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Frage:
23.06.2013
Mich. 371, 20 auf 24 Pfg. Warum spricht
man von Urmarke?
Antwort:
Bei Fragen bitte ich darum, immer das Sammelgebiet zu nennen, auf das sich die Michel-Nummer bezieht.

In bestimmten Zeiten, ich denke z.B. an Nachkriegsjahre, wurden, statt neue Marken zu entwerfen und herauszubringen, alte Bestände bzw. mit alten Druckplatten gedruckte Briefmarken aktuellen Umständen angepaßt, also z.B. mit neuen Währungen und / oder Wertstufen überdruckt.

Die mit den alten und dadurch abgenutzten Druckplatten nachgedruckten Marken waren dann häufig von den "alten" Beständen, die noch ohne Fehler waren, unterscheidbar.

Je nach Häufigkeit, ist dann die eine oder die andere Variante mal billig bis auch sehr teurer (siehe z.B. Saarland MiNr. 226 bis 238)
Frage:
21.06.2013
Hallo Herr Köpfer!

Bei meinen Alben bin ich auf ein Album gestoßen, in dem doppelte Marken teilweise zu hunderten gesammelt wurden. Vor allem von den Dauerserien. Ich neige dazu, diese auszusortieren, indem ich nur noch Marken aufhebe, auf deren Stempel Ort und Datum wenigstens teilweise erkennbar sind. Alle anderen Marken würde ich am liebsten entsorgen. Oder was meinen Sie? Gibt es sinnvollere Alternativen, als gleich in den Müll?
Ich selbst sehe eigentlich keinen Sinn darin, diese Art Marken aufzuheben.

Gruß
CHESSBASE
Antwort:
Hallo Chessbase, Sie sehen das absolut richtig. Ich würde jedoch noch einen Schritt weiter gehen und nur Marken mit schönem Vollstempel, nach Möglichkeit natürlich zentrisch, im Album belassen. Die Frage, wohin damit, beantwortet sich fast von alleine: der Wert solcher Marken liegt unter ihrem Brennwert.

Es macht übrigens Spaß, sie durch den Schredder laufen zu lassen.
Frage:
14.06.2013
Traumbilder!
Eine sehr schöne Rubrik, die Sie sich da haben einfallen lassen. Und Sie haben sie auch gleich entsprechend gefüllt. (nur am Rande: bei Einzelmarken reicht die Bildgröße, bei ganzen Seiten muss man doch viel erahnen)

Und das habe ich ja schon befürchtet: Sie haben da in mühevoller Kleinarbeit und anscheinend ganz viel Freude Briefmarken und Belege zusammen getragen, die eigentlich nicht mehr zu übertreffen sind. So habe ich mir ihre Sammlung immer schon vorgestellt. Wenn man weiß, dass es solche Marken gibt, fällt es einem leicht, die Krücken in der eigenen Sammlung auszusortieren.

Was soll aber den Otto-Postfrisch-Sammler dagegen halten? Solche Kleinode sind doch wohl nur aufgrund des Stempels möglich. Zumindest weiß ich nicht, was an meinen postfrischen Marken mit Formnummern auch nur annähernd solchen Eindruck machen könnte. Ich versuche es am Wochenende aber mal;-)
Mit freundlichem Gruß
Joachim
Antwort:
Da muß man die Phantasie halt ein wenig anstrengen! Nein, Sie haben recht, ganze Seiten bringen nichts, das wird künftig vermieden. Ja, und jetzt muß ich schon wieder widersprechen: Da war nie etwas mühevolles oder gar lästiges dabei, einfach nur Spaß - zumindest, als ich das Aussortieren der "Krücken" mal hinter mir hatte.

Ansonsten habe ich mir (m)eine Philosophie erarbeitet und dann ohne Eile verwirklicht. Ich
hatte nie das Gefühl "gegen" irgendwas oder -wen gegenhalten zu müssen. Nachdem ich dann auch noch kapiert hatte, daß Briefmarkensammeln keine Massenveranstaltung ist, war alles sehr befriedigend: Step by step.

Meine ehemalige (Vordruckalben-) Sammlung habe ich nebenher auch noch umgebaut - und sie gefällt mir heute ganz gut.

Sie haben also alle Möglichkeiten.

Frage:
14.06.2013
Die Philatelie in einer der führenden Wochenzeitschriften! Es geschehen noch Zeichen und Wunder ;-(

http://www.focus.de/panorama/welt/tid-30970/report-marke-eigenbau_aid_966700.html

Auch dieser Artikel ist mir nicht selber aufgefallen, sondern wurde mir von einem anderen Sammler im Rahmen einer regelmäßigen Mail, die er als Mitglied eines Briefmarkenforums erhält, zugeschickt.

Der Link zu diesem Artikel des Focus war der erste Link in der Mail. Danach kam dann als Überleitung zu anderen Links auf weitere Artikel, die sich mit den inhaltlichen Aspekten der Philatelie beschäftigen, der folgende Konmmentar:

\"Erfreulicher als solche für die Philatelie schädlichen Meldungen sind Themen, in denen fachkundige Sammler über die Anfangsjahre hochinteressanter Länder berichten, wie hier über die 1858 erschienenen Ochsenköpfe und die Stellung der Hörner auf den Marken\"

Ich musste da unwillkürlich an Sie, Herr Köpfer, denken und freue mich schon auf ihren Kommentar.

Mit freundlichem Gruß
Joachim
Antwort:
Darf ich da widersprechen? Erinnern wir uns. Da hat ein Minister unerlaubterweise schon gedruckte, dann aber nicht verausgabte und damit ungültige Briefmarken zu Portozwecken mißbraucht. Für diese unautorisierten Stückchen Papier, die "ganz zufällig" in Kiloware gefunden wurde (wir Sammler werden nie etwas finden und doch werden weitere auftauchen, lustig oder), zahlten dann unbedarfte, aber kapitalstarke Sammler zwischen € 60.000 bis € 150.000! Die Presse amüsiert sich auch heute immer mal wieder köstlich. Oder der Hype mit den Europamarken, der so grandios in die Hose ging, zwischendurch der eine oder andere Betrug und nun diese Sache im Parteiorgan einer Partei mit finsterem Farbsprektrum. OK, da findet man in den Medien, wenn man nicht gerade 50 oder mehr Jahre zurückgeht, wirklich nichts, was für die Philatelie spräche - sucht und findet dann doch noch etwas positives, na ja, zumindest nicht negatives: Ochsenköpfe! Eine tolle Arbeit, die die Besonderheiten dieser Serie erschöpfend aufarbeitet, ein Mosaiksteinchen der Briefmarkenliteratur, mehr aber auch nicht. Ich finde solche Zeitzeugnisse interessant, sie sind aber als Anreiz für Briefmarkeninteressierte völlig ungeeignet, so eingesetzt eher kontraproduktiv, rückwärtdsgerichtet - und treffen doch, wenig überraschend, die Realität!
Frage:
14.06.2013
Zur Bemerkung des Sammlers, dass bei Auktionen nur Sammelwürdiges angeboten wird, hier ein Gegenbeispiel, auf das mich ein Sammler, mit dem ich in Kontakt stehe, aufmerksam gemacht hat:

http://www.hettinger-auktionen.de/www/PHILNET/HETTINGER/HETTINGER.NSF Link/C4E4BD5A5A49BEDFC1257B810037DF3D?OpenDocument&SessionID=
A58pBv91uux5rXCrVhCF

Dort werden DDR Sondermarkenheftchen angeboten, und zwar Musterheftchen. Diese Heftchen sollten den Leuten, die diese SMH fertigten, als Vorlage dienen und wurden mit einem bestimmten Stempelaufdruck versehen. Wie mir der Sammler erklärte, stimmt der Stempelaufdruck nicht mit dem Originalstempel überein, der im Katalog von Herrn Richter abgebildet ist und ausschließlich für diese Musterheftchen verwendet wurde. Außerdem wurden Musterheftchen immer gefaltet, denn sie sollten ja als Vorlage dienen. In der Auktion werden diese SMH allerdings ungefaltet angeboten.

Dass auch bei Auktionshäusern nicht alles einwandfrei ist, können Sie, Herr Köpfer, bestimmt besser beurteilen. Da gibt es in den Auktionskatalogen ja so einige einfallsreiche Beschreibungen der Lose, von manchen AGBs mal abgesehen.
Mit freundlichem Gruß
Joachim
Antwort:
Wenn ein Briefmarkensammler mit der Briefmarkenlobby, was selten genug passiert, mal ein positives Erlebnis hat, sollte man das einfach so stehen lassen.

Aber, die Auktionshäuser sind ansonsten keinen Deut besser als der übrige Briefmarkenhandel. Ihr Vorteil ist nur, daß sich dort (auch) die sammelwürdigen Objekte einfinden, die dann auf eine oft zahlungskräftige Klientel treffen.

Abseits dieser hier vielleicht etwas häufigeren sammelwürdigen Stücke, versucht man jedoch auch hier den Sammlern mit den kleineren Geldbeuteln das Wertlose, Schrott teuer zu verkaufen.
Frage:
12.06.2013
Zu was zählt eine briefmarke, wo nur das wasserzeichen zu sehen ist?
herkunft saudi arabien
Antwort:
Dazu fällt mir nichts ein.
Frage:
12.06.2013
Sie sprechen mir aus dem Herzen! OHNE EINSCHRÄNKUNGEN!!!
Zu ebay und Qualität: Anfragen meinerseits hierzu (Bedarfs- oder Gefälligkeitsstempel u.a.m.) wurden/werden schlichtweg ignoriert (bis auf eine Ausnahme: Ein Händler in Freiburg/Breisgau). Bereits zu diesem Zeitpunkt trennt sich die Spreu vom Weizen; zu seinem Schrott will sich der Verkäufer nicht konkret äußern!
Bei Auktionshäusern habe ich gegenüber ebay den Vorteil, in der Regel nur Sammelwürdiges anzutreffen und ich kann in aller Ruhe vor Gebotsabgabe die Qualität der Ware gemäß Ihrem SEHR HILFREICHEN "briefmarken-handbuch" kritisch beurteilen.

Antwort:
Willkommen!
Frage:
11.06.2013
Wie begründen Sie unter dem Aspekt der Wirtschaftlickeit, dass ab einem Katalogwert von 25 € eine Marke tiefstgeprüft sein sollte - ergänzende Anmerkungen: Eine Prüfung muss, das sagt uns ja schon der gesunde Menschenverstand, zwingend wirtschaftlich sein. Ich habe im Februar 2013 eine qualitativ gute Bund-Sammlung-gestempelt - nur Bedarfsstempel - oftmals lesbar (1949 bis 1965) zu 10 % des Katalogpwertes ersteigert (= 270 € + NK). Viele Werte, insbesondere die vor 1955, übersteigen bei weitem den Katalogwert von 25 €. Würde ich all diese Postwertzeichen prüfen lassen entstünden mir mehr Prüfgebühren als ich für die Sammlung bezahlt habe und sie somit wert ist.
Änderungen können wir nicht erzwingen!!! Der Markt regelt sich selbst durch Angebot und Nachfrage und wir Sammler kennen die Realitäten (z.B. sind bei BUND + BERLIN nur zwischen 10 und 20 Prozent des Katalogwertes am Markt realisierbar weil das Angebot bei weitem größer ist als die Nachfrage - die Nachlass-Vordruckalben stapeln sich bei den Auktionshäusern!!!). VG W.
Antwort:
Den Prüfern ist Wirtschaftlichkeit, lassen Sie es mich etwas flapsig ausdrücken, völlig "wurscht" und Sammler leben offenbar immer noch in Traumwelten. Fakt ist, daß Briefmarken, die Fehler irgendeiner Art aufweisen, nicht sammelwürdig und damit wertlos sind. Dazu zählen selbstverständlich auch alle nicht les- und damit prüfbaren Stempel . Marken mit zwar lesbaren, aber fragmentartiger Stempeln werden, zumal vom Bund, mit weit unter 10 % des Handelspreises (also Katalogpreises) bei eBay mit Mühe verkauft. Vom Handel und Auktionshäusern wird dafürüberhaupt nichts bezahlt.

Wenn wir überlegen, was geprüft werden sollte und bleiben bei der Sammelart "gestempelt", eine der absolut schönsten und spannendsten Arten Briefmarken zu sammeln, dann sind ausschließlich voll- und bedarfs-, möglichst aber zentrisch und zeitgerecht gestempelte Objekte sammelwürdig. Solche, und nur solche Marken können (müssen aber nicht) mal den mehrfachen Katalogpreis ausmachen, der jedoch überhaupt keine Bezugsgöße für den tatsächlichen Markenwert ist. Er ist, das haben Sie richtig erkannt, ein reiner, gegen uns Sammler gerichteter Händlerpreis. Der Beweis ist die von Ihnen gekaufte Sammlung: Auktionshäuser und Händler kaufen ausschließlich Sammelwürdiges - und das macht fast immer weit unter 2 % einer Sammlung aus. Die restlichen mehr als 98 % kosten NICHTS! Daraus werden dann Sammlung gestaltet, die bei jedem Verkaufspreis 100 % Gewinn bedeuten.

Und wenn es um die Wirtschaftlichkeit geht: Wird eine Marke "höher", also mit Mängeln, geprüft, ist sie nicht sammlewürdig - und prüfgebührenmäßig rausgeworfenes Geld.

Angebot und Nachfrage bilden Preise, nur, daß wir Sammler die Realitäten kennen würden, ist nicht richtig. Wie sonst kann es sein, daß immer noch massenhaft Schrott in allen Varianten gekauft wird, der nie mehr verkäuflich sein wird? Und, doch, wir können Änderungen erzwingen, denn wir Sammler sind das "Volk", der entscheidende Faktor der Philatelie, wir haben die Macht, den Markt zu ändern!

Schauen Sie doch mal in mein "briefmarken-handbuch.de". Z.B. die Stichworte "sammelwürdig", "nicht sammelwürdig", "Qualität" und viele andere Punkte geben Auskunft darüber, wie es gehen könnte.
Machen Sie mit, werden Sie Q1-Sammler - herzlich willkommen.
Frage:
11.06.2013
Wie begründen Sie unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit , dass ab einem Katalogwert von 25 € (= Händlerverkaufspreis) eine Marke BPP-tiefstgeprüft sein sollte (die Prüfgebühren sind ja nicht gerade gering)?
Nach meiner Erfahrung sind Katalogpreise reine Phantasiepreise, der tatsächlich zu erzielende Marktpreis - auch bei geprüfter Ware!!! - liegt weit drunter (zum Beispiel bei Bund 10/ungeprüft bis 20/geprüft Prozent vom Katalogwert - zumindest hier bei uns im Rheinland bei Auktionen). VG W.
Antwort:
Da gebe ich Ihnen zu 100 % recht! Nur habe ich, wenn ich meine Marken prüfen lassen möchte, keine Alternative: Anerkennen oder ablehnen.

Da mir das zu wenig ist, kämpfe ich für Anderungen. Die sind meiner Meinung nach jedoch nicht über die Prüfer zu erreichen, sondern darüber, daß die Kataloge tatsächliche Werte wiedergeben, um die herum sich dann das philatelistische Geschehen abspielt.

Dazu müssen aber erst einmal alle Sammler ihr Sammelverhalten umstellen und dieser Briefmarkenlobby die Stirn bieten, ihr die Basis für ihn unlauteres Gebahren entziehen.
Frage:
06.06.2013
Da ich soeben auf Stempedia diese Manipulationen hochladen wollte, wurde ich nach einem Link gefragt. Dieses Feld ließ ich frei und wollte das Bild von meiner Festplatte hochladen. Danach erhielt ich eine Fehlermeldung, weil dieser Link fehlte.
Sollte man das nicht besser so gestalten, dass der Link nicht zwangsweise nötig ist?
Denn welchen Link soll man da eintragen? Den Anbieterlink aus Ebay? Geht nämlich nicht, weil es diesen Link nicht mehr gibt.
Ich versuchs noch mal mit Hochladen.
Gruß
CHESSBASE
Antwort:
Zwischteitlich wurde der Eintrag gemacht.

Ich hätte jedoch die Bitte, Chessbase, die Vorderseite der Marke abzubilden, damit alle Sammler sehen können, wie dieser "Falschstempel" aussieht.
Danke und Grüße
Günther
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