Besucher seit 17.08.11
Gesamt1.149.825
Heute: 43
Gestern: 225
Impressume-mail sendenZum GästebuchYou Tube Film
Der LeitfadenDas Buch
Der Download
Fragen + Antworten
Hier können Sie ganz schnell mal eine Frage stellen. Soweit es in meiner Macht steht, beantworte ich sie gerne.
Ihr Frage:

Maximal 5000 Zeichen.
Übrig  Zeichen
Spamschutz: Wieviel ist 6 + 3

621 Fragen und Antworten
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28
29
30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63
Frage:
04.07.2014
Hallo, habe aus einem Nachlass mehrere Alben bekommen, unter anderem auch eines der Jahre 1933-45. (Leuchturm).
War damit bei einem Händler in Köln, seine Aussage war, für das Album würde er mir 250 Euro geben und die anderen ohne Bezahlung, da Sie nichts wert sind. Ist das in Ordnung, kenne mich leider garnicht aus, bin dafür leidenschaftlicher Foto-Sammler.....
Grüsse Thomas
Antwort:
Es gibt kaum eine größere Bestrafung, als als Laie, üblicherweise die Witwe, eine Briefmarkensammlung zu erben. Insider sprechen da von später Rache. Aber, Spaß beiseite: Eine Ferndiagnose ist nicht möglich. Ich bin mir aber sicher, daß der Händler dabei ein gutes Geschäft machen würde. Anregen würde ich, daß Sie sich, vom Foto zur Briefmarke ist es nur ein kleiner Schritt, selbst ein wenig in dieses wirklich sehr schöne Hobby hineinarbeiten. Informieren Sie sich auf meinen Seiten und entscheiden irgendwann nach Gefühl.
Frage:
03.07.2014
Immer wieder lese ich, dass FDC's zu sammeln nicht lohnenswert sei. Wie ist es Ihrer Meinung nach den mit echt gelaufenen Brief mit Bedarfsstempeln?
Antwort:
FDC´s, Synonym für Machwerk der Briefmarkenlobby, sind, zumindest seit etwa der 50er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts, schlicht Massenware. Zu Hunderttausenden aufgelegt, sind sie mit millionenfach aufgebrachten, gleichaussehenden Sonderstempeln buchstäblich entwertet und heute ohne Nachfrage. Der normale, am Augabetag aufgegebene, gelaufene und mit einem normalen Stempel entwertete Bedarfsbrief hingegen, zählt mit zum Sammelnswertesten, was die Philatelie zu bieten hat. Klar ist dabei natürlich auch, daß Angebot und Nachfrage die Begehrlichkeit steuern: Standardporti wird demnach sehr häufig sein, außergewöhnliche Portostufen selten bis sehr selten und damit teuer.
Frage:
01.07.2014
Hallo Loulou,
mich würde besonders interessieren, welche Gebiete sie konkret als preislich erschwinglich, sammelwürdig und für mich auch als Anfänger geeignet erachten? Ich habe mich nämlich noch nicht festlegen können, obwohl ich viele kleinste Teilsammlungen habe. Selbstverständlich würde ich mich auch über Anregungen und schöne Ideen dazu von Herrn Köpfer freuen.
Antwort:
Hallo Herr/Frau?
Wie ich schon geschrieben habe, betrachte ich mich wieder als philatelistischen Anfänger. Mit Grundkenntnissen, aber bereit, das Neue anzunehmen. Mein Beitrag will nur anregen, alles im Sinne dieser Website zu hinterfragen. Für mich habe ich entschieden, zunächst den Beispielen von Herrn Köpfer zu folgen. Also ich beschäftige mich mit dem Gebiet Berlin. Ab 1950 (für mich) erschwinglich. Bei ebay kann man das preislich gut nachvollziehen. Es ist natürlich keine restriktive Vorgabe, sollte ich ein besonderes Stück vor dieser Zeit ergattern können, wird es als Einzelstück der Sammlung hinzugefügt. Berlin hat den unschätzbaren Vorteil, hier auf dieser Seite alles zu finden, einordnen zu können, und damit eine ausbaufähige Grundlage für die weitere Entwicklung zu haben. Ich erinnere mich an einen Sammler/Philatelisten, der aus seinem Grundstock frühzeitig die Idee hatte, eine Deutsch-Deutsche Sammlung zu entwickeln. Das war im wahrsten Sinne des Wortes eine wertvolle Erfahrung. Nun, Ihre Ideen müssen Sie selbst entwickeln. Meine unmaßgebliche Meinung ist nicht allgemeingültig. Loulou

Zusatzkommentar von Günther: "Preislich erschwinglich" sollte auf keinen Fall "billig" bedeuten, sondern sich an den ganz persönlichen Möglichkeiten orientieren. Klar aber ist auch, daß sich jeglicher "Ertrag" aus den Investitionen generiert. Es schließt sich aus, "billig" einzukaufen und später "teuer" verkaufen zu wollen.
Frage:
25.06.2014
Hallo Herr Friemann, falls Sie noch mal vorbeischauen. Wir wollen hier etwas mitnehmen, um nicht lernen zu schreiben. Mit Andeutungen können wir nichts anfangen. Haben Sie Hinweise zu Qualitätsanforderungen? Eigene Ansprüche oder Internetseiten? Ich habe meine Bekanntschaft mit der Klassik vor vielen Jahren bei den Firmen Borek und Sieger geschlossen. Hochwertig! Warum ich nicht den Einstandspreis wieder realisieren konnte, weiß ich bis heute noch nicht. Mitgenommen habe ich, nichts aber auch gar nichts in Dinge investieren, die von anderen längst ausgereizt sind, sprich wo Vorgaben zementiert werden, die mein Einkaufsverhalten regeln sollen. Bin nun wieder Anfänger und empfehle, sich Gebieten zu widmen, die preislich erschwinglich sind, in ihrer Gesamtheit aber auch eine Wertigkeit darstellen. Oft haben wir Sammlungen gesehen, die einer eigenen Idee folgend plötzlich zu begehrten Objekten geworden sind. Weil, ja weil der Sammler an sich etwas besitzen möchte, das nicht jeder hat. Abo-Sammlungen, gleich ob von der Post oder von Firmen angeboten können das nicht bringen. Ich will nicht sammeln, um zu verkaufen. Aber wenn ich mal verkaufen "muss" erwarte ich zumindest annähernd den Erhalt des Einkaufpreises. Und da wird heutzutage eben einwandfreie Qualität ohne jeden Makel verlangt.
Und wer hat schon eine Mauritius?
Danke für's Zuhören. Loulou.
Antwort:
Kein Kommentar!
Günther
Frage:
25.06.2014
Guten Tag, ich bin durch Ihren Film auf Youtube auf diese Seite aufmerksam geworden, aber bei Statements wie \"Klassik sind die ersten Jahre eines bestehenden oder abgeschlossenen Gebietes\" zieht es einem Klassiksammler die Schuhe aus. Auch wenn es wehtut, die ersten Jahre Berlin (abgeschlossen, oder auch Bund, bestehend) sind keine Klassik. Allgemein und international werden Marken vor 1900 als klassisch bezeichnet. In Deutschland werden die Jahre 1872 bis 1900 zum Teil auch als Semiklassik bezeichnet, wegen Gründung des Deutschen Reiches 1872. Diese Abgrenzung ist aber nicht schlüssig, da zeitlich parallele Ausgaben der Altdeutschen Staaten Bayern oder Württemberg der Klassik zugeordnet werden.

Klassische Ausgaben sind übrigens der beste Weg, werterhaltend zu sammeln, das gilt insbesondere auch für England als das Mutterland der Briefmarken.

Sollten Sie sich mit Klassik beschäftigen, müssten sie aber einiges über Qualität lernen, sonst würden wohl z. B. alle Exemplare der blauen Mauritius vernichtet werden.

Im übrigen: Natürlich kann man werterhaltend sammeln, wenn man es nicht tut, kann man aber trotzdem Spaß an seinem Hobby haben.
Ich beschwer mich bei anderen Hobbies ja auch nicht, dass sie Geld kosten.

Und was soll das ganze E-Bay-Gerede? Es gibt seriösere Plattformen, z. B. philasearch.

Viel Erfolg weiterhin mit Ihrer Seite, aber für mich ist das leider nichts.

Mit freundlichen Grüßen,

Dirk Friemann
Antwort:
Ich gratuliere zu Ihrer Spezialisierung des Sammelns „Deutscher Klassik“, einem wunderbaren Sammelgebiet. Einem, dem sich der Eine oder Andere Sammler, nach Ihrer Lesart, „moderner Sammelgebiete (ab 1872?) im weiteren Verlauf seines immer erfolgreicher werdenden Berufs- und Sammlerlebens auch zuwenden wird. Ich gebe Ihnen auch darin Recht, daß Investitionen in Spitzenqualitäten (auch) dieses Sammelgebiets eine gute und erfolgversprechende Anlage sind. Auch darin, daß die extrem gehandelten Raritäten unsere Hobbys nicht immer den von mir geforderten Qualitäten entsprechen können.
Eindeutig ist jedoch, daß sich die Geschichte weiterentwickelt, Deutschland eine Reihe geschichtlich relevanter Ereignisse zu verkraften hatte, die auch und besonders die Philatelie, überwiegend absolut nicht immer zu ihrem Vorteil, prägten. Die nun in (namensgeschützte?) „Klassik“, begrenzt auf die jeweils ersten 30 oder 20 Jahre eines Landes, einzuteilen und den Rest als quasi nicht beachtenswert, läßt eine gewisse Überheblichkeit als nicht unwahrscheinlich vermuten. Vielleicht denken Sie mal darüber nach, ob es in den letzten 50 Jahren einen einzigen Briefmarkensammler gab / gibt, der sein tolles Hobby mit der sogenannten „Klassik“ begann.
Es ist für mich eindeutig, daß jedes Sammelgebiet, also nicht nur Sammelland, einen Klassikteil aufweisen kann, ob das, auf Deutschland bezogen, Bund, Berlin, DDR oder Saar ist.
Ein Freund sammelte „Klassik“. 50 Jahre lang kaufte er mit enormem finanziellem Aufwand beim Fachhändler und nutzte dessen Angebote. (Informativ: Das ist Normalware zu günstigeren Preisen! – oder hätte der Händler das konkretisieren, der Kunde das nicht so wörtlich nehmen sollen? Stichwort „Tarnen und Täuschen“). Gesundheitsbedingt wollte er seine Sammlung im Alter verkaufen – ohne Erfolg. Der gleiche Händler bezeichnete diese Sammlung als für sich völlig uninteressant. Viel Spaß gehabt!
Und nicht zuletzt: Natürlich gibt es noch mehr gute Plattformen, aber ebay bietet, wenn sie richtig genutzt wird, die besten Möglichkeiten, einen Sammlermarkt zu etablieren, Briefmarken also untereinander zu kaufen / verkaufen / tauschen, zum tatsächlichen und nicht einem jeglichen Erfolg von vornherein ausschließenden Händlerpreis. Ich bin der Meinung, daß man ausschließlich beste Qualität und die zu einem jeweils annähernd wertentsprechenden Preis sammeln sollte. Für nicht sammelwürdigen Schrott (auch und besonders die fehlerhafte „Klassik“) auch nur einen Cent zu zahlen dagegen ist konsequente Kapitalvernichtung.
Eine meiner häufig ausgesprochenen Empfehlungen ist die, die eigene Sammlung mal pro forma zum Verkauf anzubieten, um zu erfahren, wie sie vom Markt gesehen wird. Ernüchternd!
Freundliche Grüße aus Freiburg
Günther Köpfer
Frage:
22.06.2014
Hallo, was bedeutet "Deutschland Klassik" und "Deutschland Exklusiv" wie es be ebay und auch anderen Versandhändlern angeboten wird?
Antwort:
Das sind zwei der berühmten Phrasen der Briefmarkenlobby, mit denen sie uns Sammler täuschen und ihren oft wertlosen
Angeboten Wertigkeit verleihen wollen. Rein von der Aussage her wäre "Klassik" der jeweils älteste Teil offener wie auch abgeschlossener Sammelgebiete, wobei die Abgrenzung willkürlich ist. Exklusiv will "wertvoll" und "einmalig" oder "besonders" vermitteln, was sofort mißtrauisch machen sollte.
Frage:
21.06.2014
Hallo, gibt es überhaupt noch Interesse an einer Originalrolle B&S Berlin 25 Pfennig neue Fluoreszens?
Grüsse Reinhard
Antwort:
Obwohl diese 25er in neuer Fluo nur eine Auflage von 924.000 Stück (zweitniedrigste Berliner Freimarken-Auflage) hatte, dürfte sich die Nachfrage eher auf den Rollenanfang und das Rollenende, von denen es jeweils nur 3.080 Stück gab, beschränken. Das Rollenende teilt sich übrigens nochmals in zwei Varianten auf.
Frage:
03.06.2014
Aufforderung zum Betrug bei ebay? Der Text lautet u.a. "zur individuellen Nutzung freigelassen". Oder kann man so etwas als Lückenfüller sammeln?
http://www.ebay.de/itm/Berlin-FDC-9-April-1949-MiNr-35-41-auf-Luftpost-Brief-Falschung-/370892483906?pt=Briefmarke&hash=item565aea2d42 LG loulou
Antwort:
Solange es klar deklariert und somit zu erkennen ist, daß es sich um eine Fälschung handelt, kann man nichts dagegen sagen. Der, der dann für diesen Schrott € 6,90 ausgibt, ist selbst schuld. Dieser "Brief" taugt nicht mal Lückenfüller - weil kein Sammler solch eine Lücke hat. Vielleicht noch als Tipp: Dieser Anbieter gibt prinzipiell keinerlei Garantien auf Echtheit, also sollte man dort auf keinen Fall einkaufen!
Frage:
02.06.2014
Immer wieder ein Schnäppchen. Bitte auch die anderen Angebote anschauen. Wer hilft den Sammlern? http://offer.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewBids&item=141296774371&rt=nc&_trksid=p2047675.l2565
Antwort:
Die Post manipuliert Ihre Briefmarken sammlergerecht (Massenabstempelung), wobei es zu Druckabfällen kommt, die dann, statt in die Müllverbrennung zu kommen, von unehrlichen Mitarbeiter heimlich mitgenommen, bestimmungswidrig unwissenden Sammler angedreht werden - und die zahlen dann für so etwas auch noch € 92,00! Und einmal im Philateliekreislauf, wird der das nie wieder los!

Wissen ist Macht, sonst nix!
Frage:
02.06.2014
Guten Tag! Ich habe bisher viele Marken in Druckverschlussbeuteln platzsparend gesammelt, weil meine Wohnung sehr klein ist. Kürzlich erhielt ich den Hinweis, dass dies Fluoreszenz und Luminiszenz zerstören würde wegen der Weichmacher.
Wie schätzen Sie dieses Risiko ein? Ich möchte nicht zu den Menschen gehören, die Briefmarken beschädigten. Herzlichen Dank Heinrich Peter Treier
Antwort:
Da eine, wie auch immer, geschädigte Briefmarke prinzipiell wertlos ist, ist dieses Risiko nicht zu verachten. Bei allen mit ihnen in Kontakt tretenden Stoffen ist deshalb Vorsicht geboten. Frage aber: Briefmarken zu sammeln ist ganz besonders ein visuelles Vergnügen, das Sammeln von Neuheiten per Abo pure Kapitalvernichtung und Spezialisierung angesagt. Dies zu beachten macht Briefmarkensammeln auch auf und in kleinstem Raum möglich.
Zurück zum Seitenanfang