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Frage:
14.01.2016
Guten Tag Herr Köpfer, die Angst vor falschen Stempeln ist offensichtlich weit verbreitet. Niemand der Wissenden ist bereit, die bekannten, auch hier schon genannten Verkäufer von Marken mit gefälschten Stempelabschlägen anzuklagen. Nun ja, das kann auch sehr teuer werden. Der Händler muss ja nicht der Fälscher sein. Auffällig ist wohl, dass Fälschungen zugenommen haben, die als zentrierte oder Vollstempel bezeichnet werden. Eine Folge der neuen, hohen Ansprüche? Ich habe zu Jahresbeginn meine bei ebay erworbenen Stücke nochmals in Augenschein genommen und fürchte, auch hereingefallen zu sein. Wobei mir besonders häufig die Stempel 1000 Berlin 11 und Berlin 12 verdächtig erscheinen. Auch Sie haben ja eine entsprechende SWK-Marke (gerprüft). Und man kann bei ebay ja auch die verkauften Artikel eines Händlers ansehen. Raten Sie uns, auf diese Stempel ganz zu verzichten? Sind Ihnen andere Berliner Postämter aufgefallen? Berlin 650 ? Freundliche Grüße loulou
Antwort:
Es gab schon immer Fälschungen und es wir sie immer geben und ich glaube nicht, daß sie zugenommen haben. Auf keinen Fall aber sollte da Hysterie aufkommen, denn die wäre völlig unangebracht. Offenen Auges auf das Bauchgefühl zu achten, ist wohl die richtige Einstellung zu diesem Thema. Ich bin mir auch bei meiner Sammlung sicher, daß die eine oder andere Niete darin schlummert - aber das schmälert meinen Spaß nicht.
Zu Ihrer Frage Berlin 11 und 12: Es gibt einen Anbieter, der alle gesuchte Marken mit immer gleichem zentrischen Stempel, gerade wieder die Blöcke 2 und 3 von Berlin, anbietet. Die Einsen von Berlin "11" sind oben immer abgerundet und ich meine, die Post würde so einen miserablen Stempel nie akzeptiert haben. Da laß ich die Finger weg. Und Berlin 12 bietet das bekannte Phänomen der Massenhaftigkeit, den akzeptiere ich
nur als Normalstempel (NICHT Ersttag) auf Brief. Berlin 650 (Zweigpostamt von Berlin 65) Wedding, sehe ich nicht als Problem.
Frage:
11.01.2016
Hallo Herr Köpfer,

zum Beitrag von Joe vom 08.01.2016:
Bei der Formulierung "Traum- oder Vollstempel in guter Erhaltung" läuten bei mir alle Alarmglocken.
Zu 99% ist dies ein Anbieter aus Worms. Auch ich habe hier schon gekauft und dann bei Schlegel prüfen lassen. Ergebnis war: Stempel falsch. Prüfungen von Marken aus der zweiten Reihe sind eher selten. Aber genau diese werden von diesem Anbieter mit Ersttagstempel Hamburg, Hildesheim, Augsburg, Bonn, v.a. Aalen usw. Angeboten.
Ich rate hier vorsichtig zu sein, da der Anbieter auf Reklamationen nach Prüfungen nicht reagiert.
Es stellt sich die Frage, woher hat der Mann diese Erstagsvollstempel, die wie gestochen sind?
Lieber eine Klasse Berlin-Charlottenburg, denn die ist sicher wertbeständiger als ein Normalstempel, der als Marke von geringem Wert nicht geprüft wird.
Antwort:
Es gibt in der Philatelie keine verläßlichen Bezeichnungen / Wertungen: Alles wird für alles verwandt und nichts ist einklagbar. Man muß sich nur mal ansehen, was alles als zentrisch oder selten bezeichnet wird. Die Alarmglocken sollten immer in Stellung sein, das Bauchgefühl letztendlich die Kaufentscheidung steuern: Ist man sich nicht sicher, Finger weg. Ja, das ist ein Problem, daß für an sich preiswerte Marken hirnrissig viel Geld bezahlt wird, diese aber nicht geprüft werden können. Das ruft mit Sicherheit wieder Manipulateure, oder, besser gesagt, Kriminelle auf den Plan. Für mich taucht an allen Ecken und Enden die Frage auf, für was dieser Verband, der vorgibt Vertreter der Mitglieder (auf keinen Fall der Sammler, ja, man scheut sogar direkt Werbung für den eigenen Verein) eigentlich da ist? Man bekämpft z.B. ebay, das doch durch die Briefmarkenlobby erst zu dem wurde, was es ist - und läßt der eigenen Interessengemeinschaft freie Hand, unbesehen die absurdesten Manipulationen und Unehrlichkeiten durchzuführen. Hat schon mal jemand davon gehört, daß Händler an den Pranger gestellt wurden, weil sie (regelmäßig) gefälschte Marken angeboten haben? Daß Briefmarken-Reparaturbetrieben nachgewiesen wurde, gefälschte Marken nicht richtig gekennzeichnet zu haben? Dabei gibt es die Stelle des Fälschungsbekämpfers – aber keiner weiß, wo Kämpfe stattfinden.

Den letzten Satz kann ich so nicht stehen lassen. „Berlin-Charlottenburg“ ist Vorläufer der Versandstellen und auf keinen Fall selten. Ich befürchte sogar, daß im Handel noch große Vorräte, mit denen man sehr sorgsam umgeht, vorhanden sind. (Fast) alle von Händlern und Sammlern dort bestellten gestempelten Marken weisen einen zentrischen Stempel auf, ob Bund oder Berlin. Ich selbst präferiere deshalb die von normalen Postämtern abgestempelten Exemplare, die sind allerdings schwer zu finden, also selten. Und / aber die Anfänge von Berlin und Bund sind ja meist prüfbar.

Hochinteressant finde ich übrigens Bundmarken, die von normalen Berliner Postämtern zentrisch bis 31.12.1991 abgestempelt wurden.
Frage:
09.01.2016
Hallo Herr Köpfer,
wie beurteilen Sie sog. "Ortswerbestempel" auf GELAUFENEN Briefen/Belegen ? Die Stempel, die ich meine, beziehen sich auf hervorzuhebende Gegebenheiten des Ortes oder historische Ereignisse, die dem Ort einen Bekanntheitsgrad geben. Sie stellen keinen Bezug zu der auf dem Beleg befindlichen Marke dar und sind auch keine Ersttagsstempel für eben diese Marke.
Dennoch sind es eben keine normalen Tagesstempel (schon allein wegen der werbeträchtigen Ausschmückung und der damit fast zwangsläufig einhergehenden Dimension des Stempels). Stehen solche Stempel auf derselben -nicht sammelwürdigen- Stufe der ESST, die jeden FDC zu Altpapier degradieren ?
Was meinen Sie ?
LG
Michael
Antwort:
Logisch gedacht, sind solche Stempel keine für Sammler gemachte Abstempelungen, also philatelistisches Machwerk, sondern Ergebnisse postalischen Alltags, ergo sammelwürdig. Auch der normale Werbestempel (Normalstempel mit beigefügter Werbung) betrifft ja die gleiche Kategorie. Es ist allerdings oft schwer, zumindest von letzterer Kategorie, sehr gute zentrische Abstempelungen zu finden
Frage:
08.01.2016
Hallo Herr Köpfer,

Ihnen ein schönes Neues Jahr und bei all den Beiträgen zu Marken mit Stempel der Versandstellen hier mal zwei Beispiels, dass es auch anders geht:

http://www.ebay.de/itm/BUND-NR-277-TRAUMSTEMPEL-ERLANGEN-ERSTTAG-IN-GUTER-ERHALTUNG-/301832811956?hash=item4646a335b4%3Ag%3AjeIAAOSwJcZWevbf&nma=true&si=z9nGZbH%252Bvq8AW7wcOQjNnM2hpvc%253D&orig_cvip=true&rt=nc&_trksid=p2047675.l2557

http://www.ebay.de/itm/BUND-NR-196-TOLLER-VOLLSTEMPEL-KOLN-IN-GUTER-ERHALTUNG-/301832795898?hash=item4646a2f6fa%3Ag%3AJjIAAOSwHPlWevHo&nma=true&si=z9nGZbH%252Bvq8AW7wcOQjNnM2hpvc%253D&orig_cvip=true&rt=nc&_trksid=p2047675.l2557

http://www.ebay.de/itm/BERLIN-25-Pfg-Schwarzaufdruck-mit-Luxus-Vollstempel-geprueft-/141820447980?hash=item2105284cec%3Ag%3AxS0AAOSw14xWOywq&nma=true&si=z9nGZbH%252Bvq8AW7wcOQjNnM2hpvc%253D&orig_cvip=true&rt=nc&_trksid=p2047675.l2557

Bund-Marken findet man durchaus mit normalen Tagesstempeln verschiedener Städte, bei den älteren Berlin-Marken aber wird meist der Berlin-Charlottenburg-Stempel angeboten wird. Selbst für Marken mit diesem Stempel wird viel geboten. Was muss man dann erst für solche Marken mit normalem (Berliner) Tagesstempel ausgeben?
Da heißt es die Augen offen zu halten.
Mit freundlichem Gruß
Joe
Antwort:
Da muß ich garnicht viel hinzufügen. Man stelle sich aber mal eine so gestempelte Bund-, Berlin-, DDR- oder sonstige Sammlung vor. Ja, die kostet richtiges Geld. Aber, was ist teurer: Eine zentrisch von einem normalen Postamt gestempelte Marke für € 33,--, für die man beim Verkauf den Einsatz, wahrscheinlich aber mehr bekommt oder eine an sich wertlose Marke zu € 1,--, für die man beim Verkauf nichts mehr bekommt? Und in der Hochrechnung: Mehrere Seiten eines Albums mit 100 unverkäuflichen, nicht sammelwürdigen Marken á € 1,--, also mit € 100,-- gefüllt oder drei Marken á 33,--, also € 99,00, die jederzeit verkäuflich sind.
Frage:
07.01.2016
Kann die Riffelung des Papiers bei einer auf einem Brief klebenden Marke erkannt werden?
Und falls ja, wie?
Antwort:
Eine "Riffelung" des Papiers sollte man im Prinzip mit entsprechenden optischen Geräten erkennen können. Fast immer ist jedoch eine waagerechte oder senkrechte GUMMIriffelung die Variante. Postfrisch unproblematisch (im Allgemeinen), ist deren Festellung bei gestempelten Marken kaum und bei aufgeklebten wohl eher nicht möglich. Allerdings weiß ich nicht, welche Hilfsmittel den Prüfern zur Verfügug stehen.
Frage:
04.01.2016
Hallo Herr Köpfer
Sollte man DDR Marks-Blöcke nur geprüft kaufen?
Mfg Franz
Antwort:
Unbedingt! Achten Sie auch darauf, daß die nicht gefälligkeitsgestempelt sind, also z.B. "Berlin W 8". Damit hätte man auch wieder nur Massenware.
Frage:
02.01.2016
Hallo Herr Köpfer, hier mal eine kleine Info.
Es macht mir unglaublich Spass, die Onelinehändler im Internet anzugreifen. Sie glauben nicht, welch abenteuerliche Antworten ich erhalte. Ein Händler drohte mit Anzeige wegen Beleidigung.

http://www.arcor-usercontent.de/crypturl/?url=QQ-EeGKS8L5CwEhKP2tf_6OPVq4NflCiGVliGupKsCtjizQcdTAfbE6JhUNBPhlYmY6qcO1VKhhdY11K13Tvhh0GKG-lbiAWJgaUWZike_27B2Bfo4a6rVDcwHuBjN3CSnJutISltKk


Welch eine Freude bei mir. Ich forderte ihn auf, mich anzuzeigen, Erfolg: Er stellt seine Internetseite ein und verweist auf seinen Ebayshop. Sie haben mich mit Ihren Ansichten überzeugt, nur kann ich nicht das Maul halten. Diese Menschen haben, und bescheißen immer noch, alte Menschen, die nichts von Internet wissen wollen.
Ein gutes, gesundes Neues Jahr
Gruß aus Berlin
Antwort:
Die angegebene Internetadresse ist tatsächich nicht mehr erreichbar - und damit die Bestätigung, daß dringend etwas verborgen werden mußte, nicht mehr Nachweisbar bleiben durfte. Die Androhung einer Beleidigungsklage jedoch ist nur lustig: Jemand, der auf seine unlauteren Absichten aufmerksam gemacht wird, fühlt sich beleidigt!? Das ist wirklich ein Spaß. Ich kann nur jedem empfehlen, sich mit Händen und Füßen gegen Manipulation und Betrug in der Philatelie zu wehren, dieser "Briefmarkenlobby" ihre Grenzen aufzuzeigen, sie in die öffentliche Diskussion zu locken.
Frage:
30.12.2015
Hallo Herr Köpfer,
habe eine Anfrage zu den Versandstellenstempeln (hier: Berlin 12): Die Marken mit Ersttagsstempel habe ich inzwischen fast alle aus meiner Sammlung verbannt. Auffällig ist, dass nicht wenige dieser Berlin 12 - Marken zwar nicht das Datum der Erstagsausgabe aufweisen, aber das Erstagsdatum einer späteren verausgabten Marke. Habe dazu nirgends etwas gefunden. Wie ist das zu beurteilen? Ein Indiz für ein Massenprodukt oder eher ein Indiz für einen Gefälligkeitsstempel am Postschalter?
Bedanke mich schon einmal für die Antwort und wünsche Ihnen und allen Besuchern dieser Internetpräsenz einen guten Rutsch bzw. guten Start ins neue Jahr!
Thomas
Antwort:
Das mit dem gleichlautenden Datum ist wohl relativ leicht zu erklären: Bei Bestellungen zum Ausgabetag einer Serie, werden die übrigen bestellten Marken früherer Serien natürlich mit dem gleichen Stempel entwertet und zählt somit zur Massenentwertung. TIPP: Ersttagsstempel von normalen Postämtern, insbesondere auf normlen Bedarfsbriefen, sind etwas ganz besonderes.
Frage:
25.12.2015
Versandstellen und Philatelie-Shops
Hallo Herr Köpfer, besten Dank für Ihre Antwort auf meine Fragen vom 24.12. Ihre Ausführung zu meiner Frage Nr. 2 hat mich doch beruhigt und war auch das von mir Erhoffte.
Zur Frage Nr. 1 fehlen mir noch Details. Die Versandstellen (Bonn, Frankfurt, Berlin 12) haben ja nun irgendwann ihren "Dienst" begonnen. (Das dies von "Reichrechnern" initiiert wurde, zum Schaden von zigtausenden Sammlern früherer Zeiten und leider auch noch bis heute, ist eine ganz sicher nicht zu bestreitende Tatsache). Nur eben, ab wann wurden diese Stellen ins Leben gerufen ?
Stempelungen vor diesen "Geburtsstunden" wären dann wohl anders zu betrachten und somit sammelfähig, oder ?
Konkret rätsele ich an der Marke Bund Mi.-Nr. 486. Sie hat einen deutlich lesbaren -aber eben nicht den dünnen "glasklar"-Effekt- Tagesstempel mit FRANKFURT AM MAIN 1 und 14.10.65, der Stempelbogen unterhalb der Datumsleiste fehlt auf der Marke.
Kann man diesen Stempel als normal postalisch gelaufen ansehen oder gehört diese Marke in den Müll ?
LG Michael
Antwort:
Wann diese Versandstellen für Sammlermarken, wozu prinzipiell ja auch noch der Vorläufer von Berlin 12, Charlottenburg (nicht so massenhaft auftretend), gehört, eingerichtet wurden, entzieht sich meiner Kenntnis.

Prinzipiell kann man alles sammeln, so lange man seine Anforderungen und Wertschätzungen (Preis, den zu zahlen man bereit ist) an den Realitäten ausrichtet. Der erste Stempel einer Einrichtung, die den Markt fürs Briefmarkensammeln an den Rand des Abgrunds bringt / brachte ist sicher nichts, was einem anderen Sammler etwas wert sein könnte - zumal nicht bei diesen Wahnsinnsauflagen. Der Sammlermarkt meidet Zweifelhaftes, im Gegensatz zur Briefmarkenlobby, die ihre Massen / Schrott ab- und zu überhöhten Preisen durchsetzen möchte. Ich habe mir mit einem klaren Profil (Q1) zum Prinzip gemacht, im Zweife lieber zu verzichten, abzuwarten und mich irgendwann über die "Richtige" zu freuen.

Die Möglichkeiten, etwas spezialisiert zu dokumentieren sind grenzenlos, diese Spezialsammlungen übersteigen aber irgendwann jegliches Interesse bei der Sammlerschaft, leben dann nur von ihren oft nur wenigen Highlights - und den Rest wird man selbst per Schenkung kaum je wieder los.

Gesundes Fazit: Im Zweifel für den eigenen Spaß - ganz egoistisch!
Frage:
24.12.2015
Ein frohes Fest, Herr Köpfer. Seit wann gibt es diese fragwürdigen Briefmarkenabo-Versandstellen wie Bonn, Fankfurt, Berlin 12 mit ihren fragwürdigen Stempeln ? Von der weiteren Versandstelle Weiden ist zu lesen, dass sie seit 1980 besteht.
Weiterhin unterhält die Post noch sog. Philatelie-Shops in einigen Städten wie z.B. Hamburg, Gütersloh, Erfurt, Stuttgart, Nürnberg usw. Sind Stempelungen aus solchen Städten ebenfalls mit Vorsicht zu genießen ?
LG Michael
Antwort:
Die Post ist ein ganz normales Wirtschaftsunternehmen, auf dessen Fahne die Gewinnerzielungsabsicht steht. Und, logisch, nutzt sie dabei alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten. Der Verkauf von Postwertzeichen an Sammler hat sich in den vergangenen Jahrzehnten derart entwickelt, daß ihm die Post nach und nach spezielle, rationalisierende, also gewinnmehrende Firmenbereiche in Form von "Versandstellen" und, noch ein Schritt weiter, "Philatelie-Shops" widmete. Die Initiatoren dieser Entwicklung sind aber ganz klar bequehme, möglichst sehr schnell reich werden wollende "Briefmarkensammler", die ohne großen Aufwand lückenlos, umfassend und in großer Zahl alle Neuausgaben erwerben wollten und es teilweise immer noch tun. Keiner hat dabei bedacht, daß im Endeffekt alle die gleichen bedruckten Papierchen massenhaft in ihren Alben anhäuften, wie jeder andere Sammelfreund auch, und, da kann ich Schdenfreude nicht verbergen, besonders auch der gesamte Handel. Es ist also im Grunde niemand mehr übrig, der für diese zu Abfall verkommenen Quantitäten etwas zu zahlen bereit wäre.

Der informierte, also unsere Seiten lesende Sammler weiß, wie und was er sammeln muß, um Spaß zu haben. Die übrigen werden irgendwann auch erkennen, was besser gewesen wäre.

Und zur letzten Frage: Die NORMALEN Tagesstempel der Städte mit Philatelie-Shops sind, entsprechende Qualität vorausgesetzt, absolut sammelnswert. Bei uns in der Freiburger Hauptpost schlägt dieser Shop an Ausgabetagen
allerdings nur Ersttagssonderstempel ab - für den normalen Tagesstempel muß man sich dann zusätzlich an der obligatorische Warteschlange anstellen.
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