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Frage:
27.03.2015
Guten Tag aus Österreich, was ist im Michel gemeint mit Z 14 oder Z 12,5 kann ich nirgendwo finden. Danke
Antwort:
Das würde ich gerne beantworten, weiß aber nicht, wo das im Michel so steht und konnte deswegen keinen Bezug herstellen. Wäre die eMail-Adresse angegeben worden, hätte ich direkt rückfragen können. Ich bitte also um weitere Informationen.
Frage:
10.03.2015
Hallo, heute Abend beim Surfen zufällig hier angekommen. Ich habe einige Marken im Laufe vieler Jahre von Opa als Geschenk bekommen.
Ein Sammler bin ich bis heute nicht. Meine Marken sind zum grossen Teil noch in den kleinen Tüten, so wie ich diese bekam. Einige schöne Stücke habe ich entdeckt und mich ertappt, dass es nicht nur Spaß macht sich Sachkunde anzueignen, sondern auch meine Liebe zum Detail entdeckt. Ihre Seite und auch die anderer privater Gruppen sind sehr hilfreich für mich. Ich würde mir wünschen das eine gewisse Seriosität beim An- und Verkauf eintritt. Vielleicht haben Sie einen Rat für mich? Ich habe u.a. ausländische Marken sehr gut erhalten gestempelt o. postfrisch mit kleiner Auflage. Gibt es eine Seite wo Sammler Marken gezielt zum kauf suchen? Ich möchte mich von einigem trennen.
Mit freundlichen Grüssen
Ingrid
Antwort:
Jetzt heiße es aufpassen: Briefmarkensammeln hat Suchtpotential! Ich drücke Ihnen die Daumen, daß ein paar schöne Sachen dabei sind. Aber auch im gegenteiligen Fall sollten Sie sich nicht abschrecken lassen. Sortieren Sie Ihre Marken erstmal in ein großes Steckalbum - und lesen meine Seiten sehr gründlich. Dann haben Sie die Chance ein lebenslang Spaß machendes Hobby begonnen zu haben.

Da z.B. bei eBay alles Normale angeboten wird, gibt es eigentlich keine "Suchplattform". Versuchen Sie, die Marken, die Sie veräußern möchten, dort anzubeieten.
Frage:
09.03.2015

Wie viele Formnummern gibt es bei den
Bund- und Berlin-Dauerserien
Antwort:
Hierzu gibt es Fachliteratur, die ich auf meiner Seite "briefmarken-literatur.de" empfehle. Günther Schwarz "Die Formnummern von Berlin" und "Die Formnummern vom Bund" sind dabei unentbehrliche Helfer, da es neben unterschiedlichen Formnummern auch unterschiedliche Varianten der Zähnung dieser Eckränder gibt - und auch Fluoreszenzen.
Frage:
04.03.2015
Erst einmal vielen Dank für die informative Homepage!

Meine Frage:
Zu welchem Sammelgebiet zählt die Lagerpost Ruhleben während des 1. Weltkrieges? Privatpost, Besetzungsausgaben im 1. Weltkrieg oder ein anderes?

Grüße Wolfgang
Antwort:
Ich weiß nicht, ob es da eine "offizielle" Zuordnung gibt - aber ist die nötig? Ich würde dies für mich unter dem Begriff "Not- und / oder Hilfsausgaben des 1. Weltkrieg" führen. Das ist i.Ü. sicher eine interessante Spezialisierung, die bei entprechender Vertiefung wohl beängstigende Einblicke in menschliche Abgründe bietet.
Frage:
01.03.2015
Gibt es alle Werte der Dauerserie "Industrie und Technik" von Bund und Berlin mit den Formnummern 1, 2 und 3?
Antwort:
Ja. Und es gibt fast alle Werte auch in unterschiedlicher, also alter und neuer Fluoreszenz - ein ganz besonderer Reiz für uns Sammler.
Frage:
01.03.2015
Hallo Herr Köpfer, habe eine Frage zur SBZ Marke Nr. 41 Ostsachsen Potschta gestempelt auf Briefumschlag mit Fotoattest Ströh echt und einwandfrei. Nun hat sich neuerdings herausgestellt, das alle gestempelte Marken Fälschungen sind, also nie herausgegeben wurden. Ich meine, es ist eine Sauerei das dies erst jetzt heraus kommt und die Sammler lange betrogen wurden. Würden Sie die Marke jetzt verkaufen, oder noch warten? Ist die Marke somit wertlos geworden? Soll ja im nächsten Michel gestrichen werden und durch römische Ziffern ersetzt werden. Vielen Dank im voraus und Gruß Bernd.
Antwort:
Das ist Betrug an den Sammlern und wiederholte sich in regelmäßigen Abständen - und wird das auch in Zukunft tun. Kaum zwei Jahre ist es her, daß der Michel mitteilte, daß man festgestellt habe, daß Doppeldrucke Druckzufälligkeiten seien und deshalb aus dem Katalog gestrichen würden. Das Geschäft damit war "ausgelutscht", die Sammler betrogen, also weg damit. Was haben diese sogenannten Experten denn für ein Wissen, was für eine Berufsauffassung und wie üben sie ihre Verantwortung aus? Die Katalogpreise sind seit der Euro-Einführung (und auch schon Jahre vorher) völlig daneben, ändern sich aber nicht. Warum auch, wenn man den Umfang des Betrugs so wunderbar steuern kann.

Für Sie, Bernd, tut mir das besonders leid, denn was soll so ein manipuliertes Objekt nun noch wert sein? Ich verstehe auch nicht, was nun die Umdeklarierung auf römische Ziffern soll? Ist eine Marke nicht verausgabt, ist sie Druckabfall, hat in Katalogen bzw. bei Sammlern nichts zu suchen, ist nur noch ein buntes Papierchen - wie auch der übrige, von der Briefmarkenlobby verausgabte Schrott.

Mann könnte es Ihnen nicht verübeln, wenn Sie das Stück noch loswerden wollen, es gibt ja noch genug Uninformierte. Aber wohl wäre Ihnen dabei wahrscheinlich nicht.

Auch dieser Fall bestätigt wieder, daß man Briefmarkensammeln konsequent auf offiziell Verausgabtes beschränken sollte - Exoten sind immer undurchsichtig.

Frage:
26.02.2015
Marken mit Prüfnummer, z,B. "x" ohne
Namenszug? Sind die echt?
Danke für die Antwort
R.
Antwort:
Prüfzeichen sind immer solche mit dem Namen des Prüfers. Alles andere, gleichgültig wie (z.B. Bleistift, Stempel, Falz oder Fingerabdruck) auf die Rückseite einer Briefmarken aufgebrachte, zerstört die Marke, macht sie sammelunwürdig, wertlos!
Frage:
25.02.2015
Hallo Herr Köpfer, bei ebay musste ich unlängst kräftig mit dem Kopf schütteln. Angeboten wurde die Mi-Nr. 2793 aus der Bundesrepublik (Vogelwarte Helgoland), diese insgesamt über 5000 mal (!) und alle Marken mit der neuen Thermo- / Tintenstrahlentwertung versehen. Verkauft wurde diese in meinen Augen sinnlose Massenware für sage und schreibe 38,59€.

Meine Frage an Sie: Was halten Sie von dieser "Entwertung"? Ist so etwas überhaupt sammelwürdig?

Für mich ist das alles Schrott, welches ich zu keinen Zeitpunkt sammeln würde.

Gruß

Martin
Antwort:
€ 38,59 für einen Katalogwert von € 13.500,--!! Ein Schnäppchen! Wirklich? Mitnichten. Die "Selbstklebenden" haben irrsinnige Auflagen (soviel, daß sich jeder Sammler mit dieser Menge versorgen könnte)- und wenn die dann noch mit dem häßlichsten "Stempel" entwertet wurden, den man sich vorstellen kann, dann liegt der Verlust für den Käufer bei über 100 %: Die Marken sind absolut wertlos und der Sammler hat sie auch noch an der Backe.
Frage:
19.02.2015
Hallo Herr Köpfer,
was halten Sie von Numisbriefen? Das ist doch Schrott hoch 10 - und wie sieht es mit Numisbriefen in "streng limitierter Auflage" aus? Ist das dann Edelschrott?

U. Weber
Antwort:
Wie alles für uns Sammler hergestelltes Machwerk - und somit liegen Sie richtig: Schrott (kein Edelschrott, denn das Eine ist nicht besser als das Andere), ersonnen und hergestellt, um uns Sammlern für Wertloses das Geld aus der Tasche zu ziehen, uns zu übervorteilen. Und lediglich dazu geeignet, ihn einzustampfen, um dann vielleicht etwas Sinnvolles daraus zu machen.
Frage:
18.02.2015
Frage:
Guten Tag Herr Köpfer,

nachdem jetzt die Einspielung der Daten über PDF einwandfrei und ohne Risikohinweis vom Schutzprogramm funktioniert hat, habe ich mich gleich zum Lesen an den Rechner gesetzt.

Beim Lesen Ihrer Texte habe ich mich sofort an meine eigene "Sammlerbiographie" erinnert gefühlt. Auch ich habe über viele Jahre den Aussagen der Anbieter gehorcht und einiges an Geld verschleudert.

Vor ca. 10 Jahren kam auch bei mir die Erkenntnis, dass das Sammeln auch ohne Abo und ohne Vordruckalben geht. Darüber hinaus waren meine Sammelgebiete zu umfangreich, was ja auch dazu führte, dass der Überblick verloren gegangen war und letztendlich die Tiefe und Qualität auf der Strecke blieben. Kurzum: Ich habe mich von diesem Ballast getrennt. Gesammelt wird wieder im Steckbuch, ein Abo brauche ich nicht mehr und jetzt wird nur noch ein Spezialgebiet mit bester Qualität zusammengetragen. Alles was überflüssig war wurde im Internet verkauft (mit viel Verlust) bzw. an die Bethel-Sammelstelle verschenkt. Ja, und jetzt macht mir das Sammeln wieder Spaß.

Sicherlich war dieser damalige Entschluss auch mit Schmerzen verbunden. Alles was man mit gutem Geld erworben hat, wird verschleudert und verschenkt. Aber ich bin darüber hinweg und Ihre Zeilen haben mein Tun bestätigt.

Sehr geehrter Herr Köpfer, Sie haben eine sehr gute Arbeit erstellt. Respekt! Allerdings hat Ihr Buch doch einen Fehler, es ist viele, viele Jahre zu spät erschienen. Ich hätte es gerne schon früher gelesen.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und verbleibe mit besten Grüßen.
Harald
Antwort:
Erkenntnisse zu haben und sie anderen mitteilen zu wollen oder zu können sind zweierlei Dinge. Maßlos geärgert habe ich mich schon vor über 30 Jahren - und versucht mit Leserbriefen (Eintagsfliegen - heute auch in "Foren"), wenn Sie denn veröffentlicht wurden, an die einschlägigen Medien, etwas zu erreichen. Es hat gedauert, bis ich deren "pro Briefmarkenlobby" und gegen die Käufer ihres Machwerks ausgerichtete Politik erkannt habe. Neben dem Wollen ist es aber auch, zumal wenn man selbst nicht in der Lage ist, so umfangreiche Informationen ins Internet zu stellen, eine Frage des Geldbeutels. Und in der "althergebrachten" Philatelie, der den Sammler über den Tisch ziehen wollenden Briefmarkenlobby, ist es jedenfalls so, daß man kritikfrei aufwändigste Verpackung für teueren, aber wertlosen Schrott mit allerlei Täuschungen und Betrügereien aus Unwissenheit akzeptiert - Kritik daran und damit am eigenen wert- und spaßvernichtenden Handeln jedoch vehement abwehrt. Es macht mir Spaß, zu beobachten, daß doch eine breite selbstkritische Schicht von Briefmarkensammlern die eigenen Fehler als gemacht und veränderbar ansieht und dem Briefmarkensammeln damit wieder eine Zukunft gibt - und sich selbst puren Spaß mit unserem wunderbaren Hobby.
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