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Frage:
08.10.2016
Frage:
Hallo Herr Köpfer,
bei Kehrdruck K 4 Berlin (Kat.-Nr. 242) habe ich festgestellt,daß die Fluoreszenz nur eine Höhe von ca. 12 mm parallel hat.
Bei Kehrdruck Kz 2 (selbe Kat.-Nr.) ist die Höhe
schräg verlaufend von 13 auf 15 mm.Beides stets
von der Vorderseite sehr gut,auf der Rückseite nur schwach erkennbar.Ist Ihnen so etwas bekannt ? Warscheinlich Ausrichtungsfehler des
Druckbogens,der vorher imprägniert wurde ?
Viele Grüße Hans-Reinhardt
Antwort:
Solche Varianten sind unter "Herstellungs- oder Druckzufälligkeiten" einzustufen und generieren keinen zusätzlichen Wert. Sie werden auch feststellen, daß Fluoreszenzen unterschiedlich stark, also in vielen Farbnuancen, erscheinen - und auch das ist dieser Kategoerie zuzuordnen.
Frage:
02.10.2016
Frage:
Hallo Herr Köpfer,

über 500 postfrische Briefmarken Bund/Berlin ab 1 Euro in Ebay, bisher 0 Gebote. http://www.ebay.de/itm/uber-500-Postfrische-Sonder-Marken-Bund-und-Berlin-/361752671470?hash=item543a23b4ee:g:f4oAAOSwmfhX75Le Ist postfrisch nicht überbewertet, und der Wert fast nichtig? Viele Grüße, Christos
Antwort:
Von "Wert" kann man tatsächlich nicht mehr sprechen. Solche Angebote erzielen Preise, die in der Arbeit begründet sind, die notwendig ist, diese Angebote im Internet einzustellen - und liegen meilenweit und irgendwelchen Mindestlöhnen. Allerdings muß man zwischenzeitlich auch feststellen, daß die Gebote für "bessere" postfrische Marken, ich spreche von den Anfängen von Bund, Berlin und DDR, unter deren tatsächlichen Wert gefallen sind. Hier wird in den nächsten Jahren wohl eine Berichtigung stattfinden. Wer diese Klassiker ergänzen möchte, sollte es jetzt tun.
Frage:
01.10.2016
Frage:
Sehr geehrter Herr Köpfer,
seit vielen Jahren sammele ich original gelaufene Marken auf Brief. Darunter sind jedoch viele Briefe, die B4 oder größer sind. Genügt es die gesamte Vorderseite zu archivieren oder ist besser der ganze Brief aufzuheben? Vielen Dank für Ihre Antwort im Voraus. Reinhard K.
Antwort:
Glückwunsch! Man sollte die Ganzsachen wenn möglich immer in Originalgröße und -erhaltung sammeln. So haben diese "Dokumente" die beste und vor allem ehrlichste Ausstrahlung und Aussagekraft.Ein Tipp vielleicht noch: Wenn Sie das Briefesammeln mit Spezialwissen unterlegen wollen, schauen Sie doch mal auf die Internetseite "www.philatelie-digital.de" von Werner Rittmeier. Er war lange Jahre für die DBZ tätig und pflegt heute einen hochinteressanten (in vielfältiger Hinsicht auch anspruchsvollen) Blog zu diesem Thema - im Interesse von uns Sammlern.
Frage:
29.09.2016
Frage:
Hallo Herr Köpfer,
Ich denke Sie überschätzen die Vorräte des Handels, was die "Berlin-Charlottenburg" angeht.
Meistens gibt es hier nur Massenware oder sogar Schrott. Fragen Sie mal danach. Gute Berlin-Charlottenburg sind wirklich selten. Ich habe mir sagen lassen, dass Herr Schlegel einen zentrischen Posthornsatz mit einheitlichem ersttagsstempel genau 3 mal bisher vorgelegt bekam.

Viele Grüße
Thomas
Antwort:
Was den Posthornsatz angeht, haben Sie sicher recht: Bei so vielen unterschiedlichen Ausgabetagen einen kompletten zentrisch "Berlin-Charlottenburg" gestempelten Satz zusammenzutragen, war sicher damals (aus vielerlei Gründen) schon sehr schwer. Ansonsten ist es das Wesen der Schätzung, daß versucht wird, statt Wissen ein Gefühl, Erfahrung oder Logik zu formulieren - und ein "gesundes" Mißtrauen hat im Übrigen nur selten einen Schaden angerichtet.
Frage:
27.09.2016
Frage:
Hallo, welche Bedeutung messen Sie den in Berlin gebrauchten Bund-Briefmarken zu?
Antwort:
Sieht man von "Berlin 12" oder den Ersttagssonderstempeln ab, sehr große! Im Gegensatz zu den massenhaft im "Westen" abgestempelten Berlinmarken, sind die eine nicht so häufige Spezies. Ein Geheimtipp sind sie allerdings auch schon nicht mehr. Bezüglich der "Charlottenburgstempel" auf Bundmarken bin ich mir allerdings nicht so ganz sicher, ob die teilweise dafür gebotenen, irre hohen Beträge berechtigt sind. Ich glaube, daß der Handel da noch eine ganze Menge in Reserve hat - und wenn das zutrifft, werden manchem die Augen aufgehen.
Frage:
23.09.2016

Ab wann gab es den Berlin Versandstellen-Stempel "Berlin 12 bn"?
Antwort:
"Berlin 12" wurde, wie auch die übrigen Berliner Stempel, z.B. auch "Berlin 42" für Tempelhof, ab der Einführung der Postleitzahl 1 (das war 1961) für Berlin verwandt. Ein genaues Datum gab es nicht, die Verwendung war "einschleichend" und es wurden für einen gewissen Zeitraum daneben auch die bis dahin gültigen alten Berliner Stempel abgeschlagen. Genau so verhielt es sich übrigens auch bei der Einführung der 4-stelligen PLZ ab 1977 - ab diesem Zeitpunkt bis 1981 findet man parallel Marken mit "altem" und "neuen" Stempel.
Frage:
17.09.2016
Frage:
1.) Wodurch unterscheidet sich die Dextringummierung von Gummi 30?
2.) Was ist DP 1M-Papier?
3.) Auf welchem Papier wurden die 2. und 3. Ausgaben der Dauerserie "Frauen der deutschen Geschichte" gedruckt?
Antwort:
Ich habe mich (als Briefmarkensammler) auf die für die Unterscheidung von Briefmarken wichtigen Kriterien konzentriert. Mit anderen Worten: Nur wenn es ein und dieselbe Marke in unterschiedlichen Varianten gibt, z.B. glänzende (Dextrin-), matte (Planatol-), weiße oder gelbe Gummierung, verschiedene Fluoreszenzen, unterschiedliche Druckarten usw., möchte ich wissen, wie ich das erkenne / unterscheide - das Druck- bzw. Fertigungstechnische interessiert mich dabei wenig. Es gibt, und darauf möchte ich verweisen, jede Menge Literatur, die Ihre Fragen mehr oder weinige gut oder ausführlich beschreiben. Ich möchte aber auch noch darauf hinweisen, daß, wenn man sich in dieses Thema vertieft, die Gefahr besteht, in einen "Sammelbereich" vorzudringen, der sehr viel Geld kostet (Verkäufermarkt), das nie mehr realisiert werden kann (keine Käufer). Als Beispiel hierfür möchte ich die Sicherheitsadditive und den sogenannten "Streifengummi" bei den Sehenswürdigkeiten nennen. Letzterer hat sich als Fertigungszufälligkeit herausgestellt, wie auch die sogenannten "Doppeldrucke", die der Michel, nachdem Sammler sehr viel Geld in den Sand gesetzt haben, aus dem Spezialkatalog nahm.
Frage:
15.09.2016
Frage:
Hallo,
Worin unterscheiden sich senkrechte Paare von waagerechten Paaren der Berliner Stadtbilder ( Mi 140-154)?
Reiner
Antwort:
Bei dieser Serie spielt für die Michel-Bewertung die Bogenanordnung und die Unterscheidung "geriffelter oder glatter Gummi" die entscheidende Rolle: Mal sind die Marken vertikal nach rechts, mal nach links, mal horizonzal wie gewohnt angeordnet. Andererseits ist, abgesehen von "Bauten I", schaut man sich die übrigen Dauerserien mal an, inkonsequentes Verhalten des Michel zu beobachten: Dort dient diese Unterscheidung nur der von Rollenmarken und denen aus Bögen. Senkrechte Einheiten werden nur besonders bewertet, wenn durch rückseitige Nummern die Rollenherkunft bewiesen wird. Ich bin der Meinung, daß jegliche andere Einheiten, z.B. Paare oder Viererblocks, auch Marken vom Bogenrand und Streifen, sammelwürdig und etwas Besonderes sind. Genau hier aber muß man wieder unterscheiden zwischen postfrisch und gestempelt. Postfrisch sind alle Dauersrien Massenware, selbst die Formnummern und die Druckerzeichen werden überwiegend in großer Zahl angeboten - und die versandstellen- und ersttagssondergestempelten Massenmarken sind eh nicht sammelwürdig.
Frage:
12.09.2016
Frage:
Bestimmte vermeintlich wertvollere Briefmarken des Sammelgebiets Berlin, sind mit zentrischen Stempeln (auch geprüfte) einfacher zu finden, als beispielweise zentrisch gestempelte Block-Marken oder gar Wohlfahrsmarken mit atyptischen Wertstufen späterer Epochen. Wie erklärt sich diese Angebotsdifferenz, die in Widerspruch steht zu den Preisen?
Antwort:
Sie sprechen zwei voneinander völlig verschiedenen Bereiche an. Die Michel-Katalogpreise haben mit dem Wert der darin bewerteten Briefmarken überhaupt nichts zu tun, sie sind der (gelungene) Versuch, Sammler zu täuschen und über den Tisch zu ziehen. Diese Preise sind Preise der Briefmarkenlobby, also des Briefmakenhandels und dienen diesem, gegenüber unbedaften Sammlern eine Legitimation (für alles und für nichts) zu begründen. Schnell stellt man fest, wenn man ein kritischer Kopf ist, daß die "teuren" Marken der Anfangsjahre von Bund, Berlin und DDR (Versandstellen-) gestempelt (oft, wenn Versandstellengestemplt) und postfrisch immer "Massenware" sind. Suchen Sie einen postfrischen Posthornsatz oder den postfrischen Berlin Block 1? Kein Problem, Sie haben die große tägliche Auswahl. Fast aussichtslos ist dagegen der Versuch, die Berliner Frauen, zentrisch, von kleinen berliner Postämtern (nicht Berlin 12!) gestempelt zu finden - vor allem nicht beim Handel. Das sind die Marken, die Sie ansprechen: Blockeinzelmarken oder ZD-Paare, zentrisch bedarfsgestemeplt, Eckränder mit Formnummern, Berlin-Zudruck, gestempelte Druckerzeichen, Paare oder Viererblocks, schöne Briefe mit Einzel- oder Mehrfachfrankatur und vieles andere - selten und kostbar (oft noch sehr preisgünstig) ist da die Erkenntnis.
Frage:
04.09.2016
Frage:
Sehr geehrter Herr Köpfer,
Freunde von mir aus Israel haben beim Ausräumen des Hauses eines verstorbenen Verwandten Mappen mit sehr alten Briefmarken aus Deutschland und dem Ausland gefunden. Auch Notgeld aus verschiedenen Städten Deutschlands. Die Briefmarken sind teilweise von vor 1900. Hätte Sie Interesse sich die einmal anzuschauen?
Die Besitzer hätten gern den Sammlerwert gewußt und ob es dafür Interessenten gibt. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. Grüße aus Berlin. Josef Th

Antwort:
Briefmarken anzusehen macht immer Spaß - nur in meiner Situation werden Sie sicher verstehen, dass ich Ihrer Bitte nicht entsprechen kann. Ich kann nur empfehlen, die Marken mal einem seriösen Händler oder Auktionshaus vorzulege, die dann aufgrund ihrer Erfahrung sagen können, ob ein Wert vorhanden ist bzw. Aussicht auf einen möglichen Verkauf besteht.
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