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Frage:
09.07.2016
Soeben ersteigert: Berlin 12-Vst.- Vollstempel auf Leuchtturm 1965-90 komplett für 35,50. Ich wollte nur die Blätter und Lücken meiner Sammlung füllen. Kann man für den Preis noch was falsch machen?
Antwort:
Das kommt auf die Erwartungen an! Wenn man als Sammler lediglich die verausgabten Marken zusammentragen will, gleichgültig in welcher Erhaltung / Qualität (also auch die Massenware Versandstellenstempel) und daran Gefallen findet, kann man so wirklich nichts falsch machen. Diese Art von Sammlern sind in der Regel, zumindest sollten Sie, darüber informiert, daß eine solche Sammlung unverkäuflich ist bzw., wenn es gut läuft, den dafür gezahlten Betrag wieder einspielt - nicht über den Handel, aber bei Sammlern mit dem gleichen niedrigen Anspruch. Im Allgemeinen erwarten Sammler aber, und das ist eine weitere Kategorie, daß sie irgendwann das große Geld (oder was man dafür hält) damit machen. In den letzten Jahren sind hunderttausende von Sammlern ziemlich unsanft auf dem Boden der Tatsachen aufgeschlagen: Ihre in Vordruckalben gesammelte Massenware ist unverkäuflich, wertlos. Und, mit vielen Varianten dazwischen, gibt es die Sammler, die von vorn herein wissen, daß sie, wenn sie Spitzenqualitäten (auch bei kleinsten Werten) sammeln, einen Schatz zusammentragen, den viele Sammler gerne ihr Eigen nennen möchten. Wie da die Zukunft aussehen könnte, bleibt nun der Phantasie jedes Einzelnen überlassen.
Frage:
08.07.2016
Hallo Herr Köpfer,
Wissen Sie vielleicht, was bei den Schlegels los ist.
Die Prüfdauer hat sich geradezu verdoppelt.
Auch Nachfragen per E-Mail beantwortet keiner.
Ist jemand krank oder gar verstorben?

Danke

Tom
Antwort:
Ich habe nichts dergleichen gehört. Wenn man sich vorstellt, wie viele Prüfer es z.B. für Bund und Berlin gibt, kann man sich leicht vortellen, daß bei größerem Prüfanfall schnell die Prüfzeiten in die Höhe schnellen. Das wären dann ganz profane Gründe für die genannte Verdoppelung. Wir Sammler können, da die Prüfer das freiwillig (natürlich gegen Gebühr) machen und es kaum Ersatz geben dürfte, froh und dankbar sein, daß unsere Sammelgebiete prüfermäßig so gut besetzt sind.
Frage:
06.07.2016
Hallo Herr Köpfer, ich habe über eBay den Satz "Helfer der Menschheit" von 1951 postfrisch geprüft Schlegel BPP gekauft. Die Marken erscheinen mir einwandfrei. Allerdings hat der Händler nur auf der Rechnung den Prüfvermerk geschrieben, aber mir kein Nachweisdokument mit der Sendung zukommen lassen. Ist das so üblich und auch rechtlich in Ordnung?
Für Ihre Antwort danke ich im Voraus.
MfG Willy
Antwort:
Wenn der Hinweis "geprüft Schlegel BPP" vermerkt war, muß auf der Rckseite der Marken
ein Prüfvermerk (möglichst tief) angebracht sein oder ein sonstiges Original-Prüfdokument (z.B. "Kurzbefund") beigelegt worden sein. Ein lediglich durch den Verkäufer gemachter Hinweis darauf würde dem Betrug Tür und Tor öffnen und, Vorsicht, der ist in der Philatelie zu Hause.
Frage:
02.07.2016
Herr Köpfer,
danke für Ihre Antwort.
Vergleich: die Niederlande hat von 1852 bis 1945 442 Briefmarken verausgabt.
Wenn mann auch die Sondermarken zählt, sind es genau 703 Briefmarken. Auch eine überschaubare Anzahl!
Bei Ebay fallt mir auf, dass nur die Vorderseite von die Briefmarken gezeigt wird und leider nicht ein Scan von der Rückseite. Das macht mich vorsichtig.
Ich kaufe nur, wenn ein Scan von der Vorder- und Rückseite sichtbar ist.
Das ist leider nicht der Fall bei eBay.
Meine Frage an Sie ist: Was sind Ihre Erfahrungen, wenn sie ohne Scan von der Rückseite auf Ebay kaufen.
Mit freundlichen Grussen
Ton
Antwort:
Ganz ohne Vertrauen gehts nicht! Wenn bei ebay der Vermerk "postfrisch" oder "**" angefügt ist, bedeutet dies, daß die Marken "unverfälscht", also in dem Zustand sind (sein müssen), wie von der Post verausgabt. Das ist auch überwiegend der Fall. Es hält allerdings bestimmte, kriminell angehauchte Anbieter nicht davon ab, Briefmarken zu manipulieren. Ich lese die Angaben der Anbieter immer sehr genau. Bei einem Verkäufer, der z.B. jegliche Reklamation und Rücknahme kategorisch ablehnt, kaufe ich prinzipiell nicht - auch wenn die Marken noch so verführerisch aussehen. Ein Tipp vielleicht noch zur persönlichen Prüfung: Bei normal gestrennten Briefmarken sind die Zähnchenenden der Marke fein ausgefasert, bei Nachgummierungen jedoch (wahrscheinlich) dort verklebt. Man sollte die Gummierung gekaufter Marken wenn möglich auch mit der anderer Werte der gleiche Serie vergleichen: Ist die Gummistruktur die gleiche? Und, zuletzt, Fingerabdrücke auf der Gummierung machen eine Marke wertlos!
Frage:
02.07.2016
Ein perfekt zentrischer Berlin 11-Maschinenstempel und ein die unteren 2/3 der Briefmarke bedeckender Tagesstempel eines kleinen Berliner Postamts, Datum und Nummer des Postamts lesbar, aber mit ein bisschen Mühe. Welchem Exemplar ist der Vorzug zu geben?
Antwort:
Der Maschinenstempel "Berlin 11" wurde nur auf tatsächlich zu befördernden Postsachen abgeschlagen, ist also ein echter Bedarfsstempel und für mich, wenn er zentrisch aufgbracht wurde, wie in Ihrem Fall, die sammelnswürdigere Alternative. Sammelt man "zentrisch gestempelt", dann sollte das Ziel ein vertikal zentrischer Stempel sein, der idealerweise mittig auf der Marke abgeschlagen wurde. Aber, man sollte dies nicht alternativlos sehen: Jeder lesbar und damit prüfbare Stempel (keine Sonder- bzw. Versandstellenstempel) ist sammelwürdig - mit entsprechend niedrigerem Preis.
Frage:
30.06.2016
Hallo Herr Köpfer, ich sammele keine Briefe, aber folgendes Angebot gibt mir Rätsel: http://www.kniffka-philatelie.com/de/briefmarken/artikel/273365-Berlin--Beleg-aus-Buettelborn-1980.html Zu sehen ist ein Luftpostaufkleber der 1990er Jahre auf einem Brief von 1980. Macht ein Aufkleber den Brief wertvoller, oder kann es sich gar um eine Gesamtfälschung unter Verwendung einer postfrischen Marke handeln?
Antwort:
Eine Fälschung ist das nicht,denn es handelt sich ja nur um die Konstruktion eines Briefes mit Briefmarken, die damals ja noch gültig waren. Lustig ist die "Luftpost" von Büttelborn (quasi ein Vorort Frankfurts und extrem nahe am Frankfurter Flughafen gelegen) nach Frankfurt. So schon als extrem schlecht gemachtes Machwerk erkennbar und nicht sammelwürdig, ist er auch noch mit Sammlervermerken beschriftet und offensichtlich geknickt. Das alles stört den anbietenden Händler jedoch nicht, ihn zu € 5,00 anzubieten. Das ist wahre Antiwerbung unter der Devise: Irgend einen uninformierten Sammler werde ich doch wohl noch übers Ohr hauen können!
Frage:
29.06.2016

Herr Köpfer,
Sie sind ein begeisterte Berlin-Sammler.
Wie viel Briefmarken Berlin gibt es und über welchen Zeitraum.
Wenn Ich Ihre Begeisterung für Berlin Briefmarken würde folgen.
Was würden Sie mir empfehlen postfrisch oder gestempelt.
Mit freundlichen Grüssen,
Ton
Antwort:
Von 1948 bis 1990 hat Berlin 879 Briefmarken verausgabt, was eine zwar überschaubare Anzahl ist, aber eine große Anzahl von Varianten aufweist bzw. (sammlerisch) möglich macht. Man kann beide Varianten, also postfrisch (über z.B. ebay "günstig" zu erhalten) oder / und gestempelt sammeln, wobei meine Liebe klar der zentrisch und bedarfsmäßig gestempelten Variante zuneigt. Das schränkt die Manipulationsmöglichkeiten auf stark ein.

Aber, man kann diese "Liebe" auch auf jedes andere Gebiet / Land übertragen, so auch, Ton, auf die Niederlande. Natürlich muß sich jeder, der sein Hobby "ernst" nimmt, in SEIN Gebiet hinein arbeiten, ergründen, auf was es ankommt, nicht der Briefmarkenlobby hinterher laufen, sondern eigene nsprüche, Qualitätsstandards erarbeiten. Daß dabei meine Seiten hilfreich sein können, weiß der Eine oder Andere.
Frage:
29.06.2016
Hallo Herr Köpfer, danke für Ihre Antwort.
Nun aber noch ganz klar Einspruch zu dem Satz Marken mit Falz sind wertlos ! Für die Marken ab 1945 mag das gelten aber ich sammle DR ab 1872 auch die Brustschildmarken ungebraucht und diese haben wohl noch einen Wert werden auch BPP geprüft mit Befunden und Attesten auch Altdeutsche Marken mit Falz haben ihren Wert - es wurde früher einfach so gesammelt !
Ein guter Sammlerfreund aus Tschechien hat vor einiger Zeit bei einem Gespräch gesagt nirgends außer in Deutschland ist der Gummi Fetischismus so ausgeprägt. Und visuell gefallen müssen die Marken auch nicht, nur Wert haben, denn dieser ist relativ, einen Posthorn Satz z.B. habe ich auch gerne ungebraucht, wenn mir dieser postfrisch zu teuer ist und ich mir ihn nicht leisten kann oder will und \"einen Wert\" hat er allemal !
Gruß Bernd
Antwort:
Einspruch zu Recht, denn Briefmarkensammeln ist ein Hobby, das jeder so gestalten kann, wie er es für richtig hält. Wenn man jedoch, wie ich, mal erfahren hat, wie unterschiedlich sich die Erfahrungen zu den Versprechen verhalten, denkt man u.U. sehr intensiv und kritisch über diesen Markt nach. Tun Sie sich, vielleicht noch rechtzeitig, mal den Gefallen, und überprüfen Ihr vertruensvolles Denken, in dem Sie mal einen "Testverkauf" z.B. Ihrer "Falzmarken" starten. Gehen Sie mal mit einer Ihrer Sammlungen zu einem Händler und fragen ihn, was er Ihnen dafür bieten würde. Und stellen Sie sich dann bei einem Vergleich dessen, was Sie dafür bezahlt haben und dessen was er Ihnen (wenn überhaupt) dafür zahlen möchte, die Frage, ob man nun noch von einem "Wert" sprechen kann.

Das alles hat übrigens nichts mit "Gummifetischismus" zu zun, sondern mit Qualität. Das betrifft auch Stempel und jegliche Manpulation von Sammelwürdigem. Und bei dem Posthornsatz ergibt sich, für zigtausende Sammler, die Frage, ob es nicht besser wäre, eine 70er, 80er oder 90er einzeln in bester Qualtät zu kaufen, als einen minderwertigen, im Prinzip nicht sammelwürdigen Satz.

Und zuletzt: Die Prüfer prüfen alles, was über einem Katalogwert von € 25,-- liegt. Damit verdienen Sie Ihr Geld. Beschädigte Marken erhalten ein mehr oder weniger höhergestelltes Prüfzeichen oder entsprechende negative Zusatzbewertungen. Das informiert potentielle Kaufinteressenten - und hält sie überwiegend vom Kauf ab. Beobachten Sie das mal auf ebay.

Aber trotz allem: Sie entscheiden, wie Sie sammeln möchten.
Frage:
29.06.2016
Hallo, perfekte Berlin-Stempel aus dem Bedarf sind selten und gefragt, ich selbst wäre bereit mehr zu zahlen. Trotzdem unterscheidet der Handel nicht zu dem Gestempelt-Versandstellen-Muell. Halten Sie es für realistisch dass sich ein Qualitätsmarkt etabliert?
Antwort:
... und teu(r)er. Logisch, denn das, was selten, was gefragt ist, hat seinen Preis. Das zu achten, zu beachten hat jedoch nichts mit einem "Sammeln" nur nach Wert zu tun, sondern, daß ich für mein Geld einen realistischen Gegenwert erstehe. Der Handel, der nur seltenst in der Lage ist, einen gescheiten, zentrischen Bedarfsstempel zu liefern, aber übervolle Lagebücher mit Versandstellenware hat, kann also nur, wie Sie es zu Recht bezeichnen, seinen "Versandstellen-Müll" anbieten - und die Täuschung von uns Sammlern möglichst lange fortzuführen: Viel Geld verlangen für Wertloses. Es liegt an uns, was wir daraus machen. Und wir haben schon etwas daraus gemacht: Den Qualitätsmarkt gibt es bereits. Schauen Sie bei ebay mal, was dort für diesen Schrott geboten wird - und was für Spitzenqualität.
Frage:
26.06.2016
Guten Tag Herr Köpfer, ist das ein korrekter Brief?

http://www.ebay.de/itm/Berlin-Brief-1950-mit-Mi-71-EF-ERP-nach-Duisburg-/262483142622?hash=item3d1d36e7de:g:YqMAAOSw-4BXX6ug
Antwort:
Das Stempeldatum kann man ja nicht anders als "24.10.58" lesen. Diese Marke war, verausgabt am 1.10.50, jedoch nur bis 30.06.51 gültig - also eine Spätverwendung. Wäre es, was dann richtig wäre, der 24.10.50, dann würde das Porto nicht stimmen, denn dieser Brief hätte dann nur 20, 40 oder 60 Pfennig kosten dürfen. Also: Finger weg!
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