört, dass es heute noch Briefmarken gibt, die nur DM als Wert stehen haben, aber dennoch noch heute für eine Frankatur genutzt werden dürfen. Man müsste halt dann die DM in Euro umrechnen. Wo kann man nachschauen, welche Marken das sind?

Viele Grüße

Antwort:
Nein, das gibt es in Deutschland nicht. Bei uns haben Marken nur noch mit Doppelnominale oder in reiner Cent- / Euro-Währung Gültigkeit.
Frage:
20.02.2016
Hallo Günther!
nach langen Überlegungen bin ich zu dem Entschluss gekommen, alles, was postfrisch ist, zu verkaufen. Vorrangig sind dies ja die Berliner Marken. Und da ich gerne weiterhin sammeln werde, werde ich nur noch gut gestempelte, aber auch "verschickte" Marken sammeln. Was ist dazu Deine Meinung? Denn ich habe mich deshalb zu diesem Schritt entschieden, weil meine Tochter mir sagte, dass sie keine Ahnung von Briefmarken hätte und wohl auch nie haben würde.
Block 1 postfrisch, geprüft von Lippschütz (?) geht dann halt auch auf den Markt. Vielleicht will den ja hier jemand?
LG
Valeri
Antwort:
Generell ist das ja die von mir präferierte Art Briefmarken zu sammeln, das war aber nie abhängig davon, daß meine Kinder bzw. Enkel kein Interesse am Briefmarkensammeln hatten. Ich habe mal versucht, eine Enkelin, die sporadisches Interesse daran hatte, tiefergehend zu informieren, was aber eher aussichtslos war. Das Wissen ist viel zu speziell und schreckt eher ab - zumal, wenn man erklären muß, wie in der Philatelie gelogen und betrogen wird. Wie soll ein Kind sowas begreifen? Nein, ich glaube, das muß eher im Persölichen reifen, höchstend durch "unabsichtliche" Infos unterstützt. Genießen Sie Ihren Spaß und lassen Ihre Tochter beiläufug daran teilhaben.
Frage:
15.02.2016
Guten Tag Herr Köpfer,
als Spezialsammler der Buchdruckmarken der Serie Heuss I möchte ich gerne wissen, wie die Strichelleisten in die Druckplatten des Plattendrucks montiert bzw. befestigt wurden.
Oder können Sie mir zu diesem Thema Literatur benennen ?
Vielen Dank für Ihre Bemühungen im Voraus und Grüße von Jörn-Gerhard
Antwort:
Das nenn´ ich "Tiefe"! Leider kann ich dazu nichts sagen und gebe die Frage weiter, vielleicht kann einer unserer Leser etwas dazu sagen.
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