Berlin-Briefmarken
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Frage:
24.04.2021
Gute Tag,
ich habe nach 30 Jahren meine Bund und Berlin, postfrisch Marken wieder vom Boden geholt. Großes Chaos. Besonders die Probleme mit den Wasserzeichen. Mein Frage:
Heuss und die 1 Pf. Marke. Da blick ich nicht mehr durch. WZ 4 W und WZ 4 Y usw. Manchmal steht das für lumogen, manchmal nicht. (Glaub ich jedenfalls)
Dann liegend und stehend usw.
Gibt es denn keine Übersicht der Wsserzeichen? Im Michel sind zwar WZ 4 und 5, aber nicht liegend stehend fallend und was es sonst noch so gibt.
Antwort:
Da muß man sich, recht mühevoll, hineinarbeiten.

Ich habe mir kürzlich, weit unter 50 % des Normalpreises, den gebundenen Michel-Spezial Band 2 von 2019 gekauft. In dem fand ich eine Falttafel mit wohl allen deutschen Wasserzeichen - auch den verschiedenen Lagen.

Schauen Sie mal im Internet beim Michel, ob das auch solo beziehbar ist. Das wäre sicher eine sinnvolle Hilfe.
Frage:
21.04.2021
Guten Tag,

nach fast 40 Jahren Deutschland sammlen, hab ich mich entschieden eine Motivsammlung Flugzeuge aufzbauen.
Marken wurden gesammelt, Michel Katalog-Flugzeuge gekauft und los gings. Bei der Hälfte merke ich nun, dass es eine unheimliche Größe annimmt. Wie grenzt man solch eine Sanmmlung sinnvoll ein?
Vielen Dank, bleiben Sie gesund!
MfG M. K.
Antwort:
Was ist der Sinn einer solchen Sammlung, was das Ziel? Soll Komplettheit erreicht werden, postfrisch, gestempelt oder auf Brief? Nur Standard, oder auch Varianten? In welchen Qualitäten? Nur bereits Verausgabtes oder auch alle Neuausgaben?

Weiß ich, dass eine solche "Generalsammlung" (Motivsammlungen allgemein!) nicht einträglich verkauft werden kann? Weiß ich, dass viele Länder solche Marken für Motivsammler produzieren, mir das Geld aus der Tasche ziehen wollen?

Man könnte sich auf ein Gebiet beschränken, auf einen Zeitraum oder auf Typen oder aber auf Objekte die in hoher Qualität gesucht, also wiederverkäuflich wären.

Jede Sammlung lebt von ihrer Qualität und dadurch vermittelter Begehrlichkeit.

Eigene Zufriedenheit hat jedoch die höchste Priorität.
Frage:
09.04.2021
Guten Tag lieber Briefmarkenfreund, bei der Auflösung unseres Kellers sind uns alte Briefmarkenalben untergekommen. Bei der Durchsicht stellt sich heraus, dass viele der ungestempelten Exemplare in den Seiten festkleben und nur schwierig zu lösen sind. Wir wollen gar nicht so recht daran rumziehen um eventuelle Beschädigungen zu vermeiden. Gibt es einen Trick, die Briefmarken sicher zu lösen? Ich danke Ihnen vielmals für Ihre Hilfe.
Lieben Gruß, K. aus Berlin
Antwort:
Ungebrauchte Sammlermarken sind nur dann sammelwürdig, wenn sie postfrisch, also völlig unbeschädigt sind. Schon der Abdruck einer Fingerkuppe auf der Gummierung macht sie für Sammerler uninteressant.

Löst man die verklebten Marken Ihres Kellerfunds, wird zwangsweise eine Beschädigung der Gummierung zurückbleiben, was sie unverkäuflich macht.

Allerdings habe ich Ihre Sammlung nicht gesehen. Fragen Sie, unter Vorlage der Sammlung, mal bei einem Händler nach, vielleicht sind interessante gestempelte Marken darunter.

Viel Glück
Frage:
04.04.2021
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Guten Tag, ist meine Briefmarke Berlin # 287 auf Brief ein Exemplar aus MHB7 mit Zwischensteg (der hat aber in der Ansicht im Michelkatalog eine durchgehende Rasterung) oder die im Michelspezial aufgeführte # 287 L mit anhängendem Leerfeld links ? In meinem älteren Katalog von 2014 gibt es keine Wertangabe ? Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar,
Antwort:
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Das ist ein Zusammendruck aus MHB 7 von der rechten Seite mit Leerfeld (siehe Bild). Was die Bewertung angeht, führt der Michel nur Standard-Zusammendrucke auf - es gibt aus den MHB eine Unmenge ZD-Varianten.
Frage:
02.02.2021
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Guten Tag Herr Köpfer, wie nennt man diese Zähnung? Im Schwarz-Katalog erkenne ich es nicht. Grüße aus Berlin Frank
Antwort:
Es handelt sich hier um eine Kastenzähnung, bei der die Zähnung im Bogenrand, die des Nachbarbogens ist. Dies ist auch der Grund für die typischen leichten Verschiebungen.
Frage:
13.07.2020
Hallo Herr Köpfer, sie haben es geschafft: Briefmarkensammeln macht wieder Spaß. Sogar dafür Geld auszugeben macht keine Gewissensbisse, da man weiß, für was man es ausgibt. Nur die Aufbewahrung, die "Verwaltung" macht mir Probleme. Ich habe gerade eine schöne Teilsammlung gekauft, die ich nun nur mit aufwändigem und spaßlosem Umstecken einsortieren kann. Gibts da keine gescheite Lösung? Wie machen Sie das?

Grüsse

Jörg
Antwort:
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Ich gehe davon aus, dass Sie in gebundenen Steckalben sammeln. Das bedeutet, dass Sie entweder genügend Platz für das Wachstum Ihrer Sammlung bereit halten müssen, was aber platzmäßig und zeitlich gar nicht vorherzusehen ist, oder müssen mit schöner Regelmäßigkeit alles umstecken um erneut Platz für weitere Veränderungen bereitstellen.

Dieser Tage habe ich im Fernsehen eine Doku über ein Hamburger Auktionshaus gesehen, in der es unter anderem um einen Briefmarkennachlaß ging, der fast eine ganze Wohnung füllte. Der Auktionator meinte, das könne er unmöglich diversifizieren und müsse es wohl in großen Chargen anbieten – was dann letztendlich, zum Vorteil der Käufer, also Nachteil der Verkäufer auch geschah. Denken Sie mal darüber nach.

Den beiden Problemen (Umstecken oder auktionswürdige Teile finden und herausnehmen) kann man begegnen, in dem man die Einzelblatt-Einsteckvariante wählt, die jederzeit eine Neuordnung maximal einer Seite möglich macht. So ist auch, wenn man sich auf ein Gebiet beschränkt, eine optimale Darstellung möglich, wenn man möchte, postfrisch, gestempelt sowie Briefe und Ganzsachen zusammen, also ganz dicht beieinander und somit jederzeit leicht anschaubar. Das Auge sammelt mit!

Ich beziehe diese Einzelblätter (Leuchtturm) in Einheiten á 5 Stück übers Internet bei Prophila, habe allerdings auf die ebenfalls dort angebotenen Ringbinder, die keine Stabilität haben, verzichtet. Karstadt bietet einen großen und stabilen Ringbinder (schwarz und rot) von der Firma S.O.H.O., in den bis ca. 30 Doppelseiten passen. Sehr empfehlenswert!

Übrigens habe ich größere Mengen der Einzelblätter bestellt, wodurch ein wesentlich günstigerer Preis erzielt wurde – und das Thema Unterbringung für längere Zeit gelöst ist.
Frage:
15.06.2020
Hallo Herr Köpfer,
mit großer Neugierde und Interesse verfolge ich Ihre Kommentare, Antworten und Ratschlägen zu den unterschiedlichen Fragen der Sammler. Jetzt habe auch ich eine Frage, in der Hoffnung, dass Sie evtl. die passende Antwort kennen.
Vor kurzem habe ich in einem Auktionskatalog eine Beschreibung zu zwei Eckrandviererblocks vom BRD-Heuss-Lumogen-Satz gelesen, mit dem Hinweis, ein Viererblock sei ein Plattendruck der andere ein Walzendruck.
Mir sind die grundsätzlichen Druckverfahren bekannt, nur wie sind Plattendruck und Walzendruck hier einzuordnen, wie unterscheiden sich die beiden Arten und wie sind die beiden unterschiedlichen Druckarten für den Sammler erkennbar?
Können Sie weiterhelfen?
Besten Dank im Voraus, Grüße T. K.

Antwort:
Der Hinweis auf verschiedene Druckarten war unnötig, weil es keine dieser Marken in unterschiedlichen Druckvarianten gibt.

Es geht hier nur um die Unterscheidung "Papier ohne Fluoreszenz" oder "Papier mit Fluoreszenz" (Lumogen). Das ist nur mit einer Prüflampe möglich, wobei im Fall Heuss Papier ohne Fluo. dunkel bleibt, Papier mit Fluo. aber hell leuchtet.

So wie für den ernsthaften Sammler der Michel Spezial ein Muß ist, trifft dies auch auf die Prüflampe zu. Die unterschiedlichen Fluoreszenzen der "Bedeutenden Deutschen", "Industrie + Technik" und "Burgen + Schlösser" sind nur so unterscheidbar.
Frage:
31.05.2020
Was bedeuten die Kennzeichen (z.B. 1a, 2b, 2x)auf der Rückseite von alten deutschen Briefmarken.
Antwort:
Wenn es, was ich annehme, von Prüfern aufgestempelte Prüfergebnisse sind, wird so von ihm bestätigt, um welche Michel-Katalogvariante es sich handelt. Beispiel Berlin Michel-Nummer 59, Prüfzeichen tiefst oder höher gesetzt (je nach Qualität), bedeutet der Zusatz "x" Wasserzeichenabart "fallendes Wasserzeichen". Der Normalfall ist ein steigendes Wasserzeichen, das ohne ein zusätzliches Zeichen geprüft würde.

Um das allerdings nachvollziehen zu können, ist der Michel Spezial-Katalog nötig - aber nicht nur hierfür, er ist einfach ein generelles Muß.
Frage:
28.05.2020
Wie kann man einfach Formnummern umrechnen?
Antwort:
Eine einfache Umrechnung gibt es nicht, nicht mal eine komplizierte, sondern nur eine annähernde - die auch noch in ihrer Aussagekraft jeder anders beurteilen wird.

Ohne den Spezialkatalog "Die Formnummern von (z.B.) Berlin" von Günther Schwarz geht gar nichts. Mit ihm kann man zu einer relativen Wertigkeit kommen, denn postfrisch und gestempelt wird kaum unterschieden und die Multiplikatoren orientieren sich an den Michel-Katalogpreisen, die, das weiß jeder, nicht annähernd die Realität widergeben.

Hinzu kommt,dass einmal unterschiedliche Eckverzahnungen (steht im Katalog von Günther Schwarz) hohe Preisunterschiede möglich machen, andererseits von normalen Postämtern zentrisch gestempelte Eckränder mit FN weit seltener sind als postfrische und versandstellengestempelte Eckränder eh nicht sammelwürdige Massenware sind.

Bleibt also nur, will man solche Stücke kaufen, zu bieten und zu hoffen, dass man zum Zuge kommt. Funktioniert das, hat man einen momentanen Wert, klappt das nicht, bleibt nur, mehr zu bieten. Da aber ist wieder Voraussetzung, dass es ein Angebot gibt - und da sieht es momentan eher schlecht aus.
Frage:
30.04.2020
Frage:
Hallo Herr Köpfer,

erst einmal großes Lob für Ihre vielen informativen und sehr wertvollen Sammlertipps, die zudem einen kritischen Blick eröffnen. Bei vielem kann ich Ihnen aufgrund eigener Erfahrungen nur beipflichten.

Auch bei mir liegt der Sammelschwerpunkt auf Berlin, hier insbesondere auf den verschiedenen Ortsstempeln (inkl. beider Flughäfen). Der Fokus ist dabei auf die Anfangsjahre bis ca. 1961 (erste PLZ-Reform?) gerichtet, umfasst aber auch die Folgejahre bis 1990.

Nun meine Frage: Im Internet finden sich - angefangen bei Wikipedia über verschiedene Phila-Datenbanken/-foren - reichlich Informationen, welche Berliner Postämter es gab oder welche Stempel von wann bis wann verwendet wurden.
Was mir allerdings fehlt, wäre eine kompakte Übersicht dieser Postämter inkl. Stempelverwendungszeiträumen und optimalerweise auch mit Stempelbildern.

Gibt es hierzu Literatur oder Internetquellen, die Sie empfehlen könnten oder welche AG könnte man ggf. hierzu mal konaktieren?

Vielen Dank im Voraus!
Antwort:
Antwort:
Meine Sammeltätigkeit "beschränkt" sich auf gestempelte Berliner Briefmarken, die durch den normalen postalischen Arbeitsablauf entwertet wurden - und das möglichst zentrisch. Marken, die durch einen routinemäßigen Ablauf für Sammler aufbereitet wurden, zählen nicht dazu.

Lediglich an den Nahtstellen markanter Veränderungen beachte ich auch sammlerisch unterschiedliche Abstempelungen. So zu Beginn des Sammelgebiets also 1948, zur Einführung der Postleitzahlen 1962 (PLZ 1) und der Einführung der vierstelligen Postleitzahlen (PLZ 1000) 1974. Hierfür gab es keine festen Termine, da sich die Versorgung aller Postämter mit den jeweils neuesten Stempeln offensichtlich über mehrere Jahre hinzog. Das zu dokumentieren fand ich persönlich interessant.

Ich denke, dass bei Ihrem Vorhaben sehr viel eigene Forschung notwendig sein wird. Dabei helfen könnte Ihnen beispielsweise die Auflistung der "Berliner Postämter ab 1962 bis 1990", wo z.B. auch deren (34) Vorgänger aufgelistet sind - oder die sonst im Internet auffindbaren.

Ansonsten könnte auch die AG Berlin angesprochen werden.

Thomas schreibt zum gleichen Thema:

Hallo Herr Köpfer, bzgl. der jüngsten Frage vom 30.4. bzgl. der Berliner Postämter gibt es ein Buch "Berliner Postämter von 1850 bis 1993" von Klaus-Dieter Stamm für wenige Euro. Allein damit lassen sich einige Falschstempel aussortieren.

Dazu gibts von der FG Berlin umfangreiche Stempelhandbücher, in der die Verwendungsdaten ganz bestimmter Stempel verzeichnet werden, die aber deutlich teurer sind.
Herzliche Grüße Thomas