Besucher seit 17.08.11
Gesamt1.033.001
Heute: 424
Gestern: 546
Impressume-mail sendenZum GästebuchYou Tube Film
Der LeitfadenDas Buch
Der Download
Fragen + Antworten
Hier können Sie ganz schnell mal eine Frage stellen. Soweit es in meiner Macht steht, beantworte ich sie gerne.
Ihr Frage:

Maximal 5000 Zeichen.
Übrig  Zeichen
Spamschutz: Wieviel ist 7 + 11

614 Fragen und Antworten
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50
51
52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62
Frage:
20.01.2013
Habe in meinem Album vier Bogenmarken mit Rand rechts und Eckerandstück unten auf dem eine 1. ist. Marke: Konrad Adenauer Mi. Nr. 1601. Besonders wertvoll, oder? gestempelt, abgelöst.
Grüße W.Leyk
Antwort:
Sollte die Eckrandmarke mit der Nummer 1 eine ältere, also aus der Zeit der 50er- und 100er-Bögen sein, handelt es sich wohl um eine Formnummern (siehe www.briefmarken-handbuch.de). Die gibts je Bogen nur einmal und ist somit sammelwürdiger als die übrigen. Bei der MiNr. 1601 handelt es sich um ein Massenprodukt mit über 30 Mio. Stück, das kann nie etwas werden. Am besten verwendet man alle noch gültigen postfrischen Bundmarken zum Frankieren. Zentrisch vom normalen Postamt gestempelt oder z.B. als Mehrfachfrankatur, am besten eine außergewöhnliche, wird sie dann wieder sammelwürdig.
Frage:
17.01.2013
Der Wert der Abomarken/Massenmarken geht bekanntlich gegen Null. Aber war das Postamt Berlin 12 ein fiktives Postamt? Was, wenn ich die schön gestempelten Abomarken aufklebe und dann im Wasserbad ablöse, also die Gummierung entferne? Wie erkennt man dann noch den Unterschied zwischen der Abomarke und einer gelaufenen Marken? Denn wenn es kein fiktives Postamt war, wovon ich ausgehe, dann gibt es ja auch gelaufene schön gestempelte Berlin 12 - Marken.

Viele Grüße
CHESSBASE
Antwort:
Hallo Chessbase, diesmal möchte ich mich einfach auf einen Hinweis beschränken: Im "Briefmarken-Handbuch.de" habe ich mich mit unter dem Stichwort "Berlin-12" hierzu umfänglich geäußert.
Gruß
Günther Köpfer
Frage:
16.01.2013
Sehr geehrter Herr Koepfer,

da habe ich mir nun zu Weihnachten den Schwarzkatalog geschenkt und bin sehr gluecklich ob all der neuen Erkenntnis. Danke fuer den guten Rat! Bogenrandsignaturen sind also das neue Sammelgebiet. Schade, dass einige meiner Lieblingsmarken keine Formnummern aufweisen, sonst gaebe es noch mehr Gruende z.B. die Voegelserie von 1973 zu suchen u. zu sammeln. Nun habe ich eine neue Frage: Was ist von Briefmarkenentwuerfen zu halten, die die Bundesdruckerei erstellt hat? Es sind ja strenggenommen keine Briefmarken und damit nicht wirklich sammelwuerdig fuer uns Reinheitsfanatiker. Ein grosses Auktionshaus bietet im Februar sehr sehr attraktive Stuecke an. Es faellt mir schwer, da wegzugucken. Was halten Sie von amtlichen Vorlagekartons etc.? Gruesse, Ch. Hemmler
Antwort:
Hallo Herr Hemmler, es freut mich, daß auch Sie den Spaßfaktor geknackt haben. Neu ist dieses Sammelgebiet allerdings nicht, eher im Gegenteil. Die Randbedruckung, die Günter Schwarz beschreibt, wurde schon mit der Einführung der 10er-Bogen vor ca. 20 Jahren beendet, HAN und Druckerzeichen noch viel früher. Es ist also nur die Entdeckung des Sammelwürdigen und ein ganz besonderer Reiz, Vorhandenes damit zu ergänzen, aufzuwerten. Ich wäre gespannt, wann Sie mitteilen könnten, die Greifvögel mit Formnummern komplett zu haben.

Nein, ich halte "Entwürfe" (interner Vorgang) jeglicher Art für mich "Otto-Normal-Sammler" nicht für sammelwürdig, obwohl ich zugeben muß, daß ich so einige Stücke auch faszinierend finde. Aber das geht mir auch bei einem Ferrari, den aktuellen Bildern der Goldvorräte der Bundesbank und manch anderem so. Aber das alles hat mit meinem Leben, meinen Passionen nur peripher zu tun - ich sammle Briefmarken und konzentriere mich, einfache Regel, deswegen auf Marken in bester Qualität, also Q1, die zur Erlangung einer Dienstleistung auf Briefe geklebt werden konnten. Das sehe ich nicht fanatisch, sondern ganz nüchtern: Q1 kostet Geld, das ich bei einem Verkauf wieder zurückbekomme, schlechte Qualitäten dagegen sind rausgeworfenes Geld, die "perfekte" Geldvernichtung.

Viel Spaß bei Ihrer "Jagd"

Günther Köpfer
Frage:
10.01.2013
Hallo Herr Köpfer,
ein schönes Neues Jahr wünsche ich Ihnen.
Ich brauche mal Ihren fachmännischen Rat zu dieser Marke:

http://www.wi-la-shop.de/ecommerce/product_info.php?info=p840_Berlin-Maenner-I-br---95---10---Feld-50---2-Bc-br---10---Adolph-von-Menzel.html

Gibt es da, soweit man das erkennen kann, an der Qualität etwas auszusetzen?
Mit freundlichem Gruß
J. Brisch
Antwort:
An sich eine schöne und auch begehrenswerte Marke. Allerdings ist die Zähnung sehr unruhig und, von einigen kürzeren Zähnen abgesehen, ist links einer doch ziemlich kurz. Ich würde auf ein besseres Angebot und auch ev. besseren Preis warten.
Frage:
02.01.2013
Wodurch erkenne ich den Unterschied bei "Berliner Stadtbilder" = (Bauten II und III) zwischen Platten- und Walzendruck? An den Oberrändern und Seitenrändern? Wo finde ich hierzu Bilder?
Antwort:
Der Walzendruck ist an den sogenannten Walzenstrichen am Ober- und Unterrand zu erkennen, von denen die Reihenwertzähler umgeben sind. Beim Walzendruck finden wir auf dem Seitenrand dieser Serie Druckerzeichen.

Die fehlen beim Plattendruck beide, das heißt die Reihenwertzähler stehen alleine. Dafür gibt am Seiten- und am Unterrand Strichelleisten und, mittig am Unterrand, HAN (Hausauftragsnummern).

Glatte und geriffelte Gummierung gibt es ohne Ansehen der Druckart darüber hinaus.

Der Michel Spezial gibt recht gut Antworten (mit sicher verbesserungswürdigen Abbildungen) auf die verschiedensten Fragen. Er ist für jeden ernsthaften Deutschlandsammler das Handwerkzeug schlechthin. Trotz seines extrem hohen Preises sprechen zwei Punkte eindeutig für ihn: Einmal kann er über mehrere Jahre verwandt werden und zum Anderen sind die sogenannten "kleinen Kataloge" ohne jeden interessanten Informationswert und deswegen raugeworfenes Geld.
Frage:
30.12.2012
Die letzte Frage (in diesem Jahr) zu http://www.ebay.de/itm/370701843929?ssPageName=STRK:MEWNX:IT&_trksid=p3984.m1497.l2649
Gehört das zu den Wohlfahrtszähnungen?
Wünsche einen schönen Jahreswechsel. Frank
Antwort:
Ja!

Ich möchte auch hier nochmal die Bücher von Günter Schwarz empfehlen. In "Auch der Bogenrand ist interessant" werden alle alle Varianten von Bund und Berlin besprochen, in "Die Formnummern von ...." kann man u.a, auch nachlesen, bei welchen Marken es die Wohlfahrtszähnung gibt - und wie sie zu beurteilen sind.

Ebenfalls einen guten Rutsch!

Günther
Frage:
29.12.2012
Beitrag: Vielleicht ja schon bekannt. Aber passt bitte auf bei Käufen von dieser Ebayern!

Hier einige dieser Accounts die \\\"ausdrücklich\\\" Reproduktionen anbieten, die angeblich aus "alter Sammlung" stammen sollen. Alleine die vielen identischen Stücke zeigen jedoch, dass diese Machwerke vermutlich nur zum Schaden der Sammler von einer zumindest zwielichtig anmutenden Gruppe hergestellt werden.

aoc92 (NRM)
donalfredo072012
gebetti2012
gindra2012
privatier35
privat92
nachlass_fundgrube_2010
dubiosphila2012
leuchtturm2911
demagers2012
insel36
philacount
philarari
immerallesdrin2012

Habe ich zufällig gefunden. Scheint ein ganzer, der Philatelie schadenter Verein zu sein, der sich dann damit herausredet, dass es ja eindeutig eine "Reproduktion", also wie im Keller kopiert, sei!

LG
CHESSBASE
Quelle: http://www.stampsx.com/forum/topic.php?id=5299&highlight=&page=1&s=2d37be792d99e1e98764886679ba86ca

Antwort:
Das Problem sehe ich nicht darin, daß zwielichtige Dinge angeboten werden, sondern darin, daß sie gekauft werden.

So lange es "Briefmarkensammler" gibt, die jedes Stückchen Papier, das Zacken hat, unbesehen auch als sammelwürdig ansehen, wird betrogen, auch weiterhin. Man könnte hämisch sagen: "selbst schuld", aber das wäre ja Wasser auf die Mühlen der Manipulateure.

Ändern wird sich das erst, wenn die Briefmarkensammler zu echten Q1-Sammlern werden, wenn diese Qualität unabdingbar ist und Marken nur geprüft gekauft, zumindest umgehend geprüft werden.

Da muß auch vor allem die Ansicht aus den Köpfen verschwinden, daß Schnäppchenjagd das höchste Glück der Sammler ist - es ist das Gegenteil, der Untergang der Sammelkultur (für viele schon Realität). Es gibt Qualität nicht im Sonderangebot, erfolgreiches Sammeln hat seinen Preis. Sonderangebote sind wertlos und Totalverluste, schöne Stücke zu angemessenen Preisen dagegen machen Spaß und sind immer wieder verkäuflich.

Bei Q1-Sammlern haben Betrüger kaum ein Chance, denn Wissen ist Macht!

Frage:
26.12.2012
Frohe Weihnachten, Herr Köpfer!

Meine Frage: Ich habe 1 Albenblatt Berlin MiNr. 91-100 bekommen, auf dem alle Marken mit Falz aufgebracht sind. Diese möchte ich so ablösen, dass die Marken ihren Wert auf jeden Fall behalten. Der auf dem Albenblatt gefindliche Teil des Falzes ist nicht in ganzer Fläche auf das Albenblatt geklebt. Bleibt der Wert erhalten, wenn ich vorsichtig den "freien Falzteil" abschneide? Oder wie geht man hier vor?

Vielen Dank
CHESSBASE
Antwort:
Ich gehe davon aus, daß es sich hier um einen gestempelten Satz handelt. Ich löse solche Falze immer im Wasserbad ab, alleine um die gesamte Rückseite sehen zu können - und um des sauberen und schöneren Bildes wegen. Falze auf ungestempelten Marken dagegen zerstören die Sammelwürdigkeit von Briefmarken (siehe auch "http://www.briefmarken-handbuch.de/f.html?textlink=falz". Sie sind nicht mehr postfrisch sondern nur noch "ungebraucht". Der Handel verkauft sie, möglichst teuer, mit schönen Umschreibungen wie z.B. "sauberer Erstfalz". Weder dieser Handel noch Auktionshäuser werden solch III. Wahl jedoch je wieder zurückkaufen. Die ist dann quasi kostenlos erworbener Beifang in billigst erworbenen Sammlungen, den man dann Sammlern wieder andreht.
Frage:
19.12.2012
Wie so oft gehe ich gerade meinem liebsten Hobby nach und schaue mir die postfrischen Marken mit DM-Aufdruck an. Da stellte sich mir folgende Frage, die ich mir nicht erklären kann:

Warum darf ich diese nicht mehr als Porto einsetzen, obwohl

a) heute noch DM zur Bank gebracht werden können und man diese gegen Euro eintauschen kann

b) Man hierfür seinerzeit Bargeld bezahlt hat, das heute (siehe a) noch eingetauscht werden kann.

Eigentlich müsste sich die Post doch freuen, wenn man eine Marke von seinerzeit 2 DM heute opfern würde, um ~ 1 € zu ersetzen.

Wäre doch mal durchaus eine Frage an die Rechtsexperten..

Viele Grüße
CHESSBASE
Antwort:
Ursache und Wirkung! Die Berliner Marken konnten bis ein Jahr nach Ende des Ausgabelandes Berlin noch in Bund-DM-Marken getauscht werden und auch für die Bund Marken bestand ausreichend Zeit, sie in Euro-Marken umzutauschen - wohl dem, der das nutzte. Was ursprünglich als für die Philatelie negativ angesehen wurde, wandelte sich, zumindest für uns Otto-Normal-Briefmarkensammler, zum Positivum: Wir stellten (mehr und mehr) fest, daß ABO-(Einzel)-Marken und künstlich Produziertes, entgegen dem, was uns die Briefmarkenlobby Glauben machen wollte, einfach nur wertlos ist. Das Verhalten der Post aber wurde zu einem regelrechten Eigentor: Viele Sammler stiegen aus der Bund-Sammelgebiet aus und wandten sich z.B. Spitzenqualitäten "vergangener" Tage zu. Die Auflagen der Bund-Neuausgaben brachen förmlich ein - und sind doch noch immer auf einem Niveau, das sie als "Investment" nicht empfielt.

Seien wir also dankbar für diesen Schritt, der uns Sammler die Augen öffnete - und erinnern uns, daß der Bund bis DM-Ende zum abgeschlossenen Sammelgebiet wurde - und unglaublich viel Positives bietet.
Frage:
16.12.2012
Jakob Demir schreibt, daß er Dauerserien mag und ganz besonders auch Rollenmarken. Er hat sich früher darüber geärgert, daß beim Ablösen im Wasserbad immer auch die Rollennummer verschwunden war.

Er kam dann auf eine Idee, die offensichtlich Wirkung hat. Er schreibt:

„...... Heute sammle ich anders.

Ich sammle alle Dauerserien, von denen es auch Rollenmarken, immer separat, wobei waagerechte Paare immer gleich „ausgesiebt“ werden.

Um herauszubekommen, welche Marken nun rückseitige Nummern haben, halte ich sie gegen eine starke Lichtquelle (Taschenlampe... besser LED-Taschenlampe) und untersuche danach.

Die Rückseiten der Brief- und Postkartenausschnitte mit Nummern behandle ich nun mit verdünntem Tapetenlöser. Das braucht ganz schön viel Zeit, aber nach 5 bis 7 Minuten, Postkartenmarken brauchen etwas länger, erziele ich wunderbare Ergebnisse – die Nummer ist nicht mehr auf dem Briefpapier, sondern auf der Marke.

Nur ein kleiner Tipp, um das Sammeln wie Sie es beschreiben, wieder glücklicher zu machen.

Antwort:
Toller Tipp - danke!
Zurück zum Seitenanfang