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Frage:
19.07.2013
GM Herr Köpfer,
Vielen Dank für Ihre schnelle, sehr geschätzte Antwort vom 17.07.13.
Meine Bewertung sieht bei Berücksichtigung von Q 1 wie folgt aus: 1945-1955 (Katalogwert = 3.057 € x 10 % = 306 €). Der Ausruf liegt bei 320 €. Hinzu kommen 64 € Aufgeld (20 %), eine Losgebühr und die 7 % MWSt sodass der Endpreis bei 413 € liegt.
Fazit: Kein Ankauf.

Frage:
Teilen Sie meine Bewertung in dieser Form?

VG
W.
Antwort:
So würde ich auch handeln. Darüber hinaus finde ich es halt herrlich und erfüllend, wenn ich Q1-Briefmarken Stück für Stück, Satz für Satz, vielleicht auch mal einen Jahrgang zusammensuchen kann, oder gar einen einzelnen Q1-Satz fürs gleiche Geld fände.
Frage:
18.07.2013
Ratgeber Seite 55
Guten Abend, bin wieder beim Lesen. Leuchtet dieser Stangendeckel bei Ihnen unter der UV-Lampe auf? LG loulou
Antwort:
Ja! Alle Stangendeckel der Serie B&S mit dem Zudruck "geänderte Fluoreszenz" sind mit Fluo, leuchten also. Die erste Variante der 25er B&S ist übrigens auch fluoreszierend.
Frage:
17.07.2013
Sehr geehrter Herr Köpfer!
Smile, Sie haben mich falsch verstanden bzw. ich habe mich falsch ausgedrückt!
Es geht um eine Sammlung, die ein Auktionshaus anbietet und mich sehr interessiert.
SCHWEIZ, gestempelt, sehr gepflegte Nachlass-Sammlung, 1945-1963 (ausschließlich saubere, lesbare Bedarfsstempel), 1964-1976 (überwiegend Bedarfsstempel, sehr sauber und lesbar), ab 1977 bis 1992 fast nur Gefälligkeitsstempel (Versandstellenstempel).
Die Sammlung soll 320 EUR kosten + die üblichen NK.
Raten Sie mir zum Kauf?
Antwort:
Ohne die Qualität gesehen zu haben, ist es natürlich schwer, einen Rat zu geben. Die Beschreibung hört sich ganz gut an, aber, das wissen Sie, keine Branche ist so phantasievoll, wie die Philatelie. Sie haben sich auf meinen Seiten ja eingelesen, wissen, auf was es ankommt. Seien Sie bei der Bewertung kritisch, stellen Sie hohe Ansprüche - und denken Sie sich vor allem nichts "schön" und "wertvoll" - und dann gehen Sie nach Ihrem Bauchgefühl. Rechnen Sie auch mal die besseren Werte zusammen (1945 bis ca. 1955)das danach sollte wirklich schön gestempelt sein und 1977 bis 1992 vergessen Sie dabei und stellen das dann dem Kaufpreis gegenüber. Ich hoffe, das dies akzeptable Entscheidungshilfen sind.

Frage:
17.07.2013
Sehr geehrter Herr Köpfer,
würden Sie eine Schweiz-Sammlung, sehr gepflegt, gestempelt (1945-63 Bedarf), 1964-76 (überwiegend Bedarf) 1977-1992 (fast nur Gefälligkeit) für 320 EUR kaufen?
VG W.
Antwort:
Tut mir leid, aber ich sammle die Schweiz schon seit langer Zeit nicht mehr.

Bieten Sie sie doch mal in "stampedia.de" unter "verkaufen" an!
Frage:
16.07.2013
Hallo Herr Köpfer,

suchen Sie auch solche Ganzsachen für Ihre Sammlung?

http://www.ebay.de/itm/Berlin-290-MEF-portogenau-auf-Wertbrief-15g-v-Berlin-1991-/161063519868?pt=Briefmarke&hash=item258022467c

Gruß Joe
Antwort:
Nein, nicht zeitgerecht, am Letzttag gestempelt vom Postamt 120 (Nachfolgebezeichnung von Berlin 12), wirkt dieser Brief aufgesetzt, irgendwie künstlich.
Frage:
15.07.2013
WZ.Kreuzblüten,wie erkennt man
Seitenverkehrtheit?
nette grüsse w.w.

Antwort:
Das Wasserzeichen Kreuzblüten geht ja immer mit anderen Zeichen, z.B. DBP oder DDR einher. Wurde das Papier falsch eingelegt, sind die Schriftzeichen von der Rückseite her gesehen nicht mehr spiegelverkehrt, sondern normal lesbar.
Frage:
11.07.2013
Hallo Herr Köpfer, in mir keimt nach über 30 Jahren aus unbestimmten Gründen wieder der Wunsch, Briefmarken zu sammeln.

In meiner Kindheit (70er/80er Jahre) habe ich die Marken aller Briefe und Postkarten abgelöst und in Steckalben sortiert, derer ich habhaft werden konnte. Irgendwann habe ich dann andere Interessen verfolgt und die Sammelei aufgegeben.
Nun habe ich vor wenigen Tagen das Gerücht gestreut, dass ich wieder anfangen möchte und bin sofort von allen Seiten mit Kartons voller Briefmarken (noch auf Papier, ausgerissen/ -geschnitten) beschenkt worden. Zusätzlich kann ich noch auf meine private Post der letzten 35 Jahre zurückgreifen, da ich alle Briefe und Postkarten, die ich jemals erhalten habe, inkl. der Umschläge aufgehoben habe.

Ich habe Ihre Seiten gründlich studiert und machte mich nun mit den gewonnenen Erkenntnissen an die Aufgabe, das vorhandene Sammelsurium zu sichten und nach sammelwürdigen Marken Ausschau zu halten. Da kam dann schnell Ernüchterung auf: Von den etwa 1.500 Marken, die mir vorliegen, erscheinen mir vielleicht 5 bis 10 sammelwürdig. Ich habe durchaus auch einige Rand- und sogar Eckstücke gefunden, allerdings nur wenige mit idealem Stempel.

Dazu kommen bei mir die folgenden Fragen auf: Bin ich vielleicht selbst zu kritisch, was die Qualität der Marken angeht, oder ist das mir vorliegende Verhältnis von Qualität und Ausschuss als normal anzusehen?
Und (speziell zu den Stempeln): Ich habe einige größere Marken gefunden, bei denen der Bedarfsstempel relativ zentrisch sitzt und gut lesbar ist; allerdings sieht man auf den Marken zusätzlich auch einen Teil des Wellen-/ Werbe- /Sonderstempels. Wird die Marke dadurch \"verunreinigt\", d.h. sammelunwürdig? Oder ist das noch akzeptabel?
Vielen Dank & viele Grüße
Martin
Antwort:
Zuerst einmal möchte ich Sie beglückwünschen, sich diesen wunderbaren Spaß wieder zu gönnen.

Nach meinen Erfahrungen sind weit weniger als 1 % dessen, was den Philateliemarkt überschwemmt, sammelfähig. Insofern liegen Sie mit Ihren Erkenntnissen voll in der Realität. Ich kann oft tagelang eBay durchstreifen, ohne auch nur eine Position gefunden zu haben, die mich interessiert. Die Läger des Handels weisen in Bezug auf von uns gesuchte Stempel überwiegend überhaupt nichts auf.

Und Sie sind keineswegs zu kritisch, das ist gesunder Menschenverstand.

Wir Sammler müssen wohl von dem Anspruch, Briefmarkensammeln sei das Zusammenraffen von Unmengen von Briefmarken, abrücken und uns mit dem wenigen Guten bis sehr Guten "zufrieden" geben.

Wenn ich unser Qualitätsstreben beschreiben sollte, würde ich sagen, daß unsere Objekte (kein Machwerk, keine Abos) ohne Fehl und Tadel sein müssen. Im Bereich gestempelter Briefmarken ist ein sauberer, noch lesbarer (Ort und Datum) und zeitgerechter Stempel (keine Sonder- oder Versandstellenstempel) die Mindestanforderung und, in fließendem Übergang, der perfekt zentrische Stempel die höchste Erfüllung – nur der ist ungeheuer selten. Eines unserer schönsten Vergnügen ist also das, unsere Sammlung in diesem Sinne mit kleinsten Schrittchen allmählich zu „vervollkommnen“.

Und um Ihre Frage zu beantworten: Gut gestempelte Marken, bei denen geringe Teile des „Wellenteils“ zu sehen sind, sind sammelwürdig.
Frage:
09.07.2013
Meine Frage betrifft zwar keine wertvollen Marken, aber ich bin trotzdem ratlos.

Block 8 / Berlin-West / habe ich gestempelt (Gefälligkeitsstempel) und dann habe ich NUR die 4 inneren Marken, echt gelaufen und gestempelt. Der Rand um die Marken wurde wohl wegen Platzmangel auf dem Brief entfernt.

Wie nennt man denn so ein Teil? Nennt man das auch Block? Wohl nicht, weil der Rahmen fehlt.

Oder einfach nur die echt gelaufenen \"Innereien\" gegen den Block 8 mit Gefälligkeitsstempel austauschen?

LG
CHESSBASE
Antwort:
Ich sammle diesen (und andere) Blöcke als Ganzes, als Herzstück, waagerechte und senkrechte Zusammendrucke, als Einzelmarken, auch auf Brief in diesen Varianten - und alles möglichst zentrisch berlingestempelt.

Gönnen Sie sich diesen Spaß doch auch!!!

Was Gefälligkeitsstempel angeht, so sind das meiner Meinung nach nur die massenhaften Versandstellen- und Sonderstempel, da kann man sich sicher sein, daß das Schrott ist. Und was meinen Sie, wie oft es Ihren von einem normalen Berliner Postamt abgestempelte Block 8 geben wird? Die Antwort gibt Ihnen der Blick in eBay: Massenweise Ersttagsstempel, fast kein Normalstempel.
Frage:
09.07.2013
Hallo,
ich habe beim Auktionshaus AEROPHILATELIE Bund 1624U ersteigert (mit Kopie Fotoattest). Nun behauptet jemand von Del Campe Marke und Attest würden nicht zusammengehören.
Wie kann ich dies überprüfen ?
Ich habe Marke und Attest mehrfach überprüft und kann keine Unstimmigkeit feststellen.

Liebe Grüße
Peter
Antwort:
Mich macht als erstes stutzig, daß Sie schreiben, Sie hätten eine KOPIE des Attests bekommen? Was macht der Anbieter mit dem Original? Weiterhin die "gleiche" (echte?) Marke mit immer neuen Kopien verkaufen. Da stecken ganz gehörige Betrugsmöglichkeiten dahinter - hoffentlich nicht schon bei Ihnen umgesetzt. Weiterhin schreibt der Michel, und das schon vielen Jahren: MiNr. 1624 U wird derzeit nicht (BPP-)geprüft!

Würden Sie mir bitte einen Scan der Marke und von diesem Attest schicken?
Frage:
06.07.2013
Frage: Guten Tag lieber Herr Köpfer

Ich bin zufällig auf Ihre Webseite gestossen.

Für meinen Schwiegervater, ein pensionierter Internist und passionierter Briefmarkensammler in Berlin, hatte ich bei der
Braunschweiger Firma BOREK ein Abo bestellt mit seltenen Briefmarken aus der Zeit von 1933-1945.

Nun stellte sich schon bei der ersten Lieferung heraus, dass ein Teil der Briefmarken DEFEKT (also für Philatelisten nicht brauchbar, daher weitgehend wertlos) waren.

Auch nach dem Ersatz war bei der dritten Lieferung erneut defekte Wertzeichen dabei. Auch diese wurden umgetauscht, nur wurde nach 3x (DREI MAL!) umtauschen immer nur defekte Ware geliefert.

Frage an Sie: haben diese fehlerhaften Lieferungen SYSTEM? Wird demnach in Masse einfach mal wertloses \"Zeug\" verschickt und zwar wohl wissend, dass die \"dummen\" / häufig unkritischen Kunden nichts monieren?

Danke für Ihre Empfehlung.

Was ist zu tun? Andere potentielle Kunden warnen?

So recht griffig ist die rechtliche Lage ohnehin nicht. Also ein geeignetes Feld um andere zu übervorteilen?

Gruss aus Berlin

Patrick Eichenberger


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Prof. Dr. Patrick Eichenberger
Baarerstrasse 57
CH-6301 Zug / Switzerland
mobile +41 79 312 64 75
www.speech-on-demand.com

Am Hügel 4
D-13437 Berlin / Germany
mobile +49 160 4056 444
www.hauskonzert-berlin.de

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Guten Tag lieber Herr Köpfer

Besten Dank für Ihre ausführliche, plausible und gut nachvollziehbare Erklärung.

Gerne können Sie unseren kurzen Mail-Wechsel weiter verwerten und diesen in Ihrer Rubrik \"Fragen + Antworten einstellen.

Da ich in Zürich Dozent für Wirtschaftsethik auf Master-Stufe bin, so werde ich aus diesem kleinen, wenn auch bedauerlichen Geschäftsfall, eine kleine Fall-Studie für den M.B.A.-Lehrgang ab dem Semester 2013/14 erarbeiten.

Es gibt selbst in unserem modernen Zeitalter der \"globalen Kommunikation\" und der recht gut verfügbaren Informations-Welt dank Suchmaschinen, Google, Yahoo, etc. in der Wirtschaftswelt noch immer viel zu viele schwarzen Schafe, die einen Informations- / Wissensvorsprung schamlos gegenüber \"unwissenden Kunden\" ausnützen. Man nannte das im Handel früher \"Arbitrage\". Hier liegt wohl mit Sicherheit Übervorteilung, wahrscheinlich Betrug und/oder in jedem Fall Fehlinformation mit einer gewissen
Geschäfts-Systematik vor. Stossend, weil hier offenbar gezielt in einer Grauzone operiert wird!

Genau dieses bewusste Ausschöpfen jeglicher Grauzonen auf dem Buckel der \"Kunden\" versuchen wir unseren Studenten zu verdeutlichen, sie darauf zu sensibilisieren und eben solches Geschäftsverhalten auszureden.

\"Wirtschaftsethik beginnt dort, wo das Gesetz endet!\"

Mit freundlichen Grüssen

Patrick Eichenberger

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Schreiben an Borek:

Guten Tag

Erneut habe ich gestern von BOREK eine Werbesendung erhalten.

1. Ich möchte KEINE Werbesendungen, KEINE Mails von BOREK.

2. Für meinen Schwiegervater Dr. Wolfgang Foertsch, Kunden-Nr. 759 87 052, war ich ein Abo bei BOREK eingegangen. Da die gelieferten Briefmarken an meinen Schwiegervater teilweise defekt (beschädigt) waren und selbst nach DREI MALIGEM (3x !!!) Ersatz noch immer defekte Ware geliefert wird, so vermute ich systematische Übervorteilung (auf Deutsch: BETRUG!) des Kunden. Daher möchte auch mein Schwiegervater mit BOREK NICHTS mehr zu tun haben. Das Abo soll gemäss Frau Kerstin (heutiges Telefonat über 0531 205 555) bereits sistiert/gelöscht worden sein.

3. Danke, dass Sie mir sowohl die Löschung all meiner Kundendaten bestätigen, als auch das Stornieren meines Abo bei BOREK zu Gunsten meines Schwiegervaters.

Gelinde gesagt sind Ihre Leistungen enttäuschend schwach und in der Folge hochgradig bemühend, wenn es um die Nachbesserung geht.

Mit freundlichen Grüsse

Patrick Eichenberger
Antwort:
Nein, Sprachlosigkeit verursacht solch ein Vorfall nicht, er ist eher eine weitere Bestätigung all der Vorurteile, die sich bei mündigen Sammlern aufgebaut haben - und schürt weitere.

Die Vermutung liegt nahe, daß man dort überhaupt nicht in der Lage ist, einwandfreies und sammelwürdiges Material zu liefern? Denn es ist doch völlig unverständlich, daß einer der größten deutschen Briefmarkenhändler, der übrigens auch gleichzeitig einer derer mit den allerhöchsten Preisen ist, auch nach zwei Reklamationen eines Kunden nicht in Lage ist, zwar dann immer noch Überteuertes, aber zumindest Sammelwürdiges zu liefern.

Andererseits würde das meine Vermutung bestätigen, daß über 99 % der den Philateliemarkt überflutenden Briefmarken Schrott ist, nicht sammelwürdig und einfach nur wertlos. Gehe ich davon aus, was von Angebotenem für mich persönlich interessant und sammelwürdig erscheint, dann steigt der Schrottanteil sogar stark über diese 99 % hinaus.

Dabei ist noch nicht einmal der Anteil des besonders bei solchen Häusern alles dominierenden, von vornherein als wertlos im Wiederverkauf einzustufenden Machwerks, berücksichtigt.

Und es erhebt sich besonders die Frage, wie viele uninformierte Sammler es gibt, die überhaupt nicht bemerken, wie sie über den Tisch gezogen werden und irgendwann und viel zu spät einfach nur den Totalverlust ihres Investments feststellen müssen?

Mich würde interessieren, ob es im Philateliebereich Institutionen gibt, die den von Professor Eichenberger kolportierten Satz "Wirtschaftsethik beginnt dort, wo das Gesetz endet" in ihrer Geschäftsphilosophie auch nur ansatzweise berücksichtigen. Ich glaube das nicht, eher findet schon das Gesetz keine Beachtung.

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