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Frage:
26.04.2013
das hat zwar nichts mit sammeln zu tun, aber vieleicht hat ja jemand druchblick.

es gibt (u.a. ebay)\"briefmarkenboxen\" die deutlichst unter wert angeboten werden. ist sowas legal? (z.b. 100 x 1,45 für 70€) nicht, daß ich dann meine briefe mit hehlerware beklebe,
schließlich sind postwertzeichen ein offizielles zahlungsmittel, und wer verkauft schon 100€ für 50? meine bank jedenfalls nicht.
mfg
das fragezeichen
Antwort:
Gültige Briefmarken werden von speziellen Aufkäufern mit über 90 % ihres Frankaturwerts bezahlt. Wäre die angebotene "Briefmarkenbox" also normale und reelle Ware, könnte sie der Besitzer ohne werblichen Aufwand dort verkaufen. Ich habe gelesen, daß aus dem Osten, wo immer das sein mag, teils "schlampig" gefälschte und somit leicht als solche erkennbare, Dauerserienmarken angeboten werden, die die Sortiermaschinen der Post sofort als Fälschungen erkennen und aussortieren.

Man kann vor solchen Käufen nur warnen: 100%iger Verlust ist garantiert.
Frage:
25.04.2013
Hallo und guten Tag Herr Köpfer,
ist es richtig, daß gestempelte Rollenmarken nicht geprüft werden können?
Ich vermute wegen fehlender Gummianteile?
Gruß
Peter
Antwort:
Gestempelte und echt gebrauchte, also aufgeklebte und dann abgelöste Rollenmarken, weisen oft nur noch fragmentartige Nummernreste auf, die oft kaum prüfbar sind. Ich könnte mir da eine leichte Manipulierbarkeit vorstellen. Je eindeutiger die Nummer zu erkennen ist, desto wahrscheinlicher wird auch die Prüfbarkeit, der irgendwann nichts mehr im Wege steht - wenn man darüber hinaus auch den Mindestwert von € 20,-- bis € 25,-- erreicht.
Frage:
25.04.2013
Hallo Herr Köpfer,

wie ist ein Fingerabdruck auf einer gestempelten Marke mit Originalgummierung (KBWZ) zu werten?
Gruß
Christian
Antwort:
Eine gestempelte Marke ist nicht mehr postfrisch - und somit der Fingerabdruck wenig relevant. Aber! KBWZ, die in die Klasse der sammelfähigen (nicht sammelwürdigen!) Objekte gehört, werden wohl überwiegend mit Original-Gummierung gesammelt und somit liegt es beim interessierten Sammler, wie er eine solche Beeinträchtigung einstuft.
Frage:
12.04.2013
Guten Abend Herr Köpfer!

Wie bereits mitgeteilt, habe ich erstmalig Marken zur Prüfung nach Berlin zu Andreas Schlegel geschickt. Es sind nur wenige Marken. Trotzdem habe ich bisher nicht einmal eine Kundennummer mitgeteilt bekommen.

Das scheint irgenwie normal dort zu sein, wenn ich Ihren Hinweis richtig interpretiere, dass man dort mal auf die Prüfungsordnung hinweisen sollte?

Das bringt mich auf die Idee, selbst zum Prüfer zu werden oder jemanden, den ich kenne, dazu ausbilden zu lassen.

Nun die eigentliche Frage:

Wie kann ich od. einer meiner Bekannten Prüfer werden? Dann geht das sicher schneller als über Berlin :-)

LG
CHESSBASE
Antwort:
Hallo Chessbase, gut gedachz, aber leider nicht realisierbar. Das nimmt man sich nicht vor, sondern wird irgendwann aufgrund seines sehr umfangreichen Wissens damit in Verbindung gebracht. Das kann man auch nicht lernen, sondern man wird sich z.B. in sein Spezialgebiet über Jahre hinweg hineinarbeiten, unzählige positive und negative Erfahrungen machen, Berge von Vergleichsmaterial zusammentragen - und dann sein Wissen einbringen können.

Ich habe den Zeitaufwand bzw. die Umstände für eine Prüfung einfach akzeptiert und kümmere mich um wichtigeres, erfreulicheres.

Vielleicht können wir das morgen beim Stammtisch nochmal kurz streifen?

Grüße und einen schönen Abend

Günther Köpfer
Frage:
09.04.2013
Hallo Herr Köpfer,

nochmal Markenheftchen:
Gibt es auch Markenheftchen mit Bogenzählnummern am aufgeklebten Rand oder wurde bei den Markenheftchen darauf geachtet das der Rand der eingeklebt wurde frei von irgendwelchen Aufdrucken war?
Gruß Didi
Antwort:
Ja, die gibt es, sie werden jedoch, weil die MH ja nicht aus Markenbögen, sondern im Endlosdruck hergestellt werden, Randziffern (RZ) genannt. Diese RZ sind 5-stellig, wobei die aber immer 4 plus 1 getrennt werden, also auf einem MH-Rand vier, auf dem danebenliegenden 1 RZ. Die RZ gibt es von fragmentartig bis voll sichtbar - und sind alle sammelwürdig.
Frage:
05.04.2013
hallo,
herr köpfer!

hätte eine frage zu berlin mi-nr. 132,133,134

auflage laut michel
1.300.000 sätze
davon 36.100 auf fdc,
bleiben
1.263.900
sprich von jeder marke gibt es
421.300 stück
gehe von 100er bogen aus, dann
4.213 bogen
heißt auch 4.231 rechte ecken unten, mit formnummer 1 und 2,
wenn jetzt formnummern 1 und 2
heißt das doch für jede formnummer 2.165
sollte es eine 3te geben dann sind ja alle formnummern noch seltener.

gruß
philahel
Antwort:
Die MiNr. 132 - 134 wurden in 50er-Bogen verausgabt, sodaß die im Prinzip richtige Rechnung sich etwas ändert.

Da man nicht weiß, wieviele FN (oder auch andere Randzudrucke, die für den Schalterbeamten allesamt Abfall waren) tatsächlich in Sammlerhände gelangten und wieviele davon gestempelt oder auch auf Brief landeten, sollte man einfach die Bruttorechnung aufmachen: 1,3 Mio. Auflage je Marke geteilt durch 50 = 26.000 rechte untere Ecken, geteilt durch zwei Formnummern (1+2) = 13.000 je FN.

Das regt doch die Phantasie wirklich an.
Frage:
05.04.2013
Hallo Herr Köpfer,

ich habe die Berliner Markenheftchen 4a und 4b. Ich habe mir diese seit langem mal wieder genauer betrachtet, dazu meine Frage. Das MH 4b sieht bei mir aus, als ob es geschnitten wäre. Oben links hat es eine Schnittkante, je weiter man nach rechts geht, desto mehr ist eine ganz kleine Perforation zu erkennen, sowohl oben als auch unten. Kann es sein, dass die Marken für die MH früher auch aus den Bögen geschnitten wurden und dadurch solche Schnittkanten entstanden sind, C und D Werte gibt es ja erst seit MH 9. Das MH 4b ist auch noch komplett zu an beiden Seiten geschlossen, oder bin ich hier einer Fälschung aufgessen.
Vielleicht können sie helfen.
Gruß Dietmar
Antwort:
Die MH bis zum MH 8 wurden manuell aus Bögen getrennt, MH 4 also aus MHB 3 und ebenso von Hand in die Heftchenblätter eingefügt. Die einzige Erklärung für Ihr "verschnittenes" MH ist wohl schiefes Einkleben und anschließendes Zuschneiden, bei dem die Zähnung schräg verlaufend gekappt wurde. Das ist sicher keine Fälschung. Sammelwürdig als "Produktionsfehler" oder "Versehen" ist es aber auf jeden Fall, wobei man eine höhere Bewertung aber kaum erwarten kann.
Frage:
03.04.2013
Frage: hallo,

ich verliere langsam wieder die lust am sammeln.

nur noch lug und trug?

http://www.ebay.de/itm/Berlin-2X-SA-dunnes-Papier-sauber-tiefst-Schlegel-BPP-M-50-348-528-/310641609386?pt=Briefmarke&hash=item4853aecaaa

nachgezähnt???

gruß
philahel
Antwort:
Ich sehe hier kein Problem - die Marke scheint einwandfrei und der Verkäufer gibt Garantien, wenn negativ geprüft würde.

Daß die Sammler belogen und betrogen werden, ist Tatsache und eindeutiges Thema meiner Seiten. Die Kunst? ist nun, das zu erkennen, zu vermeiden und daran vorbei Spaß am Sammeln zu haben.

Also, Tempo rausnehmen und das ohnehin
wenige Sammelwürdige anpeilen.

Bis Sonntag beim Stammtisch.

Günther
Frage:
29.03.2013
Hallo und guten Abend Herr Köpfer,
ich bin recht unerfahren mit Briefmarken. Meine Frage, ich habe bei Ebay ein Angebot gesehen und wollte fragen wie es möglich sein kann, dass eine Marke die erst Anfang April erscheint, aber dennoch schon Wochen vorab im Umlauf ist. http://www.ebay.de/itm/181105399351?ssPageName=STRK:MESOX:IT&_trksid=p3984.m1559.l2649
Haben solche Marken einen Sammlerwert? Bzw. ist diese Marke überhaupt echt?
Danke und frohe Ostern :)
Antwort:
Hier hat ein Schaltermitarbeiter den Stempel versehentlich falsch eingestellt, mehr nicht, einfach nur bedeutungs- und wertlos. Ware das etwas wert, würde es zu einer "Massenraritätenproduktion" mit so "Seltenheiten" wie dem 31. Februar und 1913 statt 2013 kommen.

Frage:
29.03.2013
Ich möchte keine Frage stellen - Ich will einfach mal ein Kompliment für Ihren Einsatz loswerden. Und das machen Sie alles unentgeltlich! Alles dafür, dass Philatelie wieder zur Qualität wird - so habe ich das jetzt gelernt - von Ihnen! Mein Opi hat mir eine stattliche Briefmarkensammlung hinterlassen. Der ist 20 Jahre tot. Jetzt habe ich das erste Album geöffnet - mit dem Ergebnis: Ich habe keine Ahnung! Ich arbeite mich jetzt seit 4 Wochen an das Thema heran - und Dank Ihnen, bin etwas klüger geworden. VIELEN DANK! Ines
Antwort:
Keine Frage und trotzdem eine Antwort: Lassen Sie sich viel Zeit, in dieses wunderbare Hobby hineinzufinden. Sammeln Sie erstmal möglichst viel Wissen, denken ausschließlich selbst - und vor allem immer logisch. Philatelistische Wertigkeit geht IMMER nur mit Q1-Qualität sowie Angebot und Nachfrage einher.
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