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Frage:
06.10.2013
Ein guter Tag für Q1, ein guter Tag für den Verkäufer?
http://www.ebay.de/itm/331037420617?ssPageName=STRK:MEDWX:IT&_trksid=p3984.m1435.l2649
Viele Angebote mit Berlin-Stempel 447.
Antwort:
Die Einzelmarken aus dem Berliner Block 2 erzielten € 17,-- (Mi.€ 2,40), die aus Block 4 wurden bei ZWEI Geboten für € 20,59 und € 19,50 (Mi 5,00) verkauft, Mi. 330 - 337 (Mi. 4,50) kamen auf € 13,40 und viele andere.

Bei dem genannten Beispiel allerdings haben sich zwei "Kontrahenten" gestritten, einen zu hohen Endpreis vorgegeben - und einer hat sich eine "blutige Nase" geholt. Der Preis ist maßlos überzogen.

Aber, ja, ein guter Tag für beide Parteien, denn plötzlich erzielen Sammler für ihre Sammlungen wieder einen Erlös - und der Käufer, ausgenommen der aus dem genannten Beispiel, kann sich so gut wie sicher sein, beim Wiederverkauf einen ähnlichen Verkaufspreis zu erzielen.

Und die Moral aus der Geschicht´: Wer in Q1 investiert, schafft sich Werte.
Frage:
02.10.2013
Pinzette für Markenheftchen? Oder wie sind diese zu behandeln?

Hallo Günther!
Ich habe einige Markenheftchen ersteigert und bin gerade dabei, diese vorzusortieren. Vorsichtig habe ich sie mit der Pinzette aufgehoben und zu meinem Schrecken festgestellt, dass die Pinzette (Metall) auf dieser samtenen Oberfläche leichte Spuren hinterlässt, die man im Gegenlicht sehen kann.

Wie muss ich also Markenheftchen anfassen? Denn diese samtweichen Oberflächen, z.B. MH Nr. 11 haben anscheinend ganz schnell Druckstellen.

Gibt es hierfür Spezial-Pinzetten, z.b. mit Stoffoberfläche oder so was?

Viele Grüße
Valeri

Antwort:
Ich hebe die MH ohne auch den geringsten Kraftaufwand mit der Pinzette an und nehme sie dann vorsichtig in dei Hand. Selbst ein Blättern im MH ist dabei problemlos möglich. Dabei muß man natürlich davon ausgehen, daß die Innenhand trocken ist. Es ist also weit unkomplizierter als man denkt.
Frage:
02.10.2013
Halten Sie einen Brief, der z.B. mit Rollenmarken frankiert worden ist, die mit einem wunderschönen Stempel "entwertet" worden sind, aber Zahnfehler aufweist, für philatelistisch wertlos? Oder ist er nur materiell betrachtet wertlos? loulou
Antwort:
Der Michel sagt, ohne nähere Definition, daß Rollenmarken, zumindest seitlich, eine mangelhafte Zähnung aufweisen und trotzdem sammelwürdig und vollwertig seien. Dem widerspreche ich! Diese Sammelwürdigkeit kann nur für solche Marken gelten, deren Zähne vollständig vorhanden, jedoch, was bei Rollenmarken kaum verhindert werden kann, durch das Herausziehen aus sind den Markengebern, gestaucht wurden. Jedoch ist auch das nur eine Mindestanforderung und nicht Q1: Einwandfreie Zähnung ist auch bei Rollenmarken ohne weiteres möglich. Fazit: derbe Zahnfehler sind nicht sammelwürdig.
Frage:
01.10.2013
Ich habe aus den Nachlass meines Onkels eine Vielzahl von "alten" Briefmarken aus ganz Europa geerbt und trage mich mit dem Gedanken zu verkaufen. Ehrlich gesagt, traue ich den Auktionshäusern nicht so recht über den Weg. Zumal ich keine Ahnung vom Wert meiner Marken habe. Könnten Sie mir vielleicht einen Tipp geben? Vielen Dank!
R.Lang
Antwort:
Wenn Ihr Onkel Marken, die aus der überwiegend wertlosen Masse der Sammlermarken herausragen, nicht gekennzechnet haben, ist es ein an sich unlösbares Problem. Erschwerend kommt hinzu, falls er es getan hat, daß Sammler gegenüber dem Wert ihrer Sammlungen nicht objektiv sind, es aus mangelndem Wissen heraus und durch Meinungsmanipulation durch die Briefamrkenlobby, meist auch garnicht sein können. Es gibt auch keine neutrale Stelle, die Ihnen selbstlos Hinweise auf einen eventuell verkäuflichen Teil dieser Sammlung geben können, was auch mit einem kaum bezahlbaren Aufwand einherginge. Mein Tipp, wie schon so oft, ist der, sich in meine Seiten einzulesen, die Befähigung zu erlangen, um so irgendwann zu erkennen, was gut und was schlecht ist. Aber Vorsicht: Unser Hobby hat Suchtpotential.
Frage:
29.09.2013
Erstfalz / Was bedeutet "Falz" bei Briefmarken?
Antwort:
Heute beantworte ich zwei ähnlich gelagerte Fragen auf einmal, wobei ich mir bei der ersten Mail, die nur aus dem Wort "Erstfalz" besteht, nicht sicher sein kann, was der Absender eigentlich wissen will. Ich vertrage auch etwas ausführlichere, vor allem üblichere Kommunikation.

Zuallererst möchte ich auf mein "briefmarken-handbuch.de" verweisen, denn dort wird das Thema "Falz" ausführlich beschrieben.

Die Briefmarkenlobby beschreibt sammelUNwürdige, durch Falz zerstörte, also ehemals postfrische Marken (bei gestempelten spielt der Falz keine Rolle) Briefmarken gerne, um sie uns Sammlern vielleicht doch noch andrehen zu können, mit "sauberem Erstfalz", mit "leichten Falzspuren", "kaum sichtbaren Falzspuren" und noch so ein paar beschönigenden Krücken. Dabei gilt, daß nicht gestempelte Briefmarken mit Falz beschädigt und damit wertlos sind. Jeder Euro, den man dafür bezahlt ist um 100 % zu viel - der Handel wird solchen Abfall nie mehr zurückkaufen.

Vielleicht noch der Hinweis, daß früher auch mit Falz gesammelte Marken getauscht wurden. Mit Falz aus der "alten Sammelstätte" herausgelöst, wurden sie erneut mit einem Falz versehen und in die neue Sammlung aufgenommen - und das konnte auch mehrfach passieren.

Für uns Q1-Sammler sind nur erstklassige Marken sammelwürdig!
Frage:
26.09.2013
Was ist ein Bug bei Briefmarken?
Antwort:
Das ist ein Thema für das "briefmarken-handbuch.de". Ich bitte Sie noch um ein wenig Geduld.
Frage:
23.09.2013
Wie kann ich fluoreszierendes Papier erkennen bzw. ermitteln
Antwort:
Im "briefmarken-handbuch.de" wird unter "Fluoreszenz" und "Prüflampe" alles hierüber Wissenswerte beschrieben.
Frage:
19.09.2013
Nun wird also auch im Billigbereich verschönt. Nachzähnungen, Stempelfälschungen. Die Erben werden klagen, warum hat er die Marken nicht prüfen lassen? Nur, wie bekannt, ist das heute nicht möglich. Wir brauchen also mehr Prüfer. Wer ist dafür zuständig? loulou
Antwort:
Wir alle sind zuständig. Unser Wissen und auch unser Gefühl für eine Sache sind gefragt. Betrogen wurde schon immer - und wird es immer werden. Sind wir darauf zu sehr konzentriert, verlieren wir Freude an unserem Hobby. Und neue Prüfer? Woher? Wer soll das machen? Können? Ich z.B. kenne mich bei den Berliner Marken sehr gut aus, um diese aber auch prüfen zu können, fehlt mir wirklich alles. Da braucht es jahrelange Erfahrung, Sammlung aller Unregelmäßigkeiten, Wissen um die Vergangenheit, die Entwicklung, muß die Tricks der Fälscher und Manipulateure kennen - und tausend andere Dinge. Ich würde mir jedoch wünschen, daß die heutigen Prüfer für ihre Nachfolger Sorge tragen, dafür insbesondere, daß ihr Wissen nicht verloren geht. Ansonsten appeliere ich an die Sammler, nicht zu "verbiestert" zu sein, steckt mal einen Flop locker weg und freut Euch über 99 positive Erlebnisse.
Frage:
19.09.2013
Ich selber bin nicht mehr ganz jung und mich erst in letzter Zeit mehr und mehr auf den Erwerb qualitätsvoller Marken verlegt. Dennoch erweitere ich mit viel Freude auch nach wie vor meine Spass-Sammlung "Alle Welt" und kann daher der manchmal auf Ihrer Seite sehr negativen Darstellung wertloser Marken nicht so viel abgewinnen. Besonders der Ausspruch "Sammelunwürdiges sollte von Katalogherstellern nicht katalogisiert werden" hat mich gestört.Wer entscheidet, was sammelunwürdig ist? Ich habe auch Spaß an meinen Blöcken aus der Sowjetunion, die im Set zu 50 Stk für 2 € bei ebay erworben habe... und ich sehe gerne im Michel nach, wann sie erschienen sind und welches Thema sie abbilden.
PatrikH
Antwort:
Jeder einzelne Sammler entscheidet, was er sammeln möchte. Wenn Sie zu den Sammler gehören, die wissen und auch nach vielen Jahrzenten akzeptieren, daß bestimmte Marken ohne Wert sind, ist das OK! Hunderttausende Sammler haben aber ein Leben lang mit teils gewaltigem finanziellem Aufwand gesammelt und selbst, später durch die Hinterbliebenen, eine Ertragserwartung, die dann als Ergebnis hat, daß das Gesammelte nichts wert ist. Die Kataloge vermitteln bzw. akzeptieren unwidersprochen, daß alle Briefmarken etwas wert seien - und das ist einfach nicht der Fall. Ich plädiere lediglich dafür, daß man als Sammler irgendwo nachlesen kann, was welche Briefmarke in welcher Erhaltung welchen Sammlerwert hat. Und ich weiß, daß ausschließlich Briefmarken mit allerhöchstem Qualitätsniveau etwas Wert - und damit, im Gegensatz zu allem anderen, sammelwürdig sind. Was spräche also dagegen, wenn man mit uns Sammlern ehrlich umgehen würde?
Frage:
17.09.2013
Meine Frage zur Frage vom 13.09.2013:

Ist das nicht schon die Antwort auf die Frage:

"Sauberer Vollstempel, mit Original Gummierung"

So was ist kein Poststempel einer gelaufenen Marken.
Antwort:
Prinzipiell ist das richtig. Lagen solche Marken jedoch im Wasserbad, was ich ihnen ganz automatisch gönne, sind sie von "gelaufenen" Marken nicht mehr zu unterscheiden, sie sind, meine Erfahrung, nur sehr viel schöner gestempelt. Gelaufen oder nicht gelaufen ist, zusammen mit anderen Kriterien, lediglich bei Ganzsachen von Bedeutung, ansonsten kann man das vergessen.

Der Beweis dafür, daß der Markt das von sich aus regelt, ist die heutige Wertlosigkeit von Massenstempeln der Versandstellen in jeder Form - gesucht werden möglichst zentrische Stempel "normaler" Postämter. Und davon sind viele (?, wer weiß) von Sammlern veranlaßt, von denen wieder welche als "Satzbriefe" sogar gelaufen sind. Welche davon abgelöst wurden? Keine Ahnung?

Lassen Sie sich von der Briefmarkenlobby nicht ins Bockshorn jagen, Sie sind der Sammler, Sie bestimmen, wo es langgeht. Logik, Realitätssinn und der Erfolg entscheiden über die Richtigkeit unseres Handelns.
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