Berlin-Briefmarken
NEU
Bitte hier klicken, wenn auch Sie eine Frage stellen wollen !
Fragen + Antworten
Fragen + AntwortenFragen Übersicht

Frage:
23.07.2013
Guten Tag, habe Ihr Handbuch aufmerksam gelesen und finde es sehr hilfreich und interessant. Sammle seit Über 55 Jahren in allen nur denkbaren Formen
z.B. Konfektschachteln usw. Sollte man wirklich alles vorhandene ohne Wert wegwerfen oder einstampfen. Auf Postkarten und in Briefen habe ich immer wieder sehr interessante Texte gelesen, die eigentlich auch in Schulbüchern Platz hätten. Was halten Sie von den Gedenkblättern der DDR? Habe da mal nach der Wende über 200 Stück billigst erworben. Wieviele gibt es da noch so? Glückwunsch zu Ihrer ausführlichen Arbeit. MFG Jürgen aus Berlin Zehlendorf

Antwort:
Die Beurteilung und der Umgang mit seinen Sammlungen ist ganz individuell. Sie ist immer mit ganz persönlichen Erinnerungen und besonderen Bezügen verbunden. Da die Doktrin aufzustellen, "wertloses" wegzuwerfen, wäre vermessen, allein schon deshalb, weil sich "Wert" auf unterschiedlichste Art definieren läßt.

Ich persönlich habe (und tue es immer noch) alle nicht prüfbaren Marken entsorgt - wie auch die massenhaft ersttagssondergestempelten Massenmarken.

Aber man sollte die Realität kennen und seine Erwartungen bzw. sein Tun daran ausrichten. Dazu zählt auch, sein Umfeld (Erben) darüber zu informieren.

Ich halte die DDR im gleichen Umfang wie auch Bund und Berlin in den sammelwürdigen Varianten für hochinteressant. Von den Gedenkblättern habe ich selbst noch einige, ordne die aber logischerweise auch unter Machwerk und somit "nicht sammelwürdig" ein. Auflagen wären i.ü. nur dann interessant, wenn eine Nachfrage bestünde - und die kann man, wenn man ebay beobachtet, nicht erkennen.

Wenn Sie der Meinung sind, mein Umgang mit der Philatelie sei für Sie übernehmbar, dann bauen Sie doch unter diesen "neuen" Erkenntnissen an Ihren "alten" Sammlungen weiter. Sie werden über die Veränderungen staunen und viel Spaß damit haben.

Ach ja, für ein Umdenken gibt es keine Altersgrenze.