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Frage:
01.06.2015
Sehr geehrter Herr Köpfer,

erstmal ein riesen Lob für diese geniale Seite! Ich schreibe Ihnen, um Ihnen ein Feedback zu geben, was diese Seite (bei mir) bewirkt hat und was ich mir gerade denke. Das dürfte Sie freuen.
Erst mal kurz zu mir:

Ich dürfte einer der jüngsten Besucher Ihrer Seite sein. Ich bin gerade 20 Jahre alt geworden. Seit ca. 13 jahren sammle ich sehr begestert Briefmarken und habe eine echt große Sammlung. Ich bin echt glücklich auf Ihre Seite gestoßen zu sein, sie hat mich sehr informiert und belehrt. Ich muss zugeben, dass ich zu Beginn etwas geschockt, bzw. traurig war, da ich feststellen musste, dass ich "falsch" gesammelt habe und meine Sammlung nicht das war, was ich glaubte. Nämlich nicht viel wert und kein großes Potential (vermutlich).

Ich habe das falsch extra in Anführungsstriche gesetzt, da ich glaube, dass es an der Definition "falsch sammeln" aus meiner Sicht noch etwas zu klären gäbe. Soweit ich das verstanden habe, sammeln Sie (so wie viele) Sammler, Briefmarken (neben vielen weiternen Gründen) um eine seltne und vor allem wertvolle Sammlung zu erhalten. Ich glaube aber, dass es auch viele Sammler gibt, die dieses Ziel nicht verfolgen.

Ich zum Beispiel sammle das Motiv Sport, da ich selbst leidenschaftlicher Sportler bin und daher dort sehr großes Interesse besteht. Ich besitze keinen Michel-Katalog und weis daher nicht, welche Marke wie viel wert ist. Dennoch sammle ich und habe ohne Übermengen an Geld (kein Abo, nur Flohmarkteinkäufe) zu investieren ca. 10 Alben voll nur mit Sport-Marken. Natürlich hatte ich die Hoffnung und auch die Idee, die Marken könnten was Wert sein oder mal werden, aber das war nicht mein Hauptanliegen. Für mich war der Wert einer Mamrke immer gleichzusetzen mit der Freude, die Sie mir bereitet. Beispielsweise war für mich die eine "Michel Jorden" Marke in einen Album mit Abstand die wertvollste Marke, da auf ihr ein echt cooles Foto drauf ist und ich selbst Basketballer bin. Die Marke selbst wurde vor kurzem für 1,50 auf e-bay angeboten und nicht versteigert. Ich habe eine Vorliebe für FDCs, weil sie einfach schön aussehen und eventuel auch einen historischen Wert haben. Beispielsweise erinnern die FDCs der Fußball WM 74 an die einzelen Spielstätten oder an den Außgang der einzelenen Spiele.

Ich finde es (das jetz bitte nicht als Angriff oder Kretik werten) schade,dass hier FDCs als \"Schrott\" bezeichnet werden. Für mich haben diese FDCs schon einen Wert. Ich verstehe diejenigen, die FDCs als wertlos ansehen, weil diese wirklich massenhaft hergestellt werden. Und wenn man jetzt eine Sammlung aufbauen möchte, die möglicht viel Wert haben soll dann hat ein FDC da nichts zu suchen.

Ich glaube aber, dass es da wirklich 2 Formen des Briefmarkensammelns gibt: Die ("ernsthaften") Sammler, die eine Wertvolle Sammlung aufbauen wollen und diejenigen, die einfach aus Interesse und wegen der Schöheit der Marken sammeln.

Ich versthe da beide Arten des Sammelns und es können auch beide ernshaft betrieben werden (weshalb ich die Unterteilung in ernshafte und nicht ernste Sammler auch nicht so toll finde).

Ich habe durch diese Seite sehr viel gelernt und deswegen bin ich auch sehr dankbar. Aber ich finde im allgemeinen diesen Umgang mit der "Wertigkeit" komisch. Weil, letzendlich muss doch jeder selbst entscheiden wieviel einem etwas wert ist. Das bestimmt nicht irgend ein Katalog, nicht ebay oder die Auflagezahl, sondern jeder selbst. Und wenn man dann etwas kaufen möchte, überlegt man, ob der verlangte Preis unter dem liegt, das dieses Produkt einem wert ist oder nicht. So entscheidet man ob man etwas kauft oder nicht.

Ich hätte die Michael Jorden Marke sogar für 5 Euro gekauft, weil sie es mir Wert gewesen wäre. Der allgemeine Sammlerwert ist doch nur dann entscheident, wenn man mit einem Kauf Gewinn erzielt, oder, weil sie billiger ist als der tatsächliche Sammlerwert. Und das gilt auch nur dann, wenn man sie später wieder für mehr verkauft. Ich weis, dass ich meine Briefmarken niemals verkaufen werde, also trifft das für mich nicht zu.

(Hier habe ich aus Platzgründen etwas gekürzt - Günther)

Aber nochmal: Diese Seite hier ist GENIAL, weil sie einen darauf hinweist, dass viele Sachen einfach künstlich überteuert werden, nur um Geld zu machen. Ich weis nun Bescheid, dass vieles nicht den scheinenden Sammlerwert hat und beziehe das nun in meine Kaufentscheidung ein.

Ich werde nun auch eine 2. Sammlung anlegen, in der ich nach Ihren Vorschlägen sammle und nur Q1 Qualität sammle. Ist wirklich spannend mit den ganzen Stempeln und und dem Untersuchen der Qualität.

Ich freue mich wirklich auf diese Seite gestoßen zu sein (ich lese wirklich seit Tagen Ihre Artikel).

Sie können diese E-mail gerne (ohne meinen vollen Namen zu nennen, also anonym) bei "Fragen und Antworten", oder auch woanders auf dieser Stampedia-Seite veröffendlichen. Gerne auch nur einen Teil davon. Ich bin sicher, es gibt einige Besucher die ähnlich wie ich denken.

Außerdem würde es mich freuen, wenn Sie mir etwas antworten würden ( wenn Ihnen was einfällt)

Viele Grüße und vielen Dank

Fritz
Antwort:
Hallo Fritz, danke für den Aufwand, mit dem Sie Ihre Gefühle und Ihr Denken beschreiben. Und, was Sie freuen wird, Sie liegen damit, von ein paar Verständnisproblemchen abgesehen, absolut richtig.

Genau so beginnt Briefmarkensammeln! Ich habe auch versucht, diese in meinem "Briefmarken-Leitfaden.de" zu beschreiben. Ich erinnere mich an die wunderbaren Gefühle, die ich hatte, wenn ich besonders schöne Stücke erwerben konnte - wobei der Wert, obwohl man auch nach dem Katalog schielte, eine untergeordnete Rolle spielte. Auch eine Motivsammlung wurde da aufgebaut, wobei ich mich sehr für Verkehrsmittel (auch "Weltraum") interessierte. Diese, zugegeben, relativ kleine Sammlung gibt es immer noch.

Dann kam die Zeit, in der man "ernsthaft" sammelte und dabei, mangels sammlerbezogener guter Allgemeininformationen, fälschlicherweise auf die hörte, die damit ihr Geld verdienen - und wurde kräftig über den Tisch gezogen. Ich habe mich da, wie jeder andere auch, über Wertangaben in Katalogen und ihre Entwicklung gefreut - ohne irgendwas zu hinterfragen. Als, normale Entwicklung, die Sammelstücke teurer wurden und man auf die Idee kam, Fragen drängender zu stellen, erkannte man, wie man belogen und betrogen wurde und wird.

Nur aus der Erkenntnis heraus, wie man betrogen wurde, kann man sein Handeln im Nachhinein als "falsch" bezeichnen und Lösungen erarbeiten. Und das, was sich dann als "Lösung" ergab, war ein kleines Wunder vor: Ich brauchte die Briefmarkenlobby und ihr Machwerk nicht mehr, ich suchte und kaufte Q1-Ware, zahlte einen höheren Preis und wußte gleichzeitig, daß ich diesen Preis immer wieder erzielen würde. Und all das hatte nichts mit linken Touren, gar Betrug oder Gier zu tun, sondern war einfach nur der Erwerb guter Sammlerstücke, die man jederzeit wieder zu guten Preisen verkaufen konnte - ohne den Handel, einfach über Internetauktionen.

Wir Briefmarkensammler haben unsere Zukunft selbst in der Hand!

Und was die persönliche Bewertung einer Sammlung eines Sammlers durch ihn selbst angeht: Glauben Sie mir, die ändert sich im Verlaufe eines jeden Sammlerdaseins mehrfach und oft ganz masiv - und hat selten etwas mit der Realität zu tun. Ist es zuerst der Idealismus, weicht der irgendwann zwangsläufig dem Pragmatismus - wobei ich nur wenige Sammler erlebt habe, die dann ihre eigene Blauäugigkeit als Ursache für ihre Erfolglosigkeit, für ihren Totalverlust anerkannten.

Sie sind jedenfalls auf einem sehr guten Weg und brauchen sich nichts vorzuwerfen. Vielleicht schreiben Sie mir irgendwann einmal, wie sich Ihre "ernsthafte Sammlung" entwickelt hat, wie Sie es angegangen sind, was Ihre "Zuckerstückchen" sind.


Frage:
29.05.2015

Hallo Herr Köpfer, FDC sind ja nicht sammelwürdig. Gilt das für alle FDC oder nur für die neuen, "modenen". Gibt es bei den neuen FDCs irgendwelche Ausnahmen, oder sind da wirklich alle sammelunwürdig?
Sind ältere FDCs nicht schon sammelwürdig? Früher wurden, soweit ich weis, FDC gesammelt. wenn ich da recht habe, bis zu welchem Jahr sind FDCs sammelwürdig?

Viele Grüße
Manu
Antwort:
Einer meiner Grunsätze lautet: Alles, was speziell für (uns) Sammler hergestellt wurde / wird, ist nicht sammelwürdig. Dies kann man allerdings auf / ab den(m) Beginn des Sammelns auf breitester Ebene, etwa um / ab 1955, begrenzen. Alles, was ab etwa diesem Zeitpunkt "produziert" wurde ist einfach nur wertlos - ohne Ausnahmen. Zuvor Hergestelltes hat, aufgrund seiner geringen Auflagen eine diese übersteigende Nachfrage und somit hohe Wertigkeit. Dieser Tage wurden bei ebay ein paar Werte von Bund-Heuss (5, 6, 7, 8, 15, 40 und 100 Pfennig) auf Briefstücken mit zentrischen Ersttagsstempeln "Berlin-Charlottenburg" für € 353,55 (Einzelwerte gestempelt Mi.-Wert € 9,50) versteigert! Berechtigterweise. Die späteren "Berlin-12- und anderen Versandstellenstempel (nicht die des normalen Postamts Berlin-12) dagegen sind Massenware.

Wunderbare Besonderheiten sind dagegen die von Sammlern in Stückzahlen von einem oder zwei Stücken / Serien veranlaßten, häufig echtgelaufenen Ersttagsbriefe oder Einzelmarken. Jeder Sammler sollte darüber mal nachdenken, daß er mit einer gesunden Portion Phantasie sein Sammeln einfach, aber wirksam bereichern kann.
Frage:
25.05.2015
Frage:
Hallo Herr Köpfer,
ich habe in meinem Satz "Männer aus der Geschichte Berlins" Mi 163-72 eine 168x mit schwacher senkrechter Riffelung gefunden. Weiter habe ich auch bei Mi 172 o diese Riffelung gefunden, obwohl nicht im Michel katalogisiert. Ist Ihnen dazu etwas bekannt?
MfG U.G., Berlin
Antwort:
Um hier sicher zu gehen, sollten Sie die Marken einfach mal den Schlegels vorlegen. Wissen sollte man aber auch, daß eine Reihe von Unterschiedlichkeiten der Massenproduktion und ihren Unwägbarkeiten entspringen. Wenn ich nur an die Doppeldrucke oder die Berliner MiNr. 92 I (Warze auf Nase) und anderes denke, für die Generationen von Sammlern viel Geld zahlten - und die dann als "Produktionszufälle" bezeichnet und für wertlos erklärt wurden. Die Briefmarkenlobby kocht, zu Lasten von uns Sammlern, ihr eigenes, gewinnbringendes Süppchen. Genau das sehe ich auch so bei der Dauerserie "Sehenswürdigkeiten" und den sogenannten "Sicheheitsadditiven", die auf 42 Seiten des Rollenmarkenkatalogs behandelt werden. Der Rat, "druckfehlerhafte" Marken prüfen zu lassen, schützt übrigens auch nicht vor Täuschungen: Entscheidet sich der Michel gegen eine Sonderbewertung, ist der Einsatz des Sammlers trotz noch so "tiefster" Prüfung futsch. Ich nehme solche Zufälligkeiten gerne als "Auflockerung" in meine Sammmlung, mehr aber nicht.
Frage:
21.05.2015
Möchte gerne eine Frage los werden!
Bei der Dauerserie die Blumen ist laut meines Wissens ein neues Druckverfahren angewendet worden? Welches?
Müsste ein Kombidruckverfahren sein?

Würde mich freuen über Ihre Nachricht!

Mit freundlichen Grüßen

Rudolf S.
Antwort:
Laut Michel wurde / wird hier im Offsetdruck gearbeitet. Ob der nun modifiziert wurde ist mir nicht bekannt, wobei festgestellt werden kann, daß die Drucktechnik einem ständigen Wandel bzw einer ständigen Weiterentwicklung unterliegt. Abgesehen von seiner visuellen Wirkung hat die Druckart für mich jedoch keine Bedeutung, denn auch eine schöngestempelte oder mit Randzusdruck variierte und im Kriegsdruck hergestellte Marke kann Sehnsüchte auslösen - eine postfrische, traumhaft schöne Massenmarke jedoch Langeweile.
Frage:
17.05.2015
Guten Tag Herr Köpfer, ich bin für meine Ganzsachen (gelaufene Postkarten, A6) auf der Suche nach einer Unterbringungsmöglichkeit bei der ich sowohl Vorder- als auch Rückseite betrachten kann, ohne die Ganzsachen jedesmal aus einer Hülle nehmen zu müssen, um die jeweils andere Seite anzusehen.
Ist Ihnen ein solches System/Ordner bekannt? (Ich habe bisher nur die gefunden, bei denen die Rückseite schwarz ist.)

Viele Grüße aus Berlin
Uwe
Antwort:
Ich benutze seit vielen Jahre die Briefealben von "Cobra". In jeder Klarsichthülle befindet sich ein schwarzes
Blatt, um die einzelne Hülle Vorder- und Rückseitig benutzen zu können. Dieses Trennblatt kann man jedoch herausnehmen - und damit hätten Sie, was Sie suchen. Hoffe ich jedenfalls.
Frage:
17.05.2015
Guten Tag liebes Forum,
ich bin im Besitzt folgender Briefmarke: http://colnect.com/de/stamps/stamp/16630-Emperor_Franz_Joseph-Kaiser_Franz-Joseph-%C3%96sterreich (weniger gut erhalten). Im Internet habe ich zu dieser äußerst wenig Informationen erhalten. Ist es möglich das die Marke einen höheren Wert hat ?

Mit freundlichen Grüßen


Oli
Antwort:
Der Handel und auch der eine oder andere Sammler beschreiben defekte Briefmarken gerne als solche mit "kleinen, unmaßgeblichen Fehlern" und bieten sie deswegen "enorm preisgünstig" an. Das sind sie jedoch nicht, sondern maßlos überteuert. Der Handel und auch kundige Sammler kaufen solche Marken nie mehr zurück, denn sie sind wertlos. Bei der abgebildeten Marke fehlen drei Zähne, andere sind sehr kurz und rechts scheint die Marke fleckig. Das ist, tut mir leid, eine nicht sammelwürdige Marke ohne Wert. Achten Sie beim Kauf oder Tauschen darauf, daß Sie nur Geld für physisch einwandfreie Marken ausgeben - alles andere sind Totalverluste.
Frage:
16.05.2015
Frage:
vom 27.10.1949 Farbe hellbau/dunkelviolettblau
Wertstufe:50PF Zähnung K 13:12 1/2 Wasserzeichen:WZ 1 Entwerfer Jakob und Weise Druck:Offsetdruck von Wertpapier-Druckerei

und weitere 4 Fragen - ohne Scans.
Antwort:
Hierzu könnte ich höchstens Katlogdaten nennen, was aber nicht sinnvoll wäre. Wenn Sie mir jeweils Scans schicken, kann ich Qualitätsmerkmale erkennen - und eine Beurteilung versuchen.
Frage:
12.05.2015
Sehr geehrter Herr Köpfer,
durch die Übernahme eines Briefmarkennachlasses, ETB Berlin u. Bund, Altdeutsch Bayern, Saarland, Deutsches Reich, DDR und ganz viel noch in alten Briefumschlägen und Versandtütchen bin ich als völlig unbedarfte Frau aufgeschmissen. Wie gehe ich am Besten vor, damit ich Ordnung in diese "Sammlung" bekomme und wirkliche Werte entdecken kann? Viele Grüße G. Hofmann
Antwort:
Um überhaupt eine Übersicht zu bekommen, gibt es keine andere Möglichkeit, als sich selbst in die Materie hineinzuarbeiten, wobei "arbeiten" nicht die richtige Umschreibung ist - das macht ab einem gewissen Punkt einfach Spaß.Lassen Sie sich bei diesem Einarbeiten aber bitte nicht von Träumen leiten, sondern akzeptieren Sie Realitäten. Welche? Die finden Sie auf meinen Seiten! Lassen Sie sich Zeit und setzen Erkenntnisse am Besten sofort um. So sind z.B. die erwähnten ETB einfach nur künstlich erzeugtes und damit wertloses Machwerk (siehe "briefmarken-handbuch.de").
Viel Spaß!
Frage:
12.05.2015
Sehr geehrter Herr Köpfer,
durch Zufall bin ich auf Ihre Seite gestoßen und war sehr positiv übrrrascht. Ihre Einstellung und Ansichten finde ich sehr faire.

Da es als Neuling auf dem Gebiet der Briefmarken überaus schwierig ist, realistische und faire Tipps und Einschätzungen zu bekommen, fragte ich mich, ob ich Ihnen vielleicht einige meiner Briefmarken per email schicken dürfte und Sie könnten mir aus Ihrer langjährigen Erfahrung sagen, welchen Wert diese in etwa hätten.

Ich habe selbst versucht im Internet mich schlau zu machen, komme aber bei einigen nicht weiter.

Ich wäre sehr über Ihre Hilfe erfreut.

Mit freundlichen Grüßen
Nadja
Antwort:
Die schwierigste Übung in der Philatelie ist die, konkrete Preise von Sammlerbriefmarken nennen zu wollen. Zuviele Unbekannte spielen hier mit rein - z.B. die, ob Sie kaufen oder verkaufen wollen. Beim Kauf will der Handel nach Möglichkeit 100 % vom Michel, beim Verkauf wird Ihnen gesagt, das Objekt wäre kaum etwas wert. Bei alledem und darüber hinaus spielt die Qualität eines Objekts, die Häufigkeit und die optische Schönheit eine überragende Roll. Die beste Preiseinschätzung erhält man beim Verkauf über eine gut besuchte freie Auktion (z.B. bei ebay).

Gerne können Sie mir mal ein paar Scans schicken, denn tendenzielle Einschätzungen sind auf jeden Fall möglich.
Frage:
07.05.2015
Grüß Gott,
hat es Sinn gestempelte Briefmarken auf Fensterkuverts zu sammeln, da ja keine Adresse und Absender vorhanden sind.Die Antwort würde mir sehr helfen daher im vorhinein vielen Dank
Antwort:
Sie vermuten richtig, wenn Sie die Sammelwürdigkeit von Fensterumschlägen anzweifeln. Abgesehen von jeglichen fehlenden sammlerischen Aussagen sind solche Objekte relativ leicht zu manipuieren. Die Marken allerding sollte man sich schon daraufhin ansehen, ob sie besonders schöne, zentrische Stempel oder sonstige Besonderheiten, wie z.B. Dz oder FN, aufweisen.
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