Berlin-Briefmarken
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Frage:
29.01.2014
Ich entnehme Ihrer letzten Antwort, dass Sie auch für Verkäufe durch uns Sammler eher Ebay empfehlen würden? Weil ohne Tauschpartner häufig nur der Verkauf z.B. von Dubletten etc. die Erweiterung der eigenen Sammlung ermöglicht.
Antwort:
Unbedingt! Briefmarken zu tauschen setzt voraus, daß es eine Basis hierfür gibt. Natürlich einmal Tauschpartner und, wichtiger, eine Preis- / Wertbasis. Die, die Vereinsabende kennen, mögen sich deren Verläufe vergegenwärtigen um zu erkennen, daß effektiver Tausch dort nicht möglich ist. Wenn ausnahmsweise doch, dann auf welcher Preisbasis? Michel? Nein, die dortigen Bewertungen liegen endlos weitab von der Realität - in alle Richtungen. Ich meine, Tauschen ist Vergangenheit, abgesehen von Kontakten unter Jungsammlern, nicht mehr möglich. Also bleibt nur der Handel: Verkauf und Kauf. Dies assoziiert fälschlicherweise den Briefmarkenhandel - der fällt jedoch komplett aus meinen Überlegungen heraus. Der Grund ist einfach: Ich verkaufe diesem Briefmarkenhandel etwas für 10 bis 20 % (er versucht sogar mich noch weiter zu drücken!) vom Michel und kann es dort umgehend für 40 bis 100 % vom Michel wieder kaufen. Anders bei eBay. Dort biete ich etwas an, ich muß nicht mal großes Briefmarkenwissen haben, die Spezialisten erkennen Wert und Unwert einer Sache, und ich erziele (in der Regel) einen realistischen Verkaufspreis (Markenwert). Mit diesem Geld gehe ich nun auf die gezielte Suche nach meinen Wunschobjekten und zahle, bedingt durch mein Limit, wobei dies in Relation zur Realität zu setzen der Einzelne erst lernen muß, einen Einkaufspreis, den ich bei einem Wiederverkauf mit einiger Sciherheit auch wieder erzielen würde. Die eBay-Kosten hierfür sind meiner Meinung nach gerecht. Wenn wir alle unsere "edleren" Dubletten so anbieten, hat das fünferlei Effekt: 1. es wäre wieder mehr sammelwürdiges bei eBay zu finden (der derzeitige Schrott ist fast erdrückend!), 2. wir hätten Geld, um unsererseits Besseres einzukaufen, 3. wir zahlten nur, was wir bei einem Wiederverkauf auch wieder bekommen würden, 4. die sichere Vermeidung dauerhafter, schon beim Kauf realisierter Verluste, womit das heute übliche erfolglose Sammeln entfiele und 5., äußerst wichtig, dieser uns Sammler übervorteilende Sumpf der Briefmarkenlobby würde ausgetrocknet. Aus alledem ergibt sich seltsamerweise, nein logischerweise, daß ein Verband, zumal in der heutigen, gegen uns Sammler gerichteten Form, völlig unnötig wäre. Ich möchte zu diesem Thema gerne einen Chat auf "stampedia.de" und dort unter dem "Stammtisch", und dafür Donnerstag, den 06.02.2014 um 18:00 Uhr anbieten.