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Natürlich haben sie nicht die "Ausstrahlung" anderer Ausgaben, klar auch, daß sie neben den Dauerserien am ehesten im postalischen Alltag "untergingen" und natürlich sind sie in besonderem Maße dafür verantwortlich, daß die Marktpreise heute so "verkommen" sind: die postfrischen Einzelmarken und die nicht prüfbar gestempelten.
Aber spricht das gegen sie? Nein, denn wohl keine andere Ausgabeart spiegelt so klar Geschichte und die jeweilige Gegenwart wieder. Keine andere Ausgabenart ist so lehrreich, so informierend und auch schön und abwechslungsreich gestaltet.
Ein Zwischenruf! Die Phila-Presse füllt ihre Seiten immer wieder gerne mit Geschichte und Geschichten zu den jeweiligen Markenthemen (nicht den Marken). Hierzu vielleicht der Tip, aber da sag ich ja niemandem etwas Neues, daß im Internet zu wirklich jedem Thema umfänglichste Informationen jederzeit abgerufen werden können.
Und vor allem hat Berlin neben den Einzelmarken eine ganze Reihe sehr aparter Serien, nicht nur aber auch, im Stichtiefdruck verausgabt, die viel Spaß machen. Ich denke da an die "Berliner Kunstschätze" "Berliner des 19. Jahrhunderts" oder "Berlin Ansichten".
Postfrisch bietet diese Ausgabenform, überwiegend in Bögen á 50 Marken verausgabt, allerlei sammelnswertes. Das sind natürlich vor allem wieder die Bogenränder, und hier im Besonderen die Formnummern.
Gestempelt logischerweise auch bzw. da sogar ganz besonders. Nur da kommt es natürlich wieder auf die Stempelqualität an.
Da sie generell nicht so im Mittelpunkt des Sammlerinteresses stehen, sind sie natürlich eher nur Gebrauchsgegenstand im tagtäglichen Postablauf. Also landeten Sie, wie auch die Dauerserien , meistens in den Briefkästen - und wurden mit Stempeln des Postamts "Berlin 11" entwertet. Mit diesen Stempeln wurde für kulturelle Veranstaltungen, Messen und ähnliches geworben, in den veranstaltungsarmen Zeiten wurde die Werbung durch Wellenlinien ersetzt.
Hiervon die schönen zentrierten Vollstempel und natürlich auch wieder die der kleinen Postämtern, zählen auf jeden Fall wieder zum ganz Besonderen. Man muß sich auch hier wieder gewaltig anstrengen, wenn man die Lücken schließen will.