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Frage:
15.07.2014
Habe eine Briefmarke Provinz Sachsen 15 Pfennig, rechts ungezähnt. Was heißt eigentlich Stufe fallend und ein Wasserzeichen kann ich nicht erkennen.
Antwort:
Es handelt sich hier wohl um die MiNr. 80 mit dem Wasserzeichen "Stufen". Diese Stufen, im z.B. "Reinbenzinbad" rückseitig besehen, können von links ansteigend (hier die teure Variante) oder nach rechts abfallend sein. Bezüglich dieser rechts beschnittenen Marke würde ich Ihnen empfehlen, sie prüfen zu lassen. Weiter empfehle ich Ihnen, sich den Michel-Spezial-Katalog zuzulegen. Abgesehen von den für uns Sammler unsinnigen Markenbewertungen vermittel er das markenspezifische Wissen, ohne das der "aufgeschmissen" ist. Der Katalog ist zwar teuer, Sie können ihn jedoch über viele Jahre hinweg nutzen!
Frage:
13.07.2014
Hallo Herr Köpfer,
danke für die schnelle Antwort.
Sehe ich genau so.
Ich suche jetzt den richtigen Katalog, da ich nur den Michel Junior von 1980 besitze. Da ich auch die Besonderheiten sammeln möchte wäre da der Michel Deutschland-Spezial 2002 - Band 1 & 2
für mich das richtige. Da ich ja nur bis DM-Ende sammeln möchte und der Preis sich aus der Nachfrage z.B. Ebay ergibt und nicht der vom Michel.

Beste Grüße Volker
Antwort:
Unter Nichtbeachtung der Markenbewertungen von Michel ist der Michel-Spezial die richtige Wahl. Zwar sehr teuer, läßt er sich jedoch über viele Jahre hinweg benutzen. Viel Spaß!
Frage:
11.07.2014
Hallo Herr Köpfer,ich habe von Anfang bis Ende 70 gesammelt.
Habe die KABE bi-collect Alben von 49-79 und möchte jetzt wieder anfangen. Das mit den Michelwerten habe ich mit Interesse gelesen und bin ihrer
Meinung. Nun möchte ich die Alben füllen nicht wegen der Werte sondern weil ich die Marken schön finde und auch mit Ereignissen verbinde. Aber nur bis DM-Ende und dann suche ich nach
besonderheiten und nehme normale Alben.

Nun meine Fragen: Da ich schon 35 Jahre nicht mehr aktiv sammle, die Marken aber von den Briefen entnommen habe, und das sind jetzt einige, macht es Sinn, alle ins Wasserbad zu tun und zu sortieren. Was mache ich mit den ganzen doppelten und denen anderer Länder die ich nicht brauche.

Gehe ich sofort in einen Verein oder geht es auch ohne. Es hat sich ja in den ganzen Jahren auch was geändert z.B. Ebay.

Beste Grüße aus dem Märkischen Kreis

Volker
Antwort:
Hallo Volker, es spricht nichts dagegen, den Bund weiterzuführen. Sie haben ja jetzt den Vorteil die fehlenden Marken über ebay ergänzen zu können, d.h. sie zu einem teils 90 % und mehr unter Neupreis liegenden Preis zu bekommen. Mein Tipp wäre, diese Sammlung durch Besonderheiten "aufzumotzen", also Randzudrucke, Zusammendrucke, Rollenmarken und vieles mehr dazu zu nehmen. Was die abgelösten Marken und auch die übrigen anbetrifft, denken Sie an meine Qualitätsempfehlungen: Alles, was nicht in diesen Schema paßt, gehört in den Papierkorb. Bei den Doubletten gilt das Gleiche: entsorgen Sie alles, was keinen möglichst zentrischen Vollstempel hat, die guten kommen in ein Doubletten-Steckalbum.

Nein, einen Verein braucht man nur bedingt. Wenn Sie einen finden, der offen auf der Seite seiner Mitglieder und deren Interessen steht, kann man es versuchen. Vermeiden Sie aber auf jeden Fall die Mitgliedschaft im "Bund Deutscher Philatelisten e.V.". Das ist ein Verein, der auf der Seite der Briefmarkenlobby steht, die Briefmarkensammler lediglich als Zahler sieht.

Ansonsten wäre meine Empfehlung, sich weiter in meine Seiten zu vertiefen und so zum informierten und damit erfolgreichen Sammler zu werden.
Frage:
09.07.2014
Hallo Herr Köpfer, Ihren Ausführungen zur Kapitalanlage ist auch beim näheren Hinsehen nichts entgegenzusetzen. Leider auch die Tatsache ohne Einsatz keinen Gewinn. Für meinen Teil werde ich mich wie bereits dargelegt auf die Berliner Ausgaben beschränken und hier so weit wie möglich Ihren Qualitätsansprüchen folgen. Also Schund vernichten und keinen neuen einhandeln. Das reicht nicht für eine Sammlung im Sinne der Kapitalanlage aber möglicherweise für einen Werterhalt des für mich erschwinglichen finanziellen Einsatzes. Da ich nun langsam an einen übersichtlichen Aufbau der vorhandenen Marken denken kann, will ich mir auch eine Website schaffen, allerdings mehr als Katalogisierung. Haben Sie Tipps zur Vermeidung von typischen Anfängerfehlern? Bei dem Bund-Forum bin ich übrigens aufgelaufen. Einfach nicht meine Wellenlänge und es sind unwillige Zeitgenossen, die mich schnell totgestellt haben. Sieht nach BdPH aus. Nun, ich hoffe, bei Ihnen immer einen guten Rat zu erhalten.
Antwort:
Das mit dem "billig einkaufen" oder "ohne Kapitaleinsatz reich werden", wurde die letzten 50 Jahre wirklich ausgelebt: Hoher Einsatz für Schrott mit der Folge todsicherer Kapitalvernichtung! Die neue Losung lautet, Sammelwürdiges sammeln, teuer oder preiswert, jedenfalls mit Kapitaleinsatz und Zukunft!

Danke im Übrigen für den Hinweis bezüglich des Bund-Forum!
Frage:
09.07.2014
Hallo Herr Köpfer, als Leser Ihrer Seite habe ich doch einmal eine Frage, von der ich befürchte mit Unwissenheit
betitelt zu werden.
Also:

http://www.ebay.de/itm/DT-REICH-222b-postfrisch-MNH-Gpr-OechsnerBPP-/390392936620?pt=Briefmarke&hash=item5ae53b78ac

warum wird solche Marke, die Michel-Nr. 222
Deutsches Reich überhaupt geprüft, was kostet solch eine Prüfung in der Regel und was meint man mit \"222b\"?

Ich bedanke mich im Voraus und grüße aus Berln.

Joachim
Antwort:
Die Erkenntnis, unwissend zu sein ist der einzige Weg zum Wissen. Es handelt sich hier um eine Farbvariante der MiNr. 222 des Deutschen Reichs, die geprüft und bestätigt wurde. Nur diese Prüfung gibt einem Käufer die Sicherheit, nicht irgendwelchen Manipulationen zum Opfer zu fallen. Bezüglich der Prüfkosten, rate ich die Prüfordnung der Prüfer zu lesen.
Frage:
08.07.2014
Noch vor dem Spiel: Lieber Herr Köpfer, wieder zurück zu meiner Sammlung. Habe erneut ein altes Album Berlin/Bund ausgeräumt. Einige Hundert Marken in den Müll versenkt, genauer 99% der gesammelten Werke. Nun zur Frage: Ist es sinnvoll Markenheftchen aufzuheben, die gefälligkeitsgestempelt sind? Ist den kompletten Heftchen ja anzusehen. Als postalisch gebraucht können da nur Markenheftchenblätter "durchrutschen".
Loulou
Antwort:
Aus Löw wäre ein toller Briefmarkensammler geworden, denn der denkt selbst, logisch und gut! Was für ein Spiel! Gestempelt MH sind, wenn sie nicht gerade versandstellen- oder sondergestempelt sind, absolut sammelwürdig. Ausgelöst und die Gummierung abgewaschen, kann man nichts anderes als normalen Gebrauch annehmen. Ich belasse in meiner Sammlung solche MH allerdings so, wie sie sind. In Verbindung mit MH möchte ich hier auch nochmal auf den besonderen Spaß, Zuammendrucke in allen Varianten zu sammeln, hinweisen.
Frage:
04.07.2014
Hallo, habe aus einem Nachlass mehrere Alben bekommen, unter anderem auch eines der Jahre 1933-45. (Leuchturm).
War damit bei einem Händler in Köln, seine Aussage war, für das Album würde er mir 250 Euro geben und die anderen ohne Bezahlung, da Sie nichts wert sind. Ist das in Ordnung, kenne mich leider garnicht aus, bin dafür leidenschaftlicher Foto-Sammler.....
Grüsse Thomas
Antwort:
Es gibt kaum eine größere Bestrafung, als als Laie, üblicherweise die Witwe, eine Briefmarkensammlung zu erben. Insider sprechen da von später Rache. Aber, Spaß beiseite: Eine Ferndiagnose ist nicht möglich. Ich bin mir aber sicher, daß der Händler dabei ein gutes Geschäft machen würde. Anregen würde ich, daß Sie sich, vom Foto zur Briefmarke ist es nur ein kleiner Schritt, selbst ein wenig in dieses wirklich sehr schöne Hobby hineinarbeiten. Informieren Sie sich auf meinen Seiten und entscheiden irgendwann nach Gefühl.
Frage:
03.07.2014
Immer wieder lese ich, dass FDC's zu sammeln nicht lohnenswert sei. Wie ist es Ihrer Meinung nach den mit echt gelaufenen Brief mit Bedarfsstempeln?
Antwort:
FDC´s, Synonym für Machwerk der Briefmarkenlobby, sind, zumindest seit etwa der 50er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts, schlicht Massenware. Zu Hunderttausenden aufgelegt, sind sie mit millionenfach aufgebrachten, gleichaussehenden Sonderstempeln buchstäblich entwertet und heute ohne Nachfrage. Der normale, am Augabetag aufgegebene, gelaufene und mit einem normalen Stempel entwertete Bedarfsbrief hingegen, zählt mit zum Sammelnswertesten, was die Philatelie zu bieten hat. Klar ist dabei natürlich auch, daß Angebot und Nachfrage die Begehrlichkeit steuern: Standardporti wird demnach sehr häufig sein, außergewöhnliche Portostufen selten bis sehr selten und damit teuer.
Frage:
01.07.2014
Hallo Loulou,
mich würde besonders interessieren, welche Gebiete sie konkret als preislich erschwinglich, sammelwürdig und für mich auch als Anfänger geeignet erachten? Ich habe mich nämlich noch nicht festlegen können, obwohl ich viele kleinste Teilsammlungen habe. Selbstverständlich würde ich mich auch über Anregungen und schöne Ideen dazu von Herrn Köpfer freuen.
Antwort:
Hallo Herr/Frau?
Wie ich schon geschrieben habe, betrachte ich mich wieder als philatelistischen Anfänger. Mit Grundkenntnissen, aber bereit, das Neue anzunehmen. Mein Beitrag will nur anregen, alles im Sinne dieser Website zu hinterfragen. Für mich habe ich entschieden, zunächst den Beispielen von Herrn Köpfer zu folgen. Also ich beschäftige mich mit dem Gebiet Berlin. Ab 1950 (für mich) erschwinglich. Bei ebay kann man das preislich gut nachvollziehen. Es ist natürlich keine restriktive Vorgabe, sollte ich ein besonderes Stück vor dieser Zeit ergattern können, wird es als Einzelstück der Sammlung hinzugefügt. Berlin hat den unschätzbaren Vorteil, hier auf dieser Seite alles zu finden, einordnen zu können, und damit eine ausbaufähige Grundlage für die weitere Entwicklung zu haben. Ich erinnere mich an einen Sammler/Philatelisten, der aus seinem Grundstock frühzeitig die Idee hatte, eine Deutsch-Deutsche Sammlung zu entwickeln. Das war im wahrsten Sinne des Wortes eine wertvolle Erfahrung. Nun, Ihre Ideen müssen Sie selbst entwickeln. Meine unmaßgebliche Meinung ist nicht allgemeingültig. Loulou

Zusatzkommentar von Günther: "Preislich erschwinglich" sollte auf keinen Fall "billig" bedeuten, sondern sich an den ganz persönlichen Möglichkeiten orientieren. Klar aber ist auch, daß sich jeglicher "Ertrag" aus den Investitionen generiert. Es schließt sich aus, "billig" einzukaufen und später "teuer" verkaufen zu wollen.
Frage:
25.06.2014
Hallo Herr Friemann, falls Sie noch mal vorbeischauen. Wir wollen hier etwas mitnehmen, um nicht lernen zu schreiben. Mit Andeutungen können wir nichts anfangen. Haben Sie Hinweise zu Qualitätsanforderungen? Eigene Ansprüche oder Internetseiten? Ich habe meine Bekanntschaft mit der Klassik vor vielen Jahren bei den Firmen Borek und Sieger geschlossen. Hochwertig! Warum ich nicht den Einstandspreis wieder realisieren konnte, weiß ich bis heute noch nicht. Mitgenommen habe ich, nichts aber auch gar nichts in Dinge investieren, die von anderen längst ausgereizt sind, sprich wo Vorgaben zementiert werden, die mein Einkaufsverhalten regeln sollen. Bin nun wieder Anfänger und empfehle, sich Gebieten zu widmen, die preislich erschwinglich sind, in ihrer Gesamtheit aber auch eine Wertigkeit darstellen. Oft haben wir Sammlungen gesehen, die einer eigenen Idee folgend plötzlich zu begehrten Objekten geworden sind. Weil, ja weil der Sammler an sich etwas besitzen möchte, das nicht jeder hat. Abo-Sammlungen, gleich ob von der Post oder von Firmen angeboten können das nicht bringen. Ich will nicht sammeln, um zu verkaufen. Aber wenn ich mal verkaufen "muss" erwarte ich zumindest annähernd den Erhalt des Einkaufpreises. Und da wird heutzutage eben einwandfreie Qualität ohne jeden Makel verlangt.
Und wer hat schon eine Mauritius?
Danke für's Zuhören. Loulou.
Antwort:
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Günther
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