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Frage:
30.11.2011
Frage: alte Erstagsblätter Berlin: Wieviele gibt es - wo sind sie kaltalogisiert?
Antwort:
Der Michel-Spezial listet 39 Berliner ETB`s der ersten "amtlichen" Serie auf. Vorher und zum Teil parallel, wurden amtliche FDC verausgabt.

Ab 1975 bis 1990 (Berlin) wurden dann erneut ETB´s verausgabt, die jedoch auf Grund ihrer schieren Menge Massenware und heute (siehe aktuellen DNK) wertlos sind.
Frage:
03.11.2011
Frage: Ich weiß nicht wie ich mich richtig ausdrücken soll.
Es geht um die Wasserzeichen sowjetische Zone Sachsen. Stufen fallend oder steigend.
Wenn ich eine Briefmarke ins T2 mit der Rückseite nach oben einlege, ist dann das gezeigte Ergebnis, wenn ich es ,mit den Wassezeichenbildern aus den Alben vergleiche identisch, oder muss ich umdenken und Bild gespiegelt betrachten.
Antwort:
Nein, wie ein Buchblatt gewendet, liegen Sie mit Ihrer Vermutung 100%ig richtig.
Frage:
31.10.2011
Frage:
Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen informativen Webseite. Ich habe nur einen Punkt zum Meckern: Wieso sammeln Sie Berlin? Sie verstoßen damit gegen Ihre 2 x 10 Gebote. Berlin-Marken wurden nur für Sammler hergestellt. Es gab zu keiner Zeit eine wirkliche Notwendigkeit diese Marken herauszugeben. Die Ausgaben der BRD waren ab 1949 in ausreichender Stückzahl verfügbar. Man wollte damals an den Sammlern nur ordentlich Geld verdienen. Grüße Norbert Geisler
Antwort:
Ich habe Sie nicht vergessen.
Die ersten Berliner Marken ("schwarzer" bis "grüner Aufdruck", also 67 Werte) wurden allesamt 1948 / 1949 bis zu einem Jahr vor der ersten Bundemission am 7. September 1949 verausgabt.

Trotzdem haben Sie natürlich insofern recht, daß es, würden Briefmarken nicht gesammelt, weltweit weit weniger Varianten gäbe. Wir sind schon die Melkkühe der Briefmarkenlobby.

Ich selbst beschränke mich auf "Verwendungsfähiges" bzw. "Verwendetes", habe keine Abo´s und meide allen künstlich hergestellten Schrott, sammle also nicht nur aus, sondern auch mit Spaß.
Frage:
29.10.2011
Frage: seit wann und warum steht auf
briefmarken "deutsche bundespost" oder
"deutschland"
Antwort:
Die Ausgaben von 1949 lauteten noch auf "Deutsche Post", was dann ab 1950 aus Rücksicht auf das geteilte Deutschland in "Deutsche Bundespost" geändert wurde. 1990, also mit der Wiedervereinigung, und der damit verbundenen Gültigkeit für ganz Deutschland, erhielten die deutschen Briefmarken dann auch wieder die Bezeichnung "Deutschland".
Frage:
04.10.2011
Frage: wieviel Messebelege gibt es?
Antwort:
Myiarden - nicht zählbar.

Messebelege, wobei "...belege" nicht richtig ist, eher etwas vortäuscht, das es effektiv nicht ist, können von jedem Messeteilnehmer jeder Messe der Welt in jeder beliebigen Stückzahl produziert werden. Sie sind ein "Kunden-Lockmittel" und letztendlich eine Erinnerung daran und stellen als solche keinen sammlerischen Wert da.

Sollten solche Belege doch einen Wert haben, dann nur durch die zufällige Verwendung später "teuer" gewordener Briefmarken.


Frage:
13.09.2011
Frage zu Katalogpreisen:
Ich möchte hier auf ein Beispiel
hinweisen, das ich im tschechischen POFIS-
Katalog gefunden habe. Dort wird ein bestimmter Block aus den 50er Jahren auf FDC mit 400 Kronen bewertet (z.Zt. ca
16 Euro). Gleiches steht im Michel mit 60 Euro.
Wie sind solche Preisunterschiede
zu erklären?
Antwort:
Es wäre interessant, wie die Relationen Sammlerwert / Katalogwert in der Tschechei aussehen.
Ansonsten kann ich mir nur wieder vorstellen, daß ein fast 4-facher Michel-Preis wieder einen hohen Wert vorgaukeln soll um dem Handel zu ermöglichen, den Block maßlos überteuert zu verkaufen. Wobei ohnehin die Frage auftaucht, ob für Machwerk, FDC sind das, überhaupt ein Wert angesetzt werden kann.
Katalogpreise sind heute gegen uns Sammler gerichtete Händlerpreise!
Frage:
01.09.2011
Frage: Frage zu Plattenfehlern. Kürzlich
habe ich in einer Sammlung DDR/BRD
einige Marken mit Plattenfehlern
gesehen, an deren linken Rand ein
"Vergleichsstück" ohne den Fehler angebracht war. Diese Einheiten wurden offenbar - per Abo - von einem größeren Briefmarkenversandhaus bezogen. Nun kommen Plattenfehler
ja in natura nicht mit solchen
Vergleichsstücken vor. Was ist
dann von solchen Versandhaussachen zu halten?
Antwort:
Sie meinen sicher Paare. Wenn die Position eines Plattenfehlers einmal erkannt wurde, die Kataloge bezeichnen, wenn sie es wissen, immer das betreffende Feld im Bogen, ist das kein Problem und ganz normal. Gezählt wird übrigens immer von links oben, nach rechts unten.

Ob der Einkauf in einem größeren Versandhaus empfehlenswert ist, bezweifle ich. Die sind im Regelfall viel zu teuer. Suchen und vergleichen Sie, wenn Sie Plattenfehler (und auch anderes) kaufen wollen, doch mal bei eBay.

Noch schöner ist es allerdings, Plattenfehler in der eigenen Sammlung zu finden.
Frage:
28.08.2011
Frage: Vielen Dank für Ihre Homepage, die ich sehr interessiert durchgelesen habe. Ich habe eine teilweise gut, aber teilweise auch gar nicht sortierte Briefmarkensammlung von meinem Vater geerbt. Jetzt stehe ich aber vor folgenden Fragen:
1) sollte man alle Auslandsmarken (ganze Welt) auch vernichten, wenn sie keinen prüfbaren Stempel tragen oder (*) sind?
2) ich habe viele BRD-Marken postfrisch immer zwei oder drei zusammenhängend ohne Randstücke. Soll man die trennen oder zusammen lassen?
3) Marken nur mit Wellenstempel alle vernichten?
4) alle(*) Marken vor 1945 vernichten (Infaltionszeit-Hilterzeit-Altdeutschland) außer dem Ostropa-Satz, den ich sowieseo nicht habe?
5) ich habe viele Briefmarken auf ausgeschnittenen Brief- oder Postkartenstücken. Wenn ich die ablöse, ist der Stempel nicht mehr prüffähig. Soll man diese auf dem Stück Papier lassen oder auch vernichten?
Wenn Sie mir diese Fragen beantworten könnten, wäre ich Ihnen sehr dankbar.
Mit herzlichen Grüßen
Henning

Antwort:
Toll, daß sie die Sammlung Ihres Vaters weiterführen wollen – viel Spaß dabei.

Um von Anfang an eine erfolgversprechende Struktur einzurichten, ist es tatsächlich empfehlenswert, alle Briefmarken, deren Stempel nicht prüfbar sind, ebenso, wie die ungebrauchten mit Falz und natürlich Marken mit Fehlern, zu vernichten. Kein Händler kauft Ihnen so etwas ab – und anderen Sammlern sollte man das auch nicht zumuten.

Einheiten sollte man immer so belassen, Briefstücke nicht ablösen, gestempelte mit Falz von diesem befreien.

Schaffen Sie sich eine gesunde Basis und freuen sich über sammelnswertes.
Frage:
23.08.2011
Frage: Bei den Fundsachen habe ich gelesen, daß bei ebay 1.200 Ersttagsblätter von Bund und Berlin für € 26,50 - incl. 6 Alben - versteigert wurden. Da muß Ihnen ein Fehler unterlaufen sein, das kann doch wohl nicht wahr sein. Allein ein ETB der letzten Berliner Jugendmarken-Serie steht ja schon mit € 9,50 im Katalog.
Antwort:
Nein, leider kein Fehler! Alles, was von dieser Briefmarkenlobby künstlich und speziell für uns Sammler kreiert wurde und wird, ist heute einfach nur wertlos, so auch die FDC ab 1955, Jahresgaben, Messebelege u.s.w.. Wie kann auch etwas, das es hunderttausendfach in der absolut gleichen Art gibt, etwas wert sein.

Man kann nur empfehelen, die Finger von allem künstlich geschaffenen zu lassen.
Frage:
22.07.2011
Beim Sortieren von Altunterlagen bin ich auf ein gut erhaltenes Couvert mit einer am 27.1.1963abgestempelten 10 Pfennig Briefmarke Deutsche Bundespost Berlin, Albrecht Dürer gestossen.

Was ist das eventuell wert??
Antwort:
Es handelt sich hier um eine Standardsendung, entweder als Brief um Ortsverkehr oder als Drucksache der 2. Gewichtsklasse (1.7.54 - 28.2.1963).

Mutmaßlich nichts Besonderes, ist er im Michel-Spezial oder Michel-Briefe-Katalog mit € 1,-- aufgeführt.

Sie können mal in starkem Gegenlicht nachschauen, ob die Marke eine Rollennummer aufweist, oder, dazu wäre allerdings eine Prüflampe nötig, ob es sich eventuell um das teurere Lumogen-Papier y 1 handelt. Dann wäre das schon etwas anderes.

Es spricht jedoch so oder so nichts dagegen, ihn in ihre Briefe-Sammlung Berlin einzusortieren.
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