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Frage:
21.12.2015
Ich verstehe die Frage nicht. Es handelt sich hier nur um Schrott und Müll. Warum also die Frage? Wer kauft so etwas?
Antwort:
Die Frage habe ich als positiv provozierend angesehen, denn man kann garnicht oft genug über die Mißstände reden, die in der Philatelie gang und gäbe sind. Wenn man bedenkt, daß es einen "Verband" gibt, der einen "Fälschungsbekämpfer" (Versuch der Vermeidung / Vorbeugung, oder?) beschäftigt, fragt man sich, warum es z.B. nach wie vor möglich ist, daß "Briefmarken-Reparateure" Briefmarken ohne Kennzeichnung "schönen" oder vermutete Stempelfälschungen, wie im vorliegenden Fall, unbeanstandet bleiben.

Und die Frage, wer so etwas kauft, ist leicht zu beantworten, wenn man sich mal die vielleicht 500.000, wahrscheinlich jedoch viel mehr, wertlosen, die Philatelie schwer belastenden Sammlungen vor Augen führt, die allesamt aus postfrischen Massenmarken aus ABOs, Machwerk der Briefmarkenlobby, fehlerhaften, schlecht und / oder nicht prüfbar gestempelten und ge- bzw. verfälschten Marken besteht. Wir Sammler, die wir informiert sind, wissen, wie Briefmarkensammeln geht, sollten nun nicht überheblich sein, sondern unsererseits versuchen, so viele Sammler wie möglich auf die erfolgreiche Seite des Briefmarkensammelns zu ziehen - zu unser aller Wohl.
Frage:
20.12.2015
Frage:
Er verkauft munter weiter:

http://www.ebay.de/usr/fschild?_trksid=p2047675.l2559

Kann ich die nun doch als echt kaufen?

LG loulou
Antwort:
Ich kann mich nur wiederholen: Seit Jahren, ob 1970, 1980 oder 1990, von wenigen Ausnahmen abgesehen, fast identische, immer gleichartige Stempel mit derseben Farbintensivität, sollten jeden Sammler / Interessenten zumindest stutzig machen. Leider haben die, die es klären könnten, offensichtlich überhaupt kein Interesse, den Markt schon bei den Verursachern zu bereinigen.
Frage:
08.12.2015
Sind Oberrandstücke bei Briefmarken genau so viel wert wie Unterrandstücke?
Antwort:
Im Prinzip haben Bogenränder nur dann eine, allerdings sehr unterschiedliche, wertsteigernde Wirkung, wenn sie z.B. dadurch ihre Herkunft, im Gegensatz zur Rollenmarke, aus dem Bogen belegen. Ober- oder Unterränder sind nur dann markant wertsteigernd, wenn sie weitere Informationen, wie z.B. komplette "Berlin"-Zudrucke, HAN, unterschiedliche Reihenwertzahlen, "Wohlfahrtszähnung" oder weiteres belegen. Gesucht sind auch (und besonders) Eckränder und hier natürlich in erster Linie Druckerzeichen und / oder Formnummern. Und dann ist es nochmal ein Unterschied, ob postfrisch, gestempelt oder auf Brief - und außerdem ist die Art des Stempels wichtig, also bis Q1: zentrisch und klar.
Frage:
06.12.2015
Hallo Herr Köpfer,
sind die Bund- und Berlin Marken der 60er in postfrisch mit Eckrand und FN als Massenware zu sehen ? Die Auflagen solcher Marken waren wohl schon enorm hoch.
Lohnt sich also das Sammeln solcher Eckränder oder ist es nur eine Anhäufung von Wertlosem ?
MfG
Jens
Antwort:
Seit Mitte der 50er-Jahre wurde das "Postfrisch-Sammeln" propagiert. Eine extrem große Zahl von Sammlern, ich gehörte dazu, ließen sich dazu verleiten - und selbst der Handel legte sich große Vorräte zu, ohne dabei zu bedenken, daß der, der eine Marke (meistens mehrfach) schon besitzt, sie nicht noch weitere Male braucht. Wenn man heute z.B. bei ebay mal schaut, was dort vom Handel an postfrischen FN, fein säuberlich nach den möglichenn Formnummern sortiert, angeboten wird, weiß man, daß dies Masseware ist. Kauft man zu solchen Preisen, dann ist das reine Geldvernichtung. Bekommt man diese Varianten aber zum kleinen Geld, spricht nichts dagegen, sie zu sammeln. Man sollte sich dann aber auf jeden Fall darauf einstellen, daß beim Verkauf, der Ertrag überschaubar bleiben wird.
Frage:
05.12.2015
Hallo Herr Köpfer,
ich möchte gern mit den Marken "Bauwerke I" (Bund 454-461 und Berlin 242-249) eine kleine Sammlung aufbauen.
In die Sammlung sollen jedoch nur die Ränder-Versionen gehören, also OR.UR.Seite links und rechts, 4 Eckränder. Für Bund und Berlin ergeben sich demnach stolze 128 Versionen, Paare und Rollenmarken noch nicht einmal mitgerechnet.
Weiterhin sollen es nur gestempelte Marken sein, und zwar mit deutlich lesbarem Ort und Datum (Vollstempel sind bei den kleinen Markenmaßen wohl nicht möglich). Versandstellenstempel und jede Art von Sonderstempeln kommen nicht in Frage.
Ihren Leitfaden/Ratgeber zum Sammeln kann ich nur als "Augenöffner" bezeichnen, sagt er doch nur die Wahrheit.
Nun aber die -im wahrsten Sinne des Wortes - Preisfrage. Mir ist durchaus bewußt, dass die Marken nach o.g. Kriterien schon etwas mehr kosten werden als die übliche, überall wie "saures Bier" angebotene Standardmasse. Nur, was ist realistisch. Wo liegt der Rahmen, gibt es den ? Angebote (Ebay) für meine Vorstellungen sind recht spärlich, aber wenn, dann mitunter zu recht abenteuerlichen Preisvorstellungen, so glaube ich. Eine Richtschnur wäre da schon hilfreich. Ich suche keine PreisVORGABEN, nur eine realistische Idee. Oder hilft -wie so oft im Leben - das Bauchgefühl ?
Ich unterliege nicht dem Komplettierungswahn und es darf auch seine Zeit für die Sammlung brauchen.
Könne Sie bei der Beantwortung meiner Frage helfen ?
LG
Michael
Antwort:
Die Entscheidung, was man sammeln möchte und was man dann findet, sind zwei paar Stiefel. Wenn man das weiß, ist das "seltene Finden" ein großes Vergnügen. Die kleinen Bauwerke bieten bei Bund und Berlin gestempelt unter Anderem Dz bei den drei kleinen Werten und Formnummern bei den Werten ab 40 Pfennig - und beides ist, neben vielem anderen, unheimlich schwer zu finden, braucht sehr viel Zeit und kostet oft nicht wenig. Wieviel so etwas kosten darf, ist eine Sache der Erfahrung und vor allem des Geldbeutels. Auf jeden Fall sollten Sie sich darauf einstellen, daß Sie mit kleinem Geld nicht an die Spezialitäten kommen. Aber, Sie kennen ja meine Devise: Lieber ein Spitzenstück als 10 mittelmäßige! Ja, die Preisfindung ist reines Baugefühl - und leider nicht immer nur das des eigenen Bauchs. Sie müssen einfach herausfinden, was Sie bieten müssen, um überhaupt zum Erfolg zu kommen.
Frage:
02.12.2015
Guten Tag Herr Köpfer, der Bestand ist aufgeräumt. Nun habe ich angefangen, fehlende Marken bei ebay zu ersteigern. Dabei erhalte ich einen Satz B&S Rollenmarken einzeln, wo sich im oberen Drittel der Marken keine Fluoreszenz befindet. Chemische Veränderung? Von Einsteckstreifen ist ja bekannt, dass die Fluoreszenz dort hineinwandern kann. Das kann hier aber nicht zutreffen. LG Frank
Antwort:
Die Fluoreszenz ist nur, wenn sie dem Papier beigemengt wird, gleichmäßig verteilt. Dies ist bei der Alten Fluoreszenz der Fall. Die Neue Fluoreszenz, die Post experimentierte damals, wurde aufgetragen. Da gab es, ich habe auch solche Marken, Teile, die ohne Fluo waren und beim Wässern der Marken wusch diese Fluo stark bis sehr stark aus und blühen unter der Prüflampe in vielen Schattierungen auf.
Es ist auf keinen Fall ein Kriterium für die Bewertung der Marken.
Frage:
30.11.2015
Sehr geehrter Herr Köpfer,
in meiner umfangreichen SBZ-Köpfesammlung habe ich eine Michel 223 ** mit Borkengummi entdeckt.
Halten Sie es für sinnvoll ein Foto-Attest hierfür anfertigen zu lassen,obwohl es möglich ist, bei einem beabsichtigten Verkauf nicht einmal die Prüfkosten als Gegenwert zu erzielen?
Danke für Ihre Mühe voraus und herzliche Grüße
Staudy
Antwort:
Wenn es sich um ein physisch absolut einwandreies Stück (Q1) handelt, würde ich eine Prüfung auf jeden Fall befürworten. Da eine solche Marke nur von Spezialisten gesucht wird, würden Sie für ein ungeprüftes Stück kaum einen befriedigenden Erlös erzielen können.
Frage:
25.11.2015
Hallo Herr Köpfer,
Vor ca. drei Jahren habe ich mich schon einmal an Sie gewandt. Ich war seit 1974 leidenschaftlicher Sammler von DDR und Motiv "Pferden". Jetzt habe ich keine Zeit mehr und möchte meine Sammlung veräußern, es tut mir einfach leid, die schönen Marken im Schrank "vergammeln" zu lassen, vielleicht würde sich ja jemand darüber freuen. Habe schon verschiedene Auktionshäuser angeschrieben - keine Chance. Der einzige Hoffnungsschwimmer war das Haus Mirko Franke, aber die boten mir für meine Sammlung nur 50 Euro - der Horror. Sehen Sie für mich eine Chance, die Marken zu veräußern. Ich freue mich auf eine positive Antwort.
Beste Grüße
Monika
Antwort:
Motivsammeln und ABOs sind, was hier mal wieder bewiesen wird, die sicherste Art Geld zu vernichten. Da hilft es auch nicht, das Argument anzuführen, man sammle nur aus Spaß an der Freude, nicht aus wirtschaftlichen Gründen. Wenn die "Leidenschaft" endet akzeptiert man nur noch beste Ergebnisse. Und, was dann das Schlimmste ist, sollte die Ex-Sammlerin das Angebot von € 50,-- des Auktionshauses akzeptieren, geht das gleiche Spiel von vorne los. Der Händler verkauft wieder mit gutem Gewinn an unbedarfte Sammler, nach 20 Jahren wieder für € 50,-- zurück .... usw. Ehrlich, ehe ich meine Sammlung für dieses Geld veräußern würde, würde ich sie eher schreddern.
Frage:
25.11.2015
Wie unterscheide ich 89IIx und Y
Antwort:
Damit kann ich leider nichts anfangen, da fast jedes Sammelgebiet eine Nr. 89 hat.
Frage:
25.11.2015
Ist eine Briefmarke mit der Beurteilung "Pracht" immer gestempelt oder kann sie auch postfrisch sein?
Antwort:
Das kann beides sein. Nur, bedenken Sie, daß all diese "angeblichen" Qualitätsbeschreibungen wie z.B. auch Luxus, Kabinett, willkürlich benutzt werden und im Grunde überhaupt nichts aussagen. Mein Rat: kaufen Sie nie Briefmarken, die Sie nicht von Vorder- und Rückseite klar und deutlich (auch auf Scans)GESEHEN haben. Q1, die einzig sammelwürdige Variante, also beste Qualität hat keinerlei Mängel, hat folglich keine Qualitätsabstufungen und braucht demnach auch keine solch diffusen Beschreibungen.
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