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Frage:
16.04.2012
Hallo Herr Köpfer,habe von meinem Großvater eine größere Briefmarkensammlung bekommen.Ich möchte jetzt beginnen die Sammlung qualitativ und konzentriert neu aufzubauen und mich mit dem Briefmarkensammeln weiter beschäftigen. Einige Marken sind mit Rand- oder auch Eckrändern versehen.Frage: Wie kann ich die Rand- oder Eckrandmarken die teilweise mit Falz auf dem Rand aber auch teilweise punktuell mit dem Randbereich eingeklebt wurden, lösen?
Besten Dank!
H.Koch
Antwort:
Herzlich willkommen und viel Spaß bei unserem wunderbaren Hobby!

Wenn ich Ihnen jetzt noch eine positive Antwort auf Ihre Frage geben könnte, wäre alles perfekt. Nur, das kann ich leider nicht: diese direkt eingeklebten Marken sind beschädigt und die am Rand eingeklebten sind höchstens noch Einzelmarken, die Ihnen kein Händler oder Auktionshaus abkaufen würde. Bessere mit dem Rand eingeklebte, ansonsten unbeschädigte Marken kann man allerdings noch als normale EZM verwerten.

Machen Sie in Punkto Qualität keine Kompromisse - und Ihr Spaß wird sehr lange andauern.

Gruß
Günther
Frage:
12.04.2012
Frage: Hallo Herr Köpfer, wäre diese eBay-Autkion ein Schnäppchen gewesen, die auch Ihren Q1-Ansprüchen für gestempelte Berlin-Marken genügt? http://www.ebay.de/itm/260999613351?ssPageName=STRK:MEWAX:IT&_trksid=p3984.m1423.l2649
Mit freundlichem Gruß
Joachim Brisch
Antwort:
Gerade habe ich mehrere Beiträge für meine Seiten "briefmarken-literatur.de" und "berlin-briefmarken.de" abgeschlossen, die wohl morgen, incl. der von Ihnen angestoßenen Korrektur eingestellt werden.

Ja, das wäre sogar ein Super-Schnäppchen gewesen - wenn die Marken tiefstgeprüft wären. Ich frage mich, warum sie, wenn sie bei einer Auktion gekauft wurden, nicht geprüft sind? Der Auktionator hätte sie teuer verkaufen können und der eBay-Verkäufer, der jede Garantie und Rücknahme verweigert, hätte dafür sicher über € 100,-- erzielt.

Ich bin der Meinung, daß ich eher mal eine Gelegenheit verpasse, als mir wertloses Zeug teuer andrehen zu lassen.

Grüße aus Freiburg

Günther Köpfer
Frage:
08.04.2012
Sehr geehrter Herr Köpfer,
habe gerade vor kurzem die Freude an der Philatelie endeckt, ich möchte jetzt zum Einstieg ca 200 Euro investieren, meine Frage ist nur, soll ich in einem Briefmarkengeschäft oder im Internet einkaufen? Dominik
Antwort:
Hallo Dominik, wenn Sie diese Freude behalten wollen, kaufen Sie nicht, um zu besitzen, sondern suchen Sie, um zu finden. Die Suche ist ein großer Spaß, Finden, Briefmarkensammeln pur.

Teilen Sie mir doch mal mit, auf was Sie sich konzentriert haben und welchen Qualitätsanspruch Sie haben, dann könnte ich mehr sagen.

Im Briefmarkenhandel finden Sie im Regelfall stark überteuerte Standardware (Spezialitäten finden Sie kaum), die zu 30 bis 100 % vom Michel verkauft werden, während Sie bei Internetauktionen überwiegend das bezahlen, was Sie auch bei einem Verkauf erzielen könnten. In "www.briefmarken-handbuch.de" finden Sie zu beiden Vertriebsformen weitere Informationen.

Gruß Günther
Frage:
28.03.2012
Guten Tag,mein Sohn und ich haben vor kurzem beschlossen, Briefmarken zu sammeln. Nun habe ich, neben 1.000 anderen Frage, die Frage, ob man gestempelte Marken vom Umschlag, Karte usw. löst oder mit diesem \"Untergrund\" sammelt?
Brita

Antwort:
Briefmarken auf Briefabschnitten zu sammeln, macht nur Sinn, wenn es sich um zentrisch, besonders schön gestempelte Marken handelt.

Komplette Briefe dagegen gehören einfach zum Briefmarkensammeln, sind vielleicht sogar die Kür.
Dazu zählen in meinen Augen jedoch nicht Briefe mit Standardporto und Einzelfrankatur, wobei man sich die als besonders schön gestempeltes Einzelstück auch einverleiben kann, also solche mit 45, 55, 90 oder 145 Cent-Porto - es sei denn, sie sind mit Zuschlagsmarken, Marken aus Blöcken oder Zusammendrucken freigemacht.

Mehrfachfrankaturen, also mit ABSOLUT gleichartigen Marken mehrfach freigemachte Sendungen hingegen, sind sehr sammelwürdig - dies trifft insbesondere auf außergewöhnlich Portostufen zu.

Man sollte dabei auch darauf achten, daß Briefe, ich sage einfach mal, "schön" sind. Weiterhin sollten sie nicht geknickt und auf keinen Fall derb aufgerissen worden sein.
Frage:
21.03.2012
Hallo Herr Köpfer,

erst mal vielen Dank für Ihre hervorragende Homepage. Ich bin seit Jahren Berlin Sammler (postfrisch).
Auf ihrer Homepage habe ich nichts über die Berliner Automatenmarken gefunden. Meine Frage bezieht sich darauf, dass bei Automatenmarken immer wieder 2 Sätze auftauchen ATM 1 14 Werte und ATM 2 5 Werte. Was hat es damit auf sich, im Endeffekt konnte doch jede Preisangabe ausgedruckt werden.
Mit bestem Dank im voraus
Dietmar Abele
Antwort:
Automatenmarken sind nichts, was mich "vom Schemel reißt. Ich habe die sogenannten Versandtstellensätze 1 und 2 und einige zentrisch von kleinen Postämtern gestempelte - fertig.

Die Post stand bei der Frage, welche Werte sie, die ja immer frei wählbar waren, an die Abonnenten liefern sollte und entschied, zwei Sätze (Ersttag 04.05.87 und 01.04.89) mit den damals häufigsten Portis auszuliefern. Der Michel hat diese Sätze, bei Bund sind das noch mehr, so übernommen und bewertet.

Es gibt auch noch 3 sogenannte Tastensätze, also einprogrammierte, bei denen sich die Berliner durch den zusätzlichen Wert von 40 Pfennig (Postkarten Ortstarif) von den Bund- Tastensätzen unterschieden.
Frage:
11.03.2012
Frage: Hallo Herr Köpfer, ich bin neulich auf folgendes gestoßen, jedoch weis ich nicht, was genau es ist und ob es einen Wert hat. In Katalogen und im Netz konnte ich bis jetzt jedoch nichts finden, vieleicht können sie mir weiterhelfen: http://s14.directupload.net/file/d/2826/ahnj39d8_jpg.htm
Antwort:
Darauf kann ich mir auch keinen Reim machen - normaler Poststempel auf grobem Papier. Meiner Meinung nach ist das nichts sammelwürdiges.
Frage:
02.03.2012
Frage: Wenn man sich einige Dauerserien von Bund und Berlin (z.B. Bedeutende Deutsche oder Baumwerke) oder DDR (Köpfe oder Ulbricht) ansieht, wird man feststellen, dass da beim besten Willen kein kompletter Stempelabdruck drauf passt. Ist dort dann die beste Stempelung die, dass möglichst viel vom Ort, aber auf jeden Fall das komplette Datum zu erkennen ist?
Antwort:
Bei den Dauerserien gibt es keine eindeutige Regelung. Ich habe dieses Thema auf meinen Internetseiten an verschiedenen Stellen beschrieben. Was nun allerdings in Ihrem Fall der bessere Anspruch ist, müssen Sie selbst entscheiden. Der zentrische Vollstempel auf einer "kleinen" Dauerserienmarke, obwohl absolut vollwertig, befriedigt mich allerdings nicht so recht. Ich meine, daß der vertikal zentrisch am Oberrand angesetzte der absolut schönste ist: Ort und Datum sind klar erkennbar. .... wenn ich ihn nur öfters finden würde!
Frage:
02.03.2012
Frage: Guten Morgen Herr Köpfer,
hier möchte ich gerne nochmal Ihren Rat zu einer weiteren eBay-Auktion einholen: http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=130654017705
Ist das eine Q1-Marke, oder gibt es da doch einen Haken?
Mit freundlichem Gruß
Joachim Brisch
Antwort:
Der Stempel 1 (Berlin NW 40 mit durchgehendem Datumsteg) ist glasklar, zentrisch tief, am Ersttag (hier hat er auch einen Wert!) auf einem normalen Postamt abgeschlagen. Ein physischer Fehler ist nicht zu erkennen.

Das ist (preisgünstige) Q1-Qualität.

Eine Qualitätssteigerung wäre nur noch dadurch möglich, daß der Stempel wirklich absolut zentrisch abgeschlagen worden wäre - aber, man muß ja auch noch Träume haben.

Frage:
29.02.2012
Guten Tag Herr Köpfer,

was ist Ihre Meinung zu folgender eBay-Auktion:

http://www.ebay.de/itm/Berlin-33-Rotaufdruck-1-Mark-zentrischem-Vollstempel-Berlin-Spandau-/150765045549?pt=Briefmarke&hash=item231a4c072d

Obwohl das Fotoattest eine einwandfreie Qualität bescheinigt, sieht mir zumindest die linke obere Ecke nicht so einwandfrei aus? Oder habe ich noch nicht genug Marken gesehen, um das wirklich beurteilen zu können?

Mit freundlichem Gruß

Joachim Brisch
Antwort:
Über dieses Attest kann man nur den Kopf schütteln. Der Prüfer sichert sich zwar dadurch ab, daß er den Zusatz " .... in der für diese Ausgabe normalen Zähnung" aufführt. Aber diese Marke hat nicht nur diesen krassen Zahnfehler, an ihrer Zähnung wurde auch ganz offensichtlich manipuliert, hätte garnicht geprüft werden können.

Legen Sie ein Blatt Papier genau an den Unterrand des linken und des rechten Zahnlochs der oberen Zahnreihe und Sie werden feststellen, daß diese Zahnlöcher nach oben und nach unten unterschiedlich ausgebuchtet sind. Bei einer einwandfreien Marke ist das eine Linie!

Ich gehe mal davon aus, daß Prüfer ganz besonders geschulte Augen haben - um so unvorstellbarer ist dieses Attest.

Da lobe ich mir das "normale" Prüfzeichen, sofern nicht auch an ihm manipuliert wurde, anhand dessen Stellung man Qualitätsdefizite aufgrund einer Höherstellung sofort erkennen kann.

Es ist traurig, wenn man den Rat geben muß, immer mißtrauisch zu sein.
Frage:
29.02.2012
hallo, ich löse im moment einen größeren posten DS ab, dabei hat sich mir folgendes problem aufgetan: einige marken verfärben sich dabei leicht bräunlich oder gelblich, vor allem einige aus industrie und technik und heinemann. das papier kann ich als ursache nach verschiedenen experimenten ausschliesen, jedoch komme ich jetzt nicht mehr weiter?
Antwort:
Da Briefmarken im Wasserbad keine Farbe abgeben, wäre die einzige Erklärung, daß die Marken auf farbigen Umschlägen (Briefausschnitten) aufgeklebt waren. Gerade die roten Umschläge können da eine ganze "Badegemeinschaft" verderben - und eingefärbte Marken taugen ganz einfach nur noch für den Papierkorb.
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