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Frage:
13.09.2013
http://www.ebay.de/itm/065-Berlin-Mi-Nr-798-C-D-mit-Vollstempel-/200962983823?pt=Briefmarke&hash=item2eca53c78f
Hallo Herr Köpfer, entspricht dieser Stempel Berlin 11 Ihrer Erfahrung? LG loulou
Antwort:
Mir selbst fehlen noch beide C/D-Werte der SWK-10er mit noch besserem zentrischen Stempel. Von diesem Anbieter möchte ich sie jedoch nicht haben, denn ich mißtraue diesem Stempel, der, ob aus den 60er-, 70er- oder 80er-Jahren immer in der gleichen Art abgeschlagen ist. Normalerweise sind Stempel unterschiedlich "fett", nicht hier - und alles immer Berlin-11. Ich würde empfehlen, die Finer davon zu lassen.
Frage:
11.09.2013
Hallo Herr Köpfer, ich habe eine Frage bezüglich DDR Randstücke mit DV und FN. In manchen Fällen kommt es zu Verschiebungen und es wird eine Marke mehr oder weniger benötigt. Wirkt sich dies negativ auf die Qualität aus und man sollte solchen Stücken keine Beachtung schenken oder ist eher das Gegenteil der Fall? Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen Christian
Antwort:
Verschiebungen der Randaufdrucke sind Druckzufälligkeiten, die keine Qualitätsminderung darstellen, sind also
uneingeschränkt sammelwürdig. Allerdings ist darauf zu achten, daß sie immer nur komplett gesammelt werden, das heißt, daß z.B. die Formnummern nicht abgetrennt wurden - und die Eckrandstücke komplett sind.
Frage:
09.09.2013
Ich habe aus dem Sammelgebiet Altdeutschland Bayern eine Marke
mit der Lochung BASF. Da es ja
auch Firmenlochungen gab, könnte es
sich hierbei um den bekannten Chemiekonzern handeln?
Antwort:
Die BASF wurde 1865 gegründet, so daß das schon sein könnte. Ich bin allerdings auf diesem Gebiet nicht bewandert und möchte die Frage deshalb an die Besucher unserer Seiten weitergeben.
Frage:
08.09.2013
Hallo,

mein Opa hat mir seine Briefmarken hinterlassen. Ich weiß nicht, wie ich jetzt damit umgehen soll, Hilfe bitte!!! :(


Danke im Voraus!

Beste Grüße.
Antwort:
Das läßt sich mit wenigen Worten leider nicht beantworten. Meine Empfehlung wäre, sich in meine Internetseiten hineinzulesen, zu erfahren, was für ein wunderbares Hobby Briefmarkensammeln ist, zu lesen, wie es funktioniert, auf was man alles achten muß, sich Kataloge anzuschauen - um so eines Tages, vielleicht ein neues Hobby gefunden zu haben, auf jeden Fall aber beurteilen zu können, was der Opa da hinterlassen hat. Wenn auf dem Weg dorthin Fragen auftauchen, stehe ich natürlich gerne zur Verfügung
Frage:
07.09.2013
Stichwort Versandstellenstempel: Ist bekannt, ab welcher Ausgabe der Stempel Berlin 12 bogenweise aufgedruckt wurde? Wurden Ersttagssonderstempel grundsätzlich für die Abonnementkunden bogenweise aufgedruckt, oder gab es auch hier eine Markenausgabe, bei der damit angefangen worden ist? Sind Ersttagssonderstempel, die als Handstempel eingesetzt worden sind, z.B. für R/Eil-Briefe auch Massenware? loulou
Antwort:
Mir ist ein solches Datum nicht bekannt. Aber auch abgesehen vom automatischen Stempelaufdruck, ist der Berlin-12-Stempel ein massenhafter: Die normalen Berlinsammlern, die ihren Wohnsitz in "Westdeutschland" hatten, haben sich, ebenso wie auch alle Händler, mit gestempelten Berliner Marken über die Versandstelle eingedeckt. Ich empfehle jedem, sich im Handel unter Beachtung des Berlin-12-Stempels mal dafür zu interessieren. Ebenso sollte man mal die Angebote des Handels im Netz unter diesem Aspekt anschauen - nur Berlin-12, sonst nix. Ergänzend muß man aber feststellen, daß es ein paar Varietäten gibt, die auch mit Berlin-12-Stempeln nicht häufig anzutreffen sind. Ich denke da z.B. an zentrisch vollgestempelte Zusammendrucke aus den Berliner Blöcken. Ersttagssonderstempel werden ausschließlich für Sammler hergestellt und sind, gleichgültig ob automatisch oder per Hand aufgebracht, immer hundertausenfache, überall gleichaussehende Massenware und damit wertlos. Mit dem Berlin-12-Stempel entwertete R-/Eil- und sonstige prüfbar gelaufene Briefe dagegen sind immer vom normalen Postamt-12 abgestemelt und damit absolut vollwertig und sammelwürdig.
Frage:
02.09.2013
Polarfahrt wurde als echt mit schönem Gummi als ungebraucht angeboten, da ungeprüft.
Kein Hinweis auf Nachgummierung, die später durch Schlegel attestiert wurde.
War dieses Angebot korrekt oder liegt hier eine Täuschung des Händlers vor?
Kann der Kauf rückgängig gemacht werden?
Antwort:
Die Beschreibung für beste Qualität in diesem Zusammenhang hätte "postfrisch" lauten müssen. Echt mit schönem Gummi sagt auf jeden Fall, daß da etwas nicht stimmt. Grenzwertig ist die Ergänzung "da ungeprüft", die völlig zusammenhanglos angehängt wurde. Das eigentlich Niederträchtige an diesem Angebot ist die nicht eindeutige Qualitätsbeschreibung, also die fehlende klare Information über die Nachgummierung in der Absicht, daß irgendjemand darauf hereinfällt. Nein, ich sehe keine Chance, den Kauf rückgängig zu machen, aber auch einen Kunden, der verloren geht und andere warnt.
Frage:
29.08.2013
Hallo Herr Köpfer! Zurück aus 2 Wochen Urlaub werde ich evtl. wieder gute Marken kaufen wollen und dann zu Schlegel zwecks Prüfung schicken. Es widerstrebt mir immer mehr, dass Schlegel postfrische Marken entwertet, indem auf die Rückseite der Stempel gesetzt wird. Nun also die Frage:

Briefmarken Berlin Mi Nr 35-41, postfrisch, werde ich gern kaufen wollen und komplett prüfen lassen wollen. Wenn nun der Stempel hintendrauf kommt, sind sie ja nicht mehr postfrisch! Was kann ich trotzdem zur Prüfung bei Schlegel in Auftrag geben?

Mein Kopf sagt mir, dass Schlegel Marken durch diesen kleinen Stempel total entwertet!
Heute noch werden diese Marken vielleicht als gut befunden. Irgendwann sagt dann jemand: "nö, ist nicht postfrisch!"


Antwort:
Ich hoffe, es war ein schöner Urlaub! Logisch, daß ich darüber auch nachgedacht habe. Dazu habe ich einige Feststellungen getroffen: 1. ich denke, daß es so gut wie keine postfrischen oder gut bis sehr gut gestempelten (Beispiel) Mi. 35 bis 41 mehr gibt, die ungeprüft sind. 2. sie ungeprüft zu kaufen, kann man sich einigermaßen sicher sein, daß manipuliert wurde. 3. wenn ich davon ausgehe, daß ein sammlerisches Umdenken stattfindet, also nur noch wirklich sammlewürdiges gesammelt wird, wird man künftig weit mehr Marken prüfen lassen können bzw. müssen, was, wenn man glaubt, nur noch "Prüfatteste" wären akzeptabel, zu einem wahren, nicht mehr zu bewältigendem Tsunami solcher Papiere führen würde. 4. wären bei einer "Entwertung" gemäß Ihren Befürchtungen, die Mi-Nr. 35 - 41 und alle anderen heutigen Klassiker nicht mehr zu bekommen, da sicher weit über 95 % das Prüfzeichen aufweisen und von keiner Seite neue alte Ware zu bekommen wäre und 5. (wobei es noch weitere Gründe für das "Prüfzeiche" gäbe) zahlen Sie heute schon für "Attestware" einen höheren Preis. Es erhebt sich nun für Sie die Frage, ob Sie, eventuell als Einzelstücke, "ungeprüft" kaufen und dann irgendwann mit Attest prüfen lassen wollen (das wäre ein Wahnsinnsrisiko, oder gleich geprüft oder gleich mit Attest. Vielleicht noch der Hinweis bzw. die Warnung, daß, wenn Sie heute die Klassiker von Berlin postfrisch sowie gestempelt und ungeprüft, angeboten bekommen, Sie fast sicher sein können, daß sie nachgummiert bzw. manipuliert sind. Ich rate einfach zum "Prüfzeichen", da es immer bei der Marke ist und eine Gefahr, daß sich das Prüfzeichen "entwertend" auswirkt quasi nicht vorhanden sein kann.
Frage:
26.08.2013
Guten Morgen, schön das es so ein Forum gibt. Ich würde gern folgende Fragen stellen und danke für eine Antwort.

Ich habe einige Briefmarken geschenkt bekommen. Darunter sind auch Marken, die eine Originalgummierung haben. Diese wurden aber mit anderen ungummierten Marken so gelagert, dass sich die ungummierten mit den gummierten verklebt haben. Kann ich diese noch ablösen oder sind diese unbrauchbar.

MFG

Gerd
Antwort:
Beschädigte Briefmarken sind prinzipiell nicht sammelwürdig. Legen Sie alle verklebten Marken in ein Wasserbad, sortieren dann die ungestempelten und solche mit nicht lesbaren Stempeln (Ort und Datum)für die "finale Entsorgung" aus.
Ich hoffe, daß dann einige möglichst zentrisch gestempelten Exemplare übrig bleiben.
Frage:
25.08.2013
Frage: Guten Tag Herr Köpfer !
Markenheftchen, Markensets vs Folienblatt.
Bekanntlich gibt es MH seit jeher. Die Deutsche Post AG (seit 1995) verkauft seit einigen Jahren MH als Markensets. Um auf den Punkt zu kommen: Es geht mir hauptsächlich um die Definition Folienblatt.
Die Post kennt keinen Unterschied zwischen Markenset und Folienblatt. Die Bezeichnung Folienblatt findet man ausschließlich nur in Briefmarkenkatalogen. Im Michel-Katalog-Deutschland wird Fbl 1 (erschienen 2008, Nr. 2515) mit einer Auflage von 270 000 angegeben. Nachfolgende Fbl, Auflagenhöhe: Fehlanzeige, K.A.. Mittlerweile ist man bei Fbl 32 angelangt, d.h. anscheinend ein lukratives Produkt.
Ich vermute, dass es sich hier wieder um eine weitere Machart der Lobbyisten handelt, Sammler über den Tisch zu ziehen. Lohnt es sich, derartiges zu sammeln? Vielleicht irre ich mich da.
Herzliche Grüße
Paul

Antwort:
Neuheiten, gar per Abo, zu sammeln ist die nachweislich sicherste Methode, Kapital zu vernichten, eine wertlose Briefmarkensammlung zusammenzutragen.
Die Post gibt, wer weiß besser, wie wir Sammler "ticken", Briefmarken in den verschiedendsten Varianten heraus: naßklebend, selbstklebend, von der Rolle, von der Folie, mit diesem Gummi und mit jenem, natürlich mit Druckunterschieden und und und. Alle Abo-Sammler, und das sind hunderttausende, besitzen diese Marken, was die Frage aufwirft, wer die denn irgendwann mal kaufen soll? Die postfrischen der letzten rund 55 Jahre jedenfalls sind, gleichgültig übrigens aus welchem Land sie kommen, allesamt wertlose bunte Papierbildchen.
Die Zuordnung, Sets oder Folienblatt oder sonstiger Produkte, in die von der Briefmarkenlobby beherrschten philatelistischen Terminolgie wird, unlogisch, aber so ist es nun mal, von ihr selbst vorgenommen. Die Auflagen, zumal die der "Selbstklebenden", sind enorm und werden mit Sicherheit nie auch nur einen geringsten tatsächlichen Wert erreichen. Und die Katalogbewertungen (das Wort zu schreiben macht mir Schwierigkeiten), daß weiß man ja zwischenzeitlich, sind Verkaufspreise der Briefmarkenlobby, die mit der Realität auch nicht das Geringste zu tun haben.
Ja, mit diesem Massenschrott (und nicht nur damit) werden Sammler über den Tisch gezogen und der ist, zumindest postfrisch, absolut nicht sammelwürdig.
Gratulation zu Ihrer kritischen Einstellung.
Frage:
25.08.2013
Pflegen Sie den Stammtisch noch? Oder besser nur noch hier Fragen stellen? loulou
Antwort:
Natürlich soll er weiterlaufen. Die Schwierigkeit jedoch liegt darin, ihn zu terminieren. Die nach meinem Empfinden beste Möglichkeit wäre die, wenn Sie, die User, Terminwünsche und auch eventuell Themenwünsche (auch im Stammtisch) eintragen würden. Außerdem ist der Stammtisch permanent offen, sodaß ich auch nicht unbedingt "anwesend" sein muß. "Stampedia.de" läßt jedem Einzelnen die Möglichkeit aktiv zu werden. Davon abgesehen können Fragen "überall" gestellt werden.
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