Besucher seit 17.08.11
Gesamt1.033.001
Heute: 424
Gestern: 546
Impressume-mail sendenZum GästebuchYou Tube Film
Der LeitfadenDas Buch
Der Download
Fragen + Antworten
Hier können Sie ganz schnell mal eine Frage stellen. Soweit es in meiner Macht steht, beantworte ich sie gerne.
Ihr Frage:

Maximal 5000 Zeichen.
Übrig  Zeichen
Spamschutz: Wieviel ist 11 + 2

614 Fragen und Antworten
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46
47
48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62
Frage:
31.05.2013
Guten Abend, Herr Köpfer! Sind meine Qualitätsansprüche unrealistisch?

Was sagen Sie zu folgender Korrespondenz zwischen mir und einem aus meiner Sicht seriösen Händler:
"Suche SCHWEIZ-Sammlung, möglichst nur zentrische, les- und prüfbare Bedarfsstempel und die Unversehrtheit der Marken (z. B. keine Papierschäden) muss gegeben sein".
AW
\"Habe ich leider nicht im Angebot und gibt es auch nur höchst selten\".
VG
W.

Antwort:
Nein, sind sie nicht, denn nur solche Marken haben über alle Ebenen hinweg einen verläßlichen Wert, sind sammelwürdig.

Die Antwort des Händlers habe ich so erwartet, denn sie, die Händler, sind nicht auf Qualität und damit in Zusammenhang stehendem Service ausgerichtet, sondern überwiegend auf Umsatz mit Abos, Machwerk und Zubehör. Damit erreichen sie auch einen Anteil von weit jenseits 80 % aller Sammler.

Fazit ist, daß Sie kaum eine Sammlung nach Ihren Qualitätsvorstellungen einfach irgendwo so kaufen können. Die müssen, nein, die dürfen Sie sich mit allergrößten sammlerischen Mühen und damit durch nichts zu ersetzendem Genuß, selbst zusammensuchen. Und ich weiß, von was ich rede: Gerade letzte Woche konnte ich mal wieder einen Eckrand-Jugendmarkensatz mit Formnummer, ideal zentrisch von einem kleinen Berliner Postamt gestempelt, zu einem sogar sehr günstigen Preis kaufen. Ein "kleines" Objekt, das allergrößten Spaß bereitet.

Mein Rat ist, sich auf einzelne Objekte zu konzentrieren und so im Verlauf von vielen Jahren eine Sammlung zusammenzutragen, wie Sie sie sich vorstellen.


Frage:
29.05.2013
Lieber Günther Köpfer!
Durch Erbschaft erhielt meine Tochter eine Riesenmenge Marken. Dadurch bekam ich selbst das Markenfieber und wandte mich als Hauptbereich Berlin/West zu, dass ich nun voll durchorganisiert habe. Ihrem Wunsch, dies einmal zu dokumentieren, werde ich gerne nachkommen, dauert aber noch sicherlich einige Wochen.

Nun zum Teil 2 und meiner eigentlichen Frage.

Ich habe:

a: Ausreichend leere Einsteckalben
b: Viele Marken BRD (soll mein nächster Bereich sein).

Die BRD-Marken sind teilweise wahllos einzeln oder doppelt oder auch gut sortiert irgendwo vorhanden.
Es gibt Blöcke, es gibt waagerechte Paare, mit Oberrand und Unterrand usw. usw.

Wie fange ich nun mit den ersten \"gefundenen\" BRD-Marken an, diese ordentlich in die Steckalben einzusortieren, ohne dass ich laufend wieder die Marken in andere Zeilen packen muss.

Meine erste Idee war: Pro Alben\"zeile\" eine Michel-Nummer. Das könnte aber falsch sein, weil größere Marken die darüberliegenden verdecken, Blöcke sowieso ..

Mit anderen Worten: Ich habe eigentlich alle Mittel der Welt, um diese Marken in die Steckalben zu packen, aber anscheinend für Steckalben nicht das richtige System.

Mein \"Berlin-System\" hingehen ist eine Wucht, verbraucht aber sehr viel Platz. Derzeit sind es 11 A4-Ordner, als eigen gestaltete Albenblätter mit allen Varianten, die man sich vorstellen kann. Von waagerechten Paaren bis hin zu 4er-Blöcken mit Eckrändern usw.

Das könnte, will ich aber nicht mit anderen Gebieten machen. Dennoch müssen die restlichen Marken ja erst mal sortiert sein, bevor ich sie evtl. verkaufe, um die Berlin-Sammlung zu ergänzen.

Gibt es also einen guten organisatorischen Tipp, wie man große Markenbestände in Steckalben sortiert?

LG
CHESSBASE

Antwort:
Nein, da habe ich auch keine Lösung. Trennung nach postfrisch und gestempelt ist ja klar, daß defektes und nicht sammelwürdiges sofort in den Papierkorb kommt, auch.

Die nächste Frage ist, ob Sie Bund tatsächlich verkaufen wollen. Wenn ja, warum dann erst in Alben sortieren und nicht gleich auf verkaufsfähige Steckkarten?

Wenn aber doch in Dubletten-Steckalben, dann, ich kenne Ihren Sammlungsumfang nicht, kann man pro 15, 10 oder auch 5 Jahre ein Album wählen und dann entsprechend viele Seiten zuordnen.

Steckalben sind jedenfalls die beste Lösung, ums Umsortieren kommt man aber, wenn man nicht gerade 08/15-Sammler ist, trotzdem nie herum. Ich habe sammlungsmäßig ursprünglich großzügig geplant und bin nun überall an den Grenzen - aber nicht unter Druck. Die Erweiterung kann ich in Ruhe mit weiteren Alben durchführen.

Im Gegensatz zu den Dublettenalben geht es jedoch bei der Sammlung eher um das
Visuelle, ums Anschauen und Genießen.
Frage:
25.05.2013
Guten Morgen Herr Köpfer!
Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.
Zusatzfrage:
Sie schreiben
\"um die zentrisch gestempelten Versionen der letzten 50 Jahre haben Sammler sich wenig gekümmert\".
Mit zentrisch gestempelt meinen Sie doch nur die tatsächlich gelaufene Exemplare und nicht die maschinellen, zentrischen Gefälligkeitsabstempelungen der Versandstelle?
Herzliche Grüße
Wieschollek
Antwort:
Richtig, wobei ich den zentrischen Stempel, den sich ein Sammler von "seinem" Postamt hat abschlagen lassen, als absolut sammelwürdig betrachte.
Frage:
25.05.2013
Sehr geehrter Herr Köpfer!
Vorab ein großes Kompliment für Ihre Webseite. Da macht die Philatelie wieder richtig Freude.
Frage:
Es geht um die Briefmarken der SCHWEIZ - welche Jahrgänge (gestempelt, keine maschinellen Gefälligkeitsstempel!) sind sammelwürdig (keine Massenware), ggf. auch später noch veräußerbar?
Ihrer Antwort sehe ich mit Interesse entgegen und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Wieschollek

Antwort:
Die allgemeine Philatelie ist für alle Sammler rund um den Erdball überall der gleiche Einheitsbrei": Abos und Machwerk. Die Schweiz bildet hier keine Ausnahme.

Aber, das ist ja auch nicht Briefmarkensammeln. Von partiellen Unterschieden abgesehen, sind in ALLEN Ländern die Q1-Ansprüche die gleichen: Keine Abos, kein Machwerk, aber möglichst zentrische, zeitgerechte, schöne Stempel normaler Postämter auf EZM, Einheiten, Marken mit Rändern, am besten mit Randzudrucken, die in der Schweiz, so empfinde ich, sehr vielfältig, noch nicht die ihnen gebührende Aufmerksamkeit bekommen, Zusammendrucke, besonders auch aus Blöcken!, Markenheftchen (die Pro Juventute und Pro Patria-Heftchen halte ich nicht für entwicklungsfähig!) sowie Ganzsachen (besonders Mehrfachfrankaturen).

Zur Frage: ich denke, daß es keine speziell zukunftsträchtigen Jahrgänge gibt, die alten und älteren werden nur mehr nachgefragt - und so höher beboten. Um die zentrisch gestempelten Versionen der letzten 50 Jahre haben Sammler sich wenig gekümmert - und es wird auch noch wenig danach gesucht. Das ist allerdings für den, der das erkennt, etwas Besonderes.

Die Randbesonderheiten werden natürlich auch im postfrischen Bereich die gesuchten bleiben / werden.
Frage:
21.05.2013
Eine Frage zu DDR Block 7 , normalerweise laut Katalog hat er eine Abmessung von 92x52mm. Meiner hat bestens geprüft von Mayer 91x52mm. Liegt das in der Toleranz und ist das so ok?
Vielen Dank und Gruß Bernd.
Antwort:
Nach meinen Erfahrungen haben Blöcke häufig unterschiedliche Abmessungen, die, so sie nicht extrem sind, unbeachtet bleiben können. Den Weihnachtsblock 7 von Berlin gibt es z.B. in Übergöße (70 x 93 statt 65 x 93), der dann auch höher bewertet wird. Ich habe diesen Block jedoch auch in 65 x 91, was man wiederum vernachlässigen kann, denn "abschneiden" kann man immer - und daran kann niemand Interesse haben.

Ihr Block ist also OK.
Frage:
19.05.2013
Was sind Gummibügen
Antwort:
Darf ich hier auf das "briefmarken-handbuch.de" verweisen, wo ich diesen und viele anderen Begriffe schon beantwortet habe?
Frage:
07.05.2013
Ein Kommentar zum Beitrag vom 1. April:

Zitat: \\"postfrisch ist immer mit gummi, alles andere ist nicht postfrisch,
höchstens ungebraucht\\"

Das ist so definitionsgemäß nicht richtig. Postfrisch = wie von der Post verausgabt - und es gibt tatsächlich Ausgaben ohne Gummierung
Sven

Antwort:
Hallo Sven, auf Deutschland bezogen, fällt mir hier keine Ausgabe ein, wobei ich natürlich weit davon entfernt bin, über alles Bescheid zu wissen. Vielleicht nennen Sie uns ein paar Beispiele, die man dann hier aufführen könnte.

Gerne bin ich bereit, "postfrisch" z.B. um den Zusatz "... es sei denn, die Marken wurden ohne Gummierung verausgabt" zu erweitern.
Frage:
04.05.2013
Frage: Hallo!Nachtrag zur Frage mit W31. Sie schreiben, dass bei W31 die Werbung R5 links an der liegenden Marke anhängen würde. Ich habe nochmal im Handbuch-Katalog Markenheftchen nachgesehen und dich glaube, sie meinen das "andere links", nämlich dass links die Marke horizontal zu sehen ist und dann rechts R5 vertikal :-)? Gruß CHESSBASE

Antwort:
Hallo CHESSBASE,

laut Michel ist W31 "R5+4" (TAB also links), W29 (TAB rechts) wäre 4+R5.

Gruß

Günther Köpfer
Frage:
02.05.2013
Hallo Herr Köpfer!

Was ist das für eine Marke:

http://www.groehler.de/ebay/w31.jpg

Der Verkäufer sagt, es sei \"W31\", weil ... ich zitiere:
\"sobald die Schrift lesbar ist, sind es auf jeden Fall W-Werte.\"

Ich bin da anderer Meinung und denke es ist S8 (mit R5).

Es wäre recht wichtig, wenn ich die Antwort rasch erhalten könnte. Ich bin nach der Abbildung aus dem Michel \"Handbuch -Katalog Markenheftchen\" sicher, dass es S8 ist. ...

Viele Grüße
Valeri alias CHESSBASE
Antwort:
Sie haben Recht, das ist ganz zweifelsfrei S8! Wäre es W31, dann würde die Werbung R5 links an der liegenden Marke anhängen.
Frage:
29.04.2013
Hallo Herr Köpfer! Erst einmal muss ich zitieren: \"Ich habe gelesen, daß aus dem Osten, wo immer das sein mag, teils \"schlampig\" gefälschte und somit leicht als solche erkennbare, Dauerserienmarken angeboten werden, die die Sortiermaschinen der Post sofort als Fälschungen erkennen und aussortieren.\"

Dann möchte ich auf meine schon zurückliegende Idee verweisen, dass ich eine Marken einscannen könnte und dann eine Antwort bekäme, die den Wert bzw. die Echtheit der Marke beurkunden könnte.

Wenn das so wäre, würde ich mich freuen. Aber in dem Fall hier mit den /briefboxen/ wäre ja auch denkbar, dass jemand echte marken \"hat\" und geld braucht oder echte marken \"geklaut hat\" und diese verkaufen will.

Solche Verkäufe sind natürlich immer ein Risiko. Man könnte sich aber durchaus dagegen absichern.

Ihr Video habe ich gesehen. Den Inhalt kannte ich zwar aus Ihrem Buch. Aber sind an den Briefmarken näher dran als ich! Denn ich hab Bauch *ggg*.

Vielleicht sieht man sich ja mal irgendwann.

Und Ihr Stammtisch ist eine gute Idee, aber leider nur bedingt für das Internet geeignet.

Sie sollten sich ein gutes Forum einrichten. Einige Freunde von uns haben eines. Hier haben wir ein schönes kostenloses Forum integrieren könnnen

http://www.forumkostenlos.com/

Sollten sie damit nicht weiterkommen, einfach melden .. Ich schau mal, ob ich helfen kann..
LG
CHESSBASE=Valeri
Antwort:
Warum sollte man, wenn man das Risiko scheuen müßte, "öffentlich" verkaufen, wenn man das an Direktkäufer besser (über 90 % des Frankierwerts), schneller und ohne Risiko könnte?

Was die Prüfung angeht, schließe ich mich Ihren Träumen an - und es ist ja auch nichts unmöglich. Ich meine aber, das würde allein schon daran scheitern, daß ein solches Programm keine subjektiven Prüffähigkeiten, ohne die geht garnichts, haben könnte.

Mein "Stammtisch" ist die Grundform des Forums und in seiner jetzigen Form für "allgemeine Fragen und Antworten" zuständig. Wenn, was ich hoffe, die Beteiligung lebhafter wird, stelle ich mir vor, daß sich Gruppen Gleichgesinnter bilden, die sich dann in eigene "Diskussionsräume" zurückziehen können, um dort ihre Spezialisierung auszuleben. Einige von unendlich vielen Möglichkeiten wären die Räume "Berlin", "Randzudrucke", "Rollenmarken", "Markenheftchen", "DDR", "Bund", "Sehenswürdigkeiten" und und und. Dann wäre der heutige "Stammtisch Stampedia" für die ideal und präsent, die sich noch mit grundsätzlichen Fragen beschäftigen oder aus dem Text meiner Seiten heraus Verständnisfragen haben.

Ansonsten finde ich, daß die bestehenden Foren einmal sichtbar unter fehlenden Spielregeln leiden, über Grundsätzliches kann man meiner Meinung nach nicht streiten, bzw. Streit hat dort überhaupt nichts zu suchen, und zum Anderen von Vertretern der heutigen Briefmarkenlobby durchsetzt sind, die jede gegen sie gerichtete Diskussion "abwürgen".

Seien Sie, CHESSBASE und natürlich alle anderen auch, herzlich dazu eingeladen, ab kommenden Sonntag, ab 10.00 Uhr, mitzuhelfen, Fragen zu stellen, Antworten zu geben, um den Traum vom "schönsten Hobby der Welt" Wirklichkeit werden zu lassen.
Zurück zum Seitenanfang