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Frage:
19.03.2013
Noch mal eine Frage, hoffentlich keine dumme. Ich habe eine kreisrunde Marke im blau mit weissen Zacken und der Aufschrift: KAISERL. DEUTSCHES POSTAMT. In der Mitte befindet sich ein grosser Adler und darunter ein Posthorn. Ich dachte zunächst es wäre eine deutsche Ausgabe. Dann kam ich auf Österreich und schliesslich China. Nothing. Welchem Land kann ich dieses zuordnen? Oder ist es nur ein Stück Papier ohne Wert? Grüsse von Veronika
Antwort:
Da muß ich leider passen und die Frage an die Q1-Freunde weitergeben: Wer kann Veronika helfen?

Frank meint: Anfragen ohne Bild sind schwer zufriedenstellend zu lösen. Mit etwas Phantasie würde ich aber auf eine Siegelmarke tippen, was allerdings nicht in unser Sammelgebiet einzuordnen wäre.
Frank
Frage:
19.03.2013
Sind die Marken im 4er-Block, ob mit oder ohne Randstreifen \"wertvoller\"? Ich habe zwei kleine Alben voll und kann im Michel-Katalog keine Preisangaben finden.
Antwort:
Ja, die sind (oft) wertvoller und haben somit fast immer auch mehr Wert, als die Summe der Marken. Nur, da kann man die Wertangaben der Kataloge nicht zugrunde legen, da das Handelspreise sind, die mit dem Sammlerwert der Marken überhaupt nichts zu tun haben.

Der Michel-Spezial führt im Übrigen und überwiegend lediglich die Paare von DS auf, die es in Rollen- und Bogenform gibt.

Bei der modernen Massenmarken (ab ca. 1955) wird sich auch, zumindest im postfrischen Bereich, kein Mehrwert finden lassen. Die Preisfindung ist also nicht einfach.
Frage:
17.03.2013
Ich habe am 05.03.2013 per Übergabe-Einschreiben Marken an A. Schlegel geschickt und bisher noch nicht erfahren, ob dies eingegangen ist. Auf meine Anfrage, wann ich denn das Formular „ANERKENNUNG – VEREINBARUNG FÜR PRÜFAUFTRAG“ unterschrieben zurückbekomme, gab es auch noch keine Antwort. Sind "die" dort immer so langsam? Denn es waren schon einige Werte, die ich dorthin geschickt hatte.

LG
CHESSBASE
Antwort:
Ja, es dauert alles ziemlich lange, teils über 6 Monate.

Ich versende meine Prüfsendungen mit Rückschein, dann habe ich die Bestätigung nach wenigen Tagen automatisch und rufe den Prüfer nach vier, fünf Monaten an, um zu fragen, wann ich mit der Rücksendung rechnen kann - Hinweis auf 6-Monatige Prüfgarantie hilft.
Siehe "Prüfsendung" im Handbuch.

Von Schlegel habe ich die "Anerkennung der Vereinbarung zur Prüfordnung" im Übrigen nie bekommen.
Frage:
14.03.2013
Was bedeutet Fotoattest?

Antwort:
Das ist eine Variante, die Echtheit einer Briefmarke zu dokumentieren. Statt eines Prüfstempels, der auf der Rückseite einer Briefmarke von einem Prüfer aufgestempelt wird, wird hier ein Dokument erstellt, das ein Foto des zu prüfenden Objekts sowie eine Beschreibung und qualitätsmäßige Bewertung beinhaltet.
Frage:
13.03.2013
Was sind ūberhaupt gestrickte Briefmarken?
Antwort:
Ein lustiger Druckfehler. Nein "gestrickte" Briefmarken gibt es nicht, nur gestickte. Z.B. die Schweiz, Österreich unf Italien haben solche Marken verausgabt. Die sind im normalen Postverkehr kaum verwendbar und kaum philatelistisch stempelbar. Das ganze ist wohl mehr ein werblicher Gag.
Frage:
13.03.2013
Frage: Was hält der Fachmann von so einem Ebay-Angebot?

http://www.ebay.de/itm/370774601229?ssPageName=STRK:MEWAX:IT&_trksid=p3984.m1423.l2649

CHESSBASE
Antwort:
Dagegen ist prinzipiell nichts zu sagen. Die guten Werte sind geprüft, offensichtlich, obwohl das nicht ganz einwandfrei zu sehen ist, auch tiefstgeprüft und die Echtheit darüber hinaus wird ebenfalls ohne
Einschränkung garantiert.

Ansonsten ist natürlich festzustellen, daß es sich durchweg, typisch für Vordruckalben, um Einzelmarken handelt. Bei einem Gebot sollte man also nur die Marken bis 1955 berücksichtigen.

Grüße aus einem nun ebenfalls leicht mit Schnee bestäubten Freiburg

Günther Köpfer
Frage:
02.03.2013
Endlich Sonne in der Pfalz!
Da habe ich gleich wieder eine Frage. Da ich natürlich auch gern die Markenheftchen von Berlin sammle, habe ich eine "Berlin Mi Nr W 35 gestempelt" gefunden. Nun ist der Stempel kein Massenstempel, sondern in Zweibrücken gestempelt worden, aber wohl doch ein "Gefälligkeitsstempel", da die Marke schön gestempelt mit vollwertiger Gummierung ist.

Sie hat einerseits als gestempelte Marke ihren Zweck nicht erfüllt, andererseits aber ist sie sicher mit diesem Stempel und Güte auch nicht so oft vorhanden.

Da ich aber gern meine selbst gebastelten Vordrucke auch hiermit füllen würde, stelle ich mir/Ihnen die Frage, ob trotz des Gefälligkeitsstempels so etwas sammelwürdig ist?

Sie sind ja nicht unbedingt der Freund von Vordruckalben. Aber ich habe eines "erfunden" und selbst gebastelt, dass ich jederzeit ergänzen, ändern, erweitern kann wie ein Baukastensystem. Und egal, ob Marke mit Rand oder ohne, ob 4er-Block oder Paar, alles wird genau dort abgelegt, wo es hingehört. Und wenn unverhoffte Kreationen, z.B. Briefe, dazu kommen, hätten sie ordentlich an der richtigen Stelle ihren Platz.

Denn man muss ja an die Erben denken! Und deshalb ist dieses System quasi ein Michel-Katalog für West-Berlin, in dem dann die Originale eingebaut sind..




Antwort:
Ich bin erfreut zu hören, daß es die Sonne doch noch gibt!

Meine Art Briefmarken zu sammeln ist kein Dogma, sondern, aufbauend auf grundsätzlichen Voraussetzungen, nur eines von vielen möglichen Beispielen - und übertragbar auf den gesammten Q1-Bereich der Philatelie.

Berlin ist bundgestempelt absolut sammelnswert und Ihr ZD W 35 je nach Stempel sicher eine kleine Besonderheit. Man muß sich bei in der Bundesrepublik abgestempelten Berliner Marken nur darüber im klaren sein, daß es davon teilweise sehr viele gibt. Umgekehrt sind Bundmarken mit Berliner Stempel (wenn sie nicht gerade von Berlin 12 und vom Ersttag sind), am besten von kleinen Berliner Postämtern, auch Leckerbissen - beste Stempel vorausgesetzt!

Gefälligkeitsstempel sind für mich nur die Versandstellen- und die massenhaften Ersttagssonderstempel, denn hier kann man die Manipulation klar zuordnen. Auf keinen Fall aber die, die sich ein Sammler auf seinem Postamt beschafft oder gar Briefe, die Sammler versenden!. Entfernen Sie bei Ihrem W 35 die Gummierung und schon ist das unzweifelhaft eine Besonderheit, denn, so die Frage, wie will man dann "Gefälligkeit" nachweisen und, viel wichtiger, wie oft gibt es dieses Stück?

Massenhafte (auch private) Gefälligkeitsstempelung nimmt sich i.Ü. selbst die Bedeutung und den Wert, da braucht es keine Gedankenmanipulation.

Ich bin kein Freund der herkömmlichen Vordruckalben. Warum das so ist, habe ich ausführlich beschrieben. Wenn Sie sich etwas besonderes ausgedacht haben, würde mich das im Interesse aller Briefmarkenfreunde interessieren. Schicken Sie mir doch mal ein paar Bilder davon, denn das hört sich gut an.

In dem Moment kommt übrigens auch bei uns die Sonne durch und zeigt, warum heute Sonntag ist!
Frage:
25.02.2013
Bei wem kann ich seriös einen Posthornsatz kaufen?
Antwort:
Ich habe ihn per Auktion im Internet gekauft. Nicht als kompletten Satz, sondern Stück für Stück und absolut tiefstgesprüft. Das wird nicht einfach, denn dieser Satz hat so seine Schwierigkeiten mit der Zähnung, die oft sehr unruhig ausfällt.

Die Ansage "tiefstgeprüft" durch einen Anbieter muß man sehr kritisch sehen, da die Ansichten da doch sehr weit auseinandergehen. Bestehen Sie auf Abbildung von Vorder- und Rückseite, entsprechend eindeutigen Qualitätssignalen - und dem Zugeständnis einer "Nachprüfungsfrist".

Sie können natürlich auch Fotoatteste bevorzugen - ich bevorzuge allerdings das Prüfzeichen.

Diese Art zu kaufen erspart Ihnen nicht nur die Zahlung von völlig irrelevanten Aufschlägen durch den Handel, Sie können auch ziemlich sicher sein, daß Sie bei einem Wiederverkauf Ihren Einsatz wieder bekommen.

Viel Spaß!
Frage:
22.02.2013
Vielleicht habe ich das ja schonmal gefragt od. im Buch, das kaufenswert ist, überlesen:

Ich habe gut erhaltene, gestempelte Marken, die mit Erstfalz in einem Vordruckblatt angebracht sind.

Kann ich diese gestempelten Marken mit Falz ganz normal im Wasserbad lösen und dann als gestempelte einsortieren?

Derzeit habe ich vor allem bei älteren Marken 4 Gruppen:

Ungebraucht, postfrisch, gestempelt und "gestempelt mit Falz", glaube aber, dass gestempelte und gestempelte mit Falz identisch zu handhaben sind. Sehe ich das so richtig?

Veile Grüße
CHESSBASE
Antwort:
Für mich gibt es nur zwei sammelwürdige Gruppen: postfrisch und gestempelt - auch auf Brief.

Marken mit Falz sind als "ganz normale" gestempelte einzustufen, wenn, ja wenn sie mit wasserlöslichem und nicht Spuren ("Fettfenster") hinterlassendem Leim befestigt wurden.

Ungebrauchte, also "postfrische" mit Falz, sind dagegen nicht sammel- also handelswürdig.
Frage:
09.02.2013
Helau Herr Köpfer!

Wenn eine Marke z.B. tiefstgeprüft ist und man diese Marke noch einmal zu einer Prüfung schickt, die dann das gleiche Ergebnis hat, wo landet dann der neue Stempel? Genau daneben oder wird überstempelt?
Mit anderen Worten: Ist bei einem Prüfstempel weniger wichtig, wie weit der Stempel von der Seite weg ist, sondern kommt es darauf an, wie "tief" unten er ist? Und was ist, wenn der Prüfer versehentlich 1 mm zu hoch landet?

Ich hab einen gelaufenen Brief (allerdings nicht Berlin-West, sondern mit Marken Saargebiet und rotem Diagonalaufdruck "Dienstmarke" erstanden). Dieser ist geprüft und der Stempel auf der Rückseite ist so was von weit unten und in der Ecke, dass da weder zur Seite noch nach unten Platz wäre. Leider sagt ja eine Prüfung auch nichts über den Wert aus, sondern nur über die Güte.

LG
CHESSBASE
Antwort:
Ich habe schon Marken zur Nachprüfung geschickt - allerdings an den Vorprüfer. Der hat lediglich mit einer externen Notiz die Echtheit seiner Vorprüfung bestätigt. Eine Zweit- oder Drittprüfung durch einen "Neuen" Prüfer brächte wohl einen zweiten oder dritten Stempel neben dem ersten. Je nach Objekt wäre hier zu überlegen, ob man stattdessen nicht besser das Attest wählt. Ich habe im Handbuch auch das Beispiel der Berliner MiNr. 1 - 20 aufgeführt, die der "Otto-Normal-Sammler" wohl sehr selten als ganzes mit Attest kaufen wird, wohl aber ein Wert nach dem anderen mit Prüfstempel. Hier läßt sich der zweite Prüfstempel besonders effektiv durch ein Attest, das dann außerdem auch in der Zukunft leichter wiederholt werden könnte, vermeiden.

Der seitliche Abstand des Prüfzeichens ist ohne Bedeutung, der zum unteren Rand ist wichtig. Allerdings sehe ich den kaum merklich höher angesetzten Prüfstempel auch eher als "Nachlässigkeit" des Prüfers an. Ich habe schon eine ganze Reihe von so geprüften Marken gesehen, die nach meinem Dafürhalten keinerlei Mängel aufwiesen.

Nein, die Prüfung hat mit dem Wert des Objekts nichts zu tun, eher im Gegenteil. Bei einer Prüfung geht es nur um die Echtheit, die Originalität. Der Untergrenze dessen, was geprüft wird, orientiert sich auch nur an einem undifferenzierten Katalogwert, also Händlerpreis, der mit dem eigentlichen Wert gar nichts zu tun hat. Beispiel: Es werden auch wertlose Falzmarken bis schwerbeschädigte sonstige Marken geprüft und mit höhergestelltem Prüfstempel geprüft. Und das, obwohl nur tiefstgeprüfte Marken einen Wert haben, also sammelwürdig sind - und von denen sind die bestgestempelten (zentrisch) und solche mit Rändern oder anderen Besonderheiten die wertvollsten.
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