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Frage:
05.02.2016
Frage:
Guten Morgen,
steht in Ihrem Buch etwas über die sog. \\\"Minister Jahrbücher\\\", insbesondere vor den offiziellen der DP seit 1973?
Mit freundlichen Grüßen
Rudolf
Antwort:
Explizid nicht, aber die sind, wie auch FDC, ETB und Verwandte, als Machwerk der verschiedener Emitenten anzusehen: Ohne Markt und ohne Wert!
Frage:
05.02.2016
Frage:
Immer wieder liest man über Ausstellungssammlungen sowohl in Zeitschriften als auch im Netz. Dies sind zumeist thematische Sammlungen, postgeschichtliche, exotische Sammelgebiete etc...
Bisher habe ich, als Berlin (West) Sammler, noch keine Sammlung (Ausstellung) zu den Marken von Berlin (West) gefunden. Gerade postgeschichtlich finde ich die Anfangsjahre sehr interessant und hier könnten ja auch außergewöhnliche Stücke gezeigt werden wenn ich z. B. an den Block 1 mit seinen Plattenfehlern denke. Ist dies auf Ausstellungen einfach nicht gewollt, bzw. sieht man im Thema Berlin wenig Chancen erfolgreich zu sein. Vielleicht haben Sie hierfür eine Erklärung?
Beste Grüße
Dietmar
Antwort:
"Berlin" ist in sich erfolgreich. Und, wenn ich an meine eigene Sammlung denke, werden diverse Themen innerhalb einer solchen wohl oft "spezial" gesammelt. Spontan erinnere ich mich auch daran, daß die Plattenfehler der "Berliner Bauten" (nach Lippschütz) und "750 Jahre Berlin" (Machwerk der DDR) und die diversen Dauerserien / Rollenmarken als Spezial- oder Ausstellungssammlungen aufgebaut werden. Aber, wie gesagt, das sind dann wohl eher Verfeinerungen der Normalsammlungen. Dazu zählt z.B. auch der Postkrieg. Generell aber halte ich Motivsammlungen für eine eher fragliche Art Briefmarken zu sammlen: Oft schön, aber noch öfter wertlos.
Frage:
31.01.2016
Was bedeutet Orginalgummi Falz?
Antwort:
Schlicht und einfach, daß die Marke durch einen Falz beschädigt wurde und somit wertlos und sammelUNwürdig ist.
Frage:
31.01.2016
Frage:
Guten Tag. Wie muss ein Ersttags-Vollstempel auf der Marke gesetzt sein ? Es werden immer wieder Markensätze auf ricardo.ch oder ebay.de angeboten bei denen die Stempel nur drei Markenbildseiten schneiden obwohl, wenn der Stempel wirklich zentrisch gesetzt worden wäre, er auch alle vier Bildränder schneiden könnte. Muss bei der Beschreibung : Mit Ersttag-Vollstempel, wenn der Stempel gross genug ist, der Stempel nicht über alle vier Markenbildränder gehen ? Grüsse aus der Schweiz Daniel
Antwort:
Die weit überragende Masse an Ländersammlern bezieht ihre Neuausgaben-Marken (immer noch) per ABO bei den Postverwaltungen. Die von dort in den letzten rund 60 Jahren gelieferten Marken mit Ersttagsstempeln sind Machwerk für die Sammler, sind somit wertlose Massenware und in meinen Augen nicht sammelwürdig. Sehr Sammelwürdig sind Marken, die möglichst zentrisch und von NORMALEN Postämter am Ersttag gestempelt wurden - und, Steigerung, sich auf portogerechter und gelaufener Post befinden. Daß "Vollstempel" im Grunde genommen das sein sollten, was der Name ausdrückt, also eine Marke mit vollem Stempel, ist richtig. Die Realität bestätigt das notwendige Mißtrauen und die Meinung, daß Verkäufer oft entweder keine Ahnung haben, oder mit beschönigenden und / oder kriminellen Beschreibungen Sammler über den Tisch ziehen wollen. Fazit: Der zentrische Stempel eines normalen Postamtes ist die Krönung sammlerischen Strebens.
Frage:
24.01.2016
Frage:
Hallo Herr Köpfer,
wann genau wurde durch die Bundespost die 4-stellige Postleitzahl eingeführt ?
LG Michael
Antwort:
Das war 1977 und zog sich über 4 Jahre hin. D.h., daß es z.B. bei Berlin die Jahrgänge 1977 bis 1980 in zwei Stempelvarianten, also PLZ 1 und PLZ 1000 gibt. Für mich sind das interessante Stempelvarianten, die es übrigens auch schon 1960 / 1961 (3 Stempelvarianten) und 1990 / 1991 (2 Stempelvarianten: Westberlin und Ostberlin) gab.
Frage:
22.01.2016
Hallo,
was bedeutet X , XX , O
MFG Ralf
Antwort:
X oder auch ein Sternchen bedeutet, die Marke ist ungebraucht, hat aber einen Falz. Zwei XX oder zwei Sternchen bedeuten, daß die Marke einwandfrei postfrisch ist, also so, wie von Post verausgabt. o steht für gestempelt.
Frage:
18.01.2016
Hallo Herr Köpfer,
nur durch Zufall bin ich auf ihre Seite gestossen. Je mehr ich mich einlas, desto frustrierter wurde ich. Am liebsten hätte ich meine Alben dem Feuer überlassen. Ich sammele seit 1975 und habe den ganzen Mist per Abo bekommen und ersteinmal liegen lassen. Heute bin ich 65 Jahre alt und wollte mich dem Hobby Briefmarkensammeln mit Freude widmen. Als der erste Ärger vorbei war, hab ich eine erste Durchsicht des Großen Fundus gemacht. Nach dem der Kamin eine Nacht lang gequalmt hat, blieben mir noch postfrische MH, Rollenmarken und Einzelmarken von Bund und Berlin übrig. Mein Abo ist gekündigt und ich stehe nun vor der Frage, wie mache ich weiter. Was macht noch Sinn?
Ihnen einen Großen Dank!
Liebe Grüße Reiner
Antwort:
Gerade dieser Tage habe auch ich, mit gewaltigem innerem Groll, wieder mal viele tausend Marken (überwiegend Briefe und aus Briefen ausgetrennte Marken aus aller Welt) aussortiert und final entsorgt. Wir beide sind zwei von geschätzt 600.000 Sammlern, denen es genauso ergangen ist bzw. ergeht. Hoffentlich sind Sie in der Lage, die Sache abzuhaken und einen Neustart zu wagen. Meine Empfehlung hierfür wäre, auf gestempelte Marken umzusteigen und dabei die Kriterien zu beachten, die ich auf meinen Seiten aufgelistet habe. Beachten Sie hierbei insbesondere, daß man keine Quantitäten benötigt, sondern Qualität, einfach Q1.
Frage:
18.01.2016
Frage:
Hallo Günther,
erst einmal noch ein frohes und vor allem gesundheitlich wunderbares Jahr 2016!

Nun die Frage: Gibt es als Prüfer einen Dr. Dub?
Habe da Interessen an Berliner Marken und da wird er als Prüfer genannt mit entsprechendem Stempel hintendrauf.

Da der Name Dr. Dub mir aber nichts sagt, frag ich lieber mal nach!

Danke schon mal.
Valeri
Antwort:
Für fast alle Gebiete gab und gibt es Prüfer, so auch Dr. Dub (von 1958 bis 1971) und andere als Vorgänger von den Schlegels. Ich denke, daß man bei einem Kauf ziemlich sicher sein kann, empfehle aber auf jeden Fall eine erneute Prüfung - denn einige neue Erkenntnisse kamen im Laufe der Zeit hinzu.
Frage:
18.01.2016
Moin, Herr Köpfer,
mit Begeisterung habe ich Ihren Leitfaden gelesen. Dabei wertvolle Hinweise gefunden - und es sind für mich als Anfänger auch Fragen aufgetaucht. Ich möchte eine Themensammlung "Hanse" anlegen. Kommen für eine Themensammlung nur postfrische oder nur gestempelte Marken in Frage? Oder ist eine Mischung auch zulässig? Sie wettern gegen die Briefmarkenzeitungen, wahrscheinlich zu Recht. Nur: woher bekomme ich die Information, daß zu meinem Sammelgebiet Briefmarken existieren bzw. neu ausgegeben werden?

Mit freundlichen Grüßen
Joachim
Antwort:
Freut mich! Zu Ihrer geplanten Themensammlung "Hanse" kann ich nichts sagen, ich fand auch im Internet keine Hinweise darauf. Da müssen Sie wohl einfach auf die Suche gehen - am Besten über die Kataloge. Briefmarkensammeln ist ein individuelles Hobby, da bestimmt jeder für sich, wie er es ausübt. Meine Erfahrung ist jedoch, daß man entweder postfrisch oder gestempelt, vielleicht auch beides, sammeln sollte - und meine Empfehlung wäre: GESTEMPELT. Möglichst zentrisch.
Frage:
17.01.2016
Hallo Herr Köpfer, bei manchen Briefen aus den 60ern finde ich mitunter Marken, die am Rand (wo die Marke auf den Briefumschlag übergeht) leichte, meist bräunliche Verfärbungen aufweisen. Diese Verfärbungen ziehen sich dann auch in den Bereich der Zacken.
Da die Marken nassklebend waren, vermute ich hinter den Verfärbungen eine Reaktion der Gummierung. Immerhin haben die Briefe um die 50 Jahre "auf dem Buckel" und niemand kann sagen, welchen äußeren Einflüssen sie ausgesetzt waren.
Meine Fragen: Sind dies Reaktionen der Gummierung und tun sie der Sammelwürdigkeit Abbruch ?
LG
Michael
Antwort:
Über die Ursachen solcher Beschädigungen kann man nur spekulieren - ohne Erfolg und ohne Effekt. Tatsache ist jedoch, daß der Brief, wie auch bei einer Faltung, nachlässiger Öffnung und vielem mehr, nicht mehr Q1 ist.
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