Berlin-Briefmarken
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Frage:
05.09.2014
Ich gehe jede Wette ein, daß der Artikelschreiber vom Artikel GBWZ keine solche Eckrandstücke besitzt und auch nicht wußte, daß diese von der Post verkauft wurden. Denn wenn man anzweifelt, ob das sammelwürdig ist, dann ist das Sammeln von Rändern mit Vermerken, Farbrandstreifen usw. ebenfalls fragwürdig.
Antwort:
Jeder kann sammeln, was er will, da gibt es keine Vorschriften. Manche machen sich halt Gedanken über das Briefmarkensammeln und finden es garnicht lustig, daß die letzten 60 Jahre Briefmarken-ABO zwar teuer waren, aber absolut wertlos sind. Sie sind auch davon nicht begeistert, daß das Machwerk der Briefmarkenlobby (FDC, ETB und all das Gefälligkeitsgestempelte) massenhaft, ohne Nachfrage und das Papier nicht wert sind, auf dem sie gedruckt wurden. Und die KBWZ, ich nehme an, daß die gemeint sind (oder ist das die sächsische Schreibweise), sind ebenfalls speziell nur für Sammler hergestellt worden und wurden ausschießlich über die Versandstellen vertrieben. Es hat sich nun aus dem offensichtlichen Niedergang der Philatelie eine Art des Briefmakensammelns entwickelt, das sich auf das Sammeln der Postausgaben beschränkt, die ausschließlich dem Urzweck, der Beförderung von Postgut dient und nicht speziell für Sammler hergestellt wurde - und die produktionsbedingt (!!) bedruckten Ränder sind nun mal Teil dieser Ausgaben. Im Übrigen haben Sie Ihre Wette gewonnen: Ich besitze keinen KBWZ mehr, die habe ich veräußert.