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Frage:
19.09.2013
Ich selber bin nicht mehr ganz jung und mich erst in letzter Zeit mehr und mehr auf den Erwerb qualitätsvoller Marken verlegt. Dennoch erweitere ich mit viel Freude auch nach wie vor meine Spass-Sammlung "Alle Welt" und kann daher der manchmal auf Ihrer Seite sehr negativen Darstellung wertloser Marken nicht so viel abgewinnen. Besonders der Ausspruch "Sammelunwürdiges sollte von Katalogherstellern nicht katalogisiert werden" hat mich gestört.Wer entscheidet, was sammelunwürdig ist? Ich habe auch Spaß an meinen Blöcken aus der Sowjetunion, die im Set zu 50 Stk für 2 € bei ebay erworben habe... und ich sehe gerne im Michel nach, wann sie erschienen sind und welches Thema sie abbilden.
PatrikH
Antwort:
Jeder einzelne Sammler entscheidet, was er sammeln möchte. Wenn Sie zu den Sammler gehören, die wissen und auch nach vielen Jahrzenten akzeptieren, daß bestimmte Marken ohne Wert sind, ist das OK! Hunderttausende Sammler haben aber ein Leben lang mit teils gewaltigem finanziellem Aufwand gesammelt und selbst, später durch die Hinterbliebenen, eine Ertragserwartung, die dann als Ergebnis hat, daß das Gesammelte nichts wert ist. Die Kataloge vermitteln bzw. akzeptieren unwidersprochen, daß alle Briefmarken etwas wert seien - und das ist einfach nicht der Fall. Ich plädiere lediglich dafür, daß man als Sammler irgendwo nachlesen kann, was welche Briefmarke in welcher Erhaltung welchen Sammlerwert hat. Und ich weiß, daß ausschließlich Briefmarken mit allerhöchstem Qualitätsniveau etwas Wert - und damit, im Gegensatz zu allem anderen, sammelwürdig sind. Was spräche also dagegen, wenn man mit uns Sammlern ehrlich umgehen würde?