Berlin-Briefmarken
NEU
Bitte hier klicken, wenn auch Sie eine Frage stellen wollen !
Fragen + Antworten
Fragen + AntwortenFragen Übersicht

Frage:
29.05.2013
Lieber Günther Köpfer!
Durch Erbschaft erhielt meine Tochter eine Riesenmenge Marken. Dadurch bekam ich selbst das Markenfieber und wandte mich als Hauptbereich Berlin/West zu, dass ich nun voll durchorganisiert habe. Ihrem Wunsch, dies einmal zu dokumentieren, werde ich gerne nachkommen, dauert aber noch sicherlich einige Wochen.

Nun zum Teil 2 und meiner eigentlichen Frage.

Ich habe:

a: Ausreichend leere Einsteckalben
b: Viele Marken BRD (soll mein nächster Bereich sein).

Die BRD-Marken sind teilweise wahllos einzeln oder doppelt oder auch gut sortiert irgendwo vorhanden.
Es gibt Blöcke, es gibt waagerechte Paare, mit Oberrand und Unterrand usw. usw.

Wie fange ich nun mit den ersten \"gefundenen\" BRD-Marken an, diese ordentlich in die Steckalben einzusortieren, ohne dass ich laufend wieder die Marken in andere Zeilen packen muss.

Meine erste Idee war: Pro Alben\"zeile\" eine Michel-Nummer. Das könnte aber falsch sein, weil größere Marken die darüberliegenden verdecken, Blöcke sowieso ..

Mit anderen Worten: Ich habe eigentlich alle Mittel der Welt, um diese Marken in die Steckalben zu packen, aber anscheinend für Steckalben nicht das richtige System.

Mein \"Berlin-System\" hingehen ist eine Wucht, verbraucht aber sehr viel Platz. Derzeit sind es 11 A4-Ordner, als eigen gestaltete Albenblätter mit allen Varianten, die man sich vorstellen kann. Von waagerechten Paaren bis hin zu 4er-Blöcken mit Eckrändern usw.

Das könnte, will ich aber nicht mit anderen Gebieten machen. Dennoch müssen die restlichen Marken ja erst mal sortiert sein, bevor ich sie evtl. verkaufe, um die Berlin-Sammlung zu ergänzen.

Gibt es also einen guten organisatorischen Tipp, wie man große Markenbestände in Steckalben sortiert?

LG
CHESSBASE

Antwort:
Nein, da habe ich auch keine Lösung. Trennung nach postfrisch und gestempelt ist ja klar, daß defektes und nicht sammelwürdiges sofort in den Papierkorb kommt, auch.

Die nächste Frage ist, ob Sie Bund tatsächlich verkaufen wollen. Wenn ja, warum dann erst in Alben sortieren und nicht gleich auf verkaufsfähige Steckkarten?

Wenn aber doch in Dubletten-Steckalben, dann, ich kenne Ihren Sammlungsumfang nicht, kann man pro 15, 10 oder auch 5 Jahre ein Album wählen und dann entsprechend viele Seiten zuordnen.

Steckalben sind jedenfalls die beste Lösung, ums Umsortieren kommt man aber, wenn man nicht gerade 08/15-Sammler ist, trotzdem nie herum. Ich habe sammlungsmäßig ursprünglich großzügig geplant und bin nun überall an den Grenzen - aber nicht unter Druck. Die Erweiterung kann ich in Ruhe mit weiteren Alben durchführen.

Im Gegensatz zu den Dublettenalben geht es jedoch bei der Sammlung eher um das
Visuelle, ums Anschauen und Genießen.