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Frage:
22.07.2016
Zu Ton: Diese Marke ist gestempelt, also entfällt die Beschädigung der Gummierung (postfrisch). Warum sollte sie (ähnlich wie bei einem Falz) durch die Beschriftung wertlos werden? Bei großen Briefmarkenhäusern war/ist es üblich, Besonderheiten zur Unterscheidung rückseitig zu beschriften. Frank
Antwort:
Fest steht, daß eine beschriftete Briefmarke (und nicht nur die), gleichgültig ob vorne oder hinten, postfrisch oder gestempelt von einem Prüfer "höher geprüft" wird - und damit der Mangel ein Gesicht bekommt. Die auf meinen Seiten erklärte Art Briefmarken zu sammeln, konzentriert sich auf wiederverkäufliche Spitzenqualität und lehnt die Bauernfängerei, den Sammlern Wertloses als maßlos überteuerte Sonderangebote der Briefmarkenlobby zu offerieren, ab. Aber, und das betone ich immer wieder, jeder kann nach seiner Facon sammeln, sollte aber durch meine Seiten zumindest erfahren können, daß z.B. mindere Qualitäten zu einem späteren Zeitpunkt (wie so vieles andere auch) unverkäuflich sind.
Frage:
19.07.2016
Mir ist aufgefallen, dass bestimmte späte Briefmarken Berlins häufiger sind als andere, ohne dass sich dies aus dre Auflage ableiten lässt, so kommt es mir vor, dass Mi 464 etwas seltener ist als Mi. 478-480. Kann es sein, dass die Auflage nicht den Verkaufszahlen entspricht?
Antwort:
Das ist ein subjektives Gefühl. Alle seit etwa Mitte der 1950er-Jahre verausgabten Berlinmarken haben Auflagen, die die Nachfrage (nach Standardware) um ein Vielfaches überteigen. Aber, abgesehen mal davon, sind die Auflagen tatsächlich wohl selten auch die tatsächlichen Verkaufszahlen. Die Post hat so z.B. nie darüber informiert, welche Mengen welcher Marken zum Ende des Ausgabegebiets "Berlin" im befristet möglichen Umtausch in weiterhin gültige Bundmarken dort eingeliefert wurden. Ich denke aber, daß selbst größere Mengen die Verfügbarkeit nicht beeinträchtigten. Wenn Sie mal das Gefühl von "Seltenheit" mal spüren wollen, versuchen Sie mal, Berliner Marken mit zentrischen Vollstempeln kleiner, normaler Berliner Postämter zu finden, oder auch solche mit Dz, FN, Berlin-Zudruck, Zusammendrucke, Paare, 4er-Blocks o.ä.
Frage:
18.07.2016
Sehr geehrter Herr Köpfer, eine Frage zu einer schönen Briefmarke von Konig Willem III aus 1872.
Leider, kann ich nicht die Scans hinzufügen. Deshalb finden Sie der entsprechende Briefmarke in der folgenden Internet-Adresse: http://www.brabantsepostzegelveiling.nl/online-auction/item/162560/

Auf die Rückseite ist mit Bleistift "Kamm Perforation 12 1/2" geschrieben.
Meine Frage ist: Macht die Bleistiftnotiz die schön gestempelte Briefmarken aus 1872 wertlos und damit nicht sammelwürdig ?
Mit freunlichen Grüssen,
Ton D
Antwort:
Ein schönes, fast zu schönes Stück. Sie haben allerdings recht, wenn Sie annehmen, daß diese Marke durch die Bleistiftnotiz ihre Sammelwürdigkeit verloren hat. Diese Notiz läßt sich auch nicht mehr entfernen, selbst wenn sie mit ganz weichem Bleistift aufgebracht wurde oder man sie mit sehr weichem Radiergummi entfernen möchte - das Briefmarkenpapier ist einfach zu empfindlich.
Frage:
12.07.2016
Zu dem Eintrag vom 14.06.2016 Fiskal-Marken: Der Sammlerfreund möchte sich dazu mal mit Herrn ralph-ebner@t-online.de (Chef arge Fiskal) in Verbindung setzen, der kann ihm weiterhelfen.

Antwort:
Danke für die Info!
Frage:
12.07.2016
Sehr geehrter Herr Köpfer, vor einigen Jahren habe ich bei Ihnen den Briefmarken-Ratgeber als Download gekauft. Darin schreiben Sie u.a. zum Thema Prüflampe, es seien Modelle am Markt, welche sowohl Floureszenzen als auch diverse Sicherheitsaufdrucke (UVC) sichtbar machen. Können Sie mir Modelle der Firma Lindner nennen, welche diese Kriterien erfüllen ?

Vielen Dank im Voraus
Sven
Antwort:
Ich hatte mir damals (voreilig) eine Lampe (ein U.K.-Produkt) gekauft und auch SWK-Marken damit untersucht und unterschieden - bis ich nach eigenen Überlegungen und Gesprächen mit anderen Sammler dahinter kam, wie unsinnig eine solche Sammlung ist: Eine Unmenge optisch völlig gleich aussehender und selbst mit einer Speziallampe nur schwer zu unterscheidender Marken - und kein Sammlermarkt. Lediglich ein paar wenige Sammler, die Zugang zu entsprechenden Auswahlen hatte, also Geld machten, und solche, die sich das Geld aus der Tasche ziehen ließen und lassen. Gezielt sammeln über Markenkauf bei der Post ließ sich das ja nicht, man mußte also wild und auf Verdacht am Schalter kaufen, hoffen, daß was "Gutes" dabei ist. Entschudigung, aber so etwas ist hirnrissig - und wird, nachdem ein entsprechender Schaden angerichtet wurde, auch sicher wieder aus dem Rollenmarken-Katalog verschwinden. Unterschiedliche Fluoreszenzen zu sammeln finde ich, weil einfach und eindeutig zu bestimmen, toll, aber alles darüber Hinausgehende, nein danke.
Frage:
09.07.2016
Soeben ersteigert: Berlin 12-Vst.- Vollstempel auf Leuchtturm 1965-90 komplett für 35,50. Ich wollte nur die Blätter und Lücken meiner Sammlung füllen. Kann man für den Preis noch was falsch machen?
Antwort:
Das kommt auf die Erwartungen an! Wenn man als Sammler lediglich die verausgabten Marken zusammentragen will, gleichgültig in welcher Erhaltung / Qualität (also auch die Massenware Versandstellenstempel) und daran Gefallen findet, kann man so wirklich nichts falsch machen. Diese Art von Sammlern sind in der Regel, zumindest sollten Sie, darüber informiert, daß eine solche Sammlung unverkäuflich ist bzw., wenn es gut läuft, den dafür gezahlten Betrag wieder einspielt - nicht über den Handel, aber bei Sammlern mit dem gleichen niedrigen Anspruch. Im Allgemeinen erwarten Sammler aber, und das ist eine weitere Kategorie, daß sie irgendwann das große Geld (oder was man dafür hält) damit machen. In den letzten Jahren sind hunderttausende von Sammlern ziemlich unsanft auf dem Boden der Tatsachen aufgeschlagen: Ihre in Vordruckalben gesammelte Massenware ist unverkäuflich, wertlos. Und, mit vielen Varianten dazwischen, gibt es die Sammler, die von vorn herein wissen, daß sie, wenn sie Spitzenqualitäten (auch bei kleinsten Werten) sammeln, einen Schatz zusammentragen, den viele Sammler gerne ihr Eigen nennen möchten. Wie da die Zukunft aussehen könnte, bleibt nun der Phantasie jedes Einzelnen überlassen.
Frage:
08.07.2016
Hallo Herr Köpfer,
Wissen Sie vielleicht, was bei den Schlegels los ist.
Die Prüfdauer hat sich geradezu verdoppelt.
Auch Nachfragen per E-Mail beantwortet keiner.
Ist jemand krank oder gar verstorben?

Danke

Tom
Antwort:
Ich habe nichts dergleichen gehört. Wenn man sich vorstellt, wie viele Prüfer es z.B. für Bund und Berlin gibt, kann man sich leicht vortellen, daß bei größerem Prüfanfall schnell die Prüfzeiten in die Höhe schnellen. Das wären dann ganz profane Gründe für die genannte Verdoppelung. Wir Sammler können, da die Prüfer das freiwillig (natürlich gegen Gebühr) machen und es kaum Ersatz geben dürfte, froh und dankbar sein, daß unsere Sammelgebiete prüfermäßig so gut besetzt sind.
Frage:
06.07.2016
Hallo Herr Köpfer, ich habe über eBay den Satz "Helfer der Menschheit" von 1951 postfrisch geprüft Schlegel BPP gekauft. Die Marken erscheinen mir einwandfrei. Allerdings hat der Händler nur auf der Rechnung den Prüfvermerk geschrieben, aber mir kein Nachweisdokument mit der Sendung zukommen lassen. Ist das so üblich und auch rechtlich in Ordnung?
Für Ihre Antwort danke ich im Voraus.
MfG Willy
Antwort:
Wenn der Hinweis "geprüft Schlegel BPP" vermerkt war, muß auf der Rckseite der Marken
ein Prüfvermerk (möglichst tief) angebracht sein oder ein sonstiges Original-Prüfdokument (z.B. "Kurzbefund") beigelegt worden sein. Ein lediglich durch den Verkäufer gemachter Hinweis darauf würde dem Betrug Tür und Tor öffnen und, Vorsicht, der ist in der Philatelie zu Hause.
Frage:
02.07.2016
Herr Köpfer,
danke für Ihre Antwort.
Vergleich: die Niederlande hat von 1852 bis 1945 442 Briefmarken verausgabt.
Wenn mann auch die Sondermarken zählt, sind es genau 703 Briefmarken. Auch eine überschaubare Anzahl!
Bei Ebay fallt mir auf, dass nur die Vorderseite von die Briefmarken gezeigt wird und leider nicht ein Scan von der Rückseite. Das macht mich vorsichtig.
Ich kaufe nur, wenn ein Scan von der Vorder- und Rückseite sichtbar ist.
Das ist leider nicht der Fall bei eBay.
Meine Frage an Sie ist: Was sind Ihre Erfahrungen, wenn sie ohne Scan von der Rückseite auf Ebay kaufen.
Mit freundlichen Grussen
Ton
Antwort:
Ganz ohne Vertrauen gehts nicht! Wenn bei ebay der Vermerk "postfrisch" oder "**" angefügt ist, bedeutet dies, daß die Marken "unverfälscht", also in dem Zustand sind (sein müssen), wie von der Post verausgabt. Das ist auch überwiegend der Fall. Es hält allerdings bestimmte, kriminell angehauchte Anbieter nicht davon ab, Briefmarken zu manipulieren. Ich lese die Angaben der Anbieter immer sehr genau. Bei einem Verkäufer, der z.B. jegliche Reklamation und Rücknahme kategorisch ablehnt, kaufe ich prinzipiell nicht - auch wenn die Marken noch so verführerisch aussehen. Ein Tipp vielleicht noch zur persönlichen Prüfung: Bei normal gestrennten Briefmarken sind die Zähnchenenden der Marke fein ausgefasert, bei Nachgummierungen jedoch (wahrscheinlich) dort verklebt. Man sollte die Gummierung gekaufter Marken wenn möglich auch mit der anderer Werte der gleiche Serie vergleichen: Ist die Gummistruktur die gleiche? Und, zuletzt, Fingerabdrücke auf der Gummierung machen eine Marke wertlos!
Frage:
02.07.2016
Ein perfekt zentrischer Berlin 11-Maschinenstempel und ein die unteren 2/3 der Briefmarke bedeckender Tagesstempel eines kleinen Berliner Postamts, Datum und Nummer des Postamts lesbar, aber mit ein bisschen Mühe. Welchem Exemplar ist der Vorzug zu geben?
Antwort:
Der Maschinenstempel "Berlin 11" wurde nur auf tatsächlich zu befördernden Postsachen abgeschlagen, ist also ein echter Bedarfsstempel und für mich, wenn er zentrisch aufgbracht wurde, wie in Ihrem Fall, die sammelnswürdigere Alternative. Sammelt man "zentrisch gestempelt", dann sollte das Ziel ein vertikal zentrischer Stempel sein, der idealerweise mittig auf der Marke abgeschlagen wurde. Aber, man sollte dies nicht alternativlos sehen: Jeder lesbar und damit prüfbare Stempel (keine Sonder- bzw. Versandstellenstempel) ist sammelwürdig - mit entsprechend niedrigerem Preis.