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Frage:
16.06.2012
Hallo Herr Köpfer und Herr Brisch,
ich habe keine Frage, sondern vielmehr eine Stellungnahme bzw. Richtigstellung zu Frage und Antwort vom 13.06.12.
Es ist keineswegs so, daß der Bieter mit der ebay-Punktezahl 2708 (er heißt hier t***4) einfach den Preis hochgejubelt hat. Wenn man sich den Bieterverlauf genau ansieht, hat er sich allmählich mit seinen Geboten hochgeschraubt, weil er auch nach 8 Versuchen immer noch nicht der Höchstbietende war; das war nämlich bis zu dem Zeitpunkt der Bieter 1***k (gut daß die Bieternamen ver- schlüsselt sind...). Die Bieterfolge ist bei ebay nach Höchstgeboten und nicht nach Zeitpunkt der Gebotsabgabe sortiert. Daher erscheint manchmal ein früheres (aber höheres) Gebot weiter oben als die später abgegebenen, aber zu niedrigen Gebote.
Im übrigen gilt bei den Faktoren von Herrn Schwarz (bei aller Wertschätzung für seine phänomenale Leistung) das gleiche wie bei den Michelpreisen: Sie sind oft überhaupt nicht marktrelevant. Das sagt Herr Schwarz selber, der die Faktoren ja vor rund 13 Jahren etabliert hat. Seitdem hat sich sehr viel getan im Spezialsammlerwesen und manche Faktoren haben sich als viel zu NIEDRIG herausgestellt, nachdem langsam klar wurde, WIE SELTEN manche Eckverzahnungen sind (und wieviele Spezialisten auf der Jagd danach sind). Die hier versteigerte 219 FN 3 An (richtig gesehen, Herr Brisch) ist ein extrem seltenes und gesuchtes Schätzchen dieser Marke, die viele teils sehr seltene Eckverzahnungen aufweist. Ich halte den erzielten Preis zwar für hoch, aber nachvollziehbar angesichts der Seltenheit. Das dürfte den Verkäufer überrascht und gefreut haben, der vielleicht gar keine Ahnung hatte, was er da bei ebay eingestellt hatte - aber so läufts eben manchmal...
Jedenfalls für den Faktor 160 wird man diese Marke niemals bekommen, soviel ist sicher.

Beste Grüße

Ingo Luis
Antwort:
Guten Morgen Herr Luis, danke für Ihre Mail, die ich sehr gerne ins Netz stelle.

Hier ist einmal sehr gut zu erkennen, wie tiefgehend spezialisierte Sammeltätigkeit gehen kann, zum Anderen "plötzlich" aus einem visuell vielleicht hübschen aber wertlosen Objekt allein durch den Bogenrand ein seltenes "Schätzchen" wird.

Ganz nebenbei kann man auch den Gedanken mal zu Ende denken, was passiert, wenn wir Q1-Sammler uns alle auf diese oder andere Randspezialitäten besinnen?
Frage:
13.06.2012
Frage: Heiko Reysen schrieb am 7.06.2012 unter anderem:
"
.... Interessieren würden mich Berliner Philatelistische Adressen. Raimund Scheer kann ich verorten. Aber selbst da habe ich wenig gefunden. Es tauchen noch weitere Adressen auf. Da blieb die Recherche bisher erfolglos. Hat mal jemand über das Thema gearbeitet ? Das Thema scheint kulturwissenschaftlich interessant. ..."

(die übrige Mail können Sie im "Gästebuch" nachlesen

Antwort:
Diese Frage wurde erst im Zusammenhang mit dem Q1-Sammeln interessant. In der Vergangenheit konnte sich jeder als z.B. Berlinsammler outen, dem Spezialisten aber nicht wirklich etwas bieten.

Der Reiz liegt, wie Sie richtig erkennen, darin, Adressen von solchen Spezialisten, also Q1-Sammlern, zum Zweck des Kontakts untereinander, auch für regionale freundschaftliche Treffs, auf einer Plattform zur Verfügung zu stellen.

Ich arbeite schon seit längerer Zeit mit meinem Bruder zusammen an einer neuen Internetseite, die unter anderem auch diesen Punkt aufbauen wird. Dabei ist die Schwierigkeit, daß es keine allseits einsehbare und (z.B. für Werbezwecke) mißbrauchbare Auflistung geben darf, sondern eine, bei der der "Ausgesuchte" bestimmen können muß, ob er den Kontakt aufnehmen möchte.

Diese neue Seite wird dem Q1-Sammler, und nur ihm, auch noch eine ganze Reihe weiterer, ich meine, guter Kommunikationsmöglichkeiten bieten.
Frage:
13.06.2012
Hallo Herr Köpfer,
da haben sich heute aber wieder ein paar Bieter gefunden, die sich gegenseitig hoch geboten haben:
Berlin Mi.-Nr. 219 postfr. mit Formnummer 3 in der Version 3 An (wenn ich das richtig bestimmt habe)im Michel mit 0,20 € bewertet, lt. Schwarz mit dem Faktor 160 versehen, also mit 32 € bewertet, aber selbst das wurde noch locker überboten:

http://www.ebay.de/itm/Berlin-Mi-Nr-219-Eckrand-Formnummer-3-/130703345878?pt=Briefmarke&hash=item1e6e86c8d6

Da wird der Verkäufer nicht schlecht staunen!
Gruß Joachim Brisch

Antwort:
Das ist ein typisches Beispiel für eine manipulierte Auktion: Der Bieter mit der Nummer 2407 hat innerhalb von etwas über 40 Minuten 8 mal, allein und ohne Not, den Preis von € 8,00 auf € 25,30 hochgejubelt und das dann nochmal auf € 77,60 getoppt.

Bei Geboten mit mehreren Bietern kann man das häufig beobachten.

Der aufmerksame Bieter sollte so etwas sehen und sofort aussteigen.
Frage:
07.06.2012
Thema: Gefälligkeitsstempel
Mit Interesse habe ich Ihren Beitrag hierzu gelesen. Wie beurteilen Sie in diesem Zusammenhang Briefe, die von Firmen wie Sieger u.a. durch die Welt geschickt werden und meiner Meinung nach lediglich dazu dienen, relativ hohe Verkaufspreise zu generieren. Beispiele sind Erstflugbriefe, Zeppelinbriefe etc., die ja ausschließlich für Sammler produziert wurden und damit dem Kommerz dien(t)en.
Antwort:
Sie sprechen das riesige Feld der von der Briefmarkenlobby mit äußerst geringem finanziellen Aufwand produzierten und mit riesigem Gewinn an unbedarfte Sammler verhökerten, künstlich produzierten Schrott an, der für die Käufer immer 100 % Verlust bedeutet. Die Phantasie dieser unehrlichen, unser schönes Hobby gefährdenden Aktivitäten scheint grenzenlos zu sein.

Hier hilft nur Erkennen und reagieren.
Frage:
07.06.2012
Ab wann gibt es die senkrechte Nummerierung bei Rollenmarken in Deutschland?
Antwort:
Die tauchten erstmals bei der Bund-Serie Sehenswürdigkeiten auf.

Rollenmarken sind im Übrigen ein hochinteressantes Sammelgebiet. Der Michel "Handbuch-Katalog Rollenmarken Deutschland" bietet Antworten auf alle in diesem Zusammenhang stehenden Frage.
Frage:
01.06.2012
Zu ihrem Beitrag \"Jugend\" im Handbuch muß ich - als junger Sammmler - noch hinzufügen, dass die Mitglieder der Vereine nicht nur fast alle einer Alterskohorte angehören, sondern in der Regel auch noch alle das gleiche Sammelgebiet pflegen. Also Bund und Berlin. Das aber in großen Massen.

Wird es etwas exotischer, wird nur uninteressiert abgewunken.

Antwort:
Sie stellen zwar keine Frage, möchte aber trotzdem auf Ihre interessante Feststellung eingehen.

Daß die "Silbergrauen" alle Bund und Berlin sammeln ist in der Zeit, aus der sie als Sammler kommen, begründet und normal. Ebenso die fehlende Flexibilität, wenn man nicht an sich arbeitet, bzw. nicht an seine eigene Zukunft glaubt. Und weiterhin steht außer Frage, daß es, zumal für diese Klientel, ungeheuer schwierig ist, Fehler eizugestehen, gar das eigene Verhalten zu ändern

Außer Frage steht auch, daß die beiden Sammelgebiete (und viele andere) einen hohen Spaßfaktor haben (siehe www.berlin-briefmarken.de").

Ihr Problem, Gleichgesinnte zu finden, kenne ich seit langem und bin derzeit daran, eine Plattform zu "basteln", über die man u.a. solche Sammler suchen, und hoffentlich auch finden kann.
Ich denke, daß so etwas nur über eine "Parallelwelt", also ohne die halsstarrige
Briefmarkenlobby und die ihr folgende antiquierte Sammlerschaft, möglich ist.
Frage:
31.05.2012
Frage: Guten Abend Herr Köpfer,
ich fand in einem meiner Bücher einen hauptsächlich in orange/rot gehaltenen Flyer von der Internationalen Funkausstellung 1979, Postsonderschau Hallo 10. Im Inneren des aufgeklappten Flyers ist eine am 12.07.1979 gestempelte Briefmarke der Deutschen Bundespost Berlin im Wert von 60 Pfennig.
Ich hoffe, Sie können mir anhand dieser Angaben die Frage nach dem Wert von diesem Fund benennen, wofür ich mich beim Ihnen im voraus ganz herzlich bedanke.
Antwort:
Solche Belege dienen ganz einfach nur der Erinnerung, haben maximal vielleicht einen Auflockerungswert für eine Sammlung, einen Sammelwert haben sie nicht. Solche Belege, die zu den unterschiedlichsten Anlässen verschenkt werden, zählen wie die amtlichen FDC,ETB oder Jahresgaben zum nicht sammelwürdigen Machwerk der Briefmarkenlobby.
Frage:
22.05.2012
Frage: Hallo Herr Köpfer,
ich habe bei eBay diese Auktion gefunden:
http://www.ebay.de/itm/BERLIN-UBERKOMPLETTES-ZDR-ENSEMBLE-SWK-NUR-LUXUSSTEMPEL-1-108-EZM-H-Bl-/280848140711?pt=Briefmarke&hash=item4163da89a7
Kommt der hohe Michel-Wert (stimmt der überhaupt?) und dann auch der Auktionspreis dadurch zustande, dass die beiden MH erst 1989 erschienen sind?
Mit freundlichem Gruß
Joachim Brisch
Antwort:
Da hat jemand mehrere 100 % zuviel bezahlt. Daß die Berliner ZD in Hamburg abgestempelt ist ja noch zu akzeptieren - aber es wurden wieder einmal einfach nur gestempelte Heftchenblätter zertrennt, womit die Abstempelungen meilenweit von einer "zentrischen" entfernt und zudem nur einzelne Werte prüfbar gestempelt sind.

Die Katalogbewertungen des Michel für die postfrischen MH sind bei weitem zu hoch, beide kann man bei eBay für unter € 10,-- erwerben, nicht prüfbar gestempelte ZD sind wertlos und zentrisch bei kleinen Berliner Postämtern abgestempelte unterbewertet.
Frage:
21.05.2012
Frage: Hallo Herr Köpfer,möchte wissen welche Deutschlands schönste Briefmarken von 1983 bis 2010 sind.2011 sind es 1.Platz (Bund MiNr.Block 78 / 2.Platz (Bund MiNr.2838 / 3.Platz (Bund MiNr.2854.Mit freundlichem Gruß Joachim Herzog
Antwort:
Da kann ich Ihnen leider nicht helfen. Vielleicht stellen Sie diese Frage mal an eine der Briefmarkenzeitungen, die solche Umfragen initiieren, die die Werbeträger von Neuerscheinungen sind.

Für mich selbst liegt die Schönheit von Briefmarken in ihrer Gesamterscheinung, das Motiv, das unzweifelhaft sehr schön sein kann, stellt dabei, zumal nur subjektiv beurteilbar, einen der unwesentlichsten Teilaspekte dar.

Faszinierender finde ich also einen sehr schönen Stempel, eine tolle Frankatur oder "Anhängsel", die in der Herstellung einer Marke begründet sind - oder einfach Unterschiede.
Frage:
08.05.2012
Hallo Herr Köpfer,
wenn man spezialisiert sammelt, stellt sich die Frage, wie man denn Briefmarken in einem Album kennzeichnet, um damit auf den Unterschied zu anderen Marken, der ja bei Plattenfehlern, Gummierungen oder Formnummern nicht so offensichtlich in's Auge fällt, aufmerksam zu machen. Und das, sowohl für einen selber, um den Überblick zu behalten, als auch für diejenigen, die dann mit der Sammlung mal zu tun haben werden. Unter dem Stichwort 'Erbschaft vorbereiten' haben Sie ja schon beschrieben, dass Sie das mit Zettelchen machen. Benutzen Sie dazu die im Handel erhältlichen vorgedruckten Zettel oder Vordruckkärtchen für Plattenfehler, oder wie machen Sie das, damit es ja auch noch einigermaßen gefällig aussieht?
Mit freundlichem Gruß
Joachim Brisch
Antwort:
Mein Computer und Word sind meine Lösung. Mit einer klaren Schrift, ich bevorzuge Arial, Schriftgröße 6 bis 8 und, das finde ich beosnders gefällig, in kursiver Schriftstellung, kann ich auf kleinstem Raum alle relevanten Informationen unterbringen. Papierart und Schriftfarbe erfüllen darüber hinaus auch die mannigfaltigsten Wünsche.

Zum Schneiden benutze ich eine relativ einfache manuelle Papierschneidemaschine von der Firma Dahle (Bürobedarf).

Da ich nicht bei jeder neuen und besonderen Marke sofort solche Notizen schreibe, kennzeichne ich sie vorerst handgeschrieben mit dem später zu übernehmenden Text.

Allen geprüften Marken sind ebenfalls solche Notizen (in dem Fall "gp") zugeordnet. Atteste oder Kurzbefunde sind bei mir alle auf einer Seite des Albums untergebracht, bei den jeweiligen Marken bzw. Objekten ein entsprechender Hinweis.

Neben vielen anderen Möglichkeiten, halte ich die Kennzeichnung des Wertes einer Marke oder eines Objektes für sehr wichtig. Das kann z.B. mit "Sternchen", einer bis 20, zwei bis 100, drei bis 500 und vier, über 1.000 Euro geschehen, so daß sich ein (angesprochener) Erbe nicht unbedingt "über´s Ohr hauen" lassen muß - allerdings sollte die Bewertung realistisch sein und auf keinen Fall die des Katalogs.


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