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Frage:
07.08.2016
Welches sind die anderen weltweiten Briefmarken-Katagogherausgeber, ausser den bekannten Michel, Schweizer SBK, Zumstein, Stanley-Gibbon, Yvert? Danke für E-Mitteilung!
Antwort:
Das sind wohl die bekanntesten, den Rest kann man als nutz- und sinnlos vergessen. Bekanntheit spricht zwar (generell mal) für diese Kataloge, wobei es jedoch ausschließlich auf den Anspruch ankommt, den man an seine Inhalte stellt. Nachdem die in den Briefmarkenkatalogen anfgeführten Preise für Briefmarken reine Händlerverkaufspreise sind, mit dem tatsächlichen Wert einer Marke in keinem Zusammenhang stehen, also nur der Täuschung der Sammler dienen, zählt nur die Information. Und nun wird die Auswahl relativ einfach: Spezialkataloge für meine(e) Sammelgebiet(e) sind die einzige Lösung.

Teuer? Ja, aber im Prinzip wieder nein, denn diese Kataloge kann man über viele Jahre, im Grunde bis sie auseinanderfallen, benutzen, denn grundsätzliches Wissen ändert sich so gut wie nicht - und für die überteuert neu aufgenommenen z.B. Bund-Neuheiten jedes Jahr bald 80 Euro hinzublättern ist unsinnig. Ich nutze derzeit, neben weiteren Spezialkatalogen, den Michel-Spezial 2013 Band 2, der den 2006er seinerzeit ablöste - so kostet der Michel-Spezial im Schnitt nur noch rund € 10 jährlich.
Frage:
07.08.2016
Wirklich nur ein Unfall?
http://www.ebay.de/itm/Berlin-1971-Unfall-Mi-404-Rollenmarke-total-verschnitten-m-Restrollennr-gest-/381720821725?hash=item58e0557fdd:g:PIUAAOSwy5ZXCnk~
Antwort:
Lustig! Ich könnte allerdings jede beliebige Marke noch "viel totaler verschnitten" (Geheimnis: Mein Schredder!) liefern, vielleicht sogar mit kopfstehender "Restnummer" und der Vorderseite auf der Rückseite. Wäre doch interessant zu erfahren, was so ein Verkäufer eigentlich denkt - wenn überhaupt.
Frage:
06.08.2016
Hallo und Gruß aus Berlin, ich haben den Briefmarkenfreund angeschrieben und höflich gefragt wie lange er noch betrügen will.
Nun habe ich eine Verwarnung von Ebay erhalten. Macht nix.

http://www.ebay.de/itm/Berlin-1949-Mi-Nr-38-Gestempelt-2te-Wahl-wegen-Knich-und-einriss-13653-/361673855106?hash=item5435711082:g:NWgAAOxyc2pTcRGL
Antwort:
So tun wir uns Sammlern keinen Gefallen! Das ist kein Betrug, denn der Verkäufer macht ja auf die "Schwächen" des angebotetnen Artikels aufmerksam. Wenn diesen Artikel ein Sammler kauft, dann muß man an dessen Verstand zweifeln.

Aber, nichtdestotrotz, nimmt sich dieser Verkäufer mit solchen Angeboten jegliche Qualifikation, Partner der mündigen Briefmarkensammler zu sein und sollte von uns allen gemieden werden.
Frage:
05.08.2016
Sehr geehrter Herr Köpfer,
Wieder eine frage von ein Anfänger Briefmarken sammeln, der noch viel von Ihnen zu lernen hat.
Eine Frage uber eine schön gestempelte Briefmarke aus 1891 von Prinzessin Wilhelmina, 121/2 cent, , farbe grau, NVPH 38.
Leider, kann ich nicht die Scan hinzufügen.
Deshalb finden Sie die entsprechenden Briefmarke in der folgenden Internet-Adressen:
ttp://www.brabantsepostzegelveiling.nl/online-auction/item/30072/
Leider, gibt nur eine Scan von vorne.
Auf die rechte Seite oben is gelblich Verfärbung sichtbar in Bezug auf links unten.
Meine frage ist: macht die gelbe Verfärbung diese schön gestempelte Briefmarke aus 1891 nicht sammelwürdig.
Antwort:
Hallo, konzentrieren Sie sich auf absolut einwandfreie Briefmarken! Jeder Fehler, und hier handelt es sich um Ausbleichungen, die nicht reparierbar sind, macht eine Briefmarke zu wertlosem "Altpapier".

Ich freue mich über eine Briefmarke in höchster Qualität, die ist wertvoller als ein ganzes Album voller fehlerhafter Marken und deswegen völlig uninteressant! Nochmal zur Erinnerung: Der Handel verkauft Ihnen den letzten Schrott auch noch überteuert - und behauptet, das sei der Wert einer Marke. Von Ihnen aus gesehen, ist aber das der Wert einer Marke, den SIE beim Verkauf erzielen!!

Schönes Wochenende und Grüße

Günther Köpfer
Frage:
04.08.2016
Sehr geehrter Herr Köpfer, mir ist aufgefallen, dass die Frauen-Serie schön gestempelt schwer zu bekommen ist. Auch die hohen Werte dürften noch seltener anzutreffen sein, als Sondermarken, wenn jeder Sammler auch solche in seiner Sammlung hatte. Halten Sie es für warscheinlich, dass mit diesen Marken spekuliert wird?
Antwort:
Dauerserien unterliegen philatelstisch anderen Gesetzmäßigkeiten als Sondermarken. Sie gehören, logischerweise, in jede Sammlung und werden von vielen Sammlern zusätzlich spezialisiert gesammelt. Die "Frauen" waren darüber hinus weiteren Einflüssen ausgesetzt, die ihr "Dasein" beeinflußten. Da war einmal die Wiedervereinigung, die die Aufmerksmkeit der Briefmarkensammler auf alles Mögliche ablenkte: Gültigkeit aller deutschen Marken in allen Gebieten, erhöhte Ausgabenpolitik der Post (wegen Wegfalls Berliner Marken?), Umtauschzusage der Post, Berliner Marken (später auch BUND) in weiterhin gültige Briefmarken tauschen zu können (die Post hat nie darüber informiert, wieviel umgetauscht wurde), der Spekulationshype (von der Briefmarkenlobby inszeniert) um die postfrischen Frauen (warum sollte man postfrische Frauen damals abstempeln lassen?). Die Sammler rannten jeder "Sau" hinterher, die von den Geschäftemachern durchs Dorf getrieben wurde. Der größte Fehler, den ein Sammler machen kann, ist der, andere für sich denken zu lassen - und bis zu diesem Zeitpunkt waren es knappe 100 %, die so "sammelten".

Zurück zum Thema: Nein, mit les- und damit prüfbar und von normlen Postämter gestempelten "Frauen" (vor allem von Berlin) wird nicht spekuliert werden. Dafür fehlt schlicht und einfach das "Material". Ich habe seit ca 1 1/2 Jahren kein Angebot mehr von zentrisch und von normlen Postämtern abgestempelten (Ausnahme die Massenportis) Sätzen gesehen", ebenso wenig das von höheren Einzelwerten. Ich sag` es mal so: Wenn jemand einen Satz der MiNr. 1 - 20 (scharzer Aufdruck Berlin) kaufen möchte, ist das ein geringeres Problem, als einen Satz Berliner Frauen, individuell postamtsgestempelt zu finden.

Eben schrieb ich von dem Fehler "andere für sich denken zu lassen": Dem ist auch die Briefmarkenlobby aufgsessen, buchstäblich. Sie sitzt heute auf riesengroßen Mengen versandstellengestempelten Marken wie "Berlin 12", "Ersttagssonderstempeln" und "FDC" die nichts weiter wert sind, als das Papier, auf dem die Marken gedruckt wurden. Trotzdem wird der Versuch unternommen diesen Schrott teils über "Katalogwert" an die Sammler "betrügen" zu wollen.

Natürlich nicht an uns! Wir denken ja schon selbst!
Frage:
31.07.2016
Da ich eine Marke habe von "Harding 1865-1923" USA , schaute ich im Internet nach.
Einmal ist sie billig und einmal sehr teuer, was stimmt nun?
Antwort:
Nichts oder alles! Ich vermute, ich bin bezüglich US-Marken völlig unwissend, daß die Qualität das entscheidende Kriterium ist. Es kann aber auch die Farbe, das Papier, Wasserzeichen oder vieles andere ausschlaggebend sein. Das nun herauszufinden, macht jedoch gerade den Spaß an unserem Hobby aus - und den wünsch ich Ihnen.
Frage:
27.07.2016
Spezialkatalog Österreich für Bautenserie
Antwort:
????? - was möchten Sie?

Wenn Sie wissen wollen, ob es einen solchen Katalog gibt: Ja! Unter Eingabe Ihrer Stichworte im Internet, werden Sie erschöpfende Informationen erhalten.

Frage:
22.07.2016
Zu Ton: Diese Marke ist gestempelt, also entfällt die Beschädigung der Gummierung (postfrisch). Warum sollte sie (ähnlich wie bei einem Falz) durch die Beschriftung wertlos werden? Bei großen Briefmarkenhäusern war/ist es üblich, Besonderheiten zur Unterscheidung rückseitig zu beschriften. Frank
Antwort:
Fest steht, daß eine beschriftete Briefmarke (und nicht nur die), gleichgültig ob vorne oder hinten, postfrisch oder gestempelt von einem Prüfer "höher geprüft" wird - und damit der Mangel ein Gesicht bekommt. Die auf meinen Seiten erklärte Art Briefmarken zu sammeln, konzentriert sich auf wiederverkäufliche Spitzenqualität und lehnt die Bauernfängerei, den Sammlern Wertloses als maßlos überteuerte Sonderangebote der Briefmarkenlobby zu offerieren, ab. Aber, und das betone ich immer wieder, jeder kann nach seiner Facon sammeln, sollte aber durch meine Seiten zumindest erfahren können, daß z.B. mindere Qualitäten zu einem späteren Zeitpunkt (wie so vieles andere auch) unverkäuflich sind.
Frage:
19.07.2016
Mir ist aufgefallen, dass bestimmte späte Briefmarken Berlins häufiger sind als andere, ohne dass sich dies aus dre Auflage ableiten lässt, so kommt es mir vor, dass Mi 464 etwas seltener ist als Mi. 478-480. Kann es sein, dass die Auflage nicht den Verkaufszahlen entspricht?
Antwort:
Das ist ein subjektives Gefühl. Alle seit etwa Mitte der 1950er-Jahre verausgabten Berlinmarken haben Auflagen, die die Nachfrage (nach Standardware) um ein Vielfaches überteigen. Aber, abgesehen mal davon, sind die Auflagen tatsächlich wohl selten auch die tatsächlichen Verkaufszahlen. Die Post hat so z.B. nie darüber informiert, welche Mengen welcher Marken zum Ende des Ausgabegebiets "Berlin" im befristet möglichen Umtausch in weiterhin gültige Bundmarken dort eingeliefert wurden. Ich denke aber, daß selbst größere Mengen die Verfügbarkeit nicht beeinträchtigten. Wenn Sie mal das Gefühl von "Seltenheit" mal spüren wollen, versuchen Sie mal, Berliner Marken mit zentrischen Vollstempeln kleiner, normaler Berliner Postämter zu finden, oder auch solche mit Dz, FN, Berlin-Zudruck, Zusammendrucke, Paare, 4er-Blocks o.ä.
Frage:
18.07.2016
Sehr geehrter Herr Köpfer, eine Frage zu einer schönen Briefmarke von Konig Willem III aus 1872.
Leider, kann ich nicht die Scans hinzufügen. Deshalb finden Sie der entsprechende Briefmarke in der folgenden Internet-Adresse: http://www.brabantsepostzegelveiling.nl/online-auction/item/162560/

Auf die Rückseite ist mit Bleistift "Kamm Perforation 12 1/2" geschrieben.
Meine Frage ist: Macht die Bleistiftnotiz die schön gestempelte Briefmarken aus 1872 wertlos und damit nicht sammelwürdig ?
Mit freunlichen Grüssen,
Ton D
Antwort:
Ein schönes, fast zu schönes Stück. Sie haben allerdings recht, wenn Sie annehmen, daß diese Marke durch die Bleistiftnotiz ihre Sammelwürdigkeit verloren hat. Diese Notiz läßt sich auch nicht mehr entfernen, selbst wenn sie mit ganz weichem Bleistift aufgebracht wurde oder man sie mit sehr weichem Radiergummi entfernen möchte - das Briefmarkenpapier ist einfach zu empfindlich.
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