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Frage:
10.08.2014
Was bedeute bei der Zähnung die Großbuchstaben des Alphabetes A -Z vielleicht können sie mir auch sagen was die kleinen Buchstaben a-z und die römischen und arabischen Zahlen zu bedeuten haben. M .f. G.. Jürgen Kozik
Antwort:
Da heißt es lesen, lesen, lesen, denn die Erklärungen sind immer irgendwo in der Nähe zu finden. Im Prinzip geht es darum, bestimmte Erklärungen nicht immer in Gänze wiederholen zumüssen, also Platz zu sparen. Einerseits ist das alles gewöhnungsbedürftig, andererseits zählen es zum Grundhandwerk der Philatelie. Ich habe mich immer mal wieder einfach hingesetzt und in den Spezialkatalogen wie in einem normalen Buch gelesen. Da kommt es zu manchem Aha-Erlebnis! Viel Spaß dabei.
Frage:
04.08.2014
Habe das auf Ebay gefunden: http://www.ebay.de/itm/311032278229?_trksid=p2055119.m1438.l2649&ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT
Der rechte Stempel ist ein Stück höher, aber ich weiß nicht, was es zu bedeuten hat. (Zahnung ??)
Was wäre hier der normale Preis und es ist doch bestimmt auch besser gleich geprüfte Marken vor 60 zu kaufen. Mit guten Bildern so wie hier.
Gruß Volker ( Oldie )
Antwort:
Die 20er (MiNr. 112) ist höher geprüft, obwohl die Zähnung als recht gut erscheint. Der geübte Sammler erkennt jedoch die Ursache und sieht, daß das von der Rückseite gesehen 3. Zähnungsloch tiefer liegt als die übrigen: Es wurde also nachgezähnt. Für mich sind solche Marken defekt und somit nicht mehr sammelwürdig! Fazit: Geprüft zu sammeln ist unabdingbar, jedoch nur tiefstgeprüft!
Frage:
03.08.2014
Wie bewerte ich Eckrandstücke von Heuss -Marken, ** und gest. ???
Antwort:
Ich nehme mal an, daß Sie von den Berliner Heuss-Marken sprechen. Die sind, incl. der Bogenversionen (Paare), allesamt Massenware. Hier kann man lediglich die Bogenrandzudrucke (DZ, FN und Bogenzähler) und die Rollenmarken (hier natürlich an erster Stelle die RA und RE) als besonders hervorheben. Ganz anders sieht es bei den gestempelten Versionen aus. Die Heussmarken MiNr. 185 + 186 wurden im Stichtiefdruckverfahren hergestellt, bei dem die Farben erhaben aufgetragen werden - und so eine wirklich gute und (gewünscht) glasklare Abstempelung kaum zulassen. Erstklassige zentrische Berlinstempel werden, allerdings auch bei den MiNr. 182 - 185 und natürlich auch bei den Randstücken "händeringend" gesucht. Wirkliche Raritäten aber sind die zentrisch gestempelten DZ, FN und Bogenzähler dieser Serie. Mit Berlin-Stempel kaum zu finden, halte ich hier auch die bund- und zentrisch gestempelten für mehr als sammelnswert. Zu Ihrer Frage: Eckrandstücke zählen postfrisch zu den besseren aber nicht hoch bewerteten (im Michel maßlos überbewertet), les- und damit prüfbar gestempelt aber zu den kleinen, zentrisch und glasklar zu den ganz großen "Schätzen" Berlins.
Frage:
01.08.2014
Guten Morgen Herr Köpfer, für den Stammtisch fehlte mir das Passwort, so konnte ich nur mitlesen. Ich weiß nicht, ob Sie das Postamt Berlin 12 mal besucht hatten. Ein ganz normales Berliner Postamt.Es gab eine klare räumliche Trennung zu der Versandstelle. Die Häufigkeit von Tagesstempeln kann man nur an den Unterscheidungsbuchstaben der Schalterbeamten festmachen. Es gibt einige, die man selten antrifft. Leider habe ich bisher keine Aufstellung von unseren Spezialisten gefunden. Bei meinen Sortierarbeiten sind mir Briefe aufgefallen, die an den Rändern vergilben (30 bis 40 Jahre alt). Gibt es Mittel gegen den Gilb? Die Briefe waren in Hüllen ohne Weichmacher aufbewahrt. MfG loulou
Antwort:
Ich war aufgrund des Umstands, daß meine Schwiegereltern in Berlin wohnten, häufiger Berlinbesucher. Dabei war bei unseren Zoobesuchen mit den Kindern und dem obligatorischen Bummel über den Kudamm immer auch ein Besuch beim Postamt Berlin-12 dabei. Schade an sich, daß es außer den glasklaren Ersttagsstempeln und der von dort aus verschickten und mit normalem Poststempel entwerteten Post keine Nachweise gibt, welche Normal- und welche Versandstellenstempel sind. Bleibt halt nur, die Eindeutigkeit zu präferieren.
Nachträgliche Ergänzung: Wenn Papier, also auch Briefmarken und (hier) Briefe gut verpackt z.B. in Briefalben im offenen Regal stehen, sind die Oberseiten ständigem Licht ausgesetzt - und vergilben dort dadurch natürlich. Reparabel ist das nicht!
Frage:
26.07.2014
Herr Köpfer Sie schreiben unter "Briefmarken ablösen", dass Sie die Marken auf eine Tageszeitung zum trocknen legen. Dies habe ich nachgemacht und alle Marken haben Druckerfarbe angehaftet. Was mache ich evtl. falsch? Geht evtl. auch ein Papierküchentuch?
Antwort:
Ich benutze immer Zeitungen und habe das Problem noch nie gehabt.

Versuchen Sie vielleicht mal folgendes: Legen Sie die abgelösten Briefmarken nur ganz kurz auf die Zeitung und tupfen sie sofort mit einem Küchentuch (ich nehme ein Blatt Toilettenpapier) ab. Lösen Sie sie nun auch von der Zeitung ab (Vorsicht jedoch: Das Papier ist nun sehr empfindlich) und legen sie , bis sie FAST trocken sind, lose in das Trockenbuch, ehe sie das Buch dann zum Pressen schließen.

Frage:
24.07.2014
Sehr geehrter Herr Koepfer,

wie kann ich schlecht zentrierte Marken von nachgezaehnten unterscheiden? Ich glaube ich sehe ueberall Gespenster.

Gruesse, Chr
Antwort:
Da sind wahrscheinlich übersteigerte Ängste, betrogen zu werden, der Anlaß. Wenn Sie das von "Angst" auf "Mißtrauen" runterfahren, sind die "Gespenster" verschwunden. Vor allem aber wachsendes Wissen wird Sicherheit bringen. Bei Ihrer Frage meinten Sie wahrscheinlich "schlechtgezähnte" bzw. "nachgezähnte" Briefmarken. Schlechtgezähnt ist glaube ich eindeutig und nicht sammelwürdig. Nachzähnung ist bei einzelnen Zähnungslöchern daran zu erkennen, daß diese nicht in einer Linie mit den übrigen liegen, sondern tiefer. Für das einigermaßen geübte Auge ist das i.d.R. leicht zu erkennen. Ist eine ganze Reihe nachgezähnt, dann ist das dadurch zu erkennen, daß man eine gleiche andere Marke darunterlegt. Da darf es dann keine Größenunterschiede geben!
Frage:
24.07.2014
Guten Tag Herr Köpfer, Ihre Domain ist inzwischen so umfangreich, dass ich nicht mehr weiß, auf welcher Seite ich eine Information gelesen hatte. Auch das Archiv ist sehr groß. Ziehen Sie die Einrichtung einer Suchfunktion in Betracht? MfG loulou
Antwort:
Nein, der Aufwand hierfür wäre einfach zu groß!
Frage:
20.07.2014
Hallo Herr Köpfer,
es würde mich auch mal interessieren, ab wann sich herausgestellt hat, daß die Michelpreise nicht
real sind und es in Richtung zentrierte Stempel, Formnummern, Randstücke etc. ging. Als ich in den 70er Jahren an den Tauschtagen teilgenommen habe, wurde nur nach Michel ges.und postfrisch getauscht. Die Erklärung wäre auch was für das Handbuch unter Geschichte oder so interessant. Das zweite sind die Abkürzungen die im Handbuch auf mehrere Seiten verteilt sind. Es wäre schön, wenn die auf einer Seite zusammen gefasst werden könnten. Ich habe meine Bestände ausgeschnittener Marken sortiert ( viel Altpapier ) und werde jetzt mit dem Ablösen von dem kleinen aber sammelwürdigen Rest anfangen. Da ich früher auch ein Trockenbuch hatte, weiß ich noch, daß einige Marken kleben geblieben sind, das neue Buch von Leuchturm hat vorne und hinten ein Folienblatt was bei den anderen Seiten fehlt.
Ich habe im Netz keine Erklärung gefunden.
Wissen sie rat? und als letztes wäre es auch sehr hilfreich, Bilder von Marken einzustellen, die vom Stempel und der Zahnung gerade noch als Sammelwürdig gelten - da ist auch viel Spielraum bis man was Besseres findet denke ich

Grüße Volker
Antwort:
Früher waren die Relationen noch angenehmer, die ein schleichender und von der Briefmarkenlobby gewollter Prozess zu deren Gunsten veränderte. Feststellbar waren diese Diskrepanzen von Katalogpreis zum Wert der Briefmarken jedoch für sogenannte "Selbstdenker" schon immer. Die haben ihre Art zu sammeln dementsprechend schon sehr früh danach ausgerichtet und all das gesammelt, was heute so langsam von immer mehr Sammlern auch preferiert wird. Die Mißachtung der Sammler trat jedoch mit der Wiedervereinigung und der DM-Umstellung erst richtig zu Tage: Jeder erfuhr (oder konnte erfahren), daß seine Sammlung nichts wert war, aber die wenigsten reagierten. Prinzip Hoffnung, oder so! Das alles ist also im Prinzip nichts Neues, sondern öffentlich gemachte Logik. Das mit den Abkürzungen lasse ich mir mal durch den Kopf gehen.

Bei der Sammelwürdigkeit beachte ich, daß eine Marke / Objekt in physisch einwandfreiem Zustand (KO-Kriterium!) ist und der Stempel nicht verschmiert und nicht zu fett abgeschlagen und auf jeden Fall lesbar (Ort und Datum) und damit prüfbar ist. Da ist Kompromißunfähigkeit angesagt!

Abgelöste Briefmarken dürften im Trockenbuch nicht kleben bleiben, wenn sie nur lange genug "gewässert" wurden. Wenn ich hie und da gestempelte Marken von ihrer noch vorhandenen Gummierung befreie, dann klebe ich die vorher auf Papier. Dann löst sich die Gummierung auch sicherer. Ansonsten beschreibe ich diesen Vorgang im Handbuch.
Frage:
17.07.2014
Hallo Herr Köpfer,
Ich lese mich gerade durch das Archiv und stelle die Fragen lieber gleich bevor es zu viele werden. Ich habe mir den Michel Spezial Deutschland Band 2 von 2002 für 5,00€ über Ebay geholt. Da ich den Bund nur bis DM ende sammel, reicht der ja.
Bei ihren Katalogbewertungen fehlt: Die Formnummern der Bundesrepublik Band 1+2 Schwarz Katalog
Hat das einen Grund und was halten Sie davon. Ich denke jetzt mal laut und bitte um Bewertung.

Ich hatte ja schon geschrieben das ich die Vordruckalben KABE bi-collect 1949-1979 von
Deutschland habe und bin gerade dabei für kleines Geld bis DM ende zu erweitern was sich über Ebay gut machen läßt. Habe gerade zwei Ordner mit Kassetten für je 15,00€ erstanden Dann versuche ich die postfrischen Marken und die gestempelten zu komplettieren und dann die gestempelten durch zentrisch gestempelte zu ersetzen. Ich habe mir auch noch Einsteckalben geholt mit schwarzen Seiten wo ich ab heute alle Randmarken, Formnummern etc.aus meinem Sammelgebiet unterbringe. Da ich jetzt auch angemeldet bin habe ich noch eine Frage zur Funktion des Stammtisches ( Wann und wie).
In den Vordruckalben sind auch einige Marken mit Rand umgeklappt. Sind die noch zu gebrauchen wegen des knickens.

Schöne Grüße Volker
Antwort:
Der Michel-Spezial Band 2 von 2002, der lautet ja schon auf Euro, ist OK. Da hat sich nicht viel geändert. In meinen Literaturbewertungen fehlt einiges und die Ursache ist schnell erklärt: Ich erziele aus meiner philatelistischen Arbeit keinelei Ertrag. Ich hatte mal dazu aufgefordert, mir Literatur für Bewertungen zur Verfügung zu stellen - ohne jeglichen Erfolg. Demnach, ich sammle Bund überhaupt nicht, fehlt die konkrete Bewertung von z.B. den Formnummern der Bundesrepublik. Sehr empfehlenswert ist dieser Katalog allemal. Bezüglich des Stammtiches ist zu sagen, daß der mangels Beteiligung ruht. Täglich werden meine Seiten ca. 600 mal angeklickt und es ist unverkennbar, daß viele Sammler ihr Sammelverhalten geändert haben und teilen mir mit, wie toll das alles ist, mitmachen, ich kenne die Gründe nicht, möchte man allerdings nicht. Wenn Sie mich dort treffen wollen, nennen Sie zur Sicherheit zwei Termin, und wir chatten miteinander. Und zuletzt: Nein, umgeknickte Ränder werden einfach als nicht vorhanden angesehen, beeinträchtigen den Wert also in keiner Weise.
Frage:
16.07.2014
Und wieder ein freundliches Hallo. Glauben Sie, dass man wie Volker mit der BRD auch eine Sammlung mit den Briefmarken der Vereinten Nationen aufbauen kann? Gut vierzig Jahre alt ist der vorhandene Bestand. Habe seit der Übernahme keine neuen Marken mehr bezogen. Ich finde das Thema aber immer noch geschichtlich interessant. Was wäre sammelfähig? Einfach Berlin gleichsetzen? Wobei, Druckvermerke gibt es meines Wissens nicht.
LG loulou
Antwort:
Der Hintergrund der Briefmarkenausgaben der Vereinten Nationen ist ganz klar der, Briefmakensammlern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Jede "Filiale" gibt eigene Marken heraus. Die Vereinten Nationen sind ein Organisation (die ich sehr schätze!)und KEIN Land. Wenn da überhaupt etwas für ernsthafte Briefmarkensammler sammelwürdig sein sollte, dann vielleicht "bedarfsgestempelte", NICHT sondergestempelte Marken oder echte "Bedarfsbriefe". Aber, gibt es das überhaupt?
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