Berlin-Briefmarken
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Frage:
12.11.2012
Thema Gummierung (s. Frage vom 01.11.2012)
Sie erhalten bei Beanstandungen schon mal einen freundlichen Hinweis des Verkäufers, Briefmarken doch besser in einem Ladengeschäft zu erwerben. Bei meinen Bemühungen, die noch preiswerten Marken mit Randdruck Berlin zu ersteigern, habe ich über ebay noch keine sammelwürdige Q1-Marke erhalten. Ein kleiner Knick ist immer dabei. Gibt es eine Übersicht zu den im Handbuch genannten Gummierungen? Welche Marke müsste welche Gummierung aufweisen? Ab welcher Ausgabe gibt es die Hochglanzgummierung nicht mehr? Falls Sie über die notwendigen Informationen verfügen, wäre eine Erweiterung im Handbuch hilfreich. Ich finde es auch sehr gut, dass Sie mal Marken aufzeigen, deren Qualität NICHT Q1 erreicht. Mehr davon gäbe uns Q1-Anfängern bei der Auswahl mehr Sicherheit. Und nun noch die Frage, welche Hilfe könnten wir ggf. für Sie einbringen?
Frank
Antwort:
Sieht man den Philateliemarkt kritisch, bietet sich ein trauriges Bild. Und schaut man sich das derzeitige Angebot z.B. bei eBay an, bekommt man das kalte Grausen. Da versucht jeder, seinen Schrott in 100-fachen Einzelmarkangeboten teuer zu verhökern - und scheut vor wirklich garnichts zurück. Das wirklich Grausame dabei aber ist, daß sich auch für den größten Schrott Käufer finden. Da fehlen teilweise ganze Ecken, Marken sind klar erkennbar nachgezähnt, kann erkennen, daß Marken geknickt sind - macht alles nix, sie werden gekauft.

Nein, eine Übersicht über die unterschiedlichen Gummierungen kann ich nicht bieten. Allerdings hilft immer der Vergleich mit anderen Marken. Das hilft z.B. beim Erkennen von Nachgummierungen sehr gut.

Zu Ihrer Feststellung, die Berlin-Zudrucke zu sammeln, paßt gut, daß ich gerade dabei war, dies als neues Stichwort ins Briefmarken-Handbuch aufzunehmen - was zwischenzeitlich geschehen ist. Ich hoffe, es hilft ein wenig.

OK, ich werde vermehrt nicht Sammelwürdiges in "Fundsachen" zeigen und ein wenig beschreiben.

Und zu Ihrer letzten Frage die Feststellung, daß das Mitmachen z.B. im Club eine Hilfe wäre, daß der vermehrte Verkauf meines Buches, wenn auch nur in geringem Maße, Mittel brächte, die man in die Weiterentwicklung stecken könnte - und ich hätte noch viele Ideen.

Und über eine Sache muß ich buchstäblich klagen: ich habe meine Buch kostenmäßig an der untersten Grenze angesiedelt, was mir einen Gewinn von nur 10 %, also € 1,50 je Buch bringt. Wenn dann, wie geschehen, Besteller nicht bezahlen, verflüchtigt sich der Spaß. Ein Schweizer Sammler, dessen Name ich wohl demnächst auf meinen Seiten veröffentlichen werde, hat bis heute nicht bezahlt: € 14,90 + mehr als € 5,-- für Porto und Verpackung bedeutet, daß ich 14 Bücher verkaufen muß, um zumindes den Verlust auszugleichen.
Freundliche Grüße an die Ehrlichen
Günther Köpfer