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Frage:
26.08.2016
Frage:
Wäre es nicht einfacher, wenn der Handel ein paar 1A Briefmarken für je 10 Euro anbietet, statt hunderte für 0,2 bis 1 Euro? Das Durchforsten durch Angebote mit 95% Stummelstempel aus ETB, zerteilten Viererblöcken und VST kostet viel Zeit und macht kein Spaß. Im Internetzeitalter kann es doch nicht so viele uninformierte Sammler geben? Ich würde für eine schön gestempelte seltenere "Frauen"-Briefmarke locker bis zu 15 (und als Eckrandstück bis zu 30 Euro )zahlen und wäre glücklich. Und im Briefmarkengeschäft wird Block 1 und Co. als höchstes der Gefühle dargestellt. Sorry aber für Geld ist Block 1 das einfachste was das Sammelgebiet bietet. Ist nicht eine radikale Preiskorrektur von Nöten? Gruß Christos V.
Antwort:
Sehnsucht nach Ihrer, nach meiner, nach vieler Sammler Normalität. Leider gibt es noch die "Normalität" derer, die mit uns Sammlern einträgliche und, ich sage mal, unfaire Geschäft machen. Die angedachte Preiskorrektur wäre wirklich dringend nötig - wird aber nicht kommen. Die Briefmarkenlobby gestaltet diesen Markt nach ihrem Gusto und ist wenig bis überhaupt nicht daran interessiert, etwas zu ändern. Grund dafür ist, daß, wenn wir mal davon ausgehen, der gesamte Philateliemarkt 100 % darstellt, weniger als 3(-) % Sammelwürdiges beinhaltet, das Nichtsammelwürdige vernichtet würde, so gut wie nichts mehr übrig bliebe. Der Handel und auch hunderttausende Sammler (die nur beim (teuren) Verkauf, nicht beim (billigen) Einkauf) sind also nicht daran interessiert, daß ihre Sammlungen noch weiter, als sie es ohnehin schon sind, zu entwerten. Man will möglichst viel verdienen und das wäre, wenn 97(+) % Markenmaterial und fast das ganze, oft leidige Zubehör wegfiele, unmöglich. Der Briefmarkenhandel bräche, weil er von den verbleibenden 3 % so gut wie nichts am Lager hat, zusammen.

Der Briefmarkenmarkt wird immer von Angebot und Nchfrage geprägt sein, also von "Billig" bis "Liebhaberpreis) anbieten. Der realistische und informierte Sammler wird darin seine Chancen erkennen. Wenn tatsächlich mal (als ein Beispiel) Berliner Frauenwerte von normalen Berliner Postämtern zentrisch gestempelt, vielleicht sogar als Paare, Viererblocks, Eckränder mit Formnummer oder echt gelaufene, portogerecht frankierte Briefe angeboten würden, hätten Sie mit Ihrem Angebot wahrscheinlich sogar Erfolg (Sie und ich wissen, daß das eine sehr gute Geldanlage wäre). Nur, es wird nichts angeboten, bei ebay seit rund zwei Jahren nicht mehr! An schlechten Tagen ist das fast? erfolglose Suchen ein Ärgernis - das Finden von einem besonderen Stück dann aber pure Freude und "Briefmarkensammeln" (-suchen) wie wir es uns wüschen!



Frage:
22.08.2016
Es sollten alle mal auf SHPOCK gehen dann auf Briefmarken. Seht euch mal die Preise an und dann Kommentare schreiben.
Antwort:
"Konkurrenz" für ebay belebt das Geschäft, logischerweise aber nicht das Angebot. Bei schlechterer Darstellung findet man die gleiche Massenware wie bei ebay zu gleichen Preisen - und ist mal etwas wirklich Gutes dabei, machen wir Sammler den Preis.
Frage:
14.08.2016
Nettes Hallo an Sie ;))
Gibt es die Rote Penny 1841 ohne Plattennummer? Auf anderen Marken habe ich Nummern gesehen.
MfG
Antwort:
Wieder mal eine Frage, die ich an die Leser meiner Seiten weitergeben möchte. Wer kennt die Antwort?
Frage:
07.08.2016
Welches sind die anderen weltweiten Briefmarken-Katagogherausgeber, ausser den bekannten Michel, Schweizer SBK, Zumstein, Stanley-Gibbon, Yvert? Danke für E-Mitteilung!
Antwort:
Das sind wohl die bekanntesten, den Rest kann man als nutz- und sinnlos vergessen. Bekanntheit spricht zwar (generell mal) für diese Kataloge, wobei es jedoch ausschließlich auf den Anspruch ankommt, den man an seine Inhalte stellt. Nachdem die in den Briefmarkenkatalogen anfgeführten Preise für Briefmarken reine Händlerverkaufspreise sind, mit dem tatsächlichen Wert einer Marke in keinem Zusammenhang stehen, also nur der Täuschung der Sammler dienen, zählt nur die Information. Und nun wird die Auswahl relativ einfach: Spezialkataloge für meine(e) Sammelgebiet(e) sind die einzige Lösung.

Teuer? Ja, aber im Prinzip wieder nein, denn diese Kataloge kann man über viele Jahre, im Grunde bis sie auseinanderfallen, benutzen, denn grundsätzliches Wissen ändert sich so gut wie nicht - und für die überteuert neu aufgenommenen z.B. Bund-Neuheiten jedes Jahr bald 80 Euro hinzublättern ist unsinnig. Ich nutze derzeit, neben weiteren Spezialkatalogen, den Michel-Spezial 2013 Band 2, der den 2006er seinerzeit ablöste - so kostet der Michel-Spezial im Schnitt nur noch rund € 10 jährlich.
Frage:
07.08.2016
Wirklich nur ein Unfall?
http://www.ebay.de/itm/Berlin-1971-Unfall-Mi-404-Rollenmarke-total-verschnitten-m-Restrollennr-gest-/381720821725?hash=item58e0557fdd:g:PIUAAOSwy5ZXCnk~
Antwort:
Lustig! Ich könnte allerdings jede beliebige Marke noch "viel totaler verschnitten" (Geheimnis: Mein Schredder!) liefern, vielleicht sogar mit kopfstehender "Restnummer" und der Vorderseite auf der Rückseite. Wäre doch interessant zu erfahren, was so ein Verkäufer eigentlich denkt - wenn überhaupt.
Frage:
06.08.2016
Hallo und Gruß aus Berlin, ich haben den Briefmarkenfreund angeschrieben und höflich gefragt wie lange er noch betrügen will.
Nun habe ich eine Verwarnung von Ebay erhalten. Macht nix.

http://www.ebay.de/itm/Berlin-1949-Mi-Nr-38-Gestempelt-2te-Wahl-wegen-Knich-und-einriss-13653-/361673855106?hash=item5435711082:g:NWgAAOxyc2pTcRGL
Antwort:
So tun wir uns Sammlern keinen Gefallen! Das ist kein Betrug, denn der Verkäufer macht ja auf die "Schwächen" des angebotetnen Artikels aufmerksam. Wenn diesen Artikel ein Sammler kauft, dann muß man an dessen Verstand zweifeln.

Aber, nichtdestotrotz, nimmt sich dieser Verkäufer mit solchen Angeboten jegliche Qualifikation, Partner der mündigen Briefmarkensammler zu sein und sollte von uns allen gemieden werden.
Frage:
05.08.2016
Sehr geehrter Herr Köpfer,
Wieder eine frage von ein Anfänger Briefmarken sammeln, der noch viel von Ihnen zu lernen hat.
Eine Frage uber eine schön gestempelte Briefmarke aus 1891 von Prinzessin Wilhelmina, 121/2 cent, , farbe grau, NVPH 38.
Leider, kann ich nicht die Scan hinzufügen.
Deshalb finden Sie die entsprechenden Briefmarke in der folgenden Internet-Adressen:
ttp://www.brabantsepostzegelveiling.nl/online-auction/item/30072/
Leider, gibt nur eine Scan von vorne.
Auf die rechte Seite oben is gelblich Verfärbung sichtbar in Bezug auf links unten.
Meine frage ist: macht die gelbe Verfärbung diese schön gestempelte Briefmarke aus 1891 nicht sammelwürdig.
Antwort:
Hallo, konzentrieren Sie sich auf absolut einwandfreie Briefmarken! Jeder Fehler, und hier handelt es sich um Ausbleichungen, die nicht reparierbar sind, macht eine Briefmarke zu wertlosem "Altpapier".

Ich freue mich über eine Briefmarke in höchster Qualität, die ist wertvoller als ein ganzes Album voller fehlerhafter Marken und deswegen völlig uninteressant! Nochmal zur Erinnerung: Der Handel verkauft Ihnen den letzten Schrott auch noch überteuert - und behauptet, das sei der Wert einer Marke. Von Ihnen aus gesehen, ist aber das der Wert einer Marke, den SIE beim Verkauf erzielen!!

Schönes Wochenende und Grüße

Günther Köpfer
Frage:
04.08.2016
Sehr geehrter Herr Köpfer, mir ist aufgefallen, dass die Frauen-Serie schön gestempelt schwer zu bekommen ist. Auch die hohen Werte dürften noch seltener anzutreffen sein, als Sondermarken, wenn jeder Sammler auch solche in seiner Sammlung hatte. Halten Sie es für warscheinlich, dass mit diesen Marken spekuliert wird?
Antwort:
Dauerserien unterliegen philatelstisch anderen Gesetzmäßigkeiten als Sondermarken. Sie gehören, logischerweise, in jede Sammlung und werden von vielen Sammlern zusätzlich spezialisiert gesammelt. Die "Frauen" waren darüber hinus weiteren Einflüssen ausgesetzt, die ihr "Dasein" beeinflußten. Da war einmal die Wiedervereinigung, die die Aufmerksmkeit der Briefmarkensammler auf alles Mögliche ablenkte: Gültigkeit aller deutschen Marken in allen Gebieten, erhöhte Ausgabenpolitik der Post (wegen Wegfalls Berliner Marken?), Umtauschzusage der Post, Berliner Marken (später auch BUND) in weiterhin gültige Briefmarken tauschen zu können (die Post hat nie darüber informiert, wieviel umgetauscht wurde), der Spekulationshype (von der Briefmarkenlobby inszeniert) um die postfrischen Frauen (warum sollte man postfrische Frauen damals abstempeln lassen?). Die Sammler rannten jeder "Sau" hinterher, die von den Geschäftemachern durchs Dorf getrieben wurde. Der größte Fehler, den ein Sammler machen kann, ist der, andere für sich denken zu lassen - und bis zu diesem Zeitpunkt waren es knappe 100 %, die so "sammelten".

Zurück zum Thema: Nein, mit les- und damit prüfbar und von normlen Postämter gestempelten "Frauen" (vor allem von Berlin) wird nicht spekuliert werden. Dafür fehlt schlicht und einfach das "Material". Ich habe seit ca 1 1/2 Jahren kein Angebot mehr von zentrisch und von normlen Postämtern abgestempelten (Ausnahme die Massenportis) Sätzen gesehen", ebenso wenig das von höheren Einzelwerten. Ich sag` es mal so: Wenn jemand einen Satz der MiNr. 1 - 20 (scharzer Aufdruck Berlin) kaufen möchte, ist das ein geringeres Problem, als einen Satz Berliner Frauen, individuell postamtsgestempelt zu finden.

Eben schrieb ich von dem Fehler "andere für sich denken zu lassen": Dem ist auch die Briefmarkenlobby aufgsessen, buchstäblich. Sie sitzt heute auf riesengroßen Mengen versandstellengestempelten Marken wie "Berlin 12", "Ersttagssonderstempeln" und "FDC" die nichts weiter wert sind, als das Papier, auf dem die Marken gedruckt wurden. Trotzdem wird der Versuch unternommen diesen Schrott teils über "Katalogwert" an die Sammler "betrügen" zu wollen.

Natürlich nicht an uns! Wir denken ja schon selbst!
Frage:
31.07.2016
Da ich eine Marke habe von "Harding 1865-1923" USA , schaute ich im Internet nach.
Einmal ist sie billig und einmal sehr teuer, was stimmt nun?
Antwort:
Nichts oder alles! Ich vermute, ich bin bezüglich US-Marken völlig unwissend, daß die Qualität das entscheidende Kriterium ist. Es kann aber auch die Farbe, das Papier, Wasserzeichen oder vieles andere ausschlaggebend sein. Das nun herauszufinden, macht jedoch gerade den Spaß an unserem Hobby aus - und den wünsch ich Ihnen.
Frage:
27.07.2016
Spezialkatalog Österreich für Bautenserie
Antwort:
????? - was möchten Sie?

Wenn Sie wissen wollen, ob es einen solchen Katalog gibt: Ja! Unter Eingabe Ihrer Stichworte im Internet, werden Sie erschöpfende Informationen erhalten.

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