Berlin-Briefmarken
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Frage:
28.12.2016
Rechtfertigung der Preise für Stempel "Berlin-Charlottenburg": Auch ich beobachte das Treiben um diese Marken. Unter den Biet-Weltmeistern sind auch etliche Händler, die wohl geschuldet der großen Nachfrage ihre Lager zu diesen Preisen auffüllen. Sie sind seit Jahrzehnten im Geschäft und wollen dann auch noch daran verdienen.
Momentan geht diese Rechnung auf. Sehen Sie sich deren Homepages an.
Vor allem von BRD ab 1950-1953 werden Sie nur vereinzelt geprüfte Top-stücke bekommen. Zentrisch gestempelte "normaler Postämter" sind leichter zu haben.
Die Händler, die diese Marken zu Hauf haben, würde ich gerne kennenlernen.
Suchen Sie mal nach einem zentrisch einheitlichen Heuss Charlottenburg, vielleicht noch Ersttag.
Suchen Sie mal nach Charlottenburg gestempelten Eckrandmarken 143-146
in einwandfreier Qualität.
Grüße
Christian
Antwort:
Das alles zu beobachten und die Auswüchse oder die Absichten dahinter erkennen zu wollen, ist im Grunde eine gewisse Hilflosigkeit oder lustvolle Interpretation. Viel zu viele Unbekannte machen es unmöglich, Entwicklungen vorherzusehen, viel zu viele Deutungsmöglichkeiten, mangelndes Wissen und fehlende "Spielregeln" verhindern, Gott sei Dank, Briefmarkensammeln kalkulierbar zu machen. Das Prinzip Hoffnung bleibt Stilbildent - und wird Veränderungen nur schwer zulassen.

Von einem Einzelereignis ausgehend Trends zu erkennen oder in einen Trend alles eingeschlossen zu sehen, was sich im Einflußbereich befindet, ist wohl genau so falsch, wie es zu mißachten. Und der Versuch, den Preis einer Sammlermarke mit ihrem Wert in Einklang zu bringen ist schon immer gescheitert. Kürzlich meinte ein ebay-Händler: "Irgend einen Preis muß ich ja nennen"

Also: Im Prinzip ja, aber ..... - oder vielleicht doch nicht?