Berlin-Briefmarken
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Frage:
14.06.2013
Zur Bemerkung des Sammlers, dass bei Auktionen nur Sammelwürdiges angeboten wird, hier ein Gegenbeispiel, auf das mich ein Sammler, mit dem ich in Kontakt stehe, aufmerksam gemacht hat:

http://www.hettinger-auktionen.de/www/PHILNET/HETTINGER/HETTINGER.NSF Link/C4E4BD5A5A49BEDFC1257B810037DF3D?OpenDocument&SessionID=
A58pBv91uux5rXCrVhCF

Dort werden DDR Sondermarkenheftchen angeboten, und zwar Musterheftchen. Diese Heftchen sollten den Leuten, die diese SMH fertigten, als Vorlage dienen und wurden mit einem bestimmten Stempelaufdruck versehen. Wie mir der Sammler erklärte, stimmt der Stempelaufdruck nicht mit dem Originalstempel überein, der im Katalog von Herrn Richter abgebildet ist und ausschließlich für diese Musterheftchen verwendet wurde. Außerdem wurden Musterheftchen immer gefaltet, denn sie sollten ja als Vorlage dienen. In der Auktion werden diese SMH allerdings ungefaltet angeboten.

Dass auch bei Auktionshäusern nicht alles einwandfrei ist, können Sie, Herr Köpfer, bestimmt besser beurteilen. Da gibt es in den Auktionskatalogen ja so einige einfallsreiche Beschreibungen der Lose, von manchen AGBs mal abgesehen.
Mit freundlichem Gruß
Joachim
Antwort:
Wenn ein Briefmarkensammler mit der Briefmarkenlobby, was selten genug passiert, mal ein positives Erlebnis hat, sollte man das einfach so stehen lassen.

Aber, die Auktionshäuser sind ansonsten keinen Deut besser als der übrige Briefmarkenhandel. Ihr Vorteil ist nur, daß sich dort (auch) die sammelwürdigen Objekte einfinden, die dann auf eine oft zahlungskräftige Klientel treffen.

Abseits dieser hier vielleicht etwas häufigeren sammelwürdigen Stücke, versucht man jedoch auch hier den Sammlern mit den kleineren Geldbeuteln das Wertlose, Schrott teuer zu verkaufen.