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Frage:
13.06.2011
Es geht um die Briefmarke Deutsches Reich Mi.Nr. 364. Ich habe einen ungezähnten, postfrische Viererblock, jedoch mit dem Aufdruck „eine Reichsmark“, statt „eine Mark“.

Ich kann diese nicht zuordnen und möchte nähere Infos über diese Marke und bitte sie um Hilfe!
Antwort:
Ihren Viererblock kann ich leider auch nicht zuordnen.

Ich konnte lediglich im Michel Spezial nach der Michel Nr. 440, das ist die Nr. 365, nun allerdings mit der Wertbezeichnung Reichsmark statt Mark, mit der Mi-Nr. IX eine nicht verausgabte Mi-Nr. 364 finden, die ebenfalls auf Reichsmark lauten, jedoch gezähnt sein sollte. Einen Hinweis auf eine ungezähnte Variante fand ich nicht.

Mein Tipp wäre, sie an einen Prüfer zu schicken und sie so zuordnen zu lassen.
Frage:
08.04.2011
Würde ich freuen wenn Sie mir eine Frage beantworten könnten.

Ich habe mir auf ebay ein Berlin MH 10 ersteigert. Der Abschluss ist ungezähnt. Also die MiNr. 536 ist praktisch auf 2 Seiten nicht gezähnt.

Eine Besonderheit? Ich finde dazu im Netz nichts.

Würde mich freuen, wenn Sie mir weiterhelfen könnten.
Antwort:
Rollenmarken und auch die Markenheftchen werden im Endlosdruck hergestellt. Hierbei kommt es zu Verformungen der Markenbahn, die in der Vergangenheit, also auch beim MH 10, durch spitze und breite Ausgleichszähne (siehe www.briefmarken-handbuch.de) ausgeglichen werden. Breite und schmale Ränder der MH sind ebenso üblich. Diese Unterschiede beeinflussen dann auch die maschinell konfektionierten MH mit verschiedenen Zufälligkeiten wie große und kleine Marken, fehlende
Schnittmarkierungen und, wie in Ihrem Fall, auch mal eine abgeschnittene
Zähnung (Tipp: hinterlegen Sie in solchen Fällen einfach mal eine Normalmarke, die dann größer als die "geschnittene" sein wird).

Man könnte nun meinen, die Marken seien dadurch beschädigt, was jedoch nicht der Fall ist - es ist einfach eine Zufälligkeit, die für Ihre Sammlung trotzdem etwas besonderes, jedoch wertmäßig nicht verifizierbares darstellt.
Frage:
17.03.2011
Ich habe eine größere Menge von postfrischen Bed. Deutschen der 10Pf.-Rollenmarke Mi.Nr.350 R und möchte sie nach Lumogen- bzw. Jayme / Bauer-Papier sortieren!

Wie gehe ich vor? Obwohl ich das Michel-Handbuch Rollenmarken Deutschland 2006 besitze, steht darüber nichts ? Bin für jede Kurzanleitung dankbar !!!
Antwort:
Da gibt es leider (?) nur eine Lösung: die Prüflampe. Mit bloßem Auge ist der Unterschied, Lumogen erscheint dort hellgelb bis weißlich und JB in leuchtendem gelb, nicht zu erkennen.

Das ist jedoch eine einmalige Anschaffung, mit der Sie z.B., wenn Sie Bund- und / oder Berlin-Sammler sind, was ich annehme, wenn Sie den Handbuch-Katalog Rollenmarken besitzen, auch Heuss, Burgen & Schlösser und die Sehenswürdigkeiten und vieles andere prüfen können.

Im "briefmarken-handbuch.de" habe ich übrigens die Notwendigkeit der Prüflampe beschrieben und in "berlin-briefmarken.de" unter "näher betrachtet" das Thema "Bedeutende Deutsche" behandelt.

Ich drücke Ihnen die Daumen, daß Sie vielleicht sogar Lumogen mit
Rollennummer finden - und wünsche weiterhin viel Spaß
Frage:
07.01.2011
Ich bin seit einiger Zeit begeisterte Sammlerin von Briefmarken.

Unter anderem bin ich auch immer auf der Suche nach Plattenfehlern, auch welche die ich selber finde, und dabei ist mir etwas aufgefallen, womit ich leider noch nichts anfangen kann.
Wenn ein Plattenfehler im Katalog steht, steht dahinter immer: ( Feld xy ).

Nun meine Frage dazu: Wie ist eine Briefmarke in Felder aufgeteilt, bzw. woher weiß ich, wo auf der Briefmarke Feld 50 ist?
Antwort:
Mit der Nennung eines Feldes ist die Position der betreffenden Marke im Bogen, dem Markenheftchen oder auch einer sonstigen Einheit genannt. Feld 50 bedeutet demnach, daß sich z.B. ein Plattenfehler auf der 50. Marke, jeweils von links oben, Reihe für Reihe nach rechts unten gezählt, bei einem 50er-Bogen auf der Marke rechts unten befindet.  Beim Beispiel der Berliner Mi-Nr. 822 kommt der Plattenfehler immer nur mit der Formnummer 1, nie mit der FN 2 vor.  
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