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Frage:
13.01.2014
Guten Tag, Herr Köpfer!

Wie beurteilen Sie im Zusammenhang mit dem Prüfungsvorbehalt (BPP-Prüfung nach Erwerb)folgende AGB´s:

Die zur Versteigerung kommenden Sachen können vor der Auktion besichtigt und geprüft werden. Der Versteigerer übernimmt keine Haftung für Mängel, soweit er die ihm obliegenden Sorgfaltspflichten erfüllt hat. Außer bei Sammlungen verpflichtet er sich jedoch, wegen begründeter Mängelrügen, die ihm bis spätestens vier Wochen nach Auktionsschluss angezeigt werden müssen, innerhalb der Verjährungsfrist von 12 Monaten seine Gewährleistungsansprüche gegenüber dem Einlieferer geltend zu machen. Im Falle erfolgreicher Inanspruchnahme des Einlieferers erstattet er den gezahlten Kaufpreis einschließlich Aufgeld zurück; ein darüber hinausgehender Anspruch ist ausgeschlossen.

Herzliche Grüße Lutz
Antwort:
"Otto-Normal-Sammler" wird bei einer Besichtigung kaum in der Lage sein, die ihn interessierenden Marken zu prüfen. Weiterhin wird man dem Versteigerer sicher keine "Verletzungen seiner Sorgfaltspflicht" nachgeweisen können. Der "Verkauf unter Prüfungsvorbehalt" stellt insofern eine Eigenart dar, daß das Gebot während der Auktion unter Hinweis darauf gemacht werden muß - hier gelten also keine Fristen. Sollten durch den Käufer jedoch nach dem Kauf Mängel festgestellt werden, besteht ein Anspruch nicht gegenüber dem Auktionshaus, sonder gegenüber dem Einlieferer - wenn der Käufer innerhalb von 4 Wochen reklamiert. Nachprüfungen innerhalb dieser Zeit sind jedoch nicht möglich, nach meinen Erfahrungen benötigt man hierfür mindestens 1/2 Jahr. Weiterhin ist hier beachtenswert, daß man beim Kauf von Sammlungen keine Mängel geltend machen kann! "Lustig" ist der weitere Satzverlauf: "... Mängelrügen, die ihm bis spätestens vier Wochen nach Auktionsschluss angezeigt werden müssen, innerhalb der Verjährungsfrist von 12 Monaten seine Gewährleistungsansprüche gegenüber dem Einlieferer geltend zu machen. Da die zwölfmonatige Verjährungsfrist durch eine offizielle Mängelrüge ausgesetzt ist, kann man daraus nur schließen, daß sich der Versteigerer durch die Nennung für die Bearbeitung lediglich eine ganze Menge Zeit einräumt. Beachtet werden sollten auch die unterschiedlichen Gebühren: Einlieferer zahlen eine "Provision" und Käufer manigfaltige Aufschläge - Auktionshäuser machen mit uns Sammler wirklich gute Geschäfte, meiner Meinung nach viel zu gute.
Frage:
12.01.2014
Guten Abend, Herr Köpfer,

die ebay-Garantie umfasst 1 Monat Widerrufs- oder Rückgaberecht.

BPP-Prüfer Schlegel kann in dieser Zeitspanne eine Prüfung nicht durchführen.

Wie ist zu verfahren?

Herzliche Grüße Lutz
Antwort:
Wenn ein Anbieter sein Angebot als ECHT, mit Prüfgarantie oder sonstigen Zusagen (darauf würde ich bestehen!) bezeichnet, ist das meiner Meinung nach keine zeitlich beschränkte Garantie, auf keinen Fall eine auf nur 1 Monat. Das ist ja keine bloße Rückgabe, sondern eine Mängelrüge, die Erkenntnis der Wertlosigkeit, betrogen worden zu sein. Ich hatte einen solchen Fall, in dem der Verkäufer mir nach etwa 1/2 Jahr (Prüfzeit) lediglich eine schnoddrige Ablehnung zukommen ließ. Die Androhung rechtlicher Schritte brachte sehr schnell die Einigung - ich bekam mein Geld zurück! Ich würde empfehlen, dem Verkäufer nach Abschluß des Kaufvertrags mitzuteilen, daß man die Ware zum Prüfer schicken und sich das Recht vorbehalten würde, bei Falschprüfung die Rückabwicklung des Kaufvertrags zu fordern.
Frage:
11.01.2014
Guten Tag Herr Köpfer!

Mich beschäftigen seit geraumer Zeit Prüfzeichenfälschungen, z. B. von Schlegel.

Bei ebay weist Verfasser "gestempelt" darauf hin, dass verstärkt verfälschte Marken, auch unter Hinweis auf Prüfgarantie und Rückgaberecht, zum Kauf angeboten werden.

Fragen hierzu:

1. Wie schützen Sie sich zuverlässig gegen Prüfzeichenfälschungen?
2. Wie erkenne ich persönlich absolut zuverlässig diese Urkundenfälschung?
3. Gehen Sie mit mir konform, dass bei Eigentümerwechsel tiefstgeprüfte Postwertzeichen ggf. erneut einer BPP-Prüfung unterzogen werden müssen?

Den Artikel von "gestempelt" bei ebay habe ich aufmerksam studiert, sehe mich jedoch nach wie vor außerstande, Prüfzeichenfälschungen zuverlässig zu erkennen.

Herzliche Grüße Lutz
Antwort:
Meiner Meinung nach gibt es keinen absolut zuverlässigen Schutz, da die Methoden zu subtil sind und sich immer wieder den jeweiligen Situationen anpassen. Somit sehe ich auch keine Möglichkeit einer sicheren Erkennung. Allerdings meine ich, daß, wie im richtigen Leben, auch hier Erfahrung / Übung das Schlimmste verhüten hilft. Ich habe schon einige Prüfzeichen gesehen, die mir, ohne daß ich mir sicher war, nicht "geheuer" vorkamen. Das waren z.B. abgewandelte Schrift oder ungewohnt verschobene Aufbringung. Darüber hinaus lasse ich hie und da auch nachprüfen, wobei die Marken nicht erneut mit einem Prüfzeichen versehen werden, sondern die Echtheit mit einem externen Vermerkt bestätigt wird. Empfehlenswert! Eine weitere, allerdings auch nicht sichere Schutzmöglichkeit ist die, nicht immer und unter allen Umständen "billig" einkaufen zu wollen. Ich denke, daß die "Gier" ein fruchtbarer Boden für Betrüger ist. Außerdem muß ich auch hier wieder die Briefmarkenlobby angreifen, die es tunlichst vermeidet, die Sammler "klug" zu machen, ihnen Insiderwissen an die Hand zu geben, grundsätzliche Dinge selbst zu erkennen. Das ist meiner Meinung nach einer der wesentliche Umstände, warum wir Sammler diese uns ständig übervorteilende Lobby heute nicht brauchen.
Frage:
10.01.2014
Schön wäre es, wenn es auch ein Thema zur Sammlung "Österreich" geben würde und nicht nur zum Thema "Berlin". Gibt es Gleichgesinnte zu Österreich??
Antwort:
Ich gebe die Frage gerne weiter und bin davon überzeugt, daß es die gibt. Dazu wäre es allerdings notwendig, daß sich kundige Österreich-,
Schweiz-, Frankreich- oder sonstige Sammler dazu aufraffen würden, IHR Sammelgebiet zu publizieren, Begeisterung dafür zu verbreiten. Das allerdings kostet nicht wenig Geld. Die Sammler nehmen so etwas dann gerne auf - sind aber ganz offensichtlich nicht bereit, es auch finanziell zu unterstützen. Vom Briefmarken-Ratgeber und seinen Folgeseiten her kann das dort geschriebene, das habe ich schon mehrfach betont, auf jedes andere Land der Erde übertragen werden.
Frage:
08.01.2014
Ich steh so langsam vor einem "MH-Problem": Ich sammle nur Markenheftchen Berlin; mittlerweile habe ich über 400 unterschiedliche. Meine Doku hierzu habe ich auf dem Computer vorgenommen mit u.a. Bildern der MH, der Plattenfehler, DDF etc.
Überall habe ich mir zu den MH Daten hergeholt (Michel unterstützt bei MH nur rudimentär, Schlegel hat eine "lose Blattsammlung".

Gibt es eine Zusammenstellung woraus die einzelen MH ersichtlich sind, welche PF bei welchen MH, welche DDF, welche Bewertung, gibt es auch Bilder hierzu.

Gerne könnte ich mal einige von mir entdeckte Plattenfehler zuschicken (evtl. sind es ja keine oder nicht als solche anerkannt).

Meine 2. Frage und Tipp hierzu:
Ich suche immer noch einen vernünftigen Schutz für meine Markenheftchen; ich möchte sie einzeln in Schutzhüllen (klarsicht beidseitig) aufbewahren (allein schon für weitere Einsortierung). Die Berlin-MH haben ja alle das Format ca. 11,7 x 5,2 cm (die neueren aufgeklappt ebenso). Ich habe bisher nichts gefunden; auch nicht über unterschiedliche Briefmarkenhandlungen. Michael

Antwort:
Glückwunsch zu Ihren "Problemen"! Da ich selbst auch MH sammle (Berlin insbesondere), habe ich mir den "Michel-Handbuch-Katalog Markenheftchen Bund und Berlin" zugelegt, der doch, wenn auch bei Weitem nicht erschöpfend, dieses Thema behandelt. Einigermaßen realistische Bewertungen werden Sie momentan nirgends finden, die im Michel, das sind ja eh nur "Bewertungen im Interesse der Händler", sind völlig daneben. Ich könnte mir vorstellen, daß man eine Preisliste auch selbst erstellen kann: Vom Umfang her überschaubar, wäre es möglich, die eBay-Ergebnisse, die letztendlich "gemittelt" den echten Wert darstellen, zusammenzutragen. Bezüglich der MH-Platten- und Deckeldruckfehler ist der Prüfer Horst K. Schmidl, Tel. 08142 / 54 02 72, Spezialist und bietet eine umfangreiche Dokumentation hierüber an. Herr Schmidl ist, so habe ich ihn empfunden, angenehm kommunikativ. Dann kann ich noch auf die ARGE RSV (Rollenmarken, MH und Automatenmarken) hinweisen, der ich vor etwa 30 Jahren auch mal angehörte - bis Automatenmarken, denen ich garnichts abgewinnen kann, in den Fokus rückten. Bezüglich der Unterbringung habe ich mich zu den Zeiten, als ich noch im Vordruckalbum sammelte, für die speziell für MH hergestellten Klarsicht-Einzelblätter von "Safe" entschieden - und nutze sie immer noch.

Frage:
07.01.2014
Ich lese mich schon seit einiger Zeit hier durch und habe einiges dazu gelernt, was das Thema Briefmarken betrifft. Sammelte in der Kindheit und Jugend Briefmarken. Keine Aboware, eben mehr die Kaufhauspäckchen. Zu mehr reichte zum Glück mein Taschengeld nicht aus. Bekam so ein paar Steckalben zusammen, die ich vor einiger Zeit bei Ebay versteigerte. Ich wollte die minderwertige Massenware einfach weg haben. Vor ca. 5 Jahren fing ich wieder an zu sammeln, nachdem ich bei Ebay festgestellt habe, wie günstig postfrische Briefmarken sein können. Habe mittlerweile Bund (bis 2000) so gut wie komplett, Berlin ab 1950 komplett, DDR ab 1956 komplett (alles postfrisch). Zurzeit beschäftigen mich die Besatzungszonen mit Saarland. Ab dem Jahr 1960 habe ich die Marken bei Ebay mehr als günstig bekommen, wenn man von den damaligen Postpreisen ausgeht. Vor 1960 sehe ich immer zu, daß ich die Marken zu ca. 20 Prozent des Michelpreises bekomme oder sogar noch günstiger. Klappt nicht immer beim ersten Anlauf. Aber dann beim zweiten oder dritten. Hier noch ein Tipp von mir: Samstag zur Bundesligazeit bekommt man die besten Schnäppchen bei Ebay. Jetzt zu meiner Frage: Haben postfrische Briefmarken besonders ab 1960 steigerungspotenzial im Wert? Oder muß man davon ausgehen das die Nachfrage weiter sinkt, weil die Jungend immer weniger Interesse am Briefmarkensammeln hat.
Mit vielen Grüßen Manfred
Antwort:
Dadurch, daß Sie Ihre Briefmarken günstig bis sehr günstig über z.B. eBay einkaufen und offensichtlich auch das Machwerk der Briefmarkenlobby erkannt haben, sind Sie auf einem guten Weg. Ich glaube auch zu erkennen, daß Sie Ihre heutige Sammlung als das Gerüst einer sich langsam zur Hochwertigkeit verändernwollenden sehen. Drei Sammlungsgebiete gleichzeitig "veredeln" zu wollen halte ich allerdings für nicht so empfehlenswert, da das Ganze dann zu langsam und wenig befriedigend voranschreitet. Meine Empfehlung wäre, sich auf ein Gebiet zu beschränken, sich tiefgehendes Wissen zu erarbeiten und es dann mit Spaß voranzutreiben. Jedenfalls ist das meine eigene Erfahrung, mit der ich aus meiner ehemaligen postfrischen 08/15-Berlinsammlung etwas Besonderes gemacht habe - wobei meine Intension allerdings die "Gestempelten" sind. Ich denke, daß, wenn die Schlagzeilen mal wieder Positives über die Philatelie zu vermelden haben, wieder mehr junge Sammler aufs Briefmarkensammeln aufmerksam werden. Nur, das wird den Einzelmarken der letzten 60 Jahre nichts bringen, davon gibt es einfach viel zu viele: Jeder hat sie und jeder hat sie auch noch x-fach als Dubletten - und hunderttausende, altgewordener Sammler wollen ihr Lebenswerk, leider auch vergeblich, "vergolden". Nein, keine Chance.
Frage:
06.01.2014
Ich habe gestempelte Marken in einem alten Kabealbum ersteigert. Im Angebot nicht genannt, sehe ich nun, dass die Marken nicht mit Klemmtaschen, sondern mit Falz befestigt sind. Der Verkäufer erklärt nun, dass gestempelte Marken nicht als gefalzt gelten und der Falz hierbei auch nicht als Wertminderung gelten würde. Ist diese Aussage glaubhaft? Wie kann man die Marken aus dem Vordruckalbum "richtig (also mit Falz)" entnehmen, ohne sie zu zerstören?
Antwort:
Diese Aussage ist richtig ("briefmarken-handbuch.de" -> "Falz"). Sie sollten jedoch sofort prüfen, ob es sogenannte DIN-Falze sind, also solche mit einem Kleber, der den Marken nicht schadet (fettige Flecken) bzw. wasserlöslich ist.

Um die Marken aus dem Album zu lösen, fassen Sie sie zusammen mit dem Falz und ziehen Sie sie langsam von der Unterlage. Legen Sie sie dann in ein Wasserbad und behandeln sie wie im "briefmarken-handbuch.de" unter "Ablösen" bechrieben.
Frage:
05.01.2014
Ich würde gerne wissen, ob auch für Österreich eine Möglichkeit der Prüfung besteht? Gibt es eine Kontaktadresse?
Antwort:
Unter
http:www.quiltlady.at/v_pruefer.htm
finden Sie eine Auflistung der österreichischen Prüfer.
Frage:
05.01.2014

Hallo Herr Köpfer,

ich muss Ihnen danken! Für Ihre Bemühungen um die Philatelie.

Ich selbst bin 31 Jahre und sammle seit ich 13 bin.

Und natürlich habe auch ich große Fehler gemacht. Postfrisch gesammelt. Im Briefmarkenladen für 50% Michel gekauft. Seit nunmehr 6 Jahren sammle ich Deutschland gestempelt mit Vollstempel und Tagesstempel (wie sie es bezeichnen Q1) und das meist über Internet. Und es macht sehr viel Spaß. Einfach nur deshalb, weil es das wirkliche Sammeln ist und man nicht einfach nur Marken bestellt. Allerdings nehme ich (noch) nicht das Thema der Markenprüfungen ernst. Ganz einfach, weil es unverschämt teuer ist. Sie würden sagen: sammlerunfreundlich.
Sie raten dazu, bei Neuausgaben der BRD diese sich auf dem Postamt abstempeln zu lassen. Problem hierbei ist, dass Sie erstmal jemanden finden müssen, der in der Lage ist, eine Marke sauber und zentralisiert abzustempeln. Da habe ich schon Katastrophen erlebt. Seit 2006 habe ich jedoch das Postamt meiner Heimatgemeinde auserkoren, wo eine junge symphatische Angestellte in der Lage ist, diese Marken mit Vollstempel abzustempeln. Und ab 2014 bekomme ich die Marken aus Weiden mit Eckrand geliefert, was das Ganze noch etwas individueller macht.

Alles in Allem denke ich, bin ich auf dem richtigen Weg. Jetzt muss ich nur noch meine Restbestände an postfrischen Marken loswerden. Hohe Verluste sind einkalkuliert...

Viele Grüße und weiterhin viel Spaß an unserem gemeinsamen Hobby wünscht Alexander.

PS: Auch ich sammle viel Berlin gestempelt und darf bereits jetzt 1954-1990 mein Eigen nennen.
Antwort:
Wenn ich lese, daß meine Empfehlungen bei Ihnen als Sammler die gleichen Empfindungen auslösen wie bei mir, freut mich das ganz besonders. Bei der Prüfempfehlung ist es wie mit Versicherungen: Sie sind ein notwendiges Übel, wobei die Betonung auf NOTWENDIG liegt. Ich achte sehr darauf, Manipulationen vorab zu erkennen - und trotzdem sind bei jeder Prüfsendung ein oder zwei (früher mehr) "Pflaumen" dabei. Stellen Sie sich nun vor, Sie wollen Ihre ungeürüfte Sammlung (oder Teile davon oder Sammlungen, die Sie nicht weiterführen wollen) irgendwann verkaufen!? Von einem potentiellen Käufer bekommen Sie, wenn überhaupt, dann nur ein geringes, sicher nicht befriedigendes Angebot - und wenn er kauft, dann nur unter Prüfvorbehalt. Dann bezahlen Sie durch das Minderangebot nicht nur die früher "eingesparten" Prüfgebühren, sondern weit mehr. Im Falle einer Q1- und geprüften Sammlung dagegen sind Sie "Herr des Verkaufs". Ja, das mit den Postmitarbeitern und der Philatelie ist ein Problem. Die Post hat ihnen, darüber informierte mich "MEIN" Mann bei der Post, quasi untersagt, "philatelistische Sonderleistungen" zu erbringen. Man muß wirklich suchen und wenn man jemanden gefunden hat, ihn pflegen.
Frage:
04.01.2014
Was erscheint nach Ihrer Einschätzung sammelwürdiger, Cept oder eher die Mitläufer?
Antwort:
Zwischen diesen beiden Themen gibt es im Prinzip keinen unterschiedliche Bewertung, beide sind gleichermaßen sammelwürdig, gehören vielleicht sogar eher zusammen. Sie sollten jedoch beachten, daß die postfrische Einzelmarken, von wenigen "älteren" Ausnahmen abgesehen, überwiegend Massenware und somit wertlos sind. Sie sollten die ausschließlich im Internet und billigst ersteigern. Vom Machwerk der Briefmarkenlobby, incl. der Stempel der Philateliestellen, sollte man die Finger ganz lassen. Bei den Mitläufern gilt es zu beachten, daß damals die sozialistischen Satelliten (z.B. Ungarn mit geschnittenen, von vornherein extrem teuer angebotenem Machwerk) versucht haben, zum Schaden der Sammler an Devisen zu kommen. Ansonsten sind auch hier Randmarken mit Zudrucken (postfrisch wie auch gestempelt) und, ich denke das ist die beste Empfehlung, zentrisch und zeitgerecht gestempelte Marken aus dem normalen Postgebrauch.
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