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Frage:
29.09.2013
Erstfalz / Was bedeutet "Falz" bei Briefmarken?
Antwort:
Heute beantworte ich zwei ähnlich gelagerte Fragen auf einmal, wobei ich mir bei der ersten Mail, die nur aus dem Wort "Erstfalz" besteht, nicht sicher sein kann, was der Absender eigentlich wissen will. Ich vertrage auch etwas ausführlichere, vor allem üblichere Kommunikation.

Zuallererst möchte ich auf mein "briefmarken-handbuch.de" verweisen, denn dort wird das Thema "Falz" ausführlich beschrieben.

Die Briefmarkenlobby beschreibt sammelUNwürdige, durch Falz zerstörte, also ehemals postfrische Marken (bei gestempelten spielt der Falz keine Rolle) Briefmarken gerne, um sie uns Sammlern vielleicht doch noch andrehen zu können, mit "sauberem Erstfalz", mit "leichten Falzspuren", "kaum sichtbaren Falzspuren" und noch so ein paar beschönigenden Krücken. Dabei gilt, daß nicht gestempelte Briefmarken mit Falz beschädigt und damit wertlos sind. Jeder Euro, den man dafür bezahlt ist um 100 % zu viel - der Handel wird solchen Abfall nie mehr zurückkaufen.

Vielleicht noch der Hinweis, daß früher auch mit Falz gesammelte Marken getauscht wurden. Mit Falz aus der "alten Sammelstätte" herausgelöst, wurden sie erneut mit einem Falz versehen und in die neue Sammlung aufgenommen - und das konnte auch mehrfach passieren.

Für uns Q1-Sammler sind nur erstklassige Marken sammelwürdig!
Frage:
26.09.2013
Was ist ein Bug bei Briefmarken?
Antwort:
Das ist ein Thema für das "briefmarken-handbuch.de". Ich bitte Sie noch um ein wenig Geduld.
Frage:
23.09.2013
Wie kann ich fluoreszierendes Papier erkennen bzw. ermitteln
Antwort:
Im "briefmarken-handbuch.de" wird unter "Fluoreszenz" und "Prüflampe" alles hierüber Wissenswerte beschrieben.
Frage:
19.09.2013
Nun wird also auch im Billigbereich verschönt. Nachzähnungen, Stempelfälschungen. Die Erben werden klagen, warum hat er die Marken nicht prüfen lassen? Nur, wie bekannt, ist das heute nicht möglich. Wir brauchen also mehr Prüfer. Wer ist dafür zuständig? loulou
Antwort:
Wir alle sind zuständig. Unser Wissen und auch unser Gefühl für eine Sache sind gefragt. Betrogen wurde schon immer - und wird es immer werden. Sind wir darauf zu sehr konzentriert, verlieren wir Freude an unserem Hobby. Und neue Prüfer? Woher? Wer soll das machen? Können? Ich z.B. kenne mich bei den Berliner Marken sehr gut aus, um diese aber auch prüfen zu können, fehlt mir wirklich alles. Da braucht es jahrelange Erfahrung, Sammlung aller Unregelmäßigkeiten, Wissen um die Vergangenheit, die Entwicklung, muß die Tricks der Fälscher und Manipulateure kennen - und tausend andere Dinge. Ich würde mir jedoch wünschen, daß die heutigen Prüfer für ihre Nachfolger Sorge tragen, dafür insbesondere, daß ihr Wissen nicht verloren geht. Ansonsten appeliere ich an die Sammler, nicht zu "verbiestert" zu sein, steckt mal einen Flop locker weg und freut Euch über 99 positive Erlebnisse.
Frage:
19.09.2013
Ich selber bin nicht mehr ganz jung und mich erst in letzter Zeit mehr und mehr auf den Erwerb qualitätsvoller Marken verlegt. Dennoch erweitere ich mit viel Freude auch nach wie vor meine Spass-Sammlung "Alle Welt" und kann daher der manchmal auf Ihrer Seite sehr negativen Darstellung wertloser Marken nicht so viel abgewinnen. Besonders der Ausspruch "Sammelunwürdiges sollte von Katalogherstellern nicht katalogisiert werden" hat mich gestört.Wer entscheidet, was sammelunwürdig ist? Ich habe auch Spaß an meinen Blöcken aus der Sowjetunion, die im Set zu 50 Stk für 2 € bei ebay erworben habe... und ich sehe gerne im Michel nach, wann sie erschienen sind und welches Thema sie abbilden.
PatrikH
Antwort:
Jeder einzelne Sammler entscheidet, was er sammeln möchte. Wenn Sie zu den Sammler gehören, die wissen und auch nach vielen Jahrzenten akzeptieren, daß bestimmte Marken ohne Wert sind, ist das OK! Hunderttausende Sammler haben aber ein Leben lang mit teils gewaltigem finanziellem Aufwand gesammelt und selbst, später durch die Hinterbliebenen, eine Ertragserwartung, die dann als Ergebnis hat, daß das Gesammelte nichts wert ist. Die Kataloge vermitteln bzw. akzeptieren unwidersprochen, daß alle Briefmarken etwas wert seien - und das ist einfach nicht der Fall. Ich plädiere lediglich dafür, daß man als Sammler irgendwo nachlesen kann, was welche Briefmarke in welcher Erhaltung welchen Sammlerwert hat. Und ich weiß, daß ausschließlich Briefmarken mit allerhöchstem Qualitätsniveau etwas Wert - und damit, im Gegensatz zu allem anderen, sammelwürdig sind. Was spräche also dagegen, wenn man mit uns Sammlern ehrlich umgehen würde?
Frage:
17.09.2013
Meine Frage zur Frage vom 13.09.2013:

Ist das nicht schon die Antwort auf die Frage:

"Sauberer Vollstempel, mit Original Gummierung"

So was ist kein Poststempel einer gelaufenen Marken.
Antwort:
Prinzipiell ist das richtig. Lagen solche Marken jedoch im Wasserbad, was ich ihnen ganz automatisch gönne, sind sie von "gelaufenen" Marken nicht mehr zu unterscheiden, sie sind, meine Erfahrung, nur sehr viel schöner gestempelt. Gelaufen oder nicht gelaufen ist, zusammen mit anderen Kriterien, lediglich bei Ganzsachen von Bedeutung, ansonsten kann man das vergessen.

Der Beweis dafür, daß der Markt das von sich aus regelt, ist die heutige Wertlosigkeit von Massenstempeln der Versandstellen in jeder Form - gesucht werden möglichst zentrische Stempel "normaler" Postämter. Und davon sind viele (?, wer weiß) von Sammlern veranlaßt, von denen wieder welche als "Satzbriefe" sogar gelaufen sind. Welche davon abgelöst wurden? Keine Ahnung?

Lassen Sie sich von der Briefmarkenlobby nicht ins Bockshorn jagen, Sie sind der Sammler, Sie bestimmen, wo es langgeht. Logik, Realitätssinn und der Erfolg entscheiden über die Richtigkeit unseres Handelns.
Frage:
17.09.2013
Handelt es sich bei der Firma Sieger in Lorch um eine seriöse Firma?
Antwort:
Eine gute Frage, zumal sie ohne Unterschrift gestellt wurde. Ich kann es nicht beurteilen, denn ich habe dort noch nie etwas gekauft. Von den Dingen, die mich davon abhielten, möchte ich von vielen nur drei nennen: 1. diese Firma hat regelmäßig die höchsten Preise, man bekommt 2. überwiegend Standardware angeboten und 3. stehen ABOs, häufig für eigenes Machwerk, in jeglicher Art im Vordergrund. Sammler, die eine spaßbringende, werthaltige und zukunftsorientierte Briefmarkensammlung zusammentragen wollen, finden leicht eine ganze Reihe anderer Adressen, die ihre Belange und Wünsche eher berücksichtigen. Aber das alles hat ja nichts mit seriös oder unseriös zu tun, sondern damit, was ich als Sammler erwarte - allerdings bin ich mir da schon wichtig. Also, nein, darüber kann ich mir kein Urteil erlauben.
Frage:
13.09.2013
http://www.ebay.de/itm/065-Berlin-Mi-Nr-798-C-D-mit-Vollstempel-/200962983823?pt=Briefmarke&hash=item2eca53c78f
Hallo Herr Köpfer, entspricht dieser Stempel Berlin 11 Ihrer Erfahrung? LG loulou
Antwort:
Mir selbst fehlen noch beide C/D-Werte der SWK-10er mit noch besserem zentrischen Stempel. Von diesem Anbieter möchte ich sie jedoch nicht haben, denn ich mißtraue diesem Stempel, der, ob aus den 60er-, 70er- oder 80er-Jahren immer in der gleichen Art abgeschlagen ist. Normalerweise sind Stempel unterschiedlich "fett", nicht hier - und alles immer Berlin-11. Ich würde empfehlen, die Finer davon zu lassen.
Frage:
11.09.2013
Hallo Herr Köpfer, ich habe eine Frage bezüglich DDR Randstücke mit DV und FN. In manchen Fällen kommt es zu Verschiebungen und es wird eine Marke mehr oder weniger benötigt. Wirkt sich dies negativ auf die Qualität aus und man sollte solchen Stücken keine Beachtung schenken oder ist eher das Gegenteil der Fall? Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen Christian
Antwort:
Verschiebungen der Randaufdrucke sind Druckzufälligkeiten, die keine Qualitätsminderung darstellen, sind also
uneingeschränkt sammelwürdig. Allerdings ist darauf zu achten, daß sie immer nur komplett gesammelt werden, das heißt, daß z.B. die Formnummern nicht abgetrennt wurden - und die Eckrandstücke komplett sind.
Frage:
09.09.2013
Ich habe aus dem Sammelgebiet Altdeutschland Bayern eine Marke
mit der Lochung BASF. Da es ja
auch Firmenlochungen gab, könnte es
sich hierbei um den bekannten Chemiekonzern handeln?
Antwort:
Die BASF wurde 1865 gegründet, so daß das schon sein könnte. Ich bin allerdings auf diesem Gebiet nicht bewandert und möchte die Frage deshalb an die Besucher unserer Seiten weitergeben.
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