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Frage:
19.11.2016
Hallo Herr Köpfer,
ein Tauschfreund aus Österreich bot mir D. Reich die 7 und die 15 gestempelt mit Fehlern an. Bei der 7 fehlt ein Zahn und die 15 hat 2 dünne Stellen. Naja, sie fehlen mir, aber ich habe keine Ahnung, wieviel Prozent Michel ich ihn anbieten könnte.
Vielen Dank im vorraus und beste Grüße aus Dortmund
Antwort:
Suchen Sie sich aus Ihrer Sammlung ein paar "bessere" Marken mit Fehlern heraus und bieten Sie sie einem oder mehreren Händlern Ihrer Stadt mal zum Kauf an. Die werden, mit Hinweis auf die Qualtät, nicht interessiert sein. Genau diese Händler kaufen jedoch Sammlungen zu Spottpreisen zum Nachteil der Sammler an und bieten die darin befindlichen fehlerhaften Marken mit kunstvollen Umschreibungen der Fehler zu möglichst hohen Preisen als "Sonderangebote" den Sammlern wieder an. Ein ewiger, uns Sammler betrügender Kreislauf - wobei Sie als Sammler nie mehr mit einem Verkauf rechnen können. Wenn Sie jedoch ein paar Euro mehr ausgeben und versuchen, möglichst gute, noch besser, beste Qualitäten zu sammeln, werden Sie Ihren Einsatz fast immer wieder herausbekommen.

Es gibt nun auch Sammler, die meinen, nicht aus wirtschaftlichen Gründen, um eines Profits willen zu sammeln. Gut, das ist deren Entscheidung, diesen Part der Briefmarkenlobby zu überlassen, sie ohne eigenen Steuervorteil mit "Spenden" zu fördern.

Haben Sie diesbezüglich Ihre Entscheidung schon getroffen? Überlegen Sie noch, ob Sie zu den Sammlern gehören möchten, die, ohne auf wirtschaftlichen Erfolg aus zu sein, ganz einfach nur beste Qualität sammeln - und so ein wunderbares Hobby ohne Reue ein Leben lang genießen wollen.