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Spamschutz: Wieviel ist 19 + 18

Datum: 14. Dezember 2015, 10:05:31 Autor: Joachim und Günther Rubrik: ärgerlich
Unnötiges
Hallo Herr Köpfer,

Sie hatten leider recht mit Ihrer Befürchtung:-(

Eigentlich ist das Buch ("Qualität von Briefarken" Delsing / Maassen) ziemlich umfassend und strukturiert aufgebaut und befasst sich mit allen möglichen Aspekten, die man beachten sollte. Zuerst gibt es einen allgemeinen Überblick über die möglichen Ursachen von Mängeln, und dann wird auf die verschiedenen Sorten von Mängeln im Einzelnen mit vielen anschaulichen Beispielen und Bildern eingegangen. Auch die verschiedenen Arten des Abschlags eines Stempels kommen nicht zu kurz.

Am Ende eines jeden solchen Abschnitts (acht Hautabschnitte mit diversen Unterabschnitten) steht dann eine Tabelle mit sieben Kategorien, und (Sie ahnen es schon) dort gibt es dann neben der Kategorie A+ (Luxus, also Q1), D (Lückenfüller) und E (Ausschuss) noch drei andere Kategorien A (Gut), B (Durchschnitt) und C (2. Wahl).

Mit A soll natürlich suggeriert werden, dass man eine Marke aus dem obersten Bereich hat, wenn auch nicht ganz einwandfrei, aber nur ganz knapp an A+ vorbei! Und B heisst dann, dass das die Marken sind, die alle anderen Sammler auch so sammeln, man sich also in guter Gesellschaft damit befindet. C geht dann immer noch und ist auch nicht so tragisch.

Wenn sich der Autor auf die drei Kategorien A+, D (finde ich in Ordnung, ist eben ein Lückenfüller, und solange man keine sammelnswerte Marke hat, kann da ruhig eine kaputte stecken) und E beschränkt hätte, wäre mit dem Buch etwas anzufangen gewesen. Aber so kann man sich im allgemeinen Teil informieren und sich die vielen Beispielbilder mit Erklärungen anschauen. Die Tabellen sollte man einfach vergessen.

Ich habe Ihnen ein paar Seiten eingescannt: eine exemplarische Seite mit Beschreibungen und Kategorisierung der Zähnung, ein Flußdiagramm, das man abarbeiten soll, wenn man eine Marke insgesamt beurteilen will und ein Befund-Formular(!), in das man wohl seine eigenen Untersuchungsergebnisse bzgl. einer untersuchten Marke eintragen soll (wer braucht das? wozu soll man das verwenden?).

Die anderen drei eingescannten Seiten enthalten Darstellungen zu verschiedenen Stempelabdrücken und deren Klassifizierung. Diese Seiten erinnerten mich an Ihre Idee der Stempelklassifizierung.

Ich hoffe, dass die Seiten einigermassen leserlich sind.

Schade, das hätte auch ein wirklich sinnvolles Buch für den Sammler werden können, aber so führt es den Sammler wieder nur hinters Licht und gaukelt vor, dass auch Marken, die nicht einwandfrei sind, sammelwürdig wären und etwas Wert sein könnten. Also doch kein Weihnachtsgeschenk für Sammlerkollegen:-(

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie trotzdem noch eine schöne Vorweihnachtszeit, frohe Weihnachten (wenn auch mal wieder ohne Schnee und viel zu warm) und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

Mit freundlichem Gruß

Joachim

Kommentar Günther: Erneut ein Beispiel, wie perfide und unbelehrbar die Briefmarkenlobby mit uninformierten, manchmal leider viel zu blauäugigen Sammlern, umgegangen wird.

Übrigens habe ich, das haben Sie ja bemerkt, auf die Scans einzelner Beispielseiten verzichtet: Beim Lesen kommt einfach nur Frust auf - und den möchte ich Ihnen ersparen.
Datum: 19. Oktober 2013, 09:52:11 Autor: Joe Rubrik: ärgerlich
Wer macht denn sowas?
http://www.ebay.de/itm/Heuss-Lumogen-Lot-postfrisch-Ecke-1-L-DZ-roter-Lumogenstempel-B5-/310763976258?pt=Briefmarke&hash=item485af9f642 - Quelle: eBay

Ich kann nicht nachvollziehen, aus welchem Grund man diese schönen Marken durch einen Stempel auf der Rückseite völlig wertlos macht, von der \'reparierten\' Marke mal ganz abgesehen. Schade um die Marken!

Joe

Kommentar Günther: Wirklich Schade, auch handschriftliche Notizen auf den Rückseiten und Bogenrändern von Briefmarken sowie Briefen machen das Besondere zum Abfall, einerseits. Andererseits, jede geschrottete Briefmarke steigert das Ansehen übrig gebliebener einwandfreier Q1-Marken.
Datum: 1. April 2013, 11:24:06 Autor: philahel Rubrik: ärgerlich
Steht jeden Tag ein Dummer auf?
hallo, angeboten wurde: postfrisch, ohne gummi!!!!

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=221207450516&ssPageName=ADME:X:RTQ:DE:1123 -

meine frage war an den anbieter:

"hallo,wie geht postfrisch, ohne gummi?
marken die postfrisch sind, sind auch mit gummi.
alles andere ist nicht postfrisch"

SEINE ANTWORT:
"hallo,
postfrisch ohne Gummi es wird ungestempelt, aber ohne Gummi"

dann wieder ich, da ich nicht mehr anders kann:

"so ein blödsinn, das ist leute-veralberei und das wissen sie.
postfrisch ist immer mit gummi, alles andere ist nicht postfrisch,
höchstens ungebraucht"

philahel

Kommentar: Die Philatelie ist voller solcher Ungereimtheiten oder
Versuche, uns Sammler zu täuschen, zu betrügen. Vermeiden kann man
das nur, wenn klare Spielregeln jedem Sammler eindeutige
Bewertungsgrundlage sind. Ihre Reaktion hat jedenfalls erreicht,
daß das Angebot zurück gezogen wurde.
Datum: 8. Februar 2013, 19:36:10 Autor: Frank Rubrik: ärgerlich
ohne Obligo
Ein schönes OBLIGO-Beispiel, oder irre ich mich?

http://www.ebay.de/itm/BERLIN-Gestempelt-mi-nr-796-C-D-und-798-C-D-Sehenswurdigkeiten-73-M-2-/360585843090?pt=Briefmarke&hash=item53f4975192
Frank

Kommentar: Sogar ein ganz besonders schönes! Alles was man irgendwo findet, bietet man ohne jegliche Garantien in eBay an - irgend ein ..... (zwei Gebote, € 1,45 erhält den Zuschlag) wird sich schon finden.

Den Stempel "Presseck" habe ich übrigens vor einiger Zeit als falsch geprüft gesehen.

Günther
Datum: 13. Dezember 2012, 09:35:57 Autor: Günther Köpfer Rubrik: ärgerlich
Geprüft ist nicht gleich gut
Ein ganz besonders tolles Beispiel dafür, was für ein "Mist" geprüft (für mich nicht prüf- und auch nicht sammelwürdig - aber was tut man nicht für´s Geld), und dann auch noch für sage und schreibe € 20,50 verkauft wird!

http://www.ebay.de/itm/121031915429?nma=true&si=kXdlIiI96VUdph5T%2BLkM2xC0DcM%3D&rt=nc&_trksid=p4340.l2557&orig_cvip=true

Traurig!
Datum: 7. Oktober 2012, 11:07:43 Autor: Günther Köpfer Rubrik: ärgerlich
Tarnen und Täuschen
Um darüber informiert zu sein, daß die Briefmarkenzeitungen unverändert unsinnig für uns Sammler sind, habe ich mal wieder völlig unnötig Geld aus dem Fenster geworfen und festgestellt: da ändert sich nichts.

Im Briefmarkenspiegel fand ich eine typische, die jungen Sammler täuschende Formulierung. Dort wird auf einer Jugendseite der Umgang mit Katalogen aus der Sicht eines solchen Sammlers zu erklären versucht.

Das sieht dann u.a. so aus: [i]"... Ich weiß ja, daß die Preise im Katalog nur wenig mit dem zu tun haben, was man beim Verkaufen der Briefmarke bekommt. Aber lassen wir das. Ich erinnere mich ...."[/i]

Ich hoffe nur, daß bei den angesprochenen jungen Lesern die Begeisterung über das Briefmarkensammeln nicht das nüchterne und kritische Denken vernebelt.
Datum: 22. April 2012, 12:46:31 Autor: JB Rubrik: ärgerlich
100 % Verlust
Es scheint übrigens auch mindestens zwei Wellenstempelsammler zu geben, oder wie soll man solch eine Auktion deuten?

http://www.ebay.de/itm/BUND-121-122-GESTEMPELT-BITTE-ANSEHEN-/290656573290?pt=Briefmarke&hash=item43ac7b576a

Da würde mich schon interessieren, wer dafür zwar weniger als 10% vom Michel, aber immer noch 100% zu viel bezahlt?!?!

Quelle: eBay
Datum: 21. Januar 2012, 12:45:56 Autor: Günther Köpfer Rubrik: ärgerlich
Sammlungsqualitäten
Ein Freund meines Bruder zieht um. Dabei kamen ihm mal wieder drei große, bis oben mit Briefmarkenalben gefüllte Umzugskartons in die Hände - die Sammlung seines Vaters. Er bat mich, das Ganze doch mal anzusehen.

Eine weitere traurige und von vorne bis hinten nicht nur für den "Erben" entäuschende Erfahrung. Aboware von Spanien, der Schweiz, Liechtenstein, Bund, Berlin und DDR, beginnend etwa um 1960 in KABE-Alben - keine einzige Marke mit Rand.

Viele dicke Alben mit gestempelten Marken, kaum eine davon prüfbar gestempelt, massenhaft FDC´s und ETB´s, besondere "Postprodukte" der jeweiligen Sammelgebiete, 08/15-Ware bei den Doubletten - ein zentnerschweres, wertloses Trauerspiel.

Ich habe mir bei der Durchsicht vorgestellt, was dieser Sammler, ein Arzt, dafür an Geld aufgewendet hat. Gedanken, die der letztendliche Anlaß für meine Seiten waren, die ein Vorstandsmitglied des Verbandes mit dem "Argument" abtat, dieser Sammler hätte bei seinem Hobby ja schließlich auch Vergnügen gehabt und das könne ihm niemand mehr nehmen - mitnichten aber ein einfaches und dümmliches Denken, das ist schlicht und einfach Programm, so möchte man Briefmarkensammler auch gerne weiterhin über den Tisch ziehen.

Nicht mit uns, mit den Q1-Sammlern.
Datum: 6. Dezember 2011, 10:32:10 Autor: Günther Köpfer Rubrik: ärgerlich
Fast geschenkt
Der Preisverfall gesichtsloser Abo-Ware schreitet voran:

Berlin, postfrisch, 1960 bis 1990 komplett, also 31 Jahrgänge wurden bei "ebay" für € 32,-- (Michel € 1.082,--) plus € 2,-- Porto versteigert (Pro Jahrgang € 1,10).

Ach ja, die Firma Borek bietet die Jahrgänge 1960 bis 1990 natürlich auch - für € 767,80!
Datum: 3. Oktober 2011, 16:07:16 Autor: Günther Köpfer Rubrik: ärgerlich
Desolater (griechischer?) Spitzenverband
Der Verband dikutiert seine Zukunft, die er darin sieht, 120 Jahre alte Traditionen unter allen Umständen bewahren zu wollen. Der Philatelistentag solle, auch wenn kein Geld da ist, auf jeden Fall seinen Jahresrhythmus weiter beibehalten. Und, nein, man möchte ihn 2012 (und auch sonst sicher) nicht kostenneutral währen der IPHLA in Mainz oder sonstwo durchführen. Man läß sich doch, koste es, was es wolle, seine "Selbstbeweihräucherungsplattform" nicht nehmen. Zumal, als "schüchterner" Einwurf eines wohl ziemlich machtlosen Präsidenten, diese Philatelistentage von einer großzügigen Spende eines Versandhauses, das dadurch natürlich von jeglicher Kritik freigesprochen ist, weitestgehen gedeckt werden!

Da stört es auch nicht, daß jährlich zwischen 1.800 und 2.000 Mitglieder den Verband verlassen, das bedeutet zwar wesentlich weniger Einnahmen, die man dann tunlichst bei den letzten, kaum mehr vorhandenen Vereinsaktivitäten einsparen soll.

Überhaupt wurde die "Basis", das sind die ehrenamtlichen, sich aufopfernden Philatelisten der Vereine und ihre Mitglieder, als Kernproblem ausgemacht. Die haben 2009 doch tatsächlich eine Beitragserhöhung abgelehnt und sind jetzt frecherweise auch noch gegen Ausgabenkürzungen. Kapieren die denn nicht, daß, nachdem der Verband seine Herrlichkeit ausfinanziert hat, für die Vereine einfach nichts mehrt übrig ist?

Und überhaupt, die sind ja nicht mal in der Lage, selbst nach dreimaliger Aufforderung, ja, dreimaliger Aufforderung, einen Ausrichter für den Philatelistentag 2013 zu finden.

Nicht genug der Lächerlichkeiten: es wurde eine Zukunftskommission gebildet, die, Sie raten richtig, keine Antworten auf Zukunftsfragen geben konnte.

TIPP an diese Kommission: unterzieht die Briefmarkensammler doch einer Gehirnwäsche, daß die endlich begreifen, wer das Sagen hat.

Was? Das habt ihr schon versucht? Und die fangen nun plötzlich an, selbst zu denken?

Ja, wenn ich mir´s recht überlege, die brauchen Euch, einen reinen Kostenfaktor, ja nun wirklich nicht - ist doch alles in Ordnung!
Datum: 3. August 2011, 17:00:01 Autor: Günther Köpfer Rubrik: ärgerlich
Preismanipulation
1981 / 1982 brach der Briefmarkenmarkt nach einer vorangegangenen, sicher von der Briefmarkenlobby initiierten Spekulationswelle (der Posthornsatz kostet damals postfrisch DM 8.000,--), förmlich ein, die Preise befanden sich im freien Fall.

Sammler, die ihre überzogen teuer eingekaufte Massenware noch schnell verkaufen wollten, mußten feststellen, daß daran niemand interessiert war.

Nun zitiere ich wörtlich aus einer aktuellen Ausgabe der Händlerzeitschrift "Briefmarkenspiegel“:

[b]„Daß der Briefmarkenmarkt letztendlich nicht komplett zusammenbrach lag an seiner doch überraschenden Stabilität und an der Tatsache, daß die Preisansätze in den Katalogen 1982/83 nur sehr mäßig reduziert wurden – letztendlich und in erster Linie auf massiven Druck des Handels.[/b]

Jetzt stelle ich mir einmal die Frage, was an einem freien Fall stabil sein soll?

Und viel wichtiger, stelle ich fest, mit welcher Dreistigkeit und wohl nicht beabsichtigter Ehrlichkeit man hier über einen doch offensichtlichen Betrug an der Sammlerschaft parliert: die Sammler bekommen für ihre maßlos überteuert eingekaufte Ware nichts mehr, potentiellen Käufern aus diesem Kreis mutet man jedoch weiter, und das mit Hilfe der Kataloge, künstlich überhöhte Preise zu.

Und was daran ganz besonders schlimm ist, heute, 2011, also 30 Jahre später, hat sich daran nichts geändert – überhöhte Katalogpreise für wertlose Massenware und manipulierten Schrott!