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Frage:
07.11.2014
Hallo Herr Köpfer, was bedeutet der Prüfstempel bei dieser Marke? Sammelwürdig? Danke, loulou.
http://www.ebay.de/itm/BERLIN-1950-Mi-71-gest-gepruft-D-Schlegel-/321575600838?pt=Briefmarke&hash=item4adf6642c6
Antwort:
Das ist wieder so ein Fall, über den man sich nur ärgern kann: Diese Marke ist manipuliert, sie wurde an der unteren Zähnung nachgezähnt, der Prüfer setzte den Prüfstempel höher. Warum so frage ich, wurde diese Marke nicht als "Nachgezähnt" gekennzeichnet und so aus dem Markt genommen? So wird sie nun, obwohl sie wertlos ist, vor irgend einem Gutgläubigen, sie ist ja geprüft, vielleicht sogar noch hoch bezahlt. Was für ein Trauerspiel!
Frage:
29.10.2014
Rollenmarken, Zitat "Hier ist der Hinweis nötig, daß die Zähnung von Rollenmarken aufgrund der derben Behandlung durch Automaten oder dem Schalterwertzeichengeber oft zu wünschen übrigläßt. Der Michel schreibt, sie seien trotzdem sammelwürdig"
Hallo Herr Köpfer, sind die oft fehlenden Zähne z.T. herstellungsbedingt oder entstehen sie generell erst durch Verpackung (eng gepresste Stangen) und Handhabung? MfG Frank
Antwort:
Rollenmarken werden schon recht derbe behandelt: erstens müssen die Rollenbahnen getrennt und dann aufgewickel werden. Dabei ist die Zähnung immer blank besonderer Beanspruchung ausgesetzt. Später kommen dann noch die Schalterwertzeichengeber, die manchen Marken "den Rest" geben. Der Michel, also die Briefmarkenlobby, ist natürlich daran interessiert, daß der Handel alles verkaufen kann. Aber es gibt Rollenmarken, wenn man sucht, immer auch mit besonders guter Zähnung - und man sollte suchen. Zugegeben, wenn man einen schönen 6er- oder
11er-Streifen hat, der in der Zähnung "unruhig" ist, sollte man ihn akzeptieren und ein seltenes Rollenende allemal. Prinzipiell aber, ich habe das immer so gehalten, versuchte ich auch hier Q1 zu bekommen.
Frage:
01.10.2014
Guten Tag Herr Köpfer,
da ich erstmals selbst Berlin Marken zur Prüfung vorlegen werde, hätte ich dazu noch Tipps aus der Praxis benötigt. Ich sammle, nicht zuletzt nach dem Studium Ihrer Seiten, nunmehr postfrische Eckrandviererblöcke unbeschriftet aus den Anfangsjahren. Kann ich überhaupt ganze Sätze gesamt als Fotoattest prüfen lassen ( z.b. Glocken, Männer 91-100 ) oder ist es sinnvoller nur die teueren Stücke aus den Sätzen mit Fotoattest bzw. Befund prüfen zu lassen und den Rest mit Prüfstempel.
Wie erfolgt die Abrechnung der Prüfung? Geht der Prüfer vom 4fachen Einzelwert der Marken aus? Habe manche Sätze zweifach, ebenso Einzelwerte zweifach, nach meiner bescheidenen Meinung aber in verschiedenen Qualitäten. Kann ich den Prüfer beauftragen einen best of Satz zu bilden bzw den besseren Einzelwert und diesen als Fotoattest zu prüfen ( dies aber nur, wenn es tatsächlich beste Qualität ist )? In der Prüfordnung konnte ich dazu nichts finden, was darauf hindeuten könnte, dass ich mir zuviel von einem Prüfer wünsche und erwarte. Vielen Dank für Ihre Erfahrungen dazu und wie immer auch ein Dankeschön für Ihr Engagement für die Briefmarkensammler. Harald
Antwort:
Ganze Sätze, auch in einheitlichen Paaren oder 4er-Blöcken, mit Fotoattest prüfen zu lassen, dürfte kein Problem darstellen. Den Prüfer jedoch aus einer Auswahl die qualitativ besten zu diesem Zewck heraussuchen zu lassen aber wohl. Prüfer sind in den allermeisten Fällen gewinnorientiert und, siehe Andreas Schlegel, Nutzer ihres Wissens und der logischen Möglichkeiten ihrer Tätigkeit. Mit anderen Worten: Sie müssen entscheiden, wie Ihr Auftrag an den Prüfer lautet - und den führt er präzise und ohne eigene Veränderungen aus. Sie wissen von meinen Seiten, daß nur beste Qualität sammelwürdig ist, der Prüfer aber prüft unabhängig von dieser Prämisse und setzt sein Prüfzeichen bzw. formuliert auf seinen Attesten entsprechend. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß höher gestellte Prüfzeichen oder auf Fehler hinweisende Bewertungen keine Verkaufsvorteile bringen, eher das Gegenteil. Ich habe mich demnach auf Prüfung von Objekten für ausschließlich meine Sammlung beschränkt und veräußere anderes mit einem guten Scan und "Prüfgarantie" - und überlasse es den Käufern, Zugeständnisse an ihre eigenen Ansprüche zu machen. Ein erstklassiger Satz (wie Sie schreiben, aus den Anfangsjahren) mit ebensolchem Fotoattest, ist sicher eine gesuchte und sehr gut bezahlte Besonderheit, birgt aber bei der Prüfung auch Gefahren. Bei guten, sprich lohnenden Marken wird gerne manipuliert. Das würde bedeuten, wäre auch nur eine "geschönte" Marke bei Ihrer Prüfsendung, wäre ein Satz-Attest nicht möglich. Ich selbst mag diese Atteste, von Ausnahmen abgesehen und zumal im postfrischen Bereich, nicht besonders. Die bergen, wie man immer wieder mal liest, eine Menge Betrugspotential. Und die machten meine Sammlung zu einer solchen von Attesten. Stellen Sie sich nur mal vor, Sie hätten 100 Objekte so prüfen lassen! Meine Empfehlung wäre: Stellen Sie sich Ihren für Ihre Sammlung bestimmten zu prüfenden Satz in allerbester Qualität zusammen und beantragen ein Fotoattest. Sollten Schwierigkeiten auftreten, bitten Sie um Information, um eventuell mit einem Q1-Stück ergänzen zu können. Geht Ihnen da etwas auf die Nerven, lassen Sie am besten mit Signum prüfen. Was die Abläufe betrifft, empfehle ich Ihnen, auf meiner Seite "briefmarken-handbuch.de" das Stichwort "Prüfsendung" zu lesen.
Frage:
11.09.2014
Hallo
ich habe eine Frage zu Stempeln. Mussten die nicht Marke und Poststück berühren und sind volle runde Stempel dann nicht Gefälligkeitsstempel. Ich frage, weil ich gerne eine schöne Sammlung haben möchte aber auch bedarfgestempelte Marken. Ist lesbarer Ort und Datum ein Qualitätsmerkmal als minimum?
Danke fürs Antworten
Sascha

Ps: Ich will nicht reich werden, sondern Spaß am Sammeln haben, deshalb bricht es mir jedes Mal das Herz Briefmarken wegzuschmeißen... aber tonnenweise Papier mag meine Frau nich ;-)
Antwort:
Mit Briefmarkensammeln auf ehrliche Art und Weise reich zu werden, ist glaube ich auch nicht möglich - und sollte dafür auch nicht Anlaß sein. Wenn Sie allerding eine "schöne Sammlung" haben wollen und das definieren, setzt das eine visuelle und eine ideelle Schönheit voraus, wobei das Eine das Andere voraussetzt. Für mich ist das Sammeln gestempelter Briefmarken der Spaß schlechthin. Würde man Stempelfragmente als sammelwürdig ansehen und zentrische Vollstempel als prinzipielle Gefälligkeitsstempel, würde, was es überwiegend auch tut, nur Massenware unser schönes Hobby zerstören. Es ist einfach so, daß, je zentrischer ein Stempelabschlag ist, er um so seltener zu finden ist. Während die Stempel der Versandstellen sowie die Sonderstempel klare Gefälligkeitsstempel (und damit Massenware) sind, ist der bei "Ihrem" Postamt abgschlagene zentrische und glasklare Stempel als solcher nicht erkennbar bzw. nachweisbar. Allderding muß man wissen, daß der, wenn es ihn massenweise gibt, auch nichts wert ist.

Fazit: Briefmarken müssen physisch einwandfrei und, wenn auch Sie gestempelt sammeln wollen, mit lesbarem (Ort und Datum) und klaren (nicht verklecksten) Stempeln normaler Postämter entwertet sein. Je zentrischer und klarer diese Entwertung ist, umso wertvoller ist die Marke. Im Übrigen hat Ihre Frau ein Näschen für die Philatelie: Sie weiß, daß bei uns Sammlern Klasse und nicht Masse zählt. Alle weiteren und tiefergehenden Fragen und Antworten finden Sie i.Ü. auf meinen diversen Seiten.
Frage:
10.09.2014
Erstfalz
Antwort:
Den Sender dieses Fragments möchte ich bitten, sich die aktuellen "News" auf meinen Seiten mal durchzulesen. Danke.

Ich antworte, wobei ich davon ausgehe, daß dies überhaupt eine Frage ist, trotzdem: Ob "Erstfalz" oder "Mehrfachffalz" oder sonst eine Beschädigung der Gummierung, das ist immer ein KO-Kriterium, macht Briefmarken prinzipiell sammelunwürdig. Die Bewertung "Erstfalz" soll einfach einen höheren Erlös für etwas wertloses manupulieren - typisch Briefmarkenlobby (BML)halt.
Frage:
08.09.2014
Guten Tag, ich würde gerne erfahren wollen, ob auch andere Dauerserien der BRD Nummern auf der Rückseite tragen können. Denn Blumen, Burgen und Frauen sind als Rollenmarken mit Nummern versehen. Zudem würde ich gerne wissen, ob diese gestempelten Marken mit Rücknummern sammelwürdig erscheinen. Vielen Dank für die Rückantwort.
Antwort:
Zu Beginn von Bund und Berlin hatten die Rollenmarken (die gab es also) keine rückseitigen Nummern und sind demnach nur mittels 11er-Streifen erkennbar. Dann wurden einzelne Marken der Dauerserien auch als Rollenmarken gefertigt, d.h. mit rückseitigen Nummern versehen. Mit den Serien Deutsche Bauwerke aus 12. Jahrhunderten (II) bzw. Brandenburger Tor erfolgte eine Trennung in Bogen- und Rollenmarken. Die nächsten Serien waren Heinemann bzw. Unfallverhütung, Industrie und Technik bzw. Burgen und Schlösser, Frauen bzw. Sehenswürdigkeiten und zuletzt die Serie Blumen, die als "neue" Rollenmarkenserie immer noch die SWK ergänzt. Daß es die Rollenmarkenserien auch als Bogenmarken gibt, ist dem Umstand zu verdanken, daß die Post sie zum Start bzw. als bessere Qualität für Sammler zusätzlich herstellte. Die Rollenmarken sind gestempelt weit höher zu bewerten als die postfrischen. Postfrische Einzelmarken, gleichgültig welche, sind im Regelfall wertlose Massenware. Etwas anders sieht es bei den Spezialitäten wie Rollenanfängen und Rollenenden aus - die werden gestempelt so gut wie nicht angeboten. Und noch der zusätzliche Hinweis, daß es die "Frauen" mit rückseitiger Nummer nicht gibt.
Frage:
05.09.2014
Ich gehe jede Wette ein, daß der Artikelschreiber vom Artikel GBWZ keine solche Eckrandstücke besitzt und auch nicht wußte, daß diese von der Post verkauft wurden. Denn wenn man anzweifelt, ob das sammelwürdig ist, dann ist das Sammeln von Rändern mit Vermerken, Farbrandstreifen usw. ebenfalls fragwürdig.
Antwort:
Jeder kann sammeln, was er will, da gibt es keine Vorschriften. Manche machen sich halt Gedanken über das Briefmarkensammeln und finden es garnicht lustig, daß die letzten 60 Jahre Briefmarken-ABO zwar teuer waren, aber absolut wertlos sind. Sie sind auch davon nicht begeistert, daß das Machwerk der Briefmarkenlobby (FDC, ETB und all das Gefälligkeitsgestempelte) massenhaft, ohne Nachfrage und das Papier nicht wert sind, auf dem sie gedruckt wurden. Und die KBWZ, ich nehme an, daß die gemeint sind (oder ist das die sächsische Schreibweise), sind ebenfalls speziell nur für Sammler hergestellt worden und wurden ausschießlich über die Versandstellen vertrieben. Es hat sich nun aus dem offensichtlichen Niedergang der Philatelie eine Art des Briefmakensammelns entwickelt, das sich auf das Sammeln der Postausgaben beschränkt, die ausschließlich dem Urzweck, der Beförderung von Postgut dient und nicht speziell für Sammler hergestellt wurde - und die produktionsbedingt (!!) bedruckten Ränder sind nun mal Teil dieser Ausgaben. Im Übrigen haben Sie Ihre Wette gewonnen: Ich besitze keinen KBWZ mehr, die habe ich veräußert.
Frage:
04.09.2014
Hallo Herr Köpfer, auf einigen Expressbriefen findet sich eine Art Kastenstempel mit der Bezeichnung FA 1 mit Datum und Uhrzeit. Haben diese einen besonderen Namen? Frank
Antwort:
Das sind einfach (Kasten)Kontrollstempel, anhand derer der Nachweis des Sendungsverlaufs geführt werden kann.
Frage:
25.08.2014
Ist der Posthornsatz (Luxus, Fotoattest Schlegel komplett mit linken Bogenrändern) dem Satz ohne Rändern, sonst gleich, sammlerisch überlegen ? Ev. wieviel prozentual?
Antwort:
Im Zweifelsfall sollte man immer die Logik bemühen: Diese Marken wurden in Bogen á 100 Marken hergestellt - und fast komplett als EZM ohne Rand oder weitere Marken (Paare)gesammelt oder verbraucht. Eckränder, solche mit Randzudrucken, wie Dz, FN und einiges mehr sind sehr gesucht - und selten angeboten. Ein Posthornsatz mit Rand wird also dem von EZM weit überlegen sein. Wieviel das prozemtual ausmacht, kann man nicht sagen - an der richtigen Stelle angeboten wird das allerdings sehr beträchtlich sein.
Frage:
25.08.2014
Guten Tag Herr Köpfer, da ich mich bei meinen Sammlungen nun nach Ihren Ansprüchen richten will, mit Ausnahme der UNO-Sammlung (vn-meinesammlung.de), und ich anderen Sammlern kein schlechtes Beispiel geben möchte, wäre es sehr hilfreich, mir mitzuteilen, ob Ihnen meine Hinweise auf die Sammelwürdigkeit ausreichend erscheinen. Gerade auch, weil ich die Berlin-Sammlung so ähnlich präsentieren möchte. Hier habe ich noch eine Frage zu Codierungen. Mir liegt ein (grüner) Brief aus Berlin vor, auf dem sich weiße Striche befinden. Stammen derartige Codierungen aus Berlin oder werden sie erst beim Empfänger angebracht? Freundliche Grüße Frank
PS. Wie komme ich wieder in den Stammtisch?
Antwort:
Das ist eine schöne Darstellung. Für den Leser ist erkennbar, daß diese Sammlung als eher wertlos dargestellt wird, Sie sich den Spaß daran durch manigfaltige Interpretation der Philatelie nicht nehmen lassen. Das könnte manchem anderen Sammler in ähnlicher Situation helfen, mit einem Dilemma fertig zu werden, ja, sogar positives daraus zu gewinnen. Kompliment. Zu Ihrer Frage: Codierungen werden frühestmöglich, also bei der eine Postsendung übernehmenden Poststelle (früher Hauptpost -> Briefabgang)aufgebracht, denn sie sollen ja den weiteren Verlauf einer Sendung maschinenbeeinfluß- bzw. lesbar machen. Die Gründe für die verschiedenfarbenen Codierungen kenne ich allerdings nicht. Was den Stammtisch anbetrifft, kann ich immer nur wiederholen, daß der, der mich dort treffen möchte, einfach zwei Terminvorschläge machen sollte.
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