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Frage:
08.02.2015
Frage:
Hallo, erstmal muss ich Danke sagen für diese Seite. Sie gibt einem Anfänger oder einem Wiedereinsteiger einen guten Überblick über das Sammelthema. Aber nun mal meine Frage: warum sollte ich Marken mit Ersttagsstempel wegschmeissen? Das ich andere von Ihnen aufgezählte Marken entsorge, sehe ich ein. Ich gehe auch so vor, aber Ersstagsstempel, sind damit auch die Marken aus einem Abo gemeint? Ist das Abo nicht sammelwürdig, oder verstehe ich da jetzt was verkehrt? Bitte erklären Sie mir das, ich bin ein wiedereinsteiger und es hat sich ja doch so einiges geändert in der Sammlerwelt.\r\nAnsonsten weiter so, ich werde immer mal wieder nachschauen ob es was neues gibt.\r\nBis dahin mit freundlichen Grüßen
Antwort:
Nein, wegschmeissen muß man garnichts, denn Gott-sei-dank sind wir völlig frei in der Gestaltung jeglichen Hobbys. Man sollte sich nur im Klaren darüber sein, was man tut. Und dabei ist Tatsache, daß Abonnenments von Neuheiten das spaßfreie Eintüten (sammeln bedeutet auch suchen, also etwas ganz anderes!) teurer, aber sammlerisch wertlos bleibender Massenware ist. Und genau so ist es mit allem speziell für uns Sammler hergestelltem "Karton", also z.B. Schmuck-FDC, ETB und ähnliches mit speziellen Ersttagsstempeln oder denen der Versandstellen: Wir Sammler sollen diesen Schrott für teures Geld kaufen - ohne jegliche Aussicht auf auch nur geringste Wertigkeit. Man sollte also unterscheiden können zwischen solchen nicht sammelwürdigen Stempeln und den am Ausgabetag abgeschlagenenen normeler Postämter, die, das sollte aber unter uns bleiben, von mir mit Begeisterung (aber leider nicht häufigem Erfolg) gesucht werden.
Frage:
05.02.2015

Servus,
ich sammle gestempelte und postfrische Marken. Nun frage ich mich immerzu, soll ich beide auf einer Albumseite platzieren oder vordere Seite postfrisch und hintere Albumseite gestempelt? Wie macht ihr das oder wie macht man es ansprechend? Viele Grüße
Antwort:
Ich sammle postfrisch und gestempelt getrennt in (auch farblich) unterschiedlichen Steckalben. Berücksichtigt man, daß es zu jeder Marke die unterschiedlichsten Varinaten gibt - und die auch irgendwann sucht / sammelt / haben möchte, dann wäre das Chaos, würde man die beiden Erhaltungen nebeneinander sammeln, unausbleiblich. Auf Dauerserien bezogen braucht man für eine dieser Serien schon manchmal 10, 15 oder 20 Seiten (EZM, Paare, Dz oder FN, Zusammendrucke, MH, Rollenmarken in diversen Varianten, Papier- und Fluoreszenz-, Stempel-, Briefvarianten und tausend anderer. Die "ansprechende" Darstellung wird dann eine Weile auf sich warten lassen, also erst möglich sein, wenn man man größere Mengen einer Variante zusammengetragen hat. Genießen Sie bis dahin das einzelne Q1-Stück! Meine Empfehlung ist also, mit zwei (+) großen Steckalben beginnen und die dann im Verlaufe der Zeit weiter "aufstocken".
Frage:
24.01.2015
Hallo,
scheint doch keine Eintagsfliege gewesen zu sein!?! Trotzdem für mich nicht nachvollziehbar.
Gruß von Frankenjogger

http://www.ebay.de/itm/171644536680?_trksid=p2055119.m1438.l2649&ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT

http://www.ebay.de/itm/171644542165?_trksid=p2055119.m1438.l2649&ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT
Antwort:
Das ist für mich auch nicht nachvollziehbar (ich erinnere an den schlecht mit Berlin-Charlottenburg gestempelten Heuss-1-Satz für sage und schreibe € 710,--): Das sind alles Stempel von Berlin-Charlottenburg, die zwar (wahrscheinlich) nicht so wahnsinnig häufig sind, aber trotzdem in ausreichenden Mengen in den Lageralben des Handels vorhanden sein werden - und nach diesen "Erfolgen" immer öfter auf den Markt kommen werden. Empfehlungen, beim Briefmarkensammeln bitte das Hirn einzuschalten, scheinen, zumindest partiell, wenig Erfolg zu haben. Aber, der Menschen Wille ist ihr Himmelreich - und negative Erfahrungen sind ja auch die nachhaltigsten.
Frage:
22.01.2015
Hallo aus Berlin,

unglaublich, aber wahr.

http://www.ebay.de/itm/BUND-BRD-Mi-Nr-292-Ersttag-zentrisch-gestempelt-Berlin-Charlottenburg-/171643139544?pt=Briefmarke&hash=item27f6ba75d8&autorefresh=true
Antwort:
Das war so sicher nicht geplant, das hat sich so ergeben - eine Verkettung unglücklicher Umstände und Unwissenheit über die Besonderheiten einer Auktion. Da wollten mehrere Sammler diese Marken unbedingt haben und gaben alle unsinnige Höchstgebot ab - die sich dann aneinander nach oben trieben. Mein Rat: geben Sie als Höchstgebote nur Beträge ein, die dem mutmaßlichen Wert eines Objekts entsprechen, bzw. die Sie auch bezahlen wollen.
Frage:
21.01.2015
Hallo aus Berlin,

schaut Euch mal die Stempel von dem Anbieter an.
Was haltet Ihr davon? Wieviel mehr würde der mit geprüften Marken erzielen?

http://www.ebay.de/sch/surlo7/m.html?ssPageName=STRK%3AMEFSXS%3AMESOI&_trksid=p2053788.m1543.l2654

Joachim
Antwort:
Da sind mehrere Dinge zu beobachten: Zum Einen sind (bei den prüffähigen Marken) fast alles Stempel von Berlin-Charlottenburg, Versandstellen oder Sonderstempel - der normale Bedarfsstempel ist für mich der sammelwürdigere. Weiterhin kosten Prüfungen bares Geld (das möchte man sich sparen) und man läuft ja auch Gefahr, das Marken als "FALSCH" oder höher geprüft werden. Ich habe nach wie vor das Gefühl, daß solche Marken ungeprüft in die Sammlungen eingefügt werden - ja und dann hatte der Anbieter doch recht?!
Frage:
14.01.2015
Sehr geehrter Herr Klöpfer,
ich habe Briefmarken von 1945 - 2010. Es sind auch einige Erstagsbriefe dabei. Die Briefmarken sind alle umgestempelt. Ich würde sie gerne verkaufen, habe jedoch keine Ahnung, an wen ich mich wenden kann.
Gruß Waltraud
Antwort:
Das ist nicht einfach. Meine Enpfehlung wäre, die Marken von 1945 bis 1955, die ab 1955 wie auch die FDC ab dieser Zeit sind wegen ihrer Massenhaftigkeit kaum verkäuflich, möglichst 2 oder 3 Händlern vorzulegen und deren Reaktion genau beobachten und vergleichen. Die noch gültigen Marken, also die ab 2002 in Doppelnominale bzw. Euro würde ich als Porto verbrauchen. Wichtig wäre es auch zu wissen, daß ungebrauchte Marken mit Falz nichts taugen - und in der damaligen Zeit wurden gerne Falze zur Aufbewahrung verwandt. Wenn Sie möchten, können Sie mir auch gerne ein paar Scans der Anfangsjahr zur Beurteilung schicken.
Frage:
11.01.2015

Zur kürzlich gestellten Frage der eventuellen Schädlichkeit von Folien zur Aufbewahrung von Briefmarken gibt Joachim einen interessanten Hinweis:
Antwort:
Zu möglichen Problemen bei der Aufbewahrung von Marken gibt es einen ausführlichen Bericht auf folgender Seite:

http://www.stampsx.com/ratgeber/ratgeber-folien1.php

Es geht dabei aber hauptsächlich um alte, klassische Marken, bei denen unter bestimmten Umständen Schäden auftreten können.
Ansonsten reicht die Angabe, dass die Folie sowohl weichmacher- als auch säurefrei ist, wohl aus. Wer ganz sicher gehen möchte, sollte auf Alben ausweichen, die als absolut unbedenklich gelten.

Gruß
Joachim
Datum:
Frage:
10.01.2015
Sehr geehrter Herr Köpfer, ich habe aus meinem Sammelgebiet Berlin einige Eckrandstücke mit RWZ als "Beifang" erworben. Es handelt sich meiner Meinung nach nicht um Massenware im herkömmlichen Sinne. Allerdings ist die Anzahl der neueren gegenüber den älteren Jahrgängen, augrund der höheren Auflagen, immer noch hoch. Wenn man sich nun die RWZ betrachtet gibt es auch hier viele unterschiedliche Möglichkeiten der Ausführung. Grundsätzlich ist es die Entscheidung eines jeden selbst, zu sammeln was gefällt. Für mich stellt sich allerdings die Frage handelt es sich bei diesen Stücken auch um Q1 ? Wie ist hier Ihre Sichtweise bzw. die der anderen Sammler ? Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen Christian
Antwort:
Die Seltenheit von Sammlermarken ist ein faszinierendes Kriterium, sollte aber nicht das einzige sein. Zu einer schönen und wertvollen Sammlung gehört auch weniger Spektakuläres. Randstücke sind dabei eine angenehme Auflockerung, mit Zudrucken, Dz, FN, aber auch z.B. Reihenwertzähler, eine durchaus auch "wertvollere". Die Unterschiedlichkeit der RWZ wird nur dann von Interesse sein, wenn sie bei ein und derselben Marke auftritt, also z.B. größere und / oder kleinere Zifferngröße, Punkt statt Komma usw.

.... und solange man nur Q1, also physisch einwandfreie Marken sammelt und nur den Preis bezahlt, den ein Objekt auch wert ist, macht man nie etwas falsch.
Frage:
08.01.2015
Vielen Dank für Ihre Antwort. Ich überlege noch, ob ich biete. Warum lasse ich einen derart klasse Satz nicht prüfen; der Erlös wäre um ein Vielfaches höher???!

Eine andere Frage zur Aufbewahrung von Marken habe ich noch. Ich habe mich, da ich fast ausschließlich Eckrandmarken sammle, für das Vario System von Leuchtturm mit unterschiedlichen Einteilungen entschieden. Der Hersteller gibt weichmacherfrei und Säure frei an.

Haben Sie hierzu Erkenntnisse, dass die Marken in bestimmten Alben Schaden nahmen?

Danke

Grüße

Christian
Antwort:
Eine absolut gerechtfertigte Überlegung, die vor Betrug schützen kann.

Ich sammle in den großen Steckalben, die jeglicher logischer sammlerischer Entwicklungen Rechnung tragen - da paßt einfach immer alles.

Ich habe bei den am Markt angebotenen Unterbringungsmöglichkeiten von Briefmarken keine Informationen über schädliche Folien und denke, daß man vertrauen kann.
Frage:
08.01.2015

Sehr geehrter Herr Klöpfer,

Ich verfolge regelmäßig ihre Seiten und finde sie sehr aufschlussreich.
Ich würde Sie gerne zum Ebay-Angebot Bund Mi. Nr. 117-120, vollstempel Münster, von Anbieter Karl-heinz61-61, endend in 3T 9Std, art.Nr.
301466289810 um Ihre Meinung, insbesondere zum Stempel bitten.

Danke

Grüße

Christian
Antwort:
Bei eBay-Briefmarken-Einkäufen ist im ungeprüften Bereich für mich wichtig, daß der Anbieter die Marken als "echt" klassifiziert. Das verpflichtet den Verkäufer im Falle einer Falschprüfung wegen falscher Angaben zur Rücknahme. Ich halte die Marken ansonsten für kauf- und sammelwürdig, empfehle aber, was ich prinzipiell mache, sie nach Erhalt zeitnah prüfen zu lassen. In Ihrem Fall würde ich den Verkäufer nach Bezahlung der Ware auf diese Vorgehensweise hinweisen.

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