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Frage:
07.11.2016
Frage:
Zur Frage "Wucher",
einfach mal die Angebote dieses Anbieters anschauen. Entweder ist der schwer erkrankt oder ein Kind, welches sich im Internet besser auskennt als der Sammleropa. Ich häng mein Hobby an den Nagel. Die hier aufgeführten Frauen erzielen keinen Euro bei Ebay. Der nennt diese Krücke auch noch "Vollstempel".
Zu extreme Erscheinigungen im Internet mit unverständlich vielen Verkaufszahlen. Ob Briefmarken-Freund oder wie hier der "Briefbote".
Ich will nicht mehr. Es ist sowieso kein Interesse der Nachkommen mehr vorhanden. Alles Gute für die Fans dieser Seite, die mich aufgeklärte,aber eben auch sehr nachdenklich gemacht hat.
Gruß aus Berlin
Joachim
Antwort:
Die Philatelie ist, wie sie ist und, das wissen zwischenzeitlich fast alle, sie ist durchwoben, von Menschen, im übertragenen Sinne, aller Coleur - bis hin zu Kriminellen. Da ist es gut zu wissen, daß jeder einzelne Nutzer dieses Marktes völlig eigenständig bestimmen kann, was er mitmacht und was nicht, was er achtet, was er mißachtet - vor allem, was er draus macht. Würde ich mich über alles bis hin zur "Aufgabe" meines Denkens und Handelns beeinflussen lassen, wäre ich suizitgefährdet.

Und was hat Briefmarkensammeln mit den Interessen von Nachkommen zu tun? Das ist eines der persönlichsten Hobbys, die man sich vorstellen kann. Meine Kinder und / oder Enkel schauen mir auch nicht über die Schulter, wenn ich, eingegraben zwischen Alben und Katalog mit Pinzette und Lupe Zuordnungen suche - ich würde es wahrscheinlich auch garnicht merken.

Wenn auch, da bin ich mir sicher, mich so mancher Spinner für einen Spinner hält, ich liebe dieses Hobby, zumal es mir u.a. manche schlechte Fernsehsendung erspart und Zeit sinnvoll nutzbar macht.

Also, wieder einmal: Nachdenken, sich an die eigenen Stärken erinnern und genießen.
Frage:
06.11.2016
Frage:
http://m.ebay.de/itm/Berlin-Frauen-Mi-849-Paar-gestempelt-Berlin-610-Vollstempel-Rundstempel-/282236440958?nav=SEARCH

Wucher oder neue Realitäten was Berlin-gestempelte Marken aus der Bedarfspost anbelangt?
Antwort:
In der Fragestellung spiegeln sich gewisse Erfahrungen wider. Einerseits. Andererseits darf man die "Berliner Frauen" nicht mit anderen Berlinausgaben in einen Topf werfen, da sie eine ganze Reihe von Außergewöhnlichkeiten aufweisen. Ich hatte übrigens schon einmal zu dieser Serie geschrieben, was Sie unter "Archiv" gerne nachschlagen können. 1989, 1990 und 1991 war diese Frauenserie postfrisch in eine Spekulationswelle geraten, die die Katalogpreise mit dem Ergebnis nach oben riss, daß kaum jemand auf den Gedanken kam, sich diese postfrischen "Spitzenwerte" mit einem "Stempel" zerstören zu lassen. Im Übrigen hatte man von den Versandstellen ja schon genügend gestempeltes Material. Man raffte also zusammen, was man bekommen konnte - und sitzt heute auf dicken Lagerbüchern mit unverkäuflichen postfrischen "Frauen", Ersttagssonder- und Versandstellenstempeln, FDC und ETB - und natürlich bundgestempelt. Bedarfs- respektive von kleinen Berliner Postämtern gestempelte oder (so gestempelte) gelaufene Ganzsachen? Fehlanzeige. Sätze als Einzelmarken, zentrisch von normalen Postämtern gestempelt, solche vom Ausgabetag, Randstücke, Paare, Viererblöcke, die Formnummern 1, 2 oder 3 auf Eckrandstücken oder "Frauenbriefe"? Nichts! "Berliner Frauen" in Ostberlin verbraucht, als Einzelmarken, Einheiten oder auf Brief (z.B. (extrem) die 140er als Drucksache)? Nichts zu finden! Was soll man jetzt da zu dem in der Mail genannten Beispiel sagen? Will man davon etwas besitzen, muß man soviel bieten, daß man auch drankommt, andere die Wertigkeit nicht höher einstufen können. Dafür aber müßte man auch Angebote finden - und das ist seit Jahren nicht mehr der Fall.
Frage:
05.11.2016
Frage:
Hallo Herr Köpfer,
haben Sie schon Erfahrungen mit dem neuen Prüferbund VP gemacht, es wird ja nun auch von Herrn Dörrenbach Bund und Berlin geprüft.
mfg Christian
Antwort:
Nein, keine. Jetzt habe ich gehört, daß die "traditionellen" Prüfer mit dem VP im Clinch liegen. Was mich dabei ärgert, ist der Umstand, daß das alles auf unserem Rücken, also dem Rücken der Sammler ausgetragen wird. Dabei wird der Eindruck erweckt, daß nur die Einen dafür prädestiniert wären, nicht aber die Anderen. Ich denke, daß Konkurrenz das Geschäft beleben würde, die Behäbigkeit (oder Überforderung?) der angestammten Prüfer mit frischem Leben erfüllen könnte. Dabei gilt es auch wieder mal zu bedenken und zu äußern, daß wir Sammler der bestimmende Faktor der Philatelie sind.
Frage:
03.11.2016
Frage:
Hallo Herr Köpfer,

erstmal vielen Dank für Ihre Beantwortung der Fragen.

Was Berlin 11 und Berlin 12 anbelangt, so glaube ich, dass eine Unterscheidung zwischen Schalter und Maschine, bzw. Versandstelle möglich ist.

Die einstelligen Stempel von Berlin 12 (mir bekannt bis zum Buchstaben "f") sind allesamt vom Schalter bekannt.

Maschinenstempel von Berlin 11 tragen häufiger ein Kürzel, welches ein "m" sowie einen weiteren Buchtaben enthält. Ich sammele die Maschinenstempel nicht weniger gerne als die vom Schalter. VST-gestempelte entsorge ich in den Müll, erst recht die aufgedruckten.

Herzliche Grüße,

Christos
Antwort:
Wenn sich jemand daran machen würde, die Stempel von Berlin 12 dokumentarisch der Versandstelle oder dem Postamt zuzuordnen, wäre das phantastisch. Und ja, auch ich sammle gerne den Mascinenstempel Berlin 11 - wenn er zentrisch augebracht wurde. Bei Ganzsachen sieht das wieder ein wenig anders aus: Da muß er nicht zentrisch sein, ist aber auf jeden Fall der wohl sicherste Hinweis darauf, das diese GS echt gelaufen ist.
Frage:
02.11.2016
Frage:
http://m.ebay.de/itm/Berlin-Block-3-Vollstempel-B48-/201706850502?nav=SEARCH

Hallo Herr Köpfer, "Berlin 11mc" war meines Wissens ein Maschinenstempel, folglich müsste dieses Angebot in eBay auf das auch noch geboten wird eine Srempelfaelschung sein, oder? Gruß Christos
Antwort:
Berlin 12 (Versandstelle) und auch Berlin 11 (Abstempelung in Briefkästen eigeworfener Post) waren außerdem auch normale Postämter, in denen man Post aufgeben und am Schalter abstempeln lassen konnte. Ich würde dieser Abstempelung nicht unbedingt mißtrauen - eher schon dem ebay-Angebot 201706855504 mit seinen abgerundeten Einsen. Ich kaufe übrigensd prinzipiell nichts mehr bei diesem Anbieter!!!
Frage:
01.11.2016
Frage:
Hallo,Herr Köpfer,
am 08.10.2016 stellte ich eine Frage zur Fluoreszenz eines Kehrdruckes.Nachdem ich mich im www kundig gemacht habe,ist rausgekommen,daß es sich um einen Lagerschaden bei wandernder Fluoreszenz handelt.
Wie sind die Q1-Kriterien zu zerstörter Fluoreszenz? Ist das noch sammelwürdig?
Viele Grüße Hans-Reinhardt
Antwort:
Ich nehme an, daß es sich um postfrische Marken handelt. Wenn durch äußerliche Einflüsse ein Schaden an den Marken / Fluoreszenzen entstanden ist, sollte das sichtbar sein, was die Sammelwürdigkeit zumindest in Frage stellt. Bei Marken mit aufgetragener Fluo ergibt sich beim Ablösen von Briefen / Unterlagen immer eine Veränderung / Auswaschung. So erschwert sich z.B. die Bestimmung / Zuordnung zu alter und neuer Fluo bei I+T sowie B & S.
Frage:
30.10.2016
Frage:
Hallo Herr Klöpfer, ein Kaufmann pflegt die Ware, welche er feilbietet, sortiert gar unverkäufliches aus. Nicht so der Briefmarkenhändler: Schmutzige, vollgestopfte Lagerbuecher, alles überlappend so dass man ein paar schön gestempelte Marken, wenn überhaupt, erst nach langer Suche findet. Postfrische Blocks von denen es tausende gibt, werden als "Raritäten" betitelt. Und was kaum zum Altpapier taugt, wird mit ein paar Marken zu "Wunderkisten" geschnürt. Warum sind Briefmarkenfachgeschäfte meist so unattraktiv schlecht? Mein erster Briefmarkenkauf vor 20 Jahren als Kind war eine "Wundertuete" im Fachhandel. 100 Prozent darin war Müll: Verschmierte oder Teilstempel und Zahnfehler, das war so als ob ein Restaurant verdorbenes Essen zum halben Preis anbietet. Viele Grüße, Christos
Antwort:
Briefmarkenhandel hat nur noch bedingt und teileweise überhaupt nichts mit dem Gebaren eines ehrbaren Kaufmanns zu tun. Er ist überwiegend das Opfer seines eigenen unkritischen, die Sammler ignorierenden (betrügenden?) Verhaltens und glaubt, so mein Gefühl, zwischenzeitlich selbst daran, daß alles, was ein paar Zähne hat, "wertvoll" sei. Wie sonst ist zu erklären, daß Händler massenhaft Sammlungen übernehmen, (kaufen kann man bei dem, was dafür bezahlt wird ja nicht sagen) die dann in die eigenen "Lageralben" gestopft werden - es ist gelinde gesagt mehr als blauäugig, zu glauben, daß dieser Schrott jemals verkauft werden kann. Wenn die Händler (und auch die Sammler) mal erkannt haben werden (ich werde das wohl nicht mehr erleben), daß 99 % dessen, was z.B. bei ebay angeboten wird, schlicht unverkäuflicher Papierabfall ist, wird sich der Markt bereinigen. Hoffentlich!
Frage:
26.10.2016
Frage:
Ist von GINDL das Werk
"Trachtenserie Österreich" noch erhältlich ?
Antwort:
Geben Sie in Google "Gindl Briefmarken Trachtenserie" ein und Sie haben die Antwort auf Ihre Frage.
Frage:
24.10.2016
Frage:
Guten Tag Herr Köpfer. Lassen sich AF bzw NF bei den IT-Marken durch die Bogenzähler, 5 bzw. 6 Ziffern, unterscheiden?
LG Loulou
Antwort:
Davon habe ich noch nichts gehört - und kann es mir auch nicht vorstellen. Außerdem gab es, im Gegensatz zu B&S (Stangenaufkleber / VT) nie einen Hinweis auf eine "neue" Fluorezenz. Bleibt uns also weiterhin nur die mühsame Bestimmung der Fluo mit der Prüflampe.
Frage:
17.10.2016
Frage:
Das möchte ich Ihrer Sammlung nicht vorenthalten:
http://www.ebay.de/itm/10-x-Neues-Berlin-alle-erst-nach-Ende-der-Gultigkeit-gestempelt-/182306990898?hash=item2a7257eb32:g:05gAAOSw8w1X-P28
LG Fran
Antwort:
Kürzlich hatte ich schon einmal davor gewarnt, jetzt dieses Beispiel: Briefmarken, die nach Ende Ihrer Gültigkeit gestempelt wurden, sind wertlos. Traurig genug, daß dieser Zubehör-Hersteller, der es wissen sollte, solche Briefe weitergibt!
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