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Frage:
25.02.2015
Hallo Herr Köpfer, bei ebay musste ich unlängst kräftig mit dem Kopf schütteln. Angeboten wurde die Mi-Nr. 2793 aus der Bundesrepublik (Vogelwarte Helgoland), diese insgesamt über 5000 mal (!) und alle Marken mit der neuen Thermo- / Tintenstrahlentwertung versehen. Verkauft wurde diese in meinen Augen sinnlose Massenware für sage und schreibe 38,59€.

Meine Frage an Sie: Was halten Sie von dieser "Entwertung"? Ist so etwas überhaupt sammelwürdig?

Für mich ist das alles Schrott, welches ich zu keinen Zeitpunkt sammeln würde.

Gruß

Martin
Antwort:
€ 38,59 für einen Katalogwert von € 13.500,--!! Ein Schnäppchen! Wirklich? Mitnichten. Die "Selbstklebenden" haben irrsinnige Auflagen (soviel, daß sich jeder Sammler mit dieser Menge versorgen könnte)- und wenn die dann noch mit dem häßlichsten "Stempel" entwertet wurden, den man sich vorstellen kann, dann liegt der Verlust für den Käufer bei über 100 %: Die Marken sind absolut wertlos und der Sammler hat sie auch noch an der Backe.
Frage:
19.02.2015
Hallo Herr Köpfer,
was halten Sie von Numisbriefen? Das ist doch Schrott hoch 10 - und wie sieht es mit Numisbriefen in "streng limitierter Auflage" aus? Ist das dann Edelschrott?

U. Weber
Antwort:
Wie alles für uns Sammler hergestelltes Machwerk - und somit liegen Sie richtig: Schrott (kein Edelschrott, denn das Eine ist nicht besser als das Andere), ersonnen und hergestellt, um uns Sammlern für Wertloses das Geld aus der Tasche zu ziehen, uns zu übervorteilen. Und lediglich dazu geeignet, ihn einzustampfen, um dann vielleicht etwas Sinnvolles daraus zu machen.
Frage:
18.02.2015
Frage:
Guten Tag Herr Köpfer,

nachdem jetzt die Einspielung der Daten über PDF einwandfrei und ohne Risikohinweis vom Schutzprogramm funktioniert hat, habe ich mich gleich zum Lesen an den Rechner gesetzt.

Beim Lesen Ihrer Texte habe ich mich sofort an meine eigene "Sammlerbiographie" erinnert gefühlt. Auch ich habe über viele Jahre den Aussagen der Anbieter gehorcht und einiges an Geld verschleudert.

Vor ca. 10 Jahren kam auch bei mir die Erkenntnis, dass das Sammeln auch ohne Abo und ohne Vordruckalben geht. Darüber hinaus waren meine Sammelgebiete zu umfangreich, was ja auch dazu führte, dass der Überblick verloren gegangen war und letztendlich die Tiefe und Qualität auf der Strecke blieben. Kurzum: Ich habe mich von diesem Ballast getrennt. Gesammelt wird wieder im Steckbuch, ein Abo brauche ich nicht mehr und jetzt wird nur noch ein Spezialgebiet mit bester Qualität zusammengetragen. Alles was überflüssig war wurde im Internet verkauft (mit viel Verlust) bzw. an die Bethel-Sammelstelle verschenkt. Ja, und jetzt macht mir das Sammeln wieder Spaß.

Sicherlich war dieser damalige Entschluss auch mit Schmerzen verbunden. Alles was man mit gutem Geld erworben hat, wird verschleudert und verschenkt. Aber ich bin darüber hinweg und Ihre Zeilen haben mein Tun bestätigt.

Sehr geehrter Herr Köpfer, Sie haben eine sehr gute Arbeit erstellt. Respekt! Allerdings hat Ihr Buch doch einen Fehler, es ist viele, viele Jahre zu spät erschienen. Ich hätte es gerne schon früher gelesen.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und verbleibe mit besten Grüßen.
Harald
Antwort:
Erkenntnisse zu haben und sie anderen mitteilen zu wollen oder zu können sind zweierlei Dinge. Maßlos geärgert habe ich mich schon vor über 30 Jahren - und versucht mit Leserbriefen (Eintagsfliegen - heute auch in "Foren"), wenn Sie denn veröffentlicht wurden, an die einschlägigen Medien, etwas zu erreichen. Es hat gedauert, bis ich deren "pro Briefmarkenlobby" und gegen die Käufer ihres Machwerks ausgerichtete Politik erkannt habe. Neben dem Wollen ist es aber auch, zumal wenn man selbst nicht in der Lage ist, so umfangreiche Informationen ins Internet zu stellen, eine Frage des Geldbeutels. Und in der "althergebrachten" Philatelie, der den Sammler über den Tisch ziehen wollenden Briefmarkenlobby, ist es jedenfalls so, daß man kritikfrei aufwändigste Verpackung für teueren, aber wertlosen Schrott mit allerlei Täuschungen und Betrügereien aus Unwissenheit akzeptiert - Kritik daran und damit am eigenen wert- und spaßvernichtenden Handeln jedoch vehement abwehrt. Es macht mir Spaß, zu beobachten, daß doch eine breite selbstkritische Schicht von Briefmarkensammlern die eigenen Fehler als gemacht und veränderbar ansieht und dem Briefmarkensammeln damit wieder eine Zukunft gibt - und sich selbst puren Spaß mit unserem wunderbaren Hobby.
Frage:
17.02.2015
Hallo, ich frage mich, ob irgendjemand die Briefmarken (postfrisch) auch oder nur wegen der Motive sammelt, so wie ich mich jetzt dazu entschieden habe, nachdem ich hier all diese Hinweise auf Manipulationen mit Stempeln etc. gelesen habe. Stempel verschandeln das schöne kleine Kunstwerk Briefmarke in meinen Augen. Besonders, wenn es sich nur um Wellen handelt. ;-) Eine Briefmarke ist von vornherein doch als Massenprodukt ausgelegt. Der Wert kommt in meinen Augen doch erst dann, wenn von der Masse nur noch eine geringe Auflage übrigbleibt und / oder das Motiv einem so gefällt, dass man es sich in einem Album immer wieder ansehen möchte, oder sehe ich dies falsch? Gruß aus Hamburg, Martina
Antwort:
Es gibt beim Hobby "Sammeln" kein falsch oder richtig - in erster Linie ist wichtig, daß es Spaß macht und die Zeit vertreibt.

Mit der Zeit erwirbt man dabei jedoch Wissen und Einsichten, die, jetzt spreche ich speziell vom Briefmarkensammeln, Fehl- und Fehlerentwicklungen erkennen lassen, die Unverständnis darüber aufkommen lassen, daß man übervorteilt wird, die neue Ansprüche manifestieren, die "Schönheit" anders sehen, anders fühlen lassen. Und es kommt Logik und Realitätssinn und damit die Erkenntnis ins Spiel, daß man mit bestimmten Qualitäten des Sammelns den Spaß hat und, ohne je daran denken zu müssen, sich wirtschaftlichen Erfolg ersammelt. Hier die Frage, ob Sie schon meinen "Briefmarken-Leifaden gelesen haben?

Wenn Sie sich darüber im Klaren sind, daß Motivsammlungen, sieht man von einzelnen eventuell wertvolleren Teilobjekten solcher Sammlungen ab, nur dem eigenen Spaß dienen, also keinen wirtschaftlichen Wert entstehen lassen, ist Ihr Sammeln eine tolle Sache. Genießen Sie es. Achten Sie aber vielleicht darauf, daß Sie beim Kauf (Abos sollten Sie keine abschließen, die sind maßlos überteuert!) nur das bezahlen, was diese Marken wert sind - und das tendiert gegen Null.

Vielleicht noch der Hinweis, daß Sie "fertige" Motivsammlungen billigst im Handel erwerben können oder von anderen Sammlern angeboten bekommen.
Frage:
08.02.2015
Guten Abend, eine sehr informative Seite haben Sie hier aufgebaut. Vielen Dank dafür, für mich als Wiedereinsteiger sehr informativ. Nun habe ich meine Sammlung zum größten Teil ausgemistet und aufgeräumt, ich glaube gelesen zu haben das die gestempelten Marken aus einem Abo nicht sammelwürdig sind und in den Müll gehören, nun habe ich fast 10 Jahrgänge aus einem Abo in noch ungeöffneten Umschlägen bekommen, von jemanden der verstorben ist. Darin befinden sich Postfrisch und auch die gestempelten Marken. Die Postfrischen sortiere ich gerade nach und nach ein aber was ist mit den gestempelten? Vielen Dank und freundliche Grüße
Antwort:
Zwei Fragen mit ähnlichem Thema, wobei eine Teilbeantwortung bereits mit der, der dieser Frage vorausgehenden erfolgte. Also, mit Versandstellenstempeln entwerte Marken seit etwa Ende der 50er Jahre des vergangnenen Jahrhunderts werden von Sammlern wegen ihrer Massenhaftigkeit gemieden und postfrische Einzemarken aus Abo´s sind, wenn sie mal ihre Portogültigkeit verloren haben, ebenfalls nur noch bedrucktes Papier, also ohne tatsächlichen Wert (wir erinnern und: Katalogpreise sind ausschließlich Händlerverkaufspreise, die mit dem (Sammler-)Wert von Briefmarken nichts zu tun haben). Vielleicht noch der Hinweis, daß Sie, wenn Sie den Bund postfrisch als EZM komplett sammeln (wollen), dies nur einmal tun sollten, Dubletten von Marken seit 2002, also in Euro, sollten Sie als Porto verbrauchen, denn wertmäßig ist da, so oder so, nichts zu erwarten.
Frage:
08.02.2015
Frage:
Hallo, erstmal muss ich Danke sagen für diese Seite. Sie gibt einem Anfänger oder einem Wiedereinsteiger einen guten Überblick über das Sammelthema. Aber nun mal meine Frage: warum sollte ich Marken mit Ersttagsstempel wegschmeissen? Das ich andere von Ihnen aufgezählte Marken entsorge, sehe ich ein. Ich gehe auch so vor, aber Ersstagsstempel, sind damit auch die Marken aus einem Abo gemeint? Ist das Abo nicht sammelwürdig, oder verstehe ich da jetzt was verkehrt? Bitte erklären Sie mir das, ich bin ein wiedereinsteiger und es hat sich ja doch so einiges geändert in der Sammlerwelt.\r\nAnsonsten weiter so, ich werde immer mal wieder nachschauen ob es was neues gibt.\r\nBis dahin mit freundlichen Grüßen
Antwort:
Nein, wegschmeissen muß man garnichts, denn Gott-sei-dank sind wir völlig frei in der Gestaltung jeglichen Hobbys. Man sollte sich nur im Klaren darüber sein, was man tut. Und dabei ist Tatsache, daß Abonnenments von Neuheiten das spaßfreie Eintüten (sammeln bedeutet auch suchen, also etwas ganz anderes!) teurer, aber sammlerisch wertlos bleibender Massenware ist. Und genau so ist es mit allem speziell für uns Sammler hergestelltem "Karton", also z.B. Schmuck-FDC, ETB und ähnliches mit speziellen Ersttagsstempeln oder denen der Versandstellen: Wir Sammler sollen diesen Schrott für teures Geld kaufen - ohne jegliche Aussicht auf auch nur geringste Wertigkeit. Man sollte also unterscheiden können zwischen solchen nicht sammelwürdigen Stempeln und den am Ausgabetag abgeschlagenenen normeler Postämter, die, das sollte aber unter uns bleiben, von mir mit Begeisterung (aber leider nicht häufigem Erfolg) gesucht werden.
Frage:
05.02.2015

Servus,
ich sammle gestempelte und postfrische Marken. Nun frage ich mich immerzu, soll ich beide auf einer Albumseite platzieren oder vordere Seite postfrisch und hintere Albumseite gestempelt? Wie macht ihr das oder wie macht man es ansprechend? Viele Grüße
Antwort:
Ich sammle postfrisch und gestempelt getrennt in (auch farblich) unterschiedlichen Steckalben. Berücksichtigt man, daß es zu jeder Marke die unterschiedlichsten Varinaten gibt - und die auch irgendwann sucht / sammelt / haben möchte, dann wäre das Chaos, würde man die beiden Erhaltungen nebeneinander sammeln, unausbleiblich. Auf Dauerserien bezogen braucht man für eine dieser Serien schon manchmal 10, 15 oder 20 Seiten (EZM, Paare, Dz oder FN, Zusammendrucke, MH, Rollenmarken in diversen Varianten, Papier- und Fluoreszenz-, Stempel-, Briefvarianten und tausend anderer. Die "ansprechende" Darstellung wird dann eine Weile auf sich warten lassen, also erst möglich sein, wenn man man größere Mengen einer Variante zusammengetragen hat. Genießen Sie bis dahin das einzelne Q1-Stück! Meine Empfehlung ist also, mit zwei (+) großen Steckalben beginnen und die dann im Verlaufe der Zeit weiter "aufstocken".
Frage:
24.01.2015
Hallo,
scheint doch keine Eintagsfliege gewesen zu sein!?! Trotzdem für mich nicht nachvollziehbar.
Gruß von Frankenjogger

http://www.ebay.de/itm/171644536680?_trksid=p2055119.m1438.l2649&ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT

http://www.ebay.de/itm/171644542165?_trksid=p2055119.m1438.l2649&ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT
Antwort:
Das ist für mich auch nicht nachvollziehbar (ich erinnere an den schlecht mit Berlin-Charlottenburg gestempelten Heuss-1-Satz für sage und schreibe € 710,--): Das sind alles Stempel von Berlin-Charlottenburg, die zwar (wahrscheinlich) nicht so wahnsinnig häufig sind, aber trotzdem in ausreichenden Mengen in den Lageralben des Handels vorhanden sein werden - und nach diesen "Erfolgen" immer öfter auf den Markt kommen werden. Empfehlungen, beim Briefmarkensammeln bitte das Hirn einzuschalten, scheinen, zumindest partiell, wenig Erfolg zu haben. Aber, der Menschen Wille ist ihr Himmelreich - und negative Erfahrungen sind ja auch die nachhaltigsten.
Frage:
22.01.2015
Hallo aus Berlin,

unglaublich, aber wahr.

http://www.ebay.de/itm/BUND-BRD-Mi-Nr-292-Ersttag-zentrisch-gestempelt-Berlin-Charlottenburg-/171643139544?pt=Briefmarke&hash=item27f6ba75d8&autorefresh=true
Antwort:
Das war so sicher nicht geplant, das hat sich so ergeben - eine Verkettung unglücklicher Umstände und Unwissenheit über die Besonderheiten einer Auktion. Da wollten mehrere Sammler diese Marken unbedingt haben und gaben alle unsinnige Höchstgebot ab - die sich dann aneinander nach oben trieben. Mein Rat: geben Sie als Höchstgebote nur Beträge ein, die dem mutmaßlichen Wert eines Objekts entsprechen, bzw. die Sie auch bezahlen wollen.
Frage:
21.01.2015
Hallo aus Berlin,

schaut Euch mal die Stempel von dem Anbieter an.
Was haltet Ihr davon? Wieviel mehr würde der mit geprüften Marken erzielen?

http://www.ebay.de/sch/surlo7/m.html?ssPageName=STRK%3AMEFSXS%3AMESOI&_trksid=p2053788.m1543.l2654

Joachim
Antwort:
Da sind mehrere Dinge zu beobachten: Zum Einen sind (bei den prüffähigen Marken) fast alles Stempel von Berlin-Charlottenburg, Versandstellen oder Sonderstempel - der normale Bedarfsstempel ist für mich der sammelwürdigere. Weiterhin kosten Prüfungen bares Geld (das möchte man sich sparen) und man läuft ja auch Gefahr, das Marken als "FALSCH" oder höher geprüft werden. Ich habe nach wie vor das Gefühl, daß solche Marken ungeprüft in die Sammlungen eingefügt werden - ja und dann hatte der Anbieter doch recht?!
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