Berlin-Briefmarken
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Frage:
27.06.2012
Frage: Eine Frage zu den Auflagen. So wie
ich es verstanden habe, wird im
Michel die Gesamtzahl der jemals gedruckten Exemplare angegeben. Bei meinem Sammelgebiet Alt-Estland,
gibt es in der frühen 20er Jahren
einige Marken, die zwar in größerer
Zahl gedruckt, dann aber auch postalisch verwendet und die nicht gebrauchten Reste von der Post eingestampft wurden. Folglich ist die Zahl der sich noch im Umlauf befindlichen postfrischen Exemplare sehr gering. Die sind auch entsprechend schwierig zu bekommen. Die Preise im Michel sind aber grotesk niedrig und
werden offenbar mit der ehemals
hohen Auflage begründet. Was soll
so etwas? Gibt es zwischen Auflage und Katalogpreis überhaupt einen sinnvollen Zusammenhang?
Antwort:
Briefmarken-Katalogpreise sind Händlerpreise, nichts anderes - von Sammlerseite her gesehen mehr als nur zusammenhanglos, in alle Richtungen überwiegend ein reines Ärgernis.

Andererseits haben Auflagen nur eine bedingte Auswirkung auf den Sammlerwert eines Objekts. Um höhere oder höchste Bewertungen zu erreichen, ist einfach eine Nachfrage nötig, die größer ist, als der Bestand des gesuchten Objekts.

Wenn Sie ein Sammelgebiet gefunden haben, daß noch nicht in den Fokus einer breiteren Sammlerschaft graten ist, genießen und nutzen Sie es. Denken Sie aber immer auch an Q1, an die Qualitätsseite Ihres Sammelns!

In meinem "briefmarken-handbuch.de" habe ich an verschiedenen Stellen (u.a. bei "Auflagen" oder "Kataloge") die Zusammenhänge beschrieben, lesen Sie sich dort rein.

In nächster Zeit werde ich eine neue Internet-Seite kreieren, in der es möglich sein wird, sein Spezialgebiet öffentlich zu machen, um auf diese Weise andere, gleichgepolte Sammler zu finden - und mit ihnen in Kontakt zu treten.